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God of War 3 Remastered
Follow Publisher: Sony
Entwickler: Santa Monica Studios
Altersfreigabe: 18+
Release: 19. März 2010 (PS3), 15. Juli 2015 (PS4)

God of War 3 Remastered

Site Score
8.0
Good: Beeindruckender Soundtrack, Irrsinnig Gewaltgeladen, Spiel mit Perspektiven
Bad: DLC-Content nicht an Board, Aber auf der PS4 geht technisch mehr, Kamera im Fotomodus nicht schwenkbar
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Der Gott des Krieges wütet zum letzten Mal… Erneut!

Knappe fünf Jahre ist es her, dass Kratos auf der PlayStation 3 seine Wut an den Göttern des Olymps ausgelassen und sogar die Titanen auf seine schwarze Liste gesetzt hat. Seit jeher warten Fans des fiktiven Kriegsgottes auf eine Fortsetzung der Geschichte, welche die Sony-Konsole der letzten Generation mit einem offenen Ende hinter sich gelassen hat. 2013 erschien zwar God of War: Ascension, bei diesem handelte es sich jedoch um ein Prequel der Saga, das die Vorgeschichte des rachelüstigen Spartaners erzählte und erstmals mehr Einblick in die emotionale Welt des sonst so blutrünstigen Kriegers bot.

Nun veröffentlicht Sony den dritten Ableger auf der PlayStation 4 und schürt die Hoffnung, dass die Ankündigung einer offiziellen Fortsetzung nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Die Finanzkrise ist Griechenlands nicht einziges Problem

Am Fuße des Olymps dürfte es scheinbar des Öfteren Unruhen geben, doch den Gefolgsleuten von Zeus dem Göttervater steht mit Kratos, der mit den Titanen im Schlepptau Jagd auf sämtliche gottgleichen Figuren macht, zweifellos das größte Übel bevor. Dieser dürstet nach Rache, da er sich von den Göttern verraten fühlt und hat es sich zum Ziel gemacht Zeus und seine Untertanen ein für alle Male auszulöschen. Doch der vom Pech gezeichnete Spartaner wird kurz nach dem Beginn der Handlung von Gaia in den Hades fallen gelassen, sodass sich das Abenteuer des Spartaners zu einem gewaltigen Rundumschlag gegen sämtliche Berühmtheiten der griechischen Geschichte entwickelt.

Auch wenn sich die Geschichte von God of War 3 als ziemlich vorhersehbar herausstellt, ist es einfach nur fantastisch, wie sich die Welt rund um Kratos verändert, nachdem er die einzelnen Götter zur Strecke bringt. Als Spieler arbeitet man sich Stück für Stück zu Zeus voran und wird zum Schluss mit einem offenen Ende konfrontiert, welches darauf hoffen lässt, dass die Ankündigung des nächste Ablegers unmittelbar bevor steht. Auf seiner Reise trifft Kratos auf bekannte Charaktere der griechischen Geschichte (z.B Hephaistos, Aphrodite, Hades und selbst die Titanen), sodass das Spiel mit dieser hervorragenden Einbindung eine glaubwürdige Alternativversion der fiktiven Story vorgaukelt.

Gameplay

Kratos zieht erneut los um dem weißbärtigen Göttervater ein für alle Male die Stirn zu bieten und wählt dabei einen ausgesprochen blutigen Weg, um an sein Ziel zu gelangen.

Nach einem vorhersehbaren Übergang vom epischen zweiten Teil, findet sich Kratos erneut in den Tiefen der Unterwelt wieder, nur um ein weiteres Mal seinen Kräften entzogen zu werden. Geschwächt und seinen zuvor angehorteten Items entrissen, gilt es nun erneut sämtliche Kampfwerkzeuge, Minotauren-Hörner, Zyklopen-Augen und Phönixfedern zu sammeln und anschließend dem weißbärtigen Göttervater ein für alle Male die Stirn zu bieten. Kratos wählt dabei einen ausgesprochenen blutigen Weg, um an sein Ziel zu gelangen. Nicht selten sind seine Gegner Opfer von gewalttätigen „Eingriffen“, die meist mit Enthauptungen, herausgerissenen Gedärmen oder ähnlichen Brutalitäten enden. Der „Geist Spartas“, so wird der gefürchtete Krieger von seinen Gegnern genannt, erhält für jeden erfolgreich absolvierten Kampf massenweise rote Orbs, mit dessen Hilfe neue Techniken freigeschaltet werden. Vereinzelte Götter, Verbündete und helfende Hände versorgen den blasshäutigen Krieger mit neuen Waffen und Magie-Spielereien, sodass die Liste der auswählbaren Kampfmoves lang und abwechslungsreich ist.

Anders als bei seinen Vorgängern aktiviert der fähige Krieger durch das Drücken der beiden Analogsticks einen Modus, indem der Schaden seiner Attacken um ein Vielfaches erhöht wird. Zudem schauen die Angriffe, bis die Leiste in der Mitte des Screens entleert wird, wirklich imposant aus. Die „Göttlichen Besitztümer“, zusätzliche Collectibles, schalten zudem nach dem ersten Durchgang besondere Fähigkeiten frei, welche zwar die Nutzung der Trophäen deaktiviert, dem Spieler dafür aber spezielle Gameplay-Erweiterungen bietet. So geniest man beispielsweise mit Hades Helm eine höhere Magie- und Lebensleiste oder generiert mit Hermes Münze das Zehnfache an roten Orbs.

