Neuigkeiten››
Liket uns auf Facebook und abonniert unseren Youtube-Kanal um die neuesten Informationen zu Videospielen zu verfolgen! Resident Evil 3Doom EternalLuigi’s Mansion 3The Surge 2The Legend of Zelda: Link’s Awakening
Animal Crossing: Happy Home Designer
Follow Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Altersfreigabe: 0+
Release: 2. Oktober 2015

Animal Crossing: Happy Home Designer

Site Score
7.0
Good: Große Auswahl an Möbeln, Man kann eigentlich keine Fehler machen
Bad: Etwas eintönig mit der Zeit, Maximal 2 Räume pro Haus
User Score
7.4
(5 votes)
Click to vote
VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 7.4/10 (5 votes cast)

Animal Crossing mal wieder ein bisschen anders

Die Spieleserie Animal Crossing erschien erstmals 2001 in Japan und den USA und später, 2004, in Europa. Die große Beliebtheit hat auch nach vielen Jahren nicht abgenommen und daher erweitert Nintendo nun die Serie mit Animal Crossing: Happy Home Designer. Seit ihren Entstehungstagen, damals noch auf dem Nintento 64 exklusiv in Japan, brachte Nintendo Auskopplungen für den GameCube (2001), Nintendo DS (2005), Nintendo Wii (2008) und für den Nintendo 3DS (2012) heraus. Am 2. April 2015 wurde die neue Software gemeinsam mit den amiibo-Karten im Nintendo Direct vorgestellt. Laut Direktor Aya Kyogoku stammt die Inspiration für den neuen Ableger vom internen Prozess die Häuser der tierischen Bewohner zu designen. Es wird sich zeigen wie die Animal Crossing-Fangemeinde auf diesen Fokuswechsel reagiert.

Nun werden die Möbel aufpoliert und an die Tiere gebracht!

In altbekannter Manier startet der Titel damit, dass man in eine kleine, von Tieren bewohnte Stadt zieht. Doch anstatt dieses Mal in die Rolle des Bürgermeisters zu schlüpfen, beginnt man bei ImmoNook, dem ortsansässigen Immobilienbüro geleitet vom allseits beliebten Charakter Tom Nook, zu arbeiten. Gleich am ersten Tag bekommt man den Auftrag ein Haus einzurichten – wie sich später herausstellt, das Haus einer Arbeitskollegin.

ANIMAL_CROSSING_HHD_IMG_03

So beginnt der Alltag als Immobilienmakler und Innenarchitekt, mit täglich neuen Herausforderungen die nicht nur normale Häuser sondern auch besondere Aufträge wie eine Schule, einen Laden oder ein Restaurant beinhalten.

Gameplay

Obwohl der neueste Ableger den Fokus großteils weg vom bekannten Gameplay und hin zum Gestalten der Eigenheime legt, wurde der Geist der beliebten Serie beibehalten.

Die Steuerung ist relativ simpel und wird im Spiel Schritt für Schritt erklärt und laufend erweitert. Am Touchscreen findet sich alles was man zum Gestalten von Fassade, Haus und Garten benötigt. Eingeteilt in verschiedene Karteikarten am oberen Rand sind alle bis dato freigeschalteten Gegenstände und Einrichtungsutensilien geordnet. Alles was zusammen gehört ist in Kategorien unterteilt und so befinden sich unter Teppichen auch nur Teppiche oder unter Gartenutensilien nur Gartenzubehör. Animal Crossing: Happy Home Designer verfügt über eine sehr große Auswahl an Einrichtungsgegenständen, viele davon werden bereits aus dem Vorgänger Animal Crossing: New Leaf bekannt sein. Einige dieser Möbel stehen unter einem bestimmten Thema und passen aus diesem Grund optisch zu einander.

Wirbt man im Spiel nun einen Kunden an, hierfür reicht es aus vom Büro auf die Straße zu gehen und wartende Tiere anzusprechen, geht es auch gleich zur Sache. Zuerst wird ein Grundstück auf einer Karte ausgewählt, als nächstes der Grundriss besprochen und, nach einer kurzen Fahrt zur Location, zu guter Letzt das Haus gestaltet. Am Anfang des Spieles kann nur das Innere eines Hauses designt werden, später dann auch Fassade und Garten ebenso wie mehrere Zimmer.

