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Payday 2: Crimewave Edition
Follow Publisher: 505 Games
Entwickler: Overkill Software
Altersfreigabe: 18+
Release: 20. September 2013 (PC, PS3, X360), 11. Juni 2015 (PS4, XONE)

Payday 2: Crimewave Edition

Site Score
7.5
Good: Vereinzelte Missionen strecken sich über Tage, Soundtrack treibt einen richtig voran
Bad: KI der CPU-Partner nicht hilfreich, Wiederholende Spielabläufe, Kaum taktisches Vorgehen der Polizei
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Eine Welle der Raubzüge reitet über die Next Gen-Konsolen

Es ist kaum zwei Jahre her, dass das schwedische Entwicklerstudio Overkill Software den heiß ersehnten Bankraub-Shooter Payday 2 auf den Markt brachte und die Überfall-Fantasien der Gamer großzügig befriedigte. Die Spieleschmiede arbeitete seit jeher eng mit der Community zusammen, um auf die Ideen und Wünsche der Fans einzugehen und die Spielelaune der Käufer mit wiederholenden Wellen an kostenfreien Inhalten zu versüßen. Leider erschien das Spiel in den letzten Monaten des vorherigen Konsolenzykluses, sodass die Qualität der Software durch die Hardwareleistung der PlayStation 3 und Xbox 360 stark begrenzt wurde. Aus diesem Grund wurde die Next Gen-Version des Titels angekündigt, die nicht nur einen leicht abgeänderten Namen besitzt, sondern auch als einzige Variante in den Genuss sämtlicher zukünftiger Software-Updates kommt.

Nun bleibt abzuwarten, inwiefern sich der Umzug für Gamer von der Last Gen- zur Next Gen-Version lohnt und wie groß die Qualitätsunterschiede beider Ableger sind.

Maske auf, Waffe laden – es kann losgehen!

Payday 2: Crimwave Edition ermöglicht es Gamern etwaige Raubzug-Fantasien in der digitalen Welt ausleben zu können. Dazu schlüpft man in die Rolle von erprobten Gangstern wie Dallas, Wolf, Chains, Housten oder neuen Charakteren wie John Wick, Dragan oder Clover (der einzigen Dame im Team). Jeder Einzelne besitzt eine konkrete Hintergrund- und Vorgeschichte, diese kommen im Laufe der Überfälle allerdings in keinster Weise zur Geltung. Das Spiel besitzt generell keinen konkreten Storyverlauf, man zieht lediglich von Mission zu Mission um möglichst viel Beute abzusahnen.

Vereinzelte Aufträge sind in mehrere Tage (max. sieben) beziehungsweise Abschnitte unterteilt, wobei die Auszahlung des Geldes lediglich beim Vollstrecken der letzten Mission erfolgt. Mal wird ein Juwelier überfallen, dann wiederum das Drogenlabor eines Kartells zerstört oder ein Güterzug von Bauteilen eines Geschützturmes erleichtert – die Missionen variieren dabei nach jedem Start, sodass vereinzelte Schlüsselelemente (Keycards, auszuraubende Safes, Wachmänner) immer an unterschiedlichen Plätzen untergebracht wurden. Das macht das Spiel immer fordernd und interessant.

Gameplay

In Payday 2: Crimwave Edition fühlt man sich wie der Protagonist in einem Actionfilm – natürlich in der Rolle des coolen Bösewichten!

Selbst wenn Payday 2: Crimwave Edition keine konkrete Handlung besitzt, kann das Spiel durch die simple aber dennoch vielseitigen Missionen brillieren. Das CrimeNet bietet dabei eine große Auswahl an unterschiedlichen Missionen, die unter bestimmten Umständen (man findet geheime Dokumente) mit einander verknüpft werden und somit mehrere, virtuelle Tage dauern. Abseits der unterschiedlichen Spielfiguren gibt es mehrere Charaktertypen, die allesamt spezielle fünf Fähigkeitenstammbäume besitzen und im Gefecht bestimmte Vorteile bieten. Diese sind auch wirklich notwendig, denn die Einbrüche in Juweliergeschäfte und Lagerhallen sind alles andere als einfach. Zu Beginn arbeitet man sich mittels Bohrer durch dicke Wände und greift im späteren Verlauf auf C4-Sprengstoff, gehackte Schlüsselkarten zu, um schneller im Verlauf voran zu kommen.

