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Gravity Rush Remastered
Follow Entwickler: Sony
Publisher: Sony
Altersfreigabe: 12+
Release: 15. Jun. 2012 (PSV), 9. Feb. 2016 (PS4)

Gravity Rush Remastered

Site Score
8.0
Good: Sämtliche DLCs auf der Disc, Jazz- und Blues-lastiger Soundtrack, Einbindung der PS4-Lautsprecher
Bad: Fragwürdiger Fanservice, Augen der Figuren zucken seltsam, Kats ruckartige Bewegugen
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Ein überarbeitetes Spiel. Der Schwerkraft zum Trotz!

Gravity Rush wurde 2012 erstmals als neue Marke für PlayStation Vita auf den Markt gebracht und war knappe vier Jahre lang exklusiv für die portable Konsole erhältlich. Nur nach der Ankündigung der offiziellen Fortsetzung für den großen Bruder, der PlayStation 4, wurde der erste Ableger letzten Endes auch für die aktuelle Standkonsole bestätigt. Immerhin sollen Neueinsteiger auch ohne die Taschenkonsole in den Genuss der blonden Protagonistin und ihrem außergewöhnlichen Abenteuer kommen.

Obwohl selbst PlayStation TV eine Unterstützung von Gravity Rush bot (nicht alle Titel sind mit der 99€ teuren Hardware kompatibel), ist es ein gänzliche anderes Gefühl, das Spiel in überarbeiteter Fassung am großen Bildschirm zu erleben.

Erinnerungen weg. Kräfte weg. Nur die Katze ist noch da!

Hekseville ist einfach nur beeindruckend und eignet sich ideal mittels Flugeinlagen erkundet zu werden.

In einer richtig missglückten Lage befindet sich die junge Blondine Kat, die eines Tages auf den Straßen der schwebenden Stadt Hekseville aus der Ohnmacht erwacht und zu allem Verdruss feststellen muss, dass sie sämtliche Erinnerungen verloren hat. Glücklicherweise weicht ihre treue Katze Dusky nicht von ihrer Seite, sodass sie zumindest mit einer vertrauten Begleitung durch die Gassen der Ortschaft wandert. Es dauert auch nicht lange, bis Kat feststellt, dass sie die sonderbare Fähigkeit besitzt die Schwerkraft für ihre Nutzen zu kontrollieren. Dadurch rettet sie einen kleinen Jungen der von einer Geisterhand in eine andere Dimension gesaugt zu werden droht. Zu ihrer größten Überraschung scheint sie zudem nicht die einzige Person mit Gedächtnisschwund zu sein, denn sämtliche Bewohner dürften nicht realisieren, dass Heksevilles Distrike auseinander gerissen und unzählige Familien somit von einander getrennt wurden. Aus diesem Grund macht sich die etwas verpeilte Katzenbesitzerin auf den Weg die Stadt wieder zu vereinen und die verloren gegangenen Erinnerungen wieder zu erlangen.

Die Geschichte des Spiels ist zweifellos niedlich, vor allem weil Kat einfach komplett unerfahren zu sein scheint. Das Spektrum der vorkommenden Charaktere reicht von verrückt bis hin zu berechenbar eiskalt, wobei die klassische Storyline durch oftmalige zweideutige Szenen (Fanservice?) gestört wird. Man bekommt auf jeden Fall sehr viele unterschiedliche Umgebungen aus Heksevilles Höhen und Tiefen zu sehen, was das Abenteuer zu einem außergewöhnlichen Erlebnis werden lässt.

Gravity Rush Remastered beinhaltet zusätzlich sämtliche zuvor für PlayStation Vita erschienene herunterladbare Inhalte, sodass die Spielzeit des PlayStation 4-Spiels um gute fünf Stunden erweitert wird. Man übt dabei unterschiedlicher Berufe aus und schaltet dabei neue Kostüme für Kat frei. Die einzelnen DLCs sind je nach dem Fortschritt des Spielers in der Geschichte verfügbar und ergänzen den Umfang mit zusätzlichen Herausforderungen.

Gameplay

Die überarbeitete Variante sieht auf dem großen Bildschirm einfach nur großartig aus.

Man würde meinen, dass Gravity Rush durch das Portieren von der PlayStation Vita zur PlayStation 4 viel Charme abhanden gekommen ist. Durch die Kippsteuerung des Controllers ist es dennoch möglich das Abenteuer 1:1 wie auf der portablen Konsole zu erleben. Durch die Verwendung des rechten Analogsticks ist es aber wesentlich einfacher die Kamera zu bedienen, sodass man eher weniger von den Bewegungssensoren des Controllers Gebrauch macht (war übrigens auch auf der PlayStation Vita möglich). Das Manipulieren der Schwerkraft erfolgt gänzlich über die beiden Schultertasten – R1 lässt Kat schwerelos im Raum schweben, wogegen L1 sie wieder auf festem Boden landen lässt. Das Drehen der Kamera und anschließende Drücken der oberen, rechten Schultertaste ermöglicht es die Spielfigur quer durch den Raum sausen zu lassen – mit dem X-Knopf wird die Fluggeschwindigkeit sogar beschleunigt.

