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Dying Light
Follow Publisher: Warner Bros. Interactive
Entwickler: Techland
Altersfreigabe: 18+
Release: 30. Jän. 2015 (Download) 27. Feb. 2015 (retail)

Dying Light

Site Score
8.5
Good: Riesiges erkundbares Areal, Grafisch ein Wahnsinn, Sinnvolle Companion App
Bad: Leichter farblicher Gelbstich, Übelst teure Alltagswaffen
User Score
8.3
(3 votes)
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Rating: 8.3/10 (3 votes cast)

Techland und die Faszination für Zombiespiele

Es ist knapp acht Jahre her, dass ich die Mitarbeiter von Techland das erste Mal auf der Games Convention 2007 in Leipzig getroffen habe, um mit ihnen über die ersten, eigens entwickelten Titel zu sprechen. Das Unternehmen war damals ein sehr kleines und fokussierte sich auf die Entwicklung von zwei Projekten; Warhounds, einem Kriegsshooter, bei dem die Arbeiten kurze Zeit später eingestellt wurden, und Dead Island, welches sich in den vergangenen Jahren zu einer bekannten, wenn auch nicht ganz so soliden aber dennoch unikaten, Marke entwickelt hat.

Knappe 15 Jahre später hat Techland die Rechte der Dead Island-Marke an Deep Silver verkauft und arbeitet derzeit an zwei weiteren Titeln, wobei das Hauptaugenmerk erneut auf einem Zombie-lastigen Spiel liegt; Dying Light. Mit einem riesigen Stab an Entwicklern haben es sich die polnischen Devs nun auf den Next Gen-Konsolen zur Aufgabe gemacht, dem Survival Horror-Genre eine neues Gesicht zu verpassen und den Namen des Unternehmens, im Betracht der bisherigen, verbuggten Spiele, wieder rein zu waschen.

Tagsüber ein Albtraum, nachts der blanke Horror!

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Kyle Crane, einem Agenten der GRE, welcher in die fiktive Stadt Harran geschickt wird, um einen untergetauchten Spion zu finden und gestohlene Daten zu bergen. Er landet dabei im Herzen einer, von Zombies überrannten, Stadt und soll sich unter die Mitglieder von zwei, sich feindlich gesinnten, Fraktionen mischen. Als wäre es nicht genug, dass die Zielperson ein absoluter Wahnsinniger ist, gerät Kyle auch aus den eigenen Reihen immer mehr unter Druck, da der Staat auf eine Bereinigung mit nuklearen Sprengköpfen forciert. Wie nahezu in jedem Survival-Spiel entpuppt sich, dass zu Zeiten einer Zombie-Apokalypse die Untoten unter Umständen die geringste Bedrohung für das Überleben der Menschen darstellen.

Dying Light bietet mit seiner knapp 40 Stunden langen Hauptstory Höhen und Tiefen und bleibt dabei stets am Boden der Realität. Das ist auch gut so, denn genau diese Einstellung macht den Shooter, der von der Atmosphäre mit Ablegern der Metro-Reihe verglichen werden kann, nur dass der Spieler wesentlich flexibler ist und dementsprechend auch mehr gefordert wird, so sympathisch. Man wird mit einer Vielzahl von unterschiedlich gestimmten Persönlichkeiten konfrontiert, die den Protagonisten auf harte Proben stellen – dementsprechend steht die Entwicklung seiner Einstellung zum Auftraggeber und der zermürbenden Situation in der postapokalyptischen Stadt im Vordergrund.

Doch auch abseits der Hauptstory bietet Dying Light genügend Gründe für Abwechslung, denn das Spiel wartet mit Unmengen Sidequests auf, die allesamt ähnlich gehalten wurden wie die Missionen der Geschichte. Abseits dessen trifft man überall in den zwei riesigen Bereichen der Stadt auf zufällige Ereignisse, rettet Unschuldige vor Räubern oder Zombies, reinigt ein Banditenlager von den Besetzungskräften, oder erkundet Quarantänezonen. Dem Spieler wird somit selbst im Laufe der rund 60-80 Stunden Spielzeit nicht langweilig, da immer wieder neue und interessante Inhalte geboten werden. Diese sind dabei abwechslungsreich und vielseitig ausgefallen, sodass man selbst nach mehreren Nebenmissionen gerne zur Storyline zurück kehrt, um weiter mit der eigentlichen Handlung fortzufahren.