ANIMAL_CROSSING_HHD_IMG_02

Schon außen am Haus kann man der Kreativität freien Lauf lassen: Fassade, Dach, Türe, Gartenzaun und die Form des Hauses können frei gewählt werden. Selbst das ganze Haus kann innerhalb des Garten beliebig verschoben werden. Danach heißt es den Garten zu verschönern. Möchte ein Kunde bestimmte Gegenstände in seinem neuen Domizil haben, so befinden sich diese gut verpackt vor Ort und müssen nur noch ausgepackt und platziert werden. Neben Gartenmöbeln und Vegetation kann eigentlich alles in den Garten gestellt werden, selbiges gilt auch für das Innere des Hauses. Kann man etwas auswählen, kann es auch platziert werden (vorausgesetzt es gibt genügend Platz). Im Hausinneren können neben allerhand Möbeln natürlich auch die Fenster, Vorhänge, Tapete und den Bodenbelag ausgewählt werden. Ganz neu dabei sind Beleuchtungsgegenstände wie Lampen, welche die Decke verzieren und dem Raum einen unikaten Touch verleihen. Jedes Haus sollte den Wünschen des Kunden entsprechen und mit passenden Accessoires ausgestattet werden. Dafür stehen beispielsweise Kinderspielzeug, Musikinstrumente, Sportgeräte, Kleidung und sogar fertig gekochte Gerichte zur Auswahl. Reichen diese jedoch nicht aus, können die Farben der Möbel geändert und selbst eigene Designs für Wände, Böden, Vorhänge oder Möbel entworfen werden.

Grundsätzlich wird beim Spielen nur der Touchscreen verwendet. Der obere Bildschirm dient eigentlich nur zur Kontrolle der eigenen Arbeit. Mit dem Stylus werden die Karteikarten geöffnet und der gewünschte Gegenstand ausgewählt. Dieser erscheint dann im Zimmer und kann, wieder mit Hilfe des Stylus, verschoben werden. Hierfür befindet sich am Boden ein Raster welches bei der Gestaltung helfen soll. Um Möbel zu drehen genügt es diese einmal anzutippen. Hält man dabei eine der Schultertasten gedrückt, wird der angetippte Gegenstand dupliziert. Des Weiteren können durch Ziehen eines Rahmens mehrere Möbel ausgewählt und gemeinsam verschoben und unter Verwendung des Steuerkreuzes die Perspektive im Raum verändert, also gezoomt und die Kamera gedreht werden. Manche Gegenstände sind mit einem Plus-Zeichen versehen, dies bedeutet, dass entweder ein Gegenstand auf ihnen oder sie selbst auf ein anderes Möbelstück platziert werden können.

ANIMAL_CROSSING_HHD_IMG_04

Mit jedem neuen Kunden werden neue Möbel freigeschaltet. Auch die Stadt selbst gibt Gebäude in Auftrag, sodass man im Spielverlauf eine Schule, mehrere Läden, ein Café, ein Restaurant, eine Klinik und vieles mehr gestalten muss. Auch hierfür werden passende Möbel freigeschaltet. Neben wenigen Vorgaben bleibt es dem Spieler überlassen wie er den zur Verfügung stehenden Raum nutzen möchte. Mit jedem vollendeten Auftrag werden Gesichtsausdrücke erworben, die man dann jederzeit einsetzen und so interessante und lustige Reaktionen bei seinen tierischen Mitbewohnern hervorrufen kann. Im Kundenbuch sind alle fertiggestellten Projekte eingetragen. Möchte man im späteren Spielverlauf ein Haus noch einmal überarbeiten, kann der Kunde in diesem Buch ausgewählt und besucht werden. Selbiges gilt auch für die vom Stadtamt beauftragten öffentlichen Gebäude.

Im ImmoNook-Büro stehen dem Spieler einige Aktivitäten zur Auswahl. Einerseits kann im ersten Stock die Kleidung der Spielfigur geändert werden und später dann auch die Haar-, Augen- oder Hautfarbe. Andererseits gibt es am Schreibtisch die Möglichkeit zu speichern, dies muss an jedem ingame Abend passieren, um den nächsten Tag zu starten. Zusätzlich kann am Schreibtisch die Option “Lernen” ausgewählt werden. Dies ruft das Studienbuch der schönen Häuser auf, in welchem Fortbildungen zu unterschiedlichen Themen im Tausch gegen Spielmünzen angeboten werden. Diese schalten dann weitere Designoptionen wie Musik-Gestaltung, Grundrisse oder Fenstergestaltung frei. Neben dem eigenen Schreibtisch befindet sich das amiboo-Fon im Erdgeschoss, welches die Nutzung von amiboo-Karten ermöglicht. Im Hauptmenü (direkt nach Spielstart zu finden) kann man optional wählen, ob Informationen zum Spielverhalten an Nintendo gesendet werden sollen. Wird dies aktiviert erhält man als Dankeschön einen Kleinwagen.

