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Cube Life: Island Survival
Follow Publisher: Cypronia
Entwickler: Cypronia
Altersfreigabe: 0+
Release: 25. Juni 2015

Cube Life: Island Survival

Site Score
6.0
Good: Nette Story, Viele Craft-Rezepte
Bad: Komplizierte Steuerung, Vereinzelt optische Fehler
User Score
7.0
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Rating: 7.0/10 (1 vote cast)

Bauen mit Blöcken. Nun auch auf der Wii U!

Cube Life: Island Survival ist ein Sandbox-Spiel des slovakischen Entwicklerteams Cypronia und exklusiv für die Nintendo Wii U Konsole als digitaler Download im eShop erhältlich. Die Spieleschmiede, welche ursprünglich den Namen Ablaze Entertainment trug, existiert bereits seit 1996 und wurde 2006 einer der offizieller Entwickler von Nintendo. Bis dato hat das Studio bereits eine Unmenge an Titel für den Nintendo DS, den Nintendo 3DS und für die Nintendo Wii U produziert und bringt mit Cube Life: Island Survival seine siebente Wii U-Software auf den Markt.

Schiffbrüchig auf einer einsamen Insel

Der Held der Geschichte, ein Millionär und Weltenbummler, strandet, nachdem seine Schiffsreise ein unglückliches Ende nimmt, auf einer kleinen Insel. Dort verteidigt er sich des Nachts vor Kannibalen und versucht daneben dem Hungertod zu entgehen.

Gameplay

Die Software bietet in bester Minecraft-Tradition zwei grundsätzliche Modi an: Den Überlebens- und den Kreativmodus. Im Überlebensmodus spielt man die Hauptgeschichte und strandet mit nichts außer den zerfetzten Lumpen am Körper auf einer Insel. Zuerst muss man sich mit ausreichend Kokosnüssen eindecken, um den Durst zu stillen und dann so rasch wie möglich einen Unterschlupf finden.

Ganz wie bei Minecraft auch, können Holzblöcke mit den Händen abgebaut werden, um sich daraus einen Crafting-Table zu bauen, mit dessen Hilfe es dann möglich ist Werkzeuge herzustellen und anschließend schneller Rohstoffe abzubauen. Das Spiel stellt ein Crafting-Menü zur Verfügung, in welchem jederzeit geblättert und so alle verfügbaren Rezepte eingesehen werden können. Diese Funktion ist sehr wichtig, denn es gibt eine große Anzahl an herstellbaren Gegenständen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich auch das Sammeln von Nahrung. Auf manchen Bäumen wachsen Früchte, überall laufen Hühner oder Wildschweine herum und auch Fische können erjagdt werden. Man muss jedoch acht geben, denn vor allem größere Tiere wehren sich, wenn man versucht sie zu töten und können die Spielfigur dabei verletzen.

Im Überlebensmodus ist es wichtig sich nachts in seinem Versteck zu verschanzen, denn dann kommen Kannibalen aus ihren Verstecken und zögern nicht damit den Spieler anzugreifen. Leider gibt es in Cube Life: Island Survival weder Türen noch Schwerter, weswegen man sich im eigenen Versteck eingraben und wenn nötig mit Werkzeugen verteidigen muss. Deshalb ist es ratsamer, sich nachts im Untergrund zu verstecken und dort Ausbauarbeiten durchzuführen. Gerade in der nächtlichen Zeit kann durchaus etwas langweilig werden, wenn man bedenkt, dass es, wie bei seinem großem Vorbild Minecraft, kein Bett zu basteln gibt, in welches man sich legen und die Zeit bis zum nächstem Morgen überbrücken kann. Ein Tag im Spiel ist äquivalent zu 24 Minuten in Echtzeit, sprich, man verbringt die Hälfte der Spielzeit damit sich durch den Untergrund zu graben.

