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Assassin’s Creed Chronicles: Russia
Follow Publisher: Ubisoft
Entwickler: Climax Studios und Ubisoft Montreal
Altersfreigabe: 18+
Release: 9.02.2016

Assassin’s Creed Chronicles: Russia

Site Score
7.0
Good: Halbwegs brauchbare Story, Interessantes Setting, Gameplaywechsel zwischen Charakteren
Bad: Noch immer sehr Trial & Error-lastig, Oft reaktionsträge Steuerung, Gegner reagieren nicht auf Attacken
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Das große Finale der Assassinen-Chroniken naht!

Mit Assassin’s Creed Chronicles wagt sich Ubisoft einmal mehr in unerforschte Gewässer und bietet mit drei unabhängigen Abenteuern Fans die Möglichkeit unerforschte Horizonte Asiens zu erkunden. Nach dem Abstecher in China und einem kurzen Aufenthalt in Indien lädt der französische Entwicklergigant dieses Mal zum Hauptakt nach Russland ein, um der Trilogie ein würdiges Finale zu bieten.

Alle guten Dinge beginnen und enden in Russland!

Es sollte eigentlich die letzte Mission von Nikolaï Oreov, dem in die Jahre gekommenen Assassinen, sein den er für die Bruderschaft absolvieren würde, ehe er sich mit seiner Familie aus dem kalten Russland in die U.S.A. absetzen würde. Nach der langen Zeit im Krieg und seinen treuen Diensten für die Assassinen klang der Auftrag, eine mysteriöse Box aus der von Templern kontrollierten Stadt Yekaterinburg zu bergen, wie ein einfaches Unterfangen für den erfahrenen Attentäter. Wie es der Zufall will, handelt es sich diesmal aber um etwas weitaus Wichtigeres, das ihm während seiner Mission in die Hände fällt. Er wird Zeuge vom Mord der Zarenfürsten und rettet die letzte überlebende Frau aus den von bolschewistischen Soldaten überrannten Trümmern des Schlosses: Anastasia. Da Nikolaï selbst Vater ist, kann er die mysteriöse junge Dame nicht einfach so im Stich lassen, sodass ungewollt ein weiteres Abenteuer für ihn beginnt.

Mit dem dritten und letzten Part der Assassin’s Creed Chronicles-Trilogie präsentiert Ubisoft nicht nur die interessanteste Story sondern auch das außergewöhnlichste Setting der drei Spiele. Der Kult der Assassinen und der Kampf um die Unabhängigkeit stehen Russland hervorragend, unter anderem auch, da es das komplette Gegenstück der französischen Revolution wie in Assassin’s Creed Unity darstellt – nicht Nikolaï befindet sich auf der Seite der Aufständischen, sondern die Templer. Gleichzeitig greift die Handlung auf reale Charaktere der russischen Geschichte zurück, was dem ganzen Spiel eine originelle Stimmung gibt. So wie man es ursprünglich von der Assassin’s Creed-Reihe kennt.

Gameplay

Assassin’s Creed Chronicles: Russia gestaltet sich insofern interessant, da man die russischen Gefilde nicht nur mit Nikolaï, sondern auch mit Anastasia bestreitet. Je nach Situation steuert man somit entweder den erfahrenen Assassinen und nutzt seine physische Stärke und Kampftechniken oder seine junge Schülerin, die mehr auf Tarnung zurück greift und aus der Dunkelheit mordet. Der ausgewogene Ausgleich zwischen beiden Charakteren bringt frischen Wind in die etwas eintönige Spin Off-Trilogie und macht das Spiel zu einem gelungenen Abenteuer.