Prinzipiell ist es möglich einen Großteil der Raubzüge unauffällig im Stealth-Modus zu absolvieren, allerdings aktiviert man als Anfänger so gut wie immer ungewollt den Alarm oder besitzt zu wenig Charisma, um Zivilisten und Wachmänner einzuschüchtern. Oftmals hat man vor dem eigentlichen Überfall die Möglichkeit den Tatort zu erkunden, um nähere Details (Kamera- und Wachmannstandort oder Fluchtmöglichkeiten) über die Location in Erfahrung zu bringen – erst das Aufsetzen der Maske mit dem L1-Knopf startet den Raubzug und sämtliche der damit verbundenen Aktionen. Mit dem R1-Button wird dabei mit einem Großteil der Gegenstände in der Umgebung interagiert – es werden Schlösser geknackt, Bohrer aktiviert, Beute aufgehoben und Leute gefesselt. Die Shooter-typische Steuerung macht es Fans von Schießspielen leicht, schnell in das Spielgeschehen einzutauchen. Dann gilt es nur noch herkömmlichen, durchschnittlich und stark gepanzerten Polizeikommandos Paroli zu bieten. Nachdem Wachen nämlich Alarm geschlagen haben, rücken wellenweise Polizisten an, die ohne Rücksicht auf Verluste Jagd auf das Räuberquartett macht. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto kniffliger ist es die Horden der Gesetzeshüter zu bezwingen – die Gewinnausschüttung am Ende des Überfalls ist dementsprechend auch beachtlicher.

Nach einem erfolgreichen Beutezug folgt der Zahltag, bei dem nicht nur das ergaunerten Geld auf das eigene Auslandskonto überwiesen, sondern auch eine von drei verdeckten Karten gezogen wird. Diese schaltet zusätzliche Boni wie neue Masken, Waffenteile und noch mehr Geld frei. Im eigenen Hauptquartier lassen sich nicht nur sämtliche Masken und Waffen anpassen, man kann das Knacken von Schlössern auch an Türen und Safes trainieren sowie sich am erbeuteten Geld im eigenen Tresor satt sehen. Trauriger Weise bietet das Geheimversteck ansonsten kaum Sehenswertes – keine Überraschungsangriffe von der Polizei oder anderen Banditen. Dafür kann man sämtliche Waffen am Schießstand ausprobieren und sich gemütlich das eigene Arsenal an Schießeisen und Masken in der Sammlung ansehen.

Die Crimewave Edition von Payday 2 stellt nicht nur eine technisch überarbeitete, sondern auch eine inhaltlich erweiterte Version des Grundspiels dar. Dementsprechend beinhaltet es sämtliche bisher erschienenen, herunterladbaren Inhalte der PlayStation 3- und Xbox 360-Version. Für Besitzer der Last Gen-Konsolen wird die Nachricht, dass die Entwickler sämtliche Erweiterungen in Zukunft ausschließlich auf PlayStation 4 und Xbox One veröffentlichen werden, zwar eine große Enttäuschung darstellen, aber der Spielequalität Willen dürfte dies die beste Entscheidung seitens Overkill Software gewesen sein.

Multiplayer

Wer sich, im Rahmen der höheren Schwierigkeitsgrade, nicht mit der sturzdummen KI herumprügeln und Überfälle doch lieber zu viert mit seinen Freunden über das Internet machen möchte, kann dies auch in der Next Gen-Version des Titels problemlos tun. Der einzige Unterschied von der offline und der online Variante des CrimeNets ist die Ladezeit, die benötigt wird, um sich in den nächsten Raubzug zu stürzen. Dafür agieren Teamkollegen, im Gegensatz zur Computer-KI eigenständig und sind nicht nur als Auffang für Kugelhagel und gelegentliches Wiederbeleben zu gebrauchen.

