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State of Decay: Year One Survival Edition
Follow Publisher: Microsoft
Entwickler: Undead Labs
Altersfreigabe: 18+
Release: 28. April 2013

State of Decay: Year One Survival Edition

Site Score
7.0
Good: Speicherstand von Xbox 360 übernehmbar, Riesiges Gebiet zum Erkunden, Zwei DLCs mit an Board
Bad: Sehr dürftiges Tutorial, Nach wie vor kein Coop/ Multiplayer, Ständiges Ruckeln beim Autofahren
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Die Verwesung wird Next Gen-mäßig fortgesetzt!

Nachdem Undead Labs bereits auf der Xbox 360 einen erfolgreichen Start mit dem umfangreichen Zombie-Spiel und seinen drei Erweiterungen hatte, sehnten sich viele Anhänger nach den untoten Friedhofs-Desserteuren auf der aktuellen Microsoft-Plattform. Eigentlich wurde mit einer potentiellen Fortsetzung spekuliert, eine aufpolierte Portierung auf die neue Hardware sorgte bei den Fans aber dennoch für grenzenlose Euphorie. Nun stellt sich die Frage was für Änderungen die Spieleschmiede an dem Titel vorgenommen hat, damit sich State of Decay statt alt, modrig und verwest spürbar frisch und knackig auf der Xbox One anfühlt.

Unseren Bericht von der Xbox 360-Version findet ihr hier.

Items-horten & Menschenretten 1.5

Es ist wieder einmal ein Genuss, Jagd auf Zombies zu machen und Überlebende zu retten.

Richtig ungünstig, wenn im Rahmen eines Angelurlaubs plötzlich die Zombieapokalypse ausbricht. Genau das passiert auch unserem namenlosen Protagonisten, der mit seinem besten Freund in der amerikanischen Provinz kurz entspannen wollte. Statt einem richtig großen Fang angeln sich die beiden eher große Probleme, denn nicht nur die unmittelbare Umgebung, nein, ganz Amerika scheint von einem unbekannten Virus befallen worden zu sein. Nachdem die Spielfigur in einer Kirche abseits des Campinggebietes Schutz gesucht hat, heißt es nun Überlebenden zu helfen, Ressourcen zu sammeln und das eigene Lager aufzubauen.

State of Decay: Year One Survival Edition besitzt 1:1 die gleiche Story des Xbox 360-Spiels mit dem einzigen Unterschied, dass die Erweiterungspakete Lifeline und Breakdown hinzugefügt wurden. Auch wenn die Hauptstory aufgrund langweiliger Konversationen und einer unspektakulären Präsentation der Filmsequenzen schwächelt, besitzt das Spiel eine herrliche Mischung aus Erkundung der riesigen Umgebung und Micro-Management der eigenen Basis. Die zahlreichen Haupt- und Nebenmissionen führen die Handlung zwar laufend voran, sind aber teilweise so eintönig dargestellt, dass sich das grandiose Gameplay zu dem tragenden Faktor in dem portierten Last Gen-Titel entwickelt.

Die Erweiterungen Lifeline und Breakdown erweitern das Spiel um einen Endlos- und einem neuen Storymodus, bei dem man in die Rolle der Armee schlüpft und Proviant aufsammeln muss, welches von Flugzeugen abgeworfen wurde. Das Spielgeschehen findet dabei stets im selben Gebiet wie das Originalspiel statt, wobei man meist mit anderen Anfangsvoraussetzungen startet. Breakdown präsentiert erstmals eine komplett neue Stadt, in dem sich sogar Autobahnen und zerstörte Straßenbarrikaden befinden. Erfreulich zu hören ist dabei, dass die Speicherstände der Vorgängerkonsole 1:1 übernommen und treue Fans zusätzlich mit Items belohnt werden. Lifeline und Breakdown greifen auf die Verwendung von Helden, Charaktere mit besonderen guten Fähigkeiten, zurück, die das Überleben in der chaotischen Welt einfacher gestalten. Im Laufe des Abenteuers gesellen sich immer mehr Helden zu den eigenen Reihen, sodass die Truppe der Kämpfer immer größer wird.

Gameplay

In einer riesigen Welt sammelt man mit unterschiedlichen Spielfiguren Ressourcen wie Munition, Nahrungsmittel, Waffen und Baumaterial auf, um das Vertrauen zu anderen Spielcharakteren zu vergrößern, die Reihen der Überlebenden aufzustocken und im besten Fall sogar zu neuen, sichereren Lagerplätzen zu ziehen. Das Besondere an dem Zombie-Spiel ist, dass gestorbene Charaktere für immer aus dem Spiel verschwinden. Somit muss man selbst mit hochtrainierten Figuren behutsam umgehen. Durch das Laufen, Schießen und Sammeln steigen die Werte der Fähigkeiten einzelner Figuren und gleichzeitig werden neue Verbesserungen freigeschaltet.

Es ist sehr überraschend, dass das Spiel selbst nach der Portierung auf die Next Gen-Plattform keinen Multiplayer oder zumindest einen Coop-Modus spendiert bekommen hat.

In der linken unteren Ecke des Screens befindet sich neben einer Minimap die Anzeige für die Ausdauer (blau) und der Gesundheit (rot) des Spielcharakters. Durch Aktionen wie dem Sprinten und dem Kämpfen, sinkt die blaue Leiste, regeneriert sich aber im Laufe der Zeit langsam wieder. Je länger man mit der Figur spielt, umso weniger lädt sich diese Leiste auf, sodass man unter den Überlebenden im Camp wechseln muss, um sie zu trainieren beziehungsweise gleichermaßen zu fordern.

