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Cooking Mama: Bon Appétit!
Follow Publisher: Nintendo
Entwickler: Cooking Mama Ltd.
Altersfreigabe: 0+
Release: 6. März 2015

Cooking Mama: Bon Appétit!

Site Score
6.0
Good: Gute Umsetzung der Rezepte, Eine Vielzahl an Minispielen
Bad: Oft wiederholender Soundtrack, Mangelhafte Erklärung zu den Spielen
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Kochen mit Mama geht in die fünfte Runde

Cooking Mama: Bon Appétit! ist die neueste Auskopplung aus der Cooking Mama-Serie, welche erstmals 2006 in Japan erschienen ist. Der Kochspaß mit Mama ist seit seinem Debüt, damals auf dem Nintendo DS und iOS, in verschiedenen Versionen auch für Nintendo Wii und Nintendo 3DS erhältlich. Die fürsorgliche Mutter hat sich zwischenzeitlich sogar am Babysitten, Crafting, der Gartenarbeit und dem Campen versucht. Die Tatsache, dass sich am Grundgameplay kaum etwas geändert hat, mag nun manche enttäuschen, andere schätzen wiederum diese Kontinuität.

Essen kochen, Hausarbeit erledigen und noch einiges mehr

Man kann seine Freunde zu einem Kochduell herausfordern und herausfinden wer am schnellsten Zwiebel klein schneiden, Eier aufschlagen oder Nudeln formen kann.

In Cooking Mama: Bon Appétit! geht es wie üblich um das Zubereiten verschiedenster Speisen. Auch nicht neu ist das Spielprinzip: Die gesamte Action spielt sich auf dem Touchscreen des Nintendo 3DS ab, auf dem man mit Hilfe des Stylus den Spielanweisungen folgt. Unter dem Hauptmenüpunkt „Mama’s Herausforderungen“ und dort unter dem Unterpunkt „Lass uns kochen“ findet man über 50 Rezepte – von Sushi, Pasta bis zu Hotdogs, Kuchen und Torten ist alles dabei. Jedes Rezept ist in bis zu 12 einzelne Minispiele oder Arbeitsschritte unterteilt, welche nach der Reihe gemeistert werden müssen, um ein Gericht zu kochen. Am Ende wertet Mama dann mit einem Punktescore von 1 bis 100 und einer Medaille von Bronze, Silber oder Gold – je nachdem wie gut das Essen gelungen ist. Möchte man 100 Punkte, also eine Goldmedaille erhalten, so muss man jedes einzelne Minispiel mit Bravour meistern. Hat man einen Arbeitsschritt vermasselt, muss man das ganze Rezept wiederholen, um einen perfekten Score zu erreichen.

Bei den meisten Arbeitsschritten verzeiht Mama kleinere Fehler, andere wiederum verlangen richtige Kunstgriffe und sind kniffliger zu meistern. Zum Glück kann man die Rezepte zuvor üben. Das ist vor allem bei einigen der Schritte dringend nötig, da die kurzen Erklärungen zu den Arbeitsschritten manchmal nicht einfach zu verstehen sind und die Umsetzung somit etwas schwer fällt. Obwohl die meisten Minispiele darauf basieren mit dem Stylus eingeblendeten Pfeilen zu folgen, kommt es auch sehr oft auf das richtige Timing an und darauf alles vor dem Ablauf der Zeit zu schaffen. Mit der Zeit wird man bemerken, dass manche der Minispiele immer wieder vorkommen, wie zum Beispiel das Zerkleinern von Gemüse oder das Aufschlagen von Eiern. Doch sind auch diese Arbeitsschritte an das jeweilige Rezept angepasst und so schneidet man anstatt Zwiebeln manchmal Karotten oder Kartoffeln. Auch die Art und Weise wie man Gemüse klein schneidet hängt vom Rezept ab. Manchmal braucht man Zwiebel klein gekackt, manchmal in Ringen und ein anderes Mal in Form von großen Stücken. Zusätzlich wird man während dem Kochen darüber informiert was man gerade klein schneidet oder welches Gewürz gerade in die Suppe geworfen wird. Hat man einmal verstanden was zu tun ist, werden dadurch auch lange Rezepte etwas verkürzt und weniger zeitintensiv.

So lange man keine allzu hohe Ansprüche an Grafik und Sound stellt, wird man mit gut umgesetzten Rezepten belohnt.

Im Menüpunkt „Mama’s Herausforderungen“ befinden sich noch fünf weitere Punkte: „Im Shop aushelfen“, „Lernen“, das „Koch-Dojo“, „bei der Ernte helfen“ und „Mama aushelfen“. Beim Koch-Dojo handelt es sich sozusagen um den ultimativen Modus. Hier erscheinen alle gemeisterten Rezepte und stehen damit als Wettkampf gegen die Zeit zur Verfügung. Aus jedem Rezept werden eine Reihe von Arbeitsschritten nacheinander ausgeführt – je schneller man ist, desto besser. Bei den restlichen vier Punkten sind zusätzlich acht weitere Minispiele zum jeweiligen Thema zusammengefasst. Es geht dabei nicht darum die Aufgaben perfekt zu meistern, sondern einen möglichst hohen Highscore zu erreichen. Dabei füllt man zum Beispiel möglichst viele Jellybeans in ein, sich bewegendes, Glas bevor die Zeit um ist, füttert Katzen oder Fische, erntet Äpfel, räumt Geschirr ab oder löst möglichst schnell Rechenbeispiele auf. Manche der Hausforderungen sind eher einfach, andere wiederum müssen öfter ausprobiert werden, bis man es schafft einen angemessen hohen Punktestand zu ergattern.

