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Devil May Cry 4 – Special Edition
Follow Publisher: Capcom
Entwickler: Capcom
Altersfreigabe: 16+
Release: 8. Feb 2008 (PS3,X360), 24. Jun 2015 (PS4, XBO)

Devil May Cry 4 – Special Edition

Site Score
7.5
Good: Endlich Trophies, Sound immer noch top, Neue Charaktere + Filmsequenzen
Bad: Im Gesamten recht verpixelt, Sehr lange Ladezeiten
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In welche Richtung geht’s weiter, Capcom?

Als der Reboot der Devil May Cry-Reihe im Jahre 2010 vorgestellt wurde, war klar, dass Capcom mit dem beliebten Dämonenjäger einen komplett neuen Weg einschlagen würde. Mit der Ankündigung der Special Edition von Devil May Cry 4 für Next Gen-Konsolen überrascht der japanische Publisherriese und verwirrt die langjährigen Anhänger erneut – mit welchem der beiden weißhaarigen Protagonisten planen die Entwickler nun in Zukunft fort zu fahren? Ist es der Teufel aus dem Hause Capcom oder doch lieber der von Ninja Theory?

Sicher ist nur, dass die erweiterten Inhalte der Neuauflage genügend Gründe bieten dürften, um die Fans zum Kauf des Next Gen-Ablegers zu motivieren.

Stop’n’Go-Action mit lächerlich lustigen Szenen

Der Kirchenbesuch am Sonntag ist nicht jedermanns Sache. Selbst Nero, Anhänger vom Orden des Schwertes, ist nicht freiwillig Teil einer Eröffnungszeremonie, zumal er bereits am Hinweg von entstellten Dämonen aufgehalten wurde. Aber was macht man nicht alles um die Herzensdame glücklich zu machen. Sollte es dann doch zu bunt werden, bieten Kopfhörer und Rockmusik eine ausreichende Barriere zwischen der Außenwelt und dem weißhaarigen Draufgänger. Nur Sekunden nach seiner Ankunft in den heiligen Hallen seines Kultes, wird der predigende Anführer durch einen mysteriösen Attentäter verletzt und die zuvor lauschende Menschenmasse bricht in Panik aus. Nero greift zur Waffe und kann den Angreifer kurzzeitig aufhalten, ehe dieser das Weite sucht. Nun heißt es der Fährte des Aggressors zu folgen und dessen Beweggründe zu eruieren.

20 Kapitel – eigentlich Missionen – hechtet man als Nero zum Hauptquartier vom Orden des Schwertes und anschließend als Dante wieder zurück, nur um mit vereinzelten, vorhersehbaren Plottwists und jeder Menge abgefahrener Action konfrontiert zu werden. Die einzelnen Charaktere verhalten sich übertrieben verrückt, sind aber ein eindeutiges Markenzeichen der früheren Devil May Cry-Reihe, ebenso wie der Pizza-liebende Protagonist. Selbst wenn die Konversationen stellenweise recht träge sind, vermitteln sie eingefleischten Fans zweifellos ein unvergleichbares Feeling.

Gameplay

Man zieht von Gefecht zu Gefecht und freut sich über die Endbosse, welche die Highlights des Spiels darstellen.

Bewaffnet mit einem motorisierten Schwert und jeder Menge cooler Sprüche begibt man sich auf Dämonenjagd und zerhackt dabei in Begleitung von fetziger Musik prinzipiell alles was sich in den Weg stellt und nicht mit der Umgebung verschmolzen ist (ein Großteil der Gebäudeteile, Möbel und herumstehenden Objekte, die von den Programmierern nicht statisch mit dem Level verbunden wurde). Besiegte Gegner hinterlassen rote Orbs, die an vereinzelten Stellen gegen sofort verbrauchbare Items umgetauscht werden können. Je abwechslungsreicher der eigene Kampfstil, umso besser sind die Bewertungen am Ende eines Handgemenges und umso mehr leuchtende Orbs werden dem Benutzerkonto beim Abschluss eines Kapitels gutgeschrieben. Mit diesen schaltet man neue Fähigkeiten für die einzelnen Charaktere (Neuzugänge sind dabei Trish, Lady und Vergil, die allesamt eigene Kampfmoves und sogar Filmsequenzen besitzen) frei und sorgt dafür, dass die Auseinandersetzungen immer actionlastig ablaufen. Durch das Aufsammeln von neuen Waffen und Fähigkeiten wird auch das Sortiment der tauschbaren Schwerter und somit der Fähigkeiten-Stammbaum erweitert. Die aufgesammelten Orbs sind dabei für alle Charaktere verfügbar, wodurch man mit einer bereits eingespielten Figur bessere Ergebnisse und somit mehr Orbs erreichen kann, um diese anschließend für einen anderen Kämpfer zu verwenden. Die Levels sind recht linear, man zieht somit von Gefecht zu Gefecht und freut sich über die Endbosse, welche die Highlights des Spiels darstellen. Gelegentlich gibt es versteckte Herausforderungen, die sämtliches Können vom Spieler abverlangen und diesen anschließend mit Sternen und Orbs belohnen.

