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Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016
Follow Publisher: Nintendo
Entwickler: Sega
Altersfreigabe: 0+
Release: 18. Mär 2016 (3DS), 24. Jun 2016 (Wii U)

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016

Site Score
6.5
Good: Kleine Informationen zu zahlreichen Ländern, Gast-Charaktere wurden synchronisiert
Bad: Kaum Details zum Voranschreiten, Begrenzt erkundbarer Spielraum
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(Ma)Rio und die Olympischen Spiele in… Rio

Die Olympischen Spiele im sonnigen Brasilien mögen zwar schon vorbei sein, Sonic und sein ewiger Sport-Konkurrent Mario legen es auf dem virtuellen Strand dennoch erneut darauf an, sich gegenseitig bei den buntesten Sportarten zu übertrumpfen. Nun gilt es sich die Gelenke aufzuwärmen und sich an die sommerlichen Temperaturen des heißen Rios zu gewöhnen.

Zu Besuch am Strand im Olympischen Dorf

Sommer, Sonne, Sonnenschein – Mario und Sonic sind nicht zum Entspannen in der brasilianischen Großstadt Rio. Der Copacabana-Strand gestaltet sich seit kurzem als Anlaufstelle für sämtliche Teilnehmer der Olympischen Spiele – zumindest im virtuellen Bereich auf der Wii U. Hier treffen sich die Sportler aus Ländern des gesamten Planeten und messen sich in den Sportarten BMX-fahren, 100 Meter und 4×100 Meter Staffellaufen, Dreisprung, Schwimmen, Boxen, Reiten, Rhythmische Gymnastik, Speerwerfen, Bogenschießen, Tischtennis, sowie Volleyball, 7er Rugby und Fußball. Am Ende des Tages spazieren die Sieger mit Medaillen und im besten Fall sogar mit ulkigen Kostümen herum, um der bunten Karnevalsstimmung gerecht zu werden.

Anders als die portable Version von Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen Rio 2016 besitzt das Wii U-Spiel keinen expliziten Storymodus, sondern versetzt Gamer lediglich auf den vom Sonnenschein überfluteten Copacabana-Strand. Das Schlimme ist, dass der Konsolen-Ableger nicht einmal ein ordentliches Tutorial zu den freischaltbaren Inhalten und Modi besitzt, sodass man sich wohl oder übel durch alle verfügbaren Stände auf dem Strand probieren muss, bis man herausfindet, was genau neue Spielmodi aktiviert. Im Grunde genommen übt man, im Einzel- und offline Mehrspielermodus, mit der Steuerung der einzelnen Sportarten umzugehen und gibt anschließend im Turniermodus sein Bestes, um dort gegen andere Spieler über das Internet möglichst gut abzuschließen und Gold-, Silber oder Bronzemedaillen zu gewinnen. Nur durch das Gewinnen von Edelmetallen sorgt dafür, dass man im Rang vom Amateur zur Legende aufsteigt und laufend neue Modi zu Gesicht bekommt (selbst das Aktivieren von amiibo-Figuren ist erst ab dem Zeitpunkt verfügbar, bei dem man mindestens mehr als 15 Medaillen gesammelt hat).

Während der Turniere melden sich auch Gast-Charaktere wie Zavok, Wave oder Rosalinde (insgesamt gibt es jeweils 17 Charaktere vom Mario- & Sonic-Universum) beim Spieler und fordern diesen in der zuletzt gespielten Sportart heraus. Besiegt man diesen, gesellt er sie sich eine begrenzte Zeit lang zu dem Sortiment der auswählbaren Charaktere und schenkt dem Spieler sogar eine mit speziellen Initialien verzierte Flagge.

Gameplay

Jede Sportart besitzt eine spezielle Steuerung, daher wird man vor jeder Disziplin über dessen Tastenverwendung informiert. Meist sind die zweiseitigen Beschreibungen aber wesentlich komplizierter zusammen gefasst, als sie dann im Endeffekt bei der eigentlichen Anwendung sind. Der A-Knopf dient nämlich zum Laufen, Beschleunigen, Werfen und Umwerfen, wobei man seine Kräfte vor einer Sportart nahezu immer durch das Hämmern auf den B-Knopf sammelt – nur selten kommen die Schultertasten zum Einsatz. Jeder der 20 Nintendo- und Sega-Charakter besitzt zudem unterschiedliche Stärken und Schwächen, die ganz nach Körpergewicht und Beweglichkeit der Spielfigur variieren. Spielt man hingegen mit seinem eigenen Mii, können Kleidungsstücke und Kostüme angelegt werden, um die Statuswerte zu verbessern. Diese können erst nach dem Verdienen von mindestens fünf Medaillen bei einem Gashapon-Automaten gegen Münzen oder Ringe getauscht werden. Neben Ausrüstungsgegenstände kann man zufallsbedingt auch, in den Untermenüs auswählbare, Soundtracks und Stempel für das Miiverse erhalten.

