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Gardening Mama: Forest Friends
Follow Publisher: Nintendo
Entwickler: Cooking Mama Ltd.
Altersfreigabe: 0+
Release: 6. März 2015

Gardening Mama: Forest Friends

Site Score
6.5
Good: Lustige Minispiele, Nette Dekogegenstände für den Garten
Bad: Kaum Spieltiefe, Eintöniger Soundtrack
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Die Gartenarbeit geht in die zweite Runde

Nach dem ersten Spin Off Gardening Mama erscheint nun der zweite Teil Gardening Mama: Forest Friends für den Nintendo 3DS. Obwohl es sich bei der Serie um ein recht einfaches Spiel in Form einer Touchscreen basierten Minispielsammlung handelt, macht es Spaß und ist vor allem auch für junge Gamer ausgezeichnet geeignet.

Deine Mutter ist eine Hilfe für den Wald

Die Geschichte von Gardening Mama: Forest Friends dreht sich ganz um Mamas Garten und den kleinen Ort im angrenzenden Wald. Dort leben Mamas tierische Freunde, welche jeder für sich einen Laden eröffnen möchte und für dessen Erfolg Hilfe in Form der Ernte aus dem Garten benötigt wird. Freundin Hase möchte zum Beispiel gerne einen Blumenladen eröffnen und braucht dafür verschieden Blumen und Freund Bär möchte gerne ein Restaurant führen und bittet darum ihn mit Gemüse zu versorgen. Weiters finden wir eine Eisdiele geleitet von einem Pinguin, einen Beautysalon geführt von einer Katze, ein Café geleitet von Freundin Eichhörnchen und ein Möbelgeschäft eröffnet von einem Hund im benachbarten Wald.

Täglich erhält man eine Anfrage von einem der Freunde, welcher entweder eine bestimmte Menge an Blumen, Gemüse oder Obst benötigt. Nach dem Abliefern wird daraus etwas Feines gezaubert und somit viele Kunden in das Geschäft gelockt. Dies bringt Punkte und nach und nach ein größeres Ladensortiment. Zusätzlich erhält man Einkaufscoupons als Dankeschön für die Hilfe und Punkte, welche zum Vergrößern des Gartens benötigt werden.

Gameplay

Da man bei Gardening Mama: Forest Friends hauptsächlich am Touchscreen spielt, hat es eigentlich keinen Sinn den 3D-Effekt der portablen Konsole zu nutzen.

Gardening Mama: Forest Friends wird mit Hilfe von Touchscreen, Stylus und Schiebepad gesteuert. Im Hauptmenü unter dem Punkt „um die Pflanzen kümmern“ läuft der Hauptteil des Spiels ab. Mit dem Schiebepad bewegt man sich über die kleine Karte am Touchscreen um zum Briefkasten, Haus, Wald, Shop, Lagerhaus oder Garten zu gelangen. Der obere Bildschirm wird in diesem Spiel sehr wenig verwendet, dort ist hauptsächlich der Dialog mit der Mutter und mit anderen Charakteren zu sehen.

Im Briefkasten findet man täglich eine Anfrage von Nachbarn und weiter entfernten Freunden, die Hilfe bei ihrer Ernte oder anderen Tätigkeiten benötigen. Jede dieser Anfragen ist mit einem Minispiel verbunden und so macht man sich mit Bus, Zug oder Flugzeug auf den Weg, ihnen zur Hand zu gehen. Die Spiele sind dabei recht simpel aufgebaut: Es geht meist darum vor Ablauf einer Zeitspanne mit dem Stylus bestimmte Bewegungen nachzuahmen oder im richtigen Moment auf den Bildschirm zu tippen. Man öffnet also einen Brief aus dem Briefkasten, erhält eine kurze Anleitung was zu tun ist und saust zum Bestimmungsort. Je nachdem wie man sich geschlagen hat, werden Punkte zwischen 1 und 100 vergeben, eine Medaille (Bonze, Silber oder Gold) und eine Belohnung in Form von Samen. Die Minispiele können dabei beliebig oft wiederholt werden. Wenn man also beim ersten Mal keine 100 Punkte erreicht hat und somit keine Belohnung erhält, probiert man es noch einmal, wobei sich die erreichbaren Punkte aufsummieren. Der Schwierigkeitsgrad der Minispiele variiert stark. Manche sind extrem simpel, andere wiederum brauchen etwas mehr Fingerspitzengefühl. Auch die kurzen Erläuterungen, die man vor den Minispielen erhält, sind machmal etwas kryptisch und nicht sehr hilfreich. Im Hauptmenü werden alle absolvierten Minispiele aufgelistet, sodass man von hier aus unter dem Punkt „Aushelfen“ auf die Jagd nach dem perfekten Score gehen kann.