Selbst die Fäuste schwingenden Damen besitzen eine Handvoll Momente, in denen man über ihre Aussagen und nicht nur über ihr übertriebenes Aussehen schmunzeln muss.

Wer Devil May Cry 4 nur aus PlayStation 3- und Xbox 360-Zeiten in Erinnerung und zuvor DmC: Devil May Cry gespielt hat, wird sich zu Beginn – trotz Dantes und Neros beschleunigter Bewegungen – über das langsame Gameplay wundern. Das Spiel ist mittlerweile gute acht Jahre alt und dieser Aspekt macht sich genau an dieser Stelle sehr stark bemerkbar. Viele Moves sind träge, die Ladezeiten sehr häufig und das Spiel im Gesamten betrachtet ausgesprochen repetitiv. Dies war schon bei seinem Release im Jahre 2008 der Fall, nur fiel das lineare Leveldesign und wiederholte Backtracking in Verbindung mit dem Ausmaß an Action damals eher weniger auf. Damals zählte es zumindest zu den actionlastigsten Titel am Markt. Besonders die langen Ladezeiten sind, angesichts der Tatsache, dass das Spiel über 20GB groß ist, ein Armutszeugnis und erwecken stark das Gefühl, dass es sich bei dem Spiel um eine simple emulierte Software handelt. Zumindest im Legendary Dark Knight-Mode ist es möglich die Menge an Gegnern in einem Gefecht merkbar anzuheben, sodass man länger in die Kämpfe eingebunden wird.

Multiplayer

Devil May Cry 4 besitzt nach wie vor keinen Mehrspielermodus, dafür aber online Highscore-Tabellen, welche sämtliche Wertungen in den einzelnen Kapiteln mit anderen Spielern in der Freundesliste oder dem Rest der Welt vergleicht.

Grafik

Auch wenn Devil May Cry 4 an manchen Ecken und Stellen noch immer imposant aussieht, nagt der Zahn der Zeit sichtlich an dem Titel. Die Filmsequenzen begeistern zwar nach wie vor mit absurden Kampfchoreografien und können mit lustigen Machokonversationen unterhalten, wirklich zeitgemäß sind diese inhaltlich allerdings nicht. Die kurzen Levels sind geprägt von der unzerstörbaren Grundumgebung und den zerstörbaren Items – die Oberflächen nahezu sämtlicher Strukturen sind dabei stark verpixelt und die Räumlichkeiten förmlich steril, sodass das Spiel optisch kaum überzeugen kann. Vereinzelte Lichteffekte und die animierten Haare der Charaktere sehen dennoch imposant aus und untermalen lediglich, dass Capcom bereits bei der Erstveröffentlichung mehr Wert auf das Charakter- als auf das Leveldesign gelegt hat.

Sound

Es ist Geschmackssache ob man sich mit dem Sprachstil der damaligen Charaktere anfreunden kann (Anmerkung: Vielleicht bin ich auch älter geworden und kann mit den legeren Bemerkungen von Dante und Nero nicht mehr so viel anfangen), sicher ist aber auf alle Fälle, dass die beiden Protagonisten einen Haufen Machosprüche von sich geben, die mehr oder weniger zur Situation passen. Kaum einer der Kämpfe bleibt ohne Kommentar und selbst die Fäuste schwingenden Damen besitzen eine Handvoll Momente, in denen man über ihre Aussagen und nicht nur über ihr übertriebenes Aussehen schmunzeln muss.

Im Vergleich zum aktuellen Actiontitel DmC: Devil May Cry besitzt der vierte Ableger der Reihe viele Stellen, die mit keinem Soundtrack untermalt wurden. In diesen Momenten hört man dem jungen Kämpfer beim Schnaufen zu, während sich dieser durch das leere Level begibt.

Abschließende Worte

Die Freude über die Special Edition, beziehungsweise das Remake, von Devil May Cry 4 ist ein zwei schneidiges Schwert. Einerseits freut man sich über den Release des Spiels für die Next Gen-Konsolen und geniest sämtliche Inhalte, als wäre es gestern gewesen, dass man den letzten Ableger vor dem Reboot der Reihe gespielt hat. Andererseits merkt man dem Titel sein Alter doch sehr stark an. Die Filmsequenzen sind nach wie vor übertrieben und brillieren gerade deswegen, allerdings ist das Spiel für heutige Verhältnisse eine Spur zu langsam, detailarm und kann sich selbst mit dem Soundtrack nur bedingt über Wasser halten. Auf jeden Fall kann man mit dem vierten und letzten Teil der Originalreihe behaupten alle Trophäen geholt und die epische Saga noch ein letztes Mal in mehr oder weniger hochauflösender Qualität gespielt zu haben.

– Actionlastiges Gameplay…

– Filmsequenzen immer noch lustig

– Vereinzelte optische Highlights…

– Devil May Cry 4 hat endlich Trophies

– Sound immer noch top

– Neue Charaktere + Filmsequenzen

– … das ein bisschen veraltet ist

– Vereinzelte Male kein Soundtrack

– … Aber im Gesamten recht verpixelt

– Sehr lange Ladezeiten

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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