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Code Name: S.T.E.A.M.
Follow Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Altersfreigabe: 6+
Release: 15. Mai 2015

Code Name: S.T.E.A.M.

Site Score
7.5
Good: Fordernde Strategiekämpfe, Zahlreiche Herausforderungen, Interessanter Comic-Look
Bad: Sprachstil eher für junge Gamer, Nur englische Sprachausgabe
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Strategien schmieden und Dampf ballern. ‚MURRICA!

Nachdem sich Fire Emblem: Awakening bereits auf dem Nintendo 3DS grandios behaupten konnte, die offizielle Fortsetzung jedoch noch ein bisschen auf sich warten lässt, versucht Nintendo in der Zwischenzeit mit einer komplett neuwertigen Spielemarke bei Fans von Strategiespielen zu punkten; Code Name: S.T.E.A.M.. In Amerika ist die neue IP bereits seit einigen Monaten im Handel erhältlich, hierzulande fährt Nintendo erst jetzt im Mai die großen Geschütze auf.

Die Welt ist in Gefahr; Holt Abraham Lincoln!

Kaum ist die Erde in das glorreiche Zeitalter gekommen, in dem Dampf bei industriellen Geräten zum Einsatz gebracht wird, befindet sich der grüne Planet auch schon unter Belagerung einer unbekannten, außerirdischen Rasse. Erstes Ziel der Aliens ist dabei die britische Steamgate Bridge, welche zum Zeitpunkt der Invasion ihre Eröffnung für die Öffentlichkeit celebriert. Als dann auch der Buckingham Palace und dessen blaublütige Bewohner den Angreifern zum Opfer zu fallen drohen, meldet sich der westliche Nachbar mit prominenter Führung überraschend zur Hilfe. Angeführt vom lange totgeglaubten, amerikanischen Präsident Abraham Lincoln, kämpft sich eine kleine Mannschaft furchtloser Krieger, an Board des Luftschiffs Lady Liberty, durch die taktisch versierte Masse der Aggressoren.

Der rundenbasierte 3rd Person-Taktik-Shooter bietet, mit seinen kniffligen Kapiteln, sowohl für jüngere als auch ältere Gamer eine abwechslungsreiche Unterhaltung

Zu Beginn der Geschichte schlüpft der Spieler in die Rolle der zwei Kriegsveteranen Henry Fleming und John, im Laufe der Story werden die Reihen der Mitstreiter durch Persönlichkeiten wie Löwe, Tieger Lily und Tom Sawyer stets erweitert. Die Charaktere besitzen alle unterschiedliche Fähigkeiten und bereichern jede Spielrunde mit speziellen Eigenschaften und besonderen Aussagen. Besonders anhand der gesprochenen Inhalte merkt man sehr schnell, an welche Zielgruppe sich das Spiel eigentlich richtet; hauptsächlich an Jugendliche, wenn nicht sogar noch jüngere Gamer. Dies steht im Wiederspruch zum Schwierigkeitsgrad des Spiels, der gerade für die unerfahrenen Game-Strategen doch etwas zu hoch ausgefallen sein dürfte.

Die Story wird in Form von Comicpanelen erzählt und bietet vereinzelte Plottwists und Überraschungsmomente, welche durch die episodenhafte Erzählung weiter gefördert werden. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte des Spiels recht vorhersehbar und verkommt für erwachsene Gamer dadurch sogar zu einem recht durchschnittlichen Titel.

Gameplay

Die amiibo-Infos sind nach dem Einlesen für jedes Gefecht verfügbar und müssen nicht jedes Mal eingelesen werden. Die Figuren können wie sämtliche andere Charaktere gesteuert, sowie deren Waffen und Fähigkeiten eingesetzt werden.

Trotz vereinzelter, abwechslungsreicher Missionen fokussiert sich Code Name: S.T.E.A.M. größtenteils auf die strategischen Inhalte, die in erster Linie auf ähnliche Gameplay-Elemente wie Valkyria Chronicles oder der Klassiker Frontschweine zurückgreifen. Jede Spielfigur besitzt einen maximalen Bewegungs- beziehungsweise Handlungsradius, der durch eine vorgegebene Menge an Dampf begrenzt ist. Jede Runde wird der Tank neu befüllt und somit gleichzeitig die Waffen nachgeladen und Energien der Charaktere wieder hergestellt. Die Truppen des Spielers und des Gegners wechseln sich jede Runde ab, sodass man im Zug des Widersachers nur zusehen kann, wie dieser seine Truppen kontrolliert. Um trotzdem einen marginalen Einfluss auf die gegnerischen Bewegungen zu erhalten, kann man am Ende der eigenen Runde eine minimale Menge an Dampf aufbewahren, um den Spielcharakter auf einen Konterangriff vorzubereiten. Dieser wird aktiviert, sobald gegnerische Truppen in das Sichtfeld des Spielers geraten und solange dessen Kessel noch Energie für einen Rückschlag bietet. Einen großen Unterschied der Steuerung zwischen Nintendo 3DS und new Nintendo 3DS gibt es nicht. Lediglich die Bedienung der Kamera über den C-Stick oder die Aktionstasten variiert auf beiden Plattformen

Jede Spielfigur besitzt eine fixe Primärwaffe und eine Sekundärwaffe, die unter den einzelnen Charakteren ausgetauscht werden können. Zerstört man Holzkisten im Kampf und sammelt die darin versteckten Münzen und Abzeichen auf, wird das Sortiment an neuen Schusswaffen und Boilern vergrößert. Diese lassen sich zu Beginn einer Spielrunde bei der Charakterauswahl auf die jeweiligen Figuren aufteilen und die Gefechtsbedingungen somit beeinflussen. Ab einer bestimmten Stelle im Spiel kann jede Figur eine bestimmte Spezialattacke aktivieren, die besonders viel Schaden anrichten, allerdings nur ein Mal pro Gefecht eingesetzt werden kann.