Das Spiel baut auf viele Gameplayelemente der beiden Vorgänger und bringt zusätzlich weitaus mehr Neuerungen an die Gamer, als die beiden vorherigen Ableger. So können beispielsweise Festnetztelefone verwendet werden, um Soldaten auf anderen Stockwerken anzurufen und diese somit von ihrem Wachposten zu locken. Nikolaï späht zudem gelegentlich auf Scharfschützen-Stützpunkten in die First Person-Perspektive und dezimiert Gegner aus großer Entfernung. Die Einführung von Bodenminen setzt zudem voraus, den Träger einer speziellen Magnetkarte zu bestehlen oder diesem auf Schritt und Tritt zu folgen, um nicht Opfer der heimtückischen Tretminen zu werden. Des Weiteren zerstört man Schaltkästen, um Stromausfälle zu verursachen und somit Wachen in Dunkelheit zu hinterlassen oder elektronische Wegbehinderungen zu deaktivieren.

Auch wenn sich das Spiel in vielerlei Hinsicht im Vergleich zu seinen Vorgängern verbessert hat, dominieren die Trial & Error-Passagen das Spin Off. Dies wäre nicht weiter schlimm, würde die Steuerung nicht oftmals reaktionsträge ausfallen. So muss sich Nikolaï beispielsweise von den Salven eines Maschinengewehr-Kugelhagels verstecken und abwechselnd zum Aggressor hechten – was aufgrund der umständlichen Bedienung der Spielfigur, wenn man hinter Säulen in Deckung gehen möchte, sehr schwierig gestaltet. Gegner reagieren zudem oftmals nicht auf die Angriffe der Spielfigur, was besonders in hektischen Situationen ausgesprochen frustrierend sein kann, da man sehr schnell ein verfrühtes Ende findet.

Grafik

Straßenbahnen, Festnetz-Telefone und Banner der russischen Revolution sind allesamt in einen grau-roten Farbton gehüllt – eine Farbkombination, die sich durch das gesamte Spiel zieht und hervorragend zu der Thematik von Assassin’s Creed Chronicles: Russia passt. Da dieses Zeitalter das Ende der Zaren-Ära signalisierte, sind die Gebäude von modernen Stilmitteln umgeben; riesige Möbel aus Elfenbein, purpurfarbene Teppiche und pompöse Bauten, deren mächtige Ausstrahlung lediglich durch die Anzeichen der Revolution getrübt wird.

Auch die Filmsequenzen spiegeln mit den grau-roten Farbtönen die mit dem Kommunismus verbundenen Signale. Nikolaï hat als erster Assassine einen imposanten Schnauzer und lässt es sich nicht nehmen, neben der Vaterrolle auch einen totalen Badass darzustellen. Das äußert sich durch sein wendiges Agieren in den Kämpfen und den kühlen Sprüchen, die er während Konversationen von sich gibt.

Sound

Die einzelnen Tracks sind gekennzeichnet von tiefen Trompetentönen und lauten Trommeln, die das rustikale Militär der russischen Streitmacht repräsentieren. In den actionminderen Momenten widerspiegeln ruhige Klänge die dennoch spannende Atmosphäre.

Im Gegensatz zum zuvor erschienenen Downloadtitel Assassin’s Creed Chronicles: China wird in dem dritten Ableger nur sehr wenig in der Landessprache gesprochen. Zwar wurden sämtliche Konversationen mit einem gekünstelten russischen Akzent versehen, man fragt sich dennoch wieso die Spielfiguren nicht auch ihre Muttersprache sprechen und Untertitel die gesprochenen Inhalte übersetzen.

Abschließende Worte

Mit Nikolaïs Abenteuer präsentiert Ubisoft die Asien-Chroniken der Assassinen in einem halbwegs angenehmen Licht; Die Story ist interessant, das Gameplay nicht ganz so schrecklich und das Setting endlich mal wieder zu einem Ableger der Assassin’s Creed-Reihe passen. Zwar bleibt nach wie vor die Begeisterung wie bei einem vollwertigen 3D-Teil des Franchises aus, dennoch bügelt es die zuvor begangenen Fauxpas der Trilogie ein wenig aus.

– Halbwegs brauchbare Story

– Interessantes Setting

– Gameplaywechsel zwischen Charakteren

– Moderne Hilfsmittel der Assassinen

– Noch immer sehr Trial & Error-lastig

– Oft reaktionsträge Steuerung

– Gegner reagieren nicht auf Attacken

– Figuren sprechen englisch statt russisch

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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