Nach dem Erlangen von mindestens 10 Medaillen schaltet man den Heldenduell-Modus für Einzel- und Mehrspieler frei, in dem man mit sämtlichen Spiel- und Gast-Charakteren in zwei Teams antreten und zusätzliche Münzen sowie Ringe verdienen kann. Hier werden die Figuren auch in farblich getrennte Gruppen unterteilt und nach jeder Sportart neue Regeln und Behinderungen für den Gegner ausgeteilt, um diesem das Leben möglichst schwer zu gestalten.

Multiplayer

Durch die Teilnahme an den Turnierspielen tritt man in drei Etappen gegen andere Bestreiter der olympischen Spiele an und bemüht sich anschließend im Finale die Goldmedaille zu ergattern. Misslingt es dem Sportler einmal, ist dies kein Problem, da vergangene Events so oft wiederholt werden können, bis man das gewünschte Ergebnis erzielt hat. Möchte man direkt gegen andere Spieler antreten, macht man dies entweder im offline Coop-Modus oder übt sich im Besiegen der Geistdaten gleich guter oder besserer Spieler.

Nach dem Bestreiten jeder einzelnen olympische Sportart besuchen neue Spieler den Strand der Sportveranstaltung. Sie alle tauschen ihre Nationalflagge mit dem Spieler und erzählen kurze kulturelle Details zu ihrem Heimatland. Sollte ein Mii einmal mit einem roten Fragezeichen durch den Sand kreuzen, dann hat man noch keinen Vertreter dieses Landes zu Gesicht bekommen.

Auf der Couch gegeneinander zu spielen ist sehr lustig und eigentlich der einzige Bereich in dem Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen Rio 2016 halbwegs hervorstechen kann. So ergeizig man auch ist, die ganzen Sportarten bis zur Perfektion zu verbessern ist bei weitem nicht so lustig als wie gegen Freunde zu spielen. Selbst wenn die Vielseitigkeit des lokalen Mehrspielermoduses bereits nach einigen Spielabenden an Reiz verliert.

Grafik

Die Charaktere des Mario- und Sonic-Universums sehen abermals kunterbunt und fröhlich aus und unterhalten mit lustigen Grimassen und überraschten sowie traurigen Gesichtern, wenn die ein oder andere Sportart nicht wie gewünscht absolviert wird. Das Spiel greift erneut auf die systeminternen Figuren, den Miis, zu, für die es im Laufe des sportlichen Fortschrittes stets neue Kostüme und Kleidungsgegenstände zum Freispielen gibt, die allesamt unterschiedliche Statusverbesserungen mit sich bringen.

Die Wassereffekte bei den einzelnen Disziplinen sind überragend gut und auch die vorgerenderte Umgebung auf dem Copacabana-Strand überzeugen durch ein hohes Grad an Detail. An dieser Stelle lässt eigentlich nur die Größe des begehbaren Bereichs im Spiel zu wünschen übrig, denn abseits vom Meeresstrand und einer Straße auf der gelegentlich Autos vorbei fahren, gibt es außerhalb der Sportaktivitäten in dem Spiel nichts zu sehen.

Sound

Mit der Maintheme verfolgen die Entwickler von Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen Rio 2016 erneut die typischen musikalischen Vorstellungen von Rio und der vom Karneval geprägten Stadt. Dementsprechend ist die Musik fröhlich und motiviert mit den trommellastigen Rythmen sofort zum Mittanzen. Man kann dabei von Glück reden, dass dem Spiel mehr als nur dieser Soundtrack spendiert wurde, da dieser sich oftmals wiederholt und bei der Sportauswahl auf die Dauer doch sehr anstrengend sein kann.

Es ist überaus erfreulich, dass der Moderator und auch die Gast-Charaktere mit vielen kurzen Sprachausgaben synchronisiert wurden, denn der Rest der spielbaren Charaktere erwähnt Nintendo-typisch höchstens nur den eigenen Namen und ein paar zur Stimmung passende Ausrufe. Als kleine Freuden erweisen sich die Huptöne von Fahrzeugen auf der Copacabana und das gelegentlich zu hörende Meeresrauschen.

Abschließende Worte

Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen Rio 2016 ist für Perfektionisten mit knapp 15 Sportarten eine kurzweilig interessante und sehr schnell eintönig werdende Spielerfahrung. Die niedlichen und ulkigen Nintendo-Charaktere sorgen zwar wie immer für lustige Stimmung, aber ohne je wirklich das Feuer der Begeisterung für die Disziplinen zu entfachen. Fehlende Erklärungen zu der Freischaltung neuer Spielmodi und die viel zu kompliziert erklärte Steuerung eigentlich sehr simpler Minispiele sorgen dafür, dass man sich selbst bei dem Eruieren einer Zielgruppe für das Spiel schwer tut; ist es das Mario & Sonic-begeisterte Kind oder der geübte Hardcore-Gamer. Ich weiß es nach knapp 10 Stunden Spielzeit immer noch nicht wirklich…

– Kleine Informationen zu zahlreichen Ländern

– Gast-Charaktere wurden synchronisiert

– Für kurze Zeit ganz unterhaltsam…

– Zahlreiche freischaltbare Mii-Kostüme

– Kaum Details zum Voranschreiten

– Begrenzt erkundbarer Spielraum

– … aber kein Spiel mit Langzeitmotivation

– Keine sonderlich große Aktivitätenfreiheit

– Steuerung überkompliziert erklärt

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

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