Zur besseren Orientierung in den riesigen Levels dienen nicht nur eindeutige Signalpfeile, sondern auch lila-färbende Orbs. Diese verhelfen Kat dazu neue Techniken zu erlernen, sodass ihre Angriffe mehr Schaden anrichten, sie länger in der Schwerelosigkeit verharren oder effizienter Gegenstände befördern kann. Im Laufe des Abenteuers lernt sie auch drei Spezial-Angriffe, die eine vernichtende Power besitzen allerdings einige Zeit benötigen, um aufgeladen zu werden. Sollte man einmal den Überblick verloren haben, wo der Boden eigentlich ist, genügt ein Blick auf die Haare der Spielfigur und man sieht sofort in welcher Richtung die ursprüngliche Erdanziehungskraft wirkt. Kat wird im Rahmen ihres Abenteuers des Öfteren mit abstrusen Deformationen konfrontiert, welche den Namen Nevi tragen und die Gegner in Gravity Rush darstellen. Sie besitzen alle rote Punkte, die deren Schwachstellen signalisieren und durch präzise Schläge mit dem Viereck-Knopf getroffen werden können. Oftmals genügt es jedoch nicht die Gegner durch Bodenangriffe zu attackieren, daher greift man oftmals auch auf Angriffe aus der Luft zurück, um eine Übersicht über alle Gegner zu erhalten.

Die riesige Stadt bietet viele Gründe genau erkundet zu werden. Einerseits sammelt man verstreute Orbs, die zum Verbessern von Kats Fähigkeiten benötigt werden, andererseits trifft man laufend auf neue Charaktere, mit denen man Gespräche starten und somit neue Details über die mysteriöse Stadt erhalten kann. Optionale Nebenmissionen sowie vereinzelte Challenges erhöhten den guten Ruf der Protagonistin, wodurch auch der Verbesserungsgrad der Fähigkeiten erhöht wird.

Multiplayer

Zwar wurde in Gravity Rush auf einen Coop-Modus verzichtet, dafür hält es sämtliche Herausforderungen in dem Spiel in einer Bestenliste fest und vergleicht die Errungenschaften mit denen von anderer Spielern. Prinzipiell werden die Ergebisse der Challenges je nach Leistungsgrad in Medaillen von Bronze bis Gold gewertet, die erreichten Punkte sind aber die einzigen Details, die über die online Leaderboards zu sehen sind.

Grafik

Zur Vermittlung der Geschichte haben die Entwickler von Sonys Japan Studio unterschiedliche Stilmittel verwendet; ein Großteil wird in Form von ingame Filmsequenzen vermittelt, der Rest in Stile eines interaktiven Comics, welcher durch die Kippsensoren des PlayStation 4-Controllers marginal bewegt werden kann. Letzteres untermalt auch die Thematik der Gravitation, immerhin werden die Bilder des Öfteren gedreht und in mehrere Richtungen weiter geführt.

Hekseville ist einfach nur großartig und eignet sich ideal mittels Flugeinlagen erkundet zu werden. Es macht unglaublich viel Spaß der Schwerkraft zu trotzen und kopfüber Wänden entlang zu laufen, Gegner zu besiegen oder Orbs aufzusammeln. Kennt man einen Teil der Stadt bereits auswendig, folgen noch drei weitere Distrikte und die mysteriöse Unterwelt, die noch wesentlich mehr Geheimnisse birgt. Man merkt dem überarbeiteten Titel natürlich schon gelegentlich an, dass es sich um eine Software von der PlayStation Vita handelt. Gerade zu Beginn sind die Bewegungen der Protagonistin sehr kantig und die Augen der Figuren zucken in den Filmsequenzen seltsam. Hierbei handelt es sich allerdings nur um Kleinigkeiten, die kein bisschen an dem Spielspaß von Gravity Rush Remastered rütteln. Durch die Erweiterungen der DLCs kommt man insgesamt in den Genuss von fünf unterschiedlichen Kostümen, sodass Kats Outfit unter anderem mit dem eines Schulmädchens oder einer Reinigungsdame geändert werden kann.

Sound

Die Bewohner von Heksevilles sprechen eine fiktive Sprache, sodass Untertitel den Inhalt der Synchronstimmen laufend übersetzen. Jeder einzelne Stadtteil hat einen unikaten Soundtrack spendiert bekommen und macht dabei von einer umfangreichen Bandbreite an Instrumenten wie Blas- und Streichinstrumente und Klaviereinlagen Verwendung. Durch die Jazz- und Blues-lastigen Melodien wird das gesamte Abenteuer trotz der mitunter ernsten Story zu einem eher fröhlichen Erlebnis.

Die Einbindung des Lautsprechers im PlayStation 4-Controllers ist eine ausgesprochen erfreuliche Sache; so ertönt das Geräusch von Kristallrasseln, sobald Orbs aufgesammelt werden und das Rascheln von Buchseiten, sobald man bei den Comicstrips weiterblättert.

Abschließende Worte

Durch den Release von Gravity Rush auf der PlayStation 4 kann man durchaus hoffen, dass das innovative Spiel endlich die Aufmerksamkeit erhält, die es eigentlich verdient. Die überarbeitete Variante sieht auf dem großen Bildschirm einfach nur großartig aus und bietet durch das Integrieren sämtlicher DLCs und den niedrigen Preis von 30€ einen guten Grund sich das Spiel zu holen. Immerhin beweist Kat in dem Abenteuer, dass es unglaublich viel Spaß macht riesige Städte durch das Beeinflussen der Schwerkraft zu erkunden. Bis die Fortsetzung auf der PlayStation 4 erscheint, ist es auf jeden Fall ein guter Zeitvertreib.

– Optimale Umsetzung der Steuerung

– Sämtliche DLCs auf der Disc

– Das Manipulieren der Schwerkraft ist großartig

– Jazz- und Blues-lastiger Soundtrack

– Einbindung der PS4-Lautsprecher

– Fragwürdiger Fanservice

– Augen der Figuren zucken seltsam

– Kats ruckartige Bewegugen

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

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