Multiplayer

Eigentlich besitzt Animal Crossing: Happy Home Designer keinen richtigen Multiplayer, wie man ihn aus Animal Crossing: New Leaf kennen gelernt hat. Es besteht während der gesamten Spielzeit die Möglichkeit einen Screenshot durch das gleichzeitige Betätigen der Schultertasten zu machen. Diese Bilder können dann entweder im Miiverse oder durch den Nintendo 3DS-Bilder-Transfer über das Internet mit anderen Spielern geteilt werden.

Im Netzwerk der schönen Häuser kann man dafür eigene Kreationen veröffentlichen und mit anderen Designern teilen. Das ist super um sich die Einrichtungen gleichgesinnter, kreativ angehauchter Gamer anzusehen und deren Arbeit zu bewerten.

Grafik

Grafisch wurde der neue Titel, verglichen mit seinem Vorgänger Animal Crossing: New Leaf, verfeinert. Grundsätzlich hat man aber keine wirklichen Veränderungen vorgenommen und so ist das beliebte Animal Crossing-Design auch im neuen Spiel noch immer so verrückt und liebenswert wie man es von der Serie gewohnt ist. Im Großen und Ganzen wurde die Auflösung erhöht und so wirkt das Spiel detaillierter und auch farbenprächtiger.

ANIMAL_CROSSING_HHD_IMG_01

Die optische Umsetzung der Möbel, Häuser und allem Drum und Dran ist sehr gut gelungen und so kann man den Design-Spaß optimal genießen. Ebenfalls gut implementiert ist der 3D Effekt des Nintendo 3DS, aber auch am Nintendo 2DS muss man optisch keine Abstriche machen.

Sound

Kazumi Totaka, seines Zeichens Videospielkomponist, Synchronsprecher und Spieleentwickler, ist schon seit den Anfängen von Animal Crossing mit dessen musikalischer Untermalung betraut und so auch im neuesten Titel. Sein Mitwirken in der Serie wurde durch den musizierenden Charakter K. K. Slider verewigt, welcher auf seiner Gitarre die Massen unterhält. Schon seit 1992 ist Kazumi Totaka bei Nintendo angestellt und hat unter anderem auch bekannten Charakteren wie zum Beispiel Yoshi seine Stimme verliehen. Aufgrund seiner Erfahrung und der langjährigen Beteiligung an der Animal Crossing-Serie ist der Soundtrack des aktuellen Spieles wieder sehr gut gelungen.

Abschließende Worte

Animal Crossing: Happy Home Designer ist nun schon der zweite Titel der Reihe, der für den Nintendo 3DS erscheint. Obwohl der neueste Ableger den Fokus großteils weg vom bekannten Gameplay und hin zum Gestalten der Eigenheime legt, wurde der Geist der beliebten Serie beibehalten. Vor allem optisch und musikalisch ist man dem bekannten Spiel zu 100% treu geblieben. Je nachdem wie viel Zeit man sich bei den einzelnen Aufträgen lässt, kann die Spielzeit bei 10-20 Stunden angesetzt werden. Bezogen auf die Preis-Leistung bekommt man einen sehr schönen Titel für sein Geld geboten, welcher nicht nur langjährigen Fans sondern auch Neueinsteigern viel Freude bereiten wird. Animal Crossing: Happy Home Designer ist allen voran auch für junge Spieler ausgezeichnet geeignet.

– Große Auswahl an Möbeln

– Verbesserte Platzierung von Möbeln

– Man kann eigentlich keine Fehler machen

– Gestaltung öffentlicher Gebäude

– Etwas eintönig mit der Zeit

– Maximal 2 Räume pro Haus

NotAmy


Tetris-Kekse backen, Minecraft-Polsterüberzüge stricken oder doch lieber einen Creeper Bettüberwurf nähen? Tja, bei mir gibt's das alles und noch viel mehr. Neben dem Zocken am Handheld oder PC steigere ich mich gerne mal in Doctor Who hinein, verbringe ganze Wochenenden mit der Extended Edition von Der Herr der Ringe und auch Fantasy Bücher oder Mangas sind mir nicht fremd. Nerd sein ist einfach schön!

Eure Meinung dazu?

Frischer Trailer zu Animal Crossing: Happy Home Designer

Frischer Trailer zu Animal Crossing: Happy Home Designer

Nintendo veröffentlicht einen neuen Trailer zu Animal Crossing: Happy Home Designer in dem sämtliche Details zu dem Spiel erklärt und neue Charaktere vorgestellt werden. Das Spiel ist ein eigenständig... Read More »

Animal Crossing: Happy Home Designer – Fakten