Wie der Name Kreativmodus bereits aussagt, handelt es sich dabei um einen freien Baumodus. Man kann ohne Einschränkungen zwischen allen verfügbaren Blöcken wählen und so der Fantasie freien Lauf lassen. Es wird dem Spieler dabei ein Stückchen Inselarchipel zur Verfügung gestellt, welches beliebig umgestaltet werden kann. Was gleich zu Beginn auffällt ist, dass die Block-Eigenschaften sehr von ihrem Vorbild abweichen, denn Sandblöcke sinken beispielsweise nicht im Wasser ab. Unterschiede zum Überlebensmodus sind zum Beispiel, dass Blöcke mit nur einem Schlag abgebaut werden können und Wege nicht zu Fuß zurückgelegt werden müssen (der Charakter kann auf Knopfdruck fliegen und sich dabei sogar durch Wände bewegen). Sehr schade ist es jedoch, dass im Kreativmodus wirklich nur gebaut werden kann und es nicht möglich ist die große Anzahl an Crafting-Rezepten auszuprobieren. Es fehlen beispielsweise auch alle Tiere, was diesen Modus etwas trostlos macht.

Obwohl es im Menü einen Punkt zum Verändern der Steuerung gibt, müssen einige Funktionen durch eigenständiges Ausprobieren herausgefunden werden. Mit Hilfe des Touchscreens geht das Craften zudem einfacher von der Hand als in Minecraft via Controller.

Grafik

Optisch hat sich das Entwicklerteam sehr am Vorbild Minecraft orientiert. Alle Blöcke sind eindeutig auseinanderzuhalten und auch als Erde, Stein oder Sand zu erkennen. Zusätzlich wurden Effekte wie Sonnenstrahlen oder die reflektierende Wasseroberfläche implementiert, welche unglücklicher Weise nicht ganz optimal zur Geltung kommen, da sie die Optik trüben, sobald man sie aus einem bestimmten Winkel betrachtet. Obwohl das erstmalige Laden einer Map etwas Zeit in Anspruch nimmt, läuft Cube Life: Island Survival während dem Spielen flüssig.

Sound

Vor allem im Menü und natürlich im Überlebensmodus bekommt man imposanten Töne zu hören. Im Überlebensmodus wird die Hintergrundgeschichte mit Hilfe einer englischsprachigen Erzählerstimme kurz erläutert. Auch im weiteren Storyverlauf erhält man durch diese Hinweise zum Voranschreiten im Spiel.

Die Hintergrundgeräusche lassen die Welt etwas lebendiger wirken, vor allem das Vogelgezwitscher und der Wellengang im Hintergrund vermitteln das Gefühl auf einer Insel zu sein. Des Weiteren besitzen alle Tiere ihre eigenen spezifischen Geräusche und selbst die Spielfigur ächzt wenn sie gelegentlich springt.

Abschließende Worte

Cube Life: Island Survival ist ein gelungener Minecraft-Klon für Nintendos Wii U, der jedoch nicht wirklich an das Niveau des Originals heran kommt. Für ein Viertel des Preises des Titels aus dem Hause Mohjang erhält man eine abgespeckte Minecraft-Version inklusive Storymodus. Trotz etwas langer Ladezeiten der getesteten Software macht das Spielen vor allem im Storymodus viel Spaß – das Preis-Leistungs-Verhältnis ist damit optimal. Der Schwierigkeitsgrad ist doch recht hoch angelegt, denn im Gegensatz zum Original muss man hier nicht nur den Hunger, sondern auch zusätzlich seinen Durst stillen. Beide Anzeigen reduzieren sich sehr schnell sodass  es eine richtige Herausforderung sein kann, eine Nacht ohne verdursten zu überleben. Zusätzlich können die Nächte lang und monoton werden. Optisch wurde der Klon dem Original weitgehend nachempfunden und hat, obwohl er nur in englischer Sprache existiert, soundtechnisch ein paar Überraschungen zu bieten. Kurz gesagt: Wer Minecraft gespielt hat oder noch immer zockt, der wird ein paar neue Ideen zu sehen bekommen. Für Neulinge des Blöckekults ist ein hohes Suchtpotential nicht ganz ausgeschlossen.

– Nette Story
– Viele Craft-Rezepte
– Survival- und Kreativmodus

– Komplizierte Steuerung
– Vereinzelt optische Fehler

NotAmy


Tetris-Kekse backen, Minecraft-Polsterüberzüge stricken oder doch lieber einen Creeper Bettüberwurf nähen? Tja, bei mir gibt's das alles und noch viel mehr. Neben dem Zocken am Handheld oder PC steigere ich mich gerne mal in Doctor Who hinein, verbringe ganze Wochenenden mit der Extended Edition von Der Herr der Ringe und auch Fantasy Bücher oder Mangas sind mir nicht fremd. Nerd sein ist einfach schön!

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Cube Life: Island Survival – Fakten