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The Legend of Zelda: Tri-Force Heroes
Follow Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Altersfreigabe: 6+
Release: 23. Oktober 2015

The Legend of Zelda: Tri-Force Heroes

Site Score
7.0
Good: Grandioser Soundtrack, Entfaltet Stärke im Multiplayer, 30 lustige Kostüme
Bad: Keine Oberwelt, Story ist gesamt betrachtet eher schwach, Repetitives Grinden der Levels
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Nintendo Ver-Link-t drei Jahre The Legend of Zelda

Der Nintendo 3DS war in den vergangenen Jahren Dreh- und Wendepunkt so einiger erfolgreicher Spiele. Nach Titeln wie dem 2013 erschienenen The Legend of Zelda: A Link Between Worlds und dem 2014 veröffentlichten The Legend of Zelda: Majoras Mask ein weiteres, noch besseres Game auf den Markt zu bringen, das die beiden Kultspiele hinsichtlich Qualität und Inhalt überbietet, ist selbst für die kreativen Köpfe im Herzen der japanischen Entwicklerzentrale ziemlich knifflig. Nichtsdesto trotz wurde die beliebte Marke erneut mit einem bewährten Prinzip, dem bereits mehr oder weniger bekannten Multiplayer-Feature, ergänzt, in der Hoffnung an den Glanz und Erfolg der Four Swords-Spin Offs heranzukommen. Mit einer fortgeschritteneren Hardware als Gameboy Advance und Gamecube und einer hohen Verbreitung der Handhelds dürfte das eigentlich kein Problem bedeuten, den Vorgängern die Show zu stehlen. Vorhang auf für Kostüme und Schauspiel; die Vorstellung kann beginnen!

Der Held der Zeit beweist seinen Geschmack für Mode!

Im Laufe seiner unzähligen Inkarnationen verschlägt es den Blondschopf Link in diesem Abenteuer in die Modestadt Textilia. Dort wird er Zeuge einer beeindruckenden Modeshow und gleichzeitig der Verunstaltung von Prinzessin Rüschlindes Erscheinungsbild. Diese wird unerwartet von einer Hexe mit einem Fluch belegt, sodass sie nicht mehr in der Lage ist die Designeroutfits der königlichen Schneiderin Madame Couture zu tragen. Vor lauter Angst, die Hexe würde auch durchschnittliche Bürger mit einem Fluch belegen, scheut ein Großteil der Bevölkerung schöne Kleider zu tragen, sodass sich das Königreich nun kurz vor dem Ruin befindet. In der Hoffnung möglichst schnell jemanden zum Brechen des Zauberspruches zu finden, sucht der König im gesamten Königreich nach Helden, die gewillt sind gegen die abscheuliche Hexe vorzugehen um dem Imperium von Textilia wieder den ursprünglichen Glanz zu verleihen. Dazu gilt es insgesamt acht Welten im Lumpenland mit jeweils vier unterschiedlichen Arealen zu durchforsten, die wiederum in vier Levels unterteilt sind – somit insgesamt 128 Levels. Im Verlauf des Abenteuers sammelt man Rohstoffe und Materialien, die zum Erstellen von prächtigen Kleidungsstücken verwendet werden, sodass Link bei der berühmten Designerin bis zu 30 unterschiedliche Kostüme anfertigen lassen kann – allesamt mit unterschiedlichen Fähigkeiten.

THE_LEGEND_OF_ZELDA_TRIFORCE_IMG_01Die Story von The Legend of Zelda: Tri Force Heroes lässt das Spiel zu Beginn in einem innovativen Licht erstrahlen, dieser Glanz ist allerdings nur von kurzer Dauer. Grund dafür ist die eigentlich recht unspektakuläre Weiterführung der Geschichte im Rahmen der folgenden Levels. Die Figuren sind abgedreht, wie man es von einem typischen Ableger der Reihe erwartet, allerdings können die wenigen Konversationen und Auftritte der Charaktere nicht so wirklich begeistern wie es bei den zahlreichen hochkarätigen Ableger zuvor getan haben.

Gameplay

Just nach der Verzauberung der Prinzessin startet man nach Gegnern trachtend in das Schloss, wo man bereits im Eingang von Graf Schnöselschick auf das markanteste Detail des Spiels hingewiesen wird; Einzelspieler und Gruppenspieler werden hier räumlich getrennt. Denn wer nicht mit zwei weiteren Playern antanzt, der muss sich den Gegnern mit zwei hölzernen Link-Imitaten stellen, zwischen denen man hin- und herwechseln kann. Sämtliche Aufgaben in einem Level müssen dabei absolviert werden, bis man sich mit den restlichen Spielfiguren auf die drei leuchtenden Teile des Triforce stellen und somit zum nächsten Abschnitt voranschreiten kann. Jedes Level beherbergt bis zu drei unterschiedliche Items, die jeweils von einer Figur durch das Drücken des Y-Knopfes verwendet und beim Absolvieren des Levels abgegeben werden. Die Werkzeuge bleiben somit nicht im Inventar des Spielers, sondern befindet sich lediglich für die Dauer der Spielsession in dessen Sortiment. Geübte Gamer werden die Items aus früheren Ablegern der Reihe bereits kennen und gekonnt anwenden. Darunter befinden sich auch Klassiker wie Bomben, Enterhaken, Bumerangs sowie Pfeil und Bogen. Die Levels sind dabei oftmals sehr kurz gehalten worden, sodass man für das Absolvieren meist nur wenige Minuten benötigt.