God of War 3 und somit auch die Remastered Version für PlayStation 4 besitzt wesentlich mehr Rätsel als God of War: Ascension und wartet sogar mit einem epischen QuickTime-Event mit Aphrodite auf den Spieler. Die mehr oder weniger kniffligen Rätseleinlagen verschleiern den mehr oder weniger linearen Levelbau und sorgen abseits der Actioneinlagen für eine kurzfristige Auflockerung der Atmosphäre. Die Ladezeiten wurden dabei um einen Vielfaches verkürzt; sowohl beim Starten des Spieles als auch beim erneuten Laden, wenn man beispielsweise durch einen Gegner getötet wurde, dauern diese nur wenige Sekunden, sodass man schnell wieder in das actionlastige Spielgeschehen eintauchen kann.

Foto-Modus

Ganz wie es bei der Remastered Edition von The Last of Us der Fall war, bietet God of War 3: Remastered einen Fotomodus, welcher es dem Spieler ermöglicht spezielle Bilder von Gameplayszenen (nicht jedoch Filmsequenzen) anzufertigen. Dazu drückt man einfach die linke Seite des Touchpads am PlayStation 4-Controller, pausiert somit das Spielgeschehen und kann anschließend aus einer Vielzahl unterschiedlicher Filter und Kameraeinstellungen (es sind ausschließlich statische Bilder möglich. Die Kamera kann leider nicht rotiert werden) wählen, sowie anschließend das Spiel über den Screenshot-Knopf der Konsole speichern.

Grafik

Durch vereinzelte Filmsequenzen, die im Grafikstil von historischen Vasenmalereien gehalten wurde, generiert God of War 3 einen unikaten Touch, welches das Actionspiel noch realitätsbezogener werden lässt. Abseits dessen behauptet sich das Spiel durch eine stechend scharfe Grafik, in denen die Kämpfe und Filmsequenzen blutig wie immer sind und auch mit Gewalt nicht gespart wird. Was auf der PlayStation 3 bereits sehr beeindruckend aussah, ist auf der PlayStation 4 keinen Tick weniger imposant. Kratos reißt in seiner Wut Gliedmaßen von seinen Gegnern und läuft mit deren Leichnam durch die Gegend, um diese im Sprint aus dem Weg zu räumen oder zu stapeln. Es ist auch das erste Abenteuer in dem der Geist Spartas auf gezähmten Wesen reiten und somit noch mehr Schaden anrichten kann.

Kleinere Details, wie Rauch über brennenden Fackeln oder das klebende Blut auf der Haut des Kriegers sehen auf der PlayStation 4 noch detaillierter aus und gestaltet die ohnehin schon sehr heftigen Kampfgesehen noch eindrucksvoller.

Sound

Von der Erzählerstimme bis hin zu den einzelnen Sprachausgabe der Charaktere, God of War 3 hört sich – sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache – nach wie vor durchgehen authentisch an. Egal ob der wütende Spartaner seine Gegner anschreit oder mit seinen wenigen Verbündeten plaudert, jedes Wort passt so wie es soll und lässt den gewaltbereiten Antagonisten auf ungewohnte Weise sympathisch wirken.

Auch die imposanten Soundtracks haben auf der Next Gen-Konsole kein bisschen an Wirkung verloren. Sowohl die ruhigen Töne in den storytragenden Momenten als auch die Orchestra-Auftackte in den blutigen Fights sorgen dafür, dass sich der dritte Hauptableger auf der PlayStation 4 zu einem unvergesslichen Erlebnis entwickelt.

Abschließende Worte

Kratos und seine Leidgeschichte auf den Sony-Konsolen ist zwar bereits einmal erzählt worden, ist aber eine, die man immer wieder gerne erlebt. Mit dem dritten Teil wagt sich der junge Spartaner erstmals auf die Next Gen-Konsole. Dabei gibt es nur wenig Neuigkeiten, diese sind dafür gut und können gewohntermaßen begeistern. Der neu dazu gekommene Foto-Modus entzückt stellenweise (kann aber leider nur in den Gameplayszenen und nicht in den Filmsequenzen angewendet werden), dafür enttäuscht, dass es etwaige Kostüme von der Vorgänger-Plattform (Morpheus-, Phantom des Chaos- und Dominus-Skins) nicht auf den Blu-ray-Datenträger geschafft haben. Wem 30€ für eine überarbeitete Version nicht zu viel sind und wer schon immer einmal ein paar richtig gelungene Bilder mit dem wütenden Spartaner schießen wollte, dürfte mit diesem Titel eine ordentliche Freude haben. Der Rest sollte lieber auf die Ankündigung des hoffentlich bald kommenden nächsten Ablegers warten, der die PlayStation 4 wirklich auslasten dürfte.

– Verkürzte Ladezeiten

– Gelungener Fotomodus…

– Grafisch wirklich gut…

– Beeindruckender Soundtrack

– Irrsinnig Gewaltgeladen

– Spiel mit Perspektiven

– Tod der Götter beeinflusst Umwelt

– DLC-Content nicht an Board

– … in Filmsequenzen nicht einsetzbar

– … aber auf der PS4 geht mehr!

– Kamera im Fotomodus nicht schwenkbar

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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