Wiederum täglich wird man von einem der tierischen Waldfreunde besucht, welche den Spieler um einen Teil der Ernte bitten. Diese Aufträge sind oft schnell erledigt, besonders wenn man immer alle neuen Samen gleich anpflanzt. Im Wald selbst findet man eine Vielzahl unterschiedlicher Läden. Durch das Auswählen mit dem Stylus sieht man dessen Level, wie es um die Kundenzufriedenheit steht und ob noch offene Aufträge auszuführen sind. Für einen abgeschlossenen Auftrag erhält man Einkaufs- und Tombolacoupons. Ab und zu findet im Wald nämlich eine Preisverleihung statt, wo diese eingelöst werden können und man dafür besondere Dekorationsgegenstände für den Garten erhält.

In einem der Läden findet man Dekoration für den Garten, die man mit den Einkaufsgutscheinen erwerben kann. Die Gegenstände sind in verschiedene Kategorien eingeteilt: Von Planzen und Sitzmöbel bis zu Zäunen und Brücken und sogar Haustieren können erworben werden. Hat man einen Gegenstand gekauft, kann dieser beliebig oft im Garten platziert werden. Die letzte Kategorie der erwerbbaren Gegenstände im Shop sind Blumensamen. Hat man einen neuen Blumensamen durch ein Minispiel erhalten, so kann man hier zusätzliche Farben kaufen. Wurde also der Samen für rote Rosen gefunden, so kann man ab diesem Zeitpunkt auch weiße, blaue oder grüne Rosen erwerben.

Ab und zu muss man Pflanzen vor Schädlingen retten indem sie mit Schädlingsbekämpfern besprüht oder die Käfer durch wildes Herumfahren auf dem Touchscreen verscheucht werden.

Im Lagerhaus, welches sich zwischen dem Laden und dem Haus befindet, wird die Ernte aus dem Garten gelagert. Durch das Auswählen kann man den Lagerstand einsehen und offenen Aufträge verwalten. Zusätzlich findet man die Option den Garten zu dekorieren. Je nachdem welches Level der Garten hat, kann man bis zu 25 Objekte platzieren. Es gibt sogar die Option das Aussehen der Pflastersteine, der Zäune, Brücken und der Beetumrandungen zu ändern. Dadurch passt man den Garten seinem eigenen Geschmack an.

Unter dem Haus und dem Lager befindet sich der Garten. Er ist in einzelne Beete unterteilt, die von Größe 2×2 bis 2×4 variieren. Das Anpflanzen von Samen läuft über ein simples Schema ab: So bald man sich im Garten befindet, kann man das Menü zum Gärtnern öffnen. Um einen Samen einzupflanzen, wählt man über den Touchscreen die Option, bewegt sich mit dem Schiebepad zu einem Beet, wo eine kleine Hand dem Spieler signalisiert wo der Samen eingepflanzt wird. Mache Samen benötigen nur ein Feld, andere zwei und Bäume sogar vier Felder um eingepflanzt werden zu können. Das tägliche Gießen muss etwas geübt werden, denn gießt man die Pflanzen zu wenig vertrocknen sie und gießt man sie zu viel dann wachsen sie langsamer. Beides führt dazu, dass die geerntete Pflanze eine schlechtere Qualität hat und man dadurch weniger Punkte für sie bekommt. Ab und zu muss man Pflanzen vor Schädlingen retten indem sie mit Schädlingsbekämpfern besprüht oder die Käfer durch wildes Herumfahren auf dem Touchscreen verscheucht werden.