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Das Spiel lehnt sich sehr stark an den Vorgänger The Legend of Zelda: A Link Between Worlds an und verzaubert Gamer daher auch mit dem typischen Nintendo-Charme.

Man hechtet zu Beginn von Level zu Level und schaltet beim Durchforsten der Areale die ersten Gegenstände zum Erstellen von Kostümen frei. Da bei jedem Durchgang lediglich einer von drei Gegenständen erlangt werden kann, benötigt man sehr viele Spielesessions, um bei Madam Couture wirklich gute Kleidungsstücke anfertigen lassen zu können. Optional bietet der örtliche Händler im Tausch gegen gesammelte Rubine vereinzelte Gegenstände an. Das Sortiment des Verkäufers ist zu Beginn des Abenteuers zwar sehr klein, wächst aber parallel zu der Menge an Leuten die man über SpotPass trifft. Damit das oftmalige Wiederholen der insgesamt 128 Levels auf die Dauer nicht zu eintönig wird, kann man zu Beginn einer Runde spezielle Herausforderungen aktivieren, wodurch das Erreichen des Zieles erschwert wird. Somit müssen beispielsweise, abseits vom Absolvieren der einzelnen Puzzles, sämtliche Luftballons im Level zerschossen werden, um das leuchtende Triforce-(Tele-)Portal zu aktivieren.

Wer sich von den Anstrengungen einer Spielsession in der kleinen Stadt vor dem Schloss erholen möchte, wird schnell bemerken, dass es in The Legend of Zelda: Tri Force Heroes sehr wenig zu erkunden gibt. Neben dem Modeladen von Madame Couture gibt es noch den Warenhändler, ein Schatztruhen-Glückspiel, bei dem man jeden Tag eine von vier Schatztruhen öffnen und dessen Inhalt mitnehmen kann, und die Miiverse Galerie zu sehen. In sämtlichen Levels kann man durch des Drücken des X-Knopfes Bilder vom Spielgeschehen machen und sie anschließend in dieser kleinen Hütte mit anderen Spielern im Miiverse teilen. Versucht man sein Glück außerhalb der Stadtpforten, landet man beim Titelscreen des Spiels und bekommt einmal mehr den begrenzten räumlichen Erkundungsbereich verdeutlicht.

Multiplayer

Der Fokus von The Legend of Zelda: Tri Force Heroes liegt ganz eindeutig im Mehrspielermodus – das fällt einem bereits in den ersten Levels auf. Im Alleingang gestaltet sich das Voranschreiten sehr mühsam wenn nicht sogar unmöglich, da die regungslosen KIs die fehlenden Mitspieler nicht ausgleichen können. Daher muss man das Abenteuer lokal oder über das Internet mit zwei weiteren Spielern bestreiten – ein weiterer Mitstreiter reicht nicht, denn der Coop-Modus ist ausschließlich auf drei Spieler ausgelegt. Gemeinsam teilt man sich die Herzleiste, sodass aus dem ehemals kompetitiven Spielprinzip ein reines, auf Zusammenarbeit basierendes Abenteuer wird. Sämtliche aufgesammelte Rubine werden addiert und anschließend unter den drei Figuren aufgeteilt – lediglich die drei Truhen am Ende eines Areals unterscheiden sich inhaltlich von einander und belohnen per Zufall einen Spieler mit dem besten der drei Items. Teamwork steht somit von der ersten Spielminute an im Vordergrund. Durch das Aufheben von anderen Spielern erstellt man ein Totem und kann dadurch größere Gegner erledigen oder seine Mitstreiter auf höhere Ebenen oder Abgründe werfen. Im Prinzip gilt, das jede Tätigkeit, die im Alleingang mit den zwei hölzernen Links unmöglich war, im Trio auf einmal spielend einfach wird. Lediglich das Abstimmen der Aktivitäten und das Teilen der Herzleiste erweist sich bei gewissen Bosskämpfen als fordernd.

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Die Figuren sind abgedreht, wie man es von einem typischen Ableger der Reihe erwartet, allerdings können die wenigen Konversationen und Auftritte der Charaktere nicht so wirklich begeistern wie es in den zahlreichen hochkarätigen Ablegern zuvor der Fall war.