Abseits vom Taktik-Shooter-lastigen Gameplay besitzt Code Name: S.T.E.A.M. vereinzelte Levels in denen in Echtzeit gekämpft wird. Es handelt sich dabei um einen Faustkampf, der gegen größere Monster ausgetragen wird und das strategische Spielprinzip etwas auflockert. Leider kommen Kampfeinlagen dieser Art nur sehr selten vor, unterhalten dafür aber umso mehr.

amiibo-Figuren

Durch den Einsatz der Fire Emblem amiibo-Figuren der Super Smash Bros.-Serie (Marth, Ike, Lucina und Robin) können die Reihen der auswählbaren Kämpfer in dem Strategiespiel erweitert werden. Dazu muss man lediglich ein Mal zu Beginn eines Gefechts den amiibo-Button im Auswahlbildschirm drücken und anschließend den NFC-Chip der kleinen Statue auf den Nintendo 3DS-Touchscreen stellen, um den jeweiligen Spielcharakter in das Spiel zu integrieren. Diese Informationen sind danach für jedes Gefecht verfügbar und müssen nicht jedes Mal eingelesen werden. Die Figuren können wie sämtliche andere Charaktere gesteuert, sowie deren Waffen und Fähigkeiten eingesetzt werden.

Multiplayer

Je besser man am Ende eines Levels abgeschlossen hat (möglichst wenig Spielrunden, keine der Spielfiguren wurde besiegt) erhält man Punkte, die in den Statistiken des Spielers vermerkt werden. Trifft man nun andere Spieler, werden unter anderem Daten über diese Statistiken ausgetauscht und eine Rangliste erstellt. Jede Woche erhalten die besten Spieler spezielle Items und Münzen, sodass man dazu motiviert wird jede Mission erneut zu spielen und unter schwereren Bedingungen zu erfüllen, um noch bessere Bewertungen zu erhalten.

Wem die Geschichte mit der Vielzahl an Missionen und dessen hohen Wiederspielwert zu wenig ist, der kann sein Können im Mehrspielermodus unter Beweis stellen. Dazu wählt man sich im Versus-Modus den eigenen Spielstand aus, um auf das erlangte bisherige Sortiment an Waffen und Charakteren zurück zu greifen und anschließend die gewünschten Mitstreiter und den jeweiligen Spielmodus (Deathmatch, Medaillenjagd oder den Echtzeitkampf) aus.

Grafik

Comicbuch-typisch wird die Geschichte in Form von Panels erzählt, wobei das Spiel intensiven Gebrauch vom Cel Shading-Look macht – was hervorragend zu dem Strategiespiel passt. Meist sind die Szenen bewegt und bestimmte Töne, wie man es aus Comics & Mangas gewohnt ist, ausgeschrieben. Die Menüs wurden passend zum Steampunk-Design in einem ähnlichen Aussehen gehalten – beim Öffnen der einzelnen Unterpunkte, dampfen die unterschiedlichen Maschinen auf den beiden Screens deftig, um die jeweiligen Optionen an den Tag zu legen.

Sobald man Milton, Präsident Lincolns persönlichen Assistenten, gerettet hat, bekommt man Zugriff auf die Datenbank von Code Name: S.T.E.A.M. und sieht erstmals wie breit gefächert das Sortiment der unterschiedlichen Gegner und Spielcharaktere ist. Dort findet man auch genauere Informationen und Notizen über gesehene Locations, berühmte Persönlichkeiten und Geräte die während den Gefechten zum Einsatz gekommen sind.

Sound

Im Rahmen der einzelnen Gefechte macht Code Name: S.T.E.A.M. Verwendung von unterschiedlichen Soundtracktypen und wechselt geschickt zwischen Tönen, die mitunter an Metal Gear Solid und Command & Conquer erinnern. Welche Stimmung die Melodien gerade untermalen, hängt ganz davon ab, ob man vom Gegner entdeckt wurde und ob man die Aliens auf der Karte gesichtet hat.

Das Spiel besitzt ausschließlich englische Sprachausgabe, deutsch sprechende Gamer können sich aber über adäquate Untertitel freuen. Selbst wenn eine Vielzahl der Scherze eher die jüngeren Gamer ansprechen wird.

Abschließende Worte

Code Name: S.T.E.A.M. bietet eine interessante Alternative zu Nintendos heiß begehrter Fire Emblem-Reihe und macht im Gefecht sogar von deren amiibo-Figuren Verwendung. Der rundenbasierte 3rd Person-Taktik-Shooter bietet, mit seinen kniffligen Kapiteln und der stellenweise fordernden Stages, sowohl für jüngere als auch ältere Gamer eine abwechslungsreiche Unterhaltung, selbst wenn die Konversationen und Animationen doch für jüngere Altersgruppen bestimmt sind. Herausforderungen und ein solider Multiplayer sorgen dabei dafür, dass das Spiel auch nach mehreren Spielrunden spannend und fordernd bleibt.

– Fordernde Strategiekämpfe

– Zahlreiche Herausforderungen

– Interessanter Comic-Look

– Spielbare amiibo-Figuren

– Ulkige Charaktere

– Vereinzelte Echtzeitkämpfe

– Sprachstil eher für junge Gamer

– Nur englische Sprachausgabe

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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