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Assassin’s Creed Chronicles: China
Follow Publisher: Ubisoft
Entwickler: Climax Studios und Ubisoft Montreal
Altersfreigabe: 18+
Release: 21. Apr 2015 (PC), 22. Apr 2015 (PS4, XB1)

Assassin’s Creed Chronicles: China

Site Score
6.5
Good: Gut umgesetztes Leveldesign, Simple Kampftechniken, Fetziger Grafikstil
Bad: Wenige Soundtracks, Story wirkt stellenweise flach, Kaum Bindung zur Protagonistin
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Ihr wollt Assassin’s Creed in China! Da habt ihr es!

Nach einem etwas holprigen Start bei Assassin’s Creed Unity mussten Fans mit ansehen, wie Inhalte des geplanten Season Passes unerwartet gestrichen und auf andere Zeitpunkte verlagert wurden. Dabei handelt es sich unter anderem um drei separate Kurzspiele, die unter dem Decknamen Assassin’s Creed Chronicles erscheinen werden und die Thematik der Reihe nach China, Indien und Russland verlegen. Nun ist der erste der drei asiatischen Titel erschienen und bringt Locations auf den Bildschirm, die Fans eigentlich lieber in einem eigenständigen 3D-Abenteuer sehen wollen würden.

Ubisofts kurzer Schwenk nach China

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Shao Jun, einer jungen Anhängerin der Assassinen, die im Jahre 1526 Bruchstücken einem mächtigen Artefakt auf der Spur ist und dabei quer durch China reist. Ein Teil ihrer Geschichte führt sie durch das Gefängnis der Mai Jishan-Grotten, wo sie auf Templer trifft, die ihre Vergangenheit, durch die Ausrottung ihres Clans, maßgeblich beeinflusst haben. Um sämtliche Mitglieder ihres Kultes zu rächen, zieht die ausgebildete Konkubine mit ihrem Meister durch das Land und wendet Techniken an, die sie zuvor von ihrem Mentor Ezio Auditore da Firenze gelernt hat.

Assassin’s Creed Chronicles: China schlägt ein komplett neues und noch unangetastetes Kapitel der Reihe an. Es beschäftigt sich mit dem Chinesischen Reich und der Templergruppe, die sich selbst die Tiger nennt und insgeheim die politischen Fäden in dem asiatischen Land zieht. Jedes der 13 Kapitel besitzt ein Hauptziel, meist eine bestimmte Location erreichen oder eine Zielperson ausschalten, und optionale Sidequests, wie dem Aufsammeln von Schriftrollen. Man eifert dabei durch einzelne Areale und wird ganz nach dem eigenen Spielverhalten mit Erfahrungspunkten belohnt. Je seltener die Spielfigur entdeckt wird, umso höher ist der Assassinenrang und umso mehr Punkte werden generiert. Es gibt auch bestimmte Situationen, in denen die Fähigkeit zu kämpfen oder die Agilität der Spielfigur bewertet wird und man dann genau in diesen Bereichen brillieren muss.

Die Geschichte ist interessant, verpasst es aber eine emotionale Bindung zu der Protagonistin und den wichtigsten Charakteren aufzubauen. Selbst das überraschende Comeback von Großmeister Ezio wird nur flüchtig und beiläufig erwähnt, gerät aber anschließend vollkommen in Vergessenheit und besitzt in späterer Folge kaum größere Gewichtung.

Gameplay

Die Filmsequenzen wurden in Form von Artworks gehalten und passen mit dem hingefetzten Zeichenstil hervorragend zu der asiatischen Thematik.

Auf den ersten Blick erweckt das Spiel den Anschein als wäre Assassin’s Creed Chronicles: China ein Sidescroller, wie ein Ableger aus der Castlevania-Reihe, man korrigiert die Sichtweise aber bereits nach dem Beenden des ersten Levels, denn es besitzt eher verblüffend große Ähnlichkeiten mit den früheren Prince of Persia-Spielen. Die Spielfigur bewegt sich im Rahmen von drei Ebenen und kann sich im Gegensatz zu den Klassikern auch von, zum Spieler gerichteten, Kanten herunterhängen lassen. Die patrouillierenden Gegner besitzen drei unterschiedliche Stufen der Aufmerksamkeit; in der sie den Spieler noch nicht gesehen haben (weiß), misstrauisch sind (gelb) oder Alarm schlagen und Verstärkung rufen (rot). Der visuell dargestellte Blickwinkel vereinfacht es sich vor der Sicht der Soldaten zu entziehen und sogar in der Nähe von Hunden und Vögeln vorbei zu schleichen. Für Verwunderung sorgt an dieser Stelle lediglich, dass die Wachen die Spielfigur nicht sehen, wenn diese gerade in ein Gespräch vertieft sind.