Ist eine Pflanze ausgewachsen, kann man sie ernten, dabei bekommt man bei Blumen nur eine Pflanze, bei manchen Gemüsesorten 2-4 und bei Bäumen 5-6 Stück. Hat ein Baum alle seine Früchte gegeben, verarbeitet man ihn zu Holz, welches auch im Lager verstaut wird. Insgesamt gibt es 50 Samen zu ergattern und somit auch 50 Minispiele zu spielen.

Am Ende jedes Tages kehrt man zum Haus zurück. Dort erhält man von der Mutter eine Wertung in Form von Gartenpunkten. Hat man eine bestimmte Menge gesammelt, steigt das Level und damit die Größe des Gartens. Täglich werden die Shops im Wald unter die Lupe genommen und man erhält Einkaufsgutscheine und je nachdem wie viele Kunden der Laden hat erhält man wiederum Punkte. Hat man eine bestimmte Menge gesammelt, steigt das Level des Ladens und damit auch seine Größe.

Im Hauptmenü gibt es zudem noch die Möglichkeit Fotos mit dem Handheld zu knipsen und diese dann mit allerhand kleiner Motive und einem Rahmen zu verzieren.

Grafik

Die Grafik von Gardening Mama: Forest Friends ähnelt den der bisherigen Vorgänger. Das Spiel ist optisch in freundlichen Pastellfarben gehalten und auch der Garten ist sehr niedlich gestaltet. Die Dekorationsgegenstände lassen sich beliebig platzieren und die Haustiere bewegen sich sogar ein wenig. Im Grunde passen die optischen Darbietungen sehr gut zum ganzen Spielkonzept. Da man bei Gardening Mama: Forest Friends hauptsächlich am Touchscreen spielt, hat es eigentlich keinen Sinn den 3D-Effekt der portablen Konsole zu nutzen.

Sound

Die Musikstücke sind fröhlich und passen gut zum Gesamteindruck. Die tickende Uhr, welche man bei den Minispielen im Hintergrund hört ist zeitweise etwas nervig und erhöht den Stressfaktor beim Spielen. Da es im gesamten Spiel nicht all zu viele Musikstücke zu hören gibt, wird die Musik schnell etwas langweilig. Die Stimmen der Charaktere sind nett gemacht und peppen Gardening Mama: Forest Friends zu guter Letzt doch noch etwas auf.

Abschließende Worte:

Gardening Mama: Forest Friends ist ein nettes Spiel für Zwischendurch, fordert allerdings nur sehr wenig vom Spieler. Da sich die Minispiele doch sehr unterscheiden und man nicht gezwungen wird, sie des Öfteren zu wiederholen, werden sie nicht langweilig. Ein Manko, welches auch schon bei früheren Versionen der Mama-Serie bemängelt wurde, ist die mangelnde Erklärung der einzelnen Minispiele. Bei manchen fragt man sich, was genau gemacht werden muss, aber meist läuft das Arbeiten beim zweiten Durchgang etwas besser. Mit der niedlichen Optik kombiniert mit dem fröhlichen Sound ist Gardening Mama: Forest Friends vor allem für junge Nintendo 3DS-Spieler sehr gut geeignet, aber auch ältere Zocker kommen auf ihre Kosten. Fans der Serie werden vieles wiedererkennen, denn all zu viel hat sich nicht verändert. Doch keine Panik, Spaß macht es trotzdem.

– Lustige Minispiele

– Nette Dekogegenstände für den Garten

– Wenig Stress beim Gärtnern

– Kaum Spieltiefe

– Eintöniger Soundtrack

– Mangelnde Erklärung mancher Minispiele

NotAmy


Tetris-Kekse backen, Minecraft-Polsterüberzüge stricken oder doch lieber einen Creeper Bettüberwurf nähen? Tja, bei mir gibt's das alles und noch viel mehr. Neben dem Zocken am Handheld oder PC steigere ich mich gerne mal in Doctor Who hinein, verbringe ganze Wochenenden mit der Extended Edition von Der Herr der Ringe und auch Fantasy Bücher oder Mangas sind mir nicht fremd. Nerd sein ist einfach schön!

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Gardening Mama: Forest Friends – Fakten