Neben einzelnen Storymissionen gilt es gelegentlich auch kleineren Aufgaben wie dem Retten von Überlebenden, Erspähen von Zombiegruppen und Transportieren von Personen nachzugehen. Erfahrungspunkte generiert man dabei nur bedingt, wirklich sichtbar ist dabei der Anstieg der Gruppenmoral, durch welche die Stimmung in der Gruppe angehoben wird. Das Lager lässt sich je nach der Verfügbarkeit von Ressourcen und dem Stand der Gruppenmoral durch den Bau bestimmter Gebiete aufwerten. Somit ergänzt man das Ferienhaus durch eine Krankenstation, zusätzliche Schlafplätze oder richtet eine Werkstatt ein, in der anschließend laufen Munition hergestellt wird. Da die Gruppe im Rahmen des Tag-/ Nacht-Zykluses kontinuierlich Ressourcen verbraucht, müssen laufend neue gesammelt werden, damit die Überlebenden nicht am Hungertod sterben.

Da nach wie vor ein großer Mangel in der Benutzerführung vorhanden ist, fehlen oftmals Zusammenhänge bei der Verwendung einzelner Items (zum Beispiel, dass Kaffee die Ausdauer für eine längere Zeit schneller auffüllt oder dass die Charaktere eigentlich nach jeder Mission gewechselt werden müssen, da sie ansonsten zu erschöpft sind). Man könnte zwar die umfangreichen Tutorial-Dokumente lesen, würde sich aber viel vom Spielspaß des Zombiespiels nehmen. So regt es zwar den Forscherdrang ein wenig an, sorgt aber gelegentlich dafür, dass man selbst von den einfachsten Dingen nur beiläufig Wind bekommt.

Multiplayer

Es ist sehr überraschend, dass das Spiel selbst nach der Portierung auf die Next Gen-Plattform keinen Multiplayer oder zumindest einen Coop-Modus spendiert bekommen hat. Somit ist State of Decay auch auf der Xbox One ein reines Singleplayer-Spiel, was nicht unbedingt schlecht ist, aber durch die Option zu mehrt durch das umfangreiche Areal streifen zu können, zweifellos unterhaltsamer gewesen worden wäre.

Grafik

Seit dem Release auf der Xbox 360 hat sich optisch einiges getan. Durch die Verwendung der CryEngine 3 sieht die Neuauflage deutlich besser aus als die Vorgängerversion, leidet aber besonders bei Autofahrten immer noch unter unzähligen Rucklern und eintönigen Texturen. An dem Aussehen der wankenden Untoten wurde ebenfalls etwas improvisiert, sodass nun mehr Zombies auf den Spieler zulaufen und diese sich deutlicher voneinander unterscheiden.

Die riesige Spielwelt sorgt dafür, dass man die Umgebung trotz der stellenweise gleich aussehenden Gebäude lange und oft untersuchen kann und dabei durch überraschende Zombieangriffe unter Druck gesetzt wird. Durch den kontinuierlichen Tag-/ Nacht-Zyklus wird dem Spieler nicht nur die Sicht auf die nächtliche Gegend erschwert, sondern auch die Zombies aggressiver, sodass der Kampf gegen die Untoten zu einer neuen Herausforderung wird.

Das Spiel speichert glücklicherweise nach jeder Mission von selbst, aber das Einfügen einer manuellen Speichermöglichkeit würde dem Spieler mehr Kontrolle über das Spiel geben. Während meiner gesamten Spielzeit ist State of Decay: Year One Survival Edition zwei Mal spontan abgestürzt, wonach lange Ladezeiten und die Ungewissheit, ob wirklich alles wie gewollt abgespeichert wurde, folgte.

Sound

Auch wenn die Maintheme des Spiels nach wie vor begeistern kann, enttäuscht die State of Decay: Year One Survival Edition durch den Mangel an Soundtracks während dem Spielen. Oftmals hört man ausschließlich das Röcheln und Stöhnen der Zombies im Hintergrund und ansonsten kaum irgendein Geräusch. Höchstens das Fahren der Autos und die Gespräche sorgen an der Stelle für eine Unterbrechung der Stille. Ein weiterer Knackpunkt sind auch die oft wiederholenden Sprachausgaben der Charaktere. Besonders wenn man von einer Mission zurück kommt und die Funkdame des Camps nur zwei unterschiedliche Fragen über den Verlauf der Materialsuche stellen kann, diese aber bei jeder Gelegenheit gestellt werden. 

Abschließende Worte

Es ist wieder einmal ein Genuss Jagd auf Zombies zu machen und Überlebende zu retten. Besonders, wenn man zwei zusätzliche DLCs geboten bekommt und die meisten Bugs der Last Gen entfallen. Leider ist State of Decay: Year One Survival Edition ausschließlich eine 1:1-Portierung des Originals mit einem dezenten optischen Upgrade und der Zusammenführung sämtlicher erschienener Download-Inhalte. Sie macht Spaß, sieht einen Tick besser aus als auf der Xbox 360, mehr hat die Software allerdings nicht zu bieten. Wem die Möglichkeit, das Spiel auch auf der Next Gen-Plattform spielen zu können, wirklich 30€ Wert ist, sollte sich die Portierung auf jeden Fall zulegen. Wirklich große Neuerungen bietet sie allerdings nicht.

– Grafisch besser und hochwertiger…

– Speicherstand von Xbox 360 übernehmbar

– Riesiges Gebiet zum Erkunden

– Zwei DLCs mit an Board

– Forderndes Basis-Micromanagement

– … aber noch immer unzählige Unfeinheiten

– Sehr dürftiges Tutorial

– Nach wie vor kein Coop/ Multiplayer

– Ständiges Ruckeln beim Autofahren

– Wiederholende Sprachausgaben

– Mangelnde Benutzerführung

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

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