Im Hauptmenü findet man neben den Herausforderungen auch noch den Multiplayer, die Gallery und die Optionen. In der Gallery lässt sich die Optik des Spiels bis zu einem gewissen Grad verändern. Mamas Kopftuch und Schürze können ausgetauscht und sogar die Farbe der Töpfe und Pfannen ausgesucht werden. Nicht einmal der Look der Küche und Mama’s Wohnzimmereinrichtung bleibt von dem Designwechsel verschont. Man bekommt also eine ganze Reihe an Möglichkeiten sein Spiel optisch nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die Optionen beinhalten die Mikrophone Einstellungen, man kann SpotPass ein und ausschalten, den Speicherstand löschen und sich die Credits ansehen.

Multiplayer

Der Multiplayer mit dem Namen „Lass uns zusammen spielen“ fungiert als Downloadgame für bis zu vier Spieler, wobei nur einer der Spieler das Spiel auch wirklich besitzen muss. Nach einer annehmbar langen Ladezeit stehen 15 Minispiele zur Verfügung. Man kann seine Freunde also zu einem Kochduell herausfordern und herausfinden wer am schnellsten Zwiebel klein schneiden, Eier aufschlagen oder Nudeln formen kann.

Grafik

Cooking Mama: Bon Appétit! ist in fröhlichen Pastelltönen gehalten, wobei die Farbe rosa zeitweise die Überhand übernimmt. Gut, dass man dies zumindest teilweise durch die Personalisierung der Umgebung ändern kann. Neben den Kochutensilien ist Mama die einzige Spielfigur die auch animiert wurden. Hintergründe sind nach wie vor im Comicstil gehalten worden.

Da bei Nintendo 3DS-Spiel nur der Touchscreen verwendet wird und der obere Bildschirm für Mamas Erscheinuggsbild reserviert ist, wirkt die Nutzung des 3D Effekts der Konsole nicht wirklich Spielspaß fördernd, stört aber auch nicht. Sehr zur Freude des Spielers sind die realistischen Arbeitsschritte und bei denen man das Gefühl hat wirklich etwas über das Kochen zu lernen. Die Gerichte sehen sehr schmackhaft aus und machen Appetit auf mehr.

Sound

Die zu hörenden Musikstücke lassen sich an einer Hand abzählen. Beim Kochen und während sämtlicher anderen Herausforderungen hört man immer die selbe Musik und auch Mamas Kommentare sind stets unverändert, egal welches der Minispiele man absolviert hat. Obwohl die Musikstücke sehr fröhlich und stimmig sind, werden sie schnell nervig, bedenkt man, dass es über 50 Rezepte mit bis zu 12 Arbeitsschritten gibt. Sehr gut gelungen ist wiederum die Geräuschkulisse beim Arbeiten in der Küche. Diese unterstützt den realistischen Eindruck, den man beim Kochen erhält, um einen Tick.

Abschließende Worte

Cooking Mama: Bon Appétit! ist ein sehr nettes Spiel für Zwischendurch. So lange man keine allzu hohe Ansprüche an Grafik und Sound stellt, wird man mit gut umgesetzten Rezepten belohnt. Da man während dem Kochen auch darüber informiert wird was man gerade für Nahrungsmittel und Gewürze verwendet, bekommt man das Gefühl in einer Kochschule zu sein. Die Auswahl an Rezepten ist sehr vielseitig, obwohl natürlich asiatische Gerichte überwiegen.

Hat man einmal keine Lust aufs Kochen, stehen einem eine kleine Auswahl an anders thematisierten Minispielen zur Verfügung und für die ganz Motivierten kann man seine gelernten Kochkünste im Dojo nochmals gegen die Uhr zum Einsatz bringen. Abschließend ist zu sagen, dass man überraschend viel Zeit in Cooking Mama: Bon Appétit! investieren kann. Aber Vorsicht, das Kochen der lecker aussehenden Gerichte macht hungrig und zwar nicht nur auf mehr Spielstunden am Nintendo 3DS, sondern auf ein paar schmackhafte Gerichte!

– Gute Umsetzung der Rezepte

– Eine Vielzahl an Minispielen

– Stimmige Grafik

– Oft wiederholender Soundtrack

– Mangelhafte Erklärung zu den Spielen

NotAmy


Tetris-Kekse backen, Minecraft-Polsterüberzüge stricken oder doch lieber einen Creeper Bettüberwurf nähen? Tja, bei mir gibt's das alles und noch viel mehr. Neben dem Zocken am Handheld oder PC steigere ich mich gerne mal in Doctor Who hinein, verbringe ganze Wochenenden mit der Extended Edition von Der Herr der Ringe und auch Fantasy Bücher oder Mangas sind mir nicht fremd. Nerd sein ist einfach schön!

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Cooking Mama: Bon Appétit! – Fakten