Nintendo verzichtet dabei gänzlich auf einen Sprachchat. Sowohl lokal als auch über das Internet stehen dem Spieler acht Sprachgesten in Form von Icons zur Verfügung, die den Mitspielern Hinweise über das Voranschreiten geben können. Was lokal durch verbale Kommunikation vereinfacht wird, erweist sich über das Internet leider zeitweise mehr frustrierend als lustig. Sollten Spieler durch negatives Auffallen zu lange die Geduld anderer Gamer auf die Probe stellen, können diese einfach auf eine schwarze Liste gesetzt werden, damit man anschließend nicht mehr mit ihnen verbunden wird. Obwohl der Singleplayer schwach ausfällt und der Onlinemultiplayer mehr als nur dürftig ist, entfaltet der lokale Mehrspielermodus die wahre Stärke des Spiels. Selbst die Chat-Gesten bekommen bei Spieleabenden mit Freunden eine besondere Bedeutung und können die oftmals neckischen Aktionen hervorragend untermalen. Die Handlung anderer Spieler, durch das Drücken derer Charaktericons auf dem Touchscreen, zu verfolgen ist einfach nur großartig, da in dem Fall sogar ausgeschrieben wird, dass ein Spieler den anderen beobachtet.

Wer neben den Storylevels noch Lust auf etwas Herausforderung hat, der besucht die Arena um dort mit sämtlichen Ausrüstungsgegenständen gegen andere Spieler anzutreten und im Endeffekt seltene Belohnungen zu gewinnen. Wirklich sonderbar ist, dass vereinzelte Kostüme nur durch den Mehrspielermodus freigeschaltet werden können. Pro getroffenen Spieler schaltet man nämlich einmalig Freundesmünzen frei, für die man spezielle Kostüme kaufen kann. Sofern sich also niemand mit zumindest einem Nintendo 3DS in der Umgebung befindet oder man keinen Zugang zu einer Internetverbindung besitzt, sind einige Inhalte des Spiels komplett unzugänglich.

Grafik

Das Spiel lehnt sich sehr stark an den Vorgänger The Legend of Zelda: A Link Between Worlds an und verzaubert Gamer daher auch mit dem typischen Nintendo-Charme. Charaktere, Gebäude und sämtliche Umgebungen sehen stimmig aus und können aus der Top Down-Ansicht mit viel Liebe zum Detail entzücken.

THE_LEGEND_OF_ZELDA_TRIFORCE_IMG_03Betrachtet man das Spiel anhand des Leveldesigns und den unterschiedlichen Rätsel, wird man als Fan der Reihe sehr schnell enttäuscht. Nintendo präsentiert statt kurzen und knackigen eher mickrige Levels, deren Absolvieren in einer kurzen Kaffeepause erledigt werden kann. Des Weiteren enttäuschen die Entwickler durch eine mangelnde Oberwelt, die den Spieler auch abseits des Lumpenlands weiter in die Welt von Textilia hineinsaugt.

Sound

Ein Punkt bei dem The Legend of Zelda: Tri Force Heroes zweifellos brilliert ist der grandiose Soundtrack. Nicht nur während den Abstechern in den einzelnen Levels des Lumpenlands, auch in dem kleinen Königreich Textilia sind die wenigen Melodien einfach nur super. Nintendo-typisch legt man bei den Figuren erneut mehr auf Ulk als auf Ernsthaftigkeit, was das Spiel mit den zahlreichen Verkleidungen zu einem noch bunteren werden lässt.

Abschließende Worte

Angesichts früherer Multiplayer-Ableger der Reihe ist The Legend of Zelda: Tri Force Heroes gameplaytechnisch betrachtet eher ein Rückschritt. Der Zwang zu dritt spielen zu müssen, da das Abenteuer im Alleingang nur mit sehr großen Schwierigkeiten zu bewältigen ist, macht den Nintendo 3DS-Titel in seiner jetzigen Form zu einem nur marginal zufriedenstellenden Spiel. Leider ist das Leveldesign auch eher enttäuschend und sorgt mit dem sehr repetitiven Kerngameplay eher für ein schnelles Langweilig-werden der Software. Da helfen an dieser Stelle die niedliche Grafik, der wirklich gute Soundtrack und die zahlreichen coolen Kostüme, die man sich im Laufe des Abenteuers aneignen kann, leider überhaupt nichts. Für ein paar lokale Multiplayer-Sessions entfaltet das Spiel aber kurzfristig seine Stärke, sorgt aber bereits wenige Levels später für ein schnell eintretendes Gefühl der Ernüchterung.

– Grandioser Soundtrack

– Entfaltet Stärke im Multiplayer…

– Kommunikation via Icon-Chat…

– 30 lustige Kostüme

– Sehr einfaches Leveldesign

– … der Singleplayer ist zum Vergessen

– … nur im lokalen Multiplayer gut

– Keine Oberwelt

– Story ist gesamt betrachtet eher schwach

– Repetitives Grinden der Levels

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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