Der Multiplayer bildet zusammen mit dem simplen aber dennoch ausgereiften Gameplay das Kernstück von Payday 2 und lässt das Spiel auch auf den Next Gen-Plattformen zu einem actionlastigen und abwechslungsreichen Team-Shooter werden.

Grafik

Overkill Software hat auf den Next Gen-Plattformen keine Wunder vollbracht, sorgt aber dafür, dass Payday 2 auch auf der PlayStation 4 und Xbox One mit gängigen Shootern mithalten kann. Die Qualität der Umgebung ist zwar nicht mit aktuellen AAA-Titeln vergleichbar, es handelt sich aber um ein solides und optisches Mittelmaß. Das Aussehen der Polizisten variiert je nach Angriffswelle – nach ungefähr 10 Spielstunden dürfte man jede Einheit bereits einmal gesehen haben und weiß, wie man bei welchem Gegnertyp am Besten vorgeht. Securities, FBI-Agenten, SWAT-Teams und gelegentlich sogar Straßenpolizisten, die den Spieler mit Tasern paralysieren, stehen dabei unter anderem auf der Liste der feindlich gesinnten Gesetzeshüter.

Imposant ist auch die Gestaltung der Waffenerweiterungen ausgefallen. Jede Modifikation an einem Schießeisen ist sofort zu sehen und kann im Geheimversteck sogar ausprobiert werden. Enttäuscht wird man durch unsichtbare Wände, welche die Levelbegrenzung darstellen und meist bei der Flucht für so manche böse Überraschung sorgt. Dafür sind vereinzelte Levels richtig umfangreich ausgefallen und können mit variierender Item- und Gegneraufstellung sowie unterschiedlichen Aufgaben begeistern.

Sound

Ähnlich wie Hotline Miami lebt das Actionspiel nicht nur von seinem simplen Gameplay, sondern auch von der umfangreichen Palette diverser Soundtracks. Die schnellen Beats treiben den Spieler kontinuierlich an und sorgen genau zur richtigen Zeit für noch mehr Stimmung während den Schießereien. In solchen Momenten fühlt man sich wie der Protagonist in einem Actionfilm – natürlich in der Rolle des coolen Bösewichten!

Abschließende Worte

Maskiert und im Schlepptau mit drei Banditen-Kollegen sorgt die Crimewave-Edition von Payday 2 auch auf den Next Gen-Konsolen für ordentliche Unterhaltung. Technisch übertrumpft das Spiel den Titel der Vorgängerkonsole in keinster Weise, dennoch machen sich vereinzelte Verbesserungen bemerkbar. Der Shooter überzeugt trotz der geringen Verbesserungen durch die Integrierung sämtlicher, bisheriger DLCs und einer simplen aber dennoch fordernden Steuerung. Wenn man berücksichtigt, dass die Entwickler in Zukunft noch jede Menge zusätzlicher Inhalte, für die ohnehin schon sehr umfangreiche Raubzug-Simulation, veröffentlichen werden, dann darf man hier von einer soliden Weiterführung der bisher auch schon sehr unterhaltsamen Verbrecherjagd sprechen.

– Simple Steuerung & forderndes Gameplay

– Zahlreiche unterschiedliche Raubzüge

– Vereinzelte Missionen strecken sich über Tage

– Soundtrack treibt einen richtig voran

– KI der CPU-Partner nicht hilfreich

– Wiederholende Spielabläufe

– Kaum taktisches Vorgehen der Polizei

– Missionen hängen so gut wie kaum zusammen

– Unsichtbare Wände als Levelbegrenzung

– Versteck nicht wirklich ins Spiel eingebunden

– Besitzt keine wirkliche Story

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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