Je nachdem ob man entdeckt wurde, Gegner getötet oder Artefakte (Animus-Scherben, Synch-Punkte oder Truhen) aufgesammelt hat, generiert man in jedem Abschnitt Erfahrungspunkte, die am Ende eines Kapitels zusammen gezählt werden. Abhängig davon in welchem Kapitel man sich befindet oder wie gut man in dem vorherigen war, schaltet man neue Fähigkeiten und Werkzeuge wie das Wurfseil und Wurfklingen frei. Diese können über das Steuerkreuz am Controller ausgewählt, mit der linken Schultertaste aufgerufen und der rechten aktiviert werden. Um sich gegen die Schergen der Templer zu wehren, greift die junge Asiatin auf imposante Waffen zurück; die Schuhklinge ist beispielsweise einer dieser Neuzugänge und wurde fließend in das Kampfgeschehen eingebaut. Angriffe tätigt man mit dem X- und Y-Knopf, wobei das Blocken mit dem B-Knopf durch eine Rolle hinter den Gegner ergänzt werden kann.

Das Spiel greift trotz der 2.5D-Beschränkung auf bekannte Elemente der Assassin’s Creed-Reihe zurück. Die klassischen Leap of Faith-Sprünge machen sich auch hier bemerkbar, ebenso wie die Adlerperspektive, welche durch den Druck auf den rechten Analogstick aktiviert wird und die Marschier-Routen der Soldaten offenbart. Diese Fähigkeit hebt auch die versteckten Schatztruhen hervor, welche über die ganzen Levels verstreut wurden und neben Erfahrungspunkten auch noch Details zur Geschichte freischalten.

Wem das Durchspielen der Geschichte zu wenig Herausforderung bietet, der kann sämtliche Levels, ähnlich wie in Rayman Legends, noch auf Zeit bewältigen, um die Mindestzeit zu unterbieten.

Grafik

Die Filmsequenzen von Assassin’s Creed Chronicles: China wurden in Form von Artworks gehalten und passen mit dem hingefetzten Zeichenstil hervorragend zu der asiatischen Thematik. Da die Grau-/Brauntöne überwiegen, sticht ein dezentes Grün in Form von Pflanzen markant hervor.

Das Leveldesign erinnert stark an Prince of Persia, wobei das Vor- und Zurückbewegen zwischen den einzelnen Ebenen sogar häufiger vorkommt als in Spielen wie Rayman Legends. Stellenweise beeinflussen getätigte Aktion im Hintergrund den Spielfluss in anderen Ebenen. So bietet ein losgelöstes Boot im hinteren Bereich eines Levels eine Überbrückung zu einem sonst unerreichbaren Teil einer Strecke im Vordergrund. Die Umgebung lädt somit des Öfteren dazu ein, genau erkundet zu werden. Nieschen, Büsche und Pflanzen am Wegrand gestalten den gesamten Spielverlauf abwechslungsreich und sorgen dafür, dass man als Assassine unzählige Möglichkeiten hat, seinen Opfer aufzulauern. Die Gegner lernen dabei stets dazu und überprüfen schattige Flure mit Laternen oder schreiten im späteren Kapiteln bereits mit Schildern bewaffnet ins Gefecht.

Sound

Das Spiel besitzt keine deutsche Sprachausgabe, dafür besitzen die Filmsequenzen ausreichende Untertitel, welche die Synchronisation, für alle nicht englischsprechenden, verständlich macht. Die Synchronstimmen sind gut ausgewählt worden und machen, passend zur Thematik, auch oft Gebrauch von der chinesischen Sprache.

Die wenigen Soundtracks wurden an die chinesische Umgebung angepasst, auch wenn markante Töne der Reihe, Adlergeräusche und die Kristallgeräusche im Animus den Spieler aus der Vergangenheit wieder zurück auf den Boden der „virtuellen Realität“ holen. Es ist leider dennoch hörbar, dass dem Titel nicht so viel Hingabe entgegengebracht wurde, wie man es von bisherigen Hauptablegern der Reihe gewohnt ist.

Abschließende Worte

Ubisoft hat bereits des Öfteren originelle Abstecher der Assassin’s Creed-Reihe auf den Markt gebracht. Egal ob auf dem Nintendo DS oder der PlayStation Portable, jede Plattform bot etwas Außergewöhnliches, dass die Titel besonders gemacht hat. Assassin’s Creed Chronicles: China schwächelt jedoch, wie auch diese besonderen Spin Offs, durch eine eher belanglose Story und, trotz originellem Grafikstil, einer recht eintönigen Spieloptik. Obwohl das Downloadspiel gameplaytechnisch große Ähnlichkeit mit Spieleklassikern wie Prince of Perisa besitzt, verkommt die Software durch die zu simpel gehaltenen Elemente zu einem durchschnittlichen Spiel.

– Gut umgesetztes Leveldesign

– Simple Kampftechniken…

– Fetziger Grafikstil

– Keine deutsche Synchro

– … Aber stellenweise zu arcadelastig

– Wenige Soundtracks

– Story wirkt stellenweise flach

– Kaum Bindung zur Protagonistin

– Grau-/ Brauntöne überwiegend

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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