Gameplay

Dying Light bietet mit seiner knapp 40 Stunden langen Hauptstory Höhen und Tiefen und bleibt dabei stets am Boden der Realität. Das ist auch gut so, denn genau diese Einstellung macht den Shooter so sympathisch.

Im Fokus von Dying Light liegt trotz der zombielastigen Thematisierung nicht nur das Terminieren von Untoten, sondern gerade zu Beginn mehr die Flucht über das vielseitige Gelände von den Straßen Harrans, im Vordergrund. Dabei macht der Spieler Gebrauch von Parcour-Elementen, welche sich anfangs nur auf das Laufen und Springen beschränken, in späterer Folge aber mit Kampftechniken Hand in Hand gehen. Techland bietet drei unterschiedliche Skilltrees mit insgesamt 75 verschiedenen Fähigkeiten, an, bei dem es ganz vom Verhalten des Spielers abhängig ist, in welche Richtung sich dieser weiter entwickelt; für storylastigen, der Kampf- oder der Bewegungsmanöver des Protagonisten. Je weiter man in der Geschichte voranschreitet, umso mehr Fähigkeiten schaltet man durch erhaltene Erfahrungspunkte frei. Diese stellen unter anderem auch das wertvollste Gut dar, da sie beim Ableben des Spielers abgezogen werden (hat man ein neues Level erreicht, kann man nicht wieder hinunter gestuft werden). Was sich im ersten Moment nach einem geringen Verlust anhört, ist doch recht frustrierend, immerhin erhält man beim Absolvieren einer Mission nur knapp mehr Punkte als wie man sie beim Tod der Spielfigur abgezogen bekommt. Abseits der storyrelevanten Fähigkeiten schaltet man auch neue Bewegungen und Angriffe durch das Steigen im Level der jeweiligen Skilltrees frei – ganz abhängig davon, was man eher tätigt.

In den ersten Spielminuten ist die Steuerung des Parcour-Shooters zweifellos etwas gewöhnungsbedürftig, sobald man aber den Dreh raus hat, sitzt jeder Hüpfer und jeder Hieb tadellos. Gesprungen wird mit R1, dafür befindet sich der Nahkampf mit den Füßen auf der L1-Taste und mit den Händen auf der R2-Schultertaste. Interagiert man mit Gegenständen in der Umgebung, drückt man den Viereck-Knopf und besiegte Leichen werden durch das Drücken des Kreisbuttons nach Gegenständen durchsucht. So simpel wie das klingt ist es auch. Selbst wenn man den Großteil der Story damit verbringt die Köpfe der Gegner mit Nahkampfwaffen wie modifizierten Äxten, Baseballschlägern und Brechzangen einzuschlagen, gesellen sich ungefähr ab dem ersten Drittel auch Schusswaffen zum Sortiment der Tötungswerkzeuge. Wobei sich diese nicht unbedingt so reibungslos bedienen lassen wie bei herkömmlichen Shootern. Dafür ist der Preis für die meisten Alltagsgegenstände, die zu einer Waffe umfungiert wurden, oftmals unerklärlich hoch. So zahlt man für einen einfachen Hammer, den man eigentlich auch durch gründliches Suchen in der Umgebung findet, im späteren Spielverlauf über 7000$ und das obwohl dieser keine Power Ups besitzt.

Ist man bis an die Zähne bewaffnet und schüttelt die ein oder andere Technik bereits aus dem kleinen Finger, heißt das noch lange nicht, dass man garantiert auf den Straßen von Harran überlebt, denn die Untoten der Stadt sind aggressiver und unberechenbarer als in vielen Zombiespielen zuvor. Selbst mit dem Enterhaken, der die Fortbewegung stark erleichtert, kann ein falscher Schritt in eine Zombiemenge den sofortigen Tod des Spielers bedeuten. Man erobert dennoch unermüdet Außenposten durch das Verschließen von Toren und Töten von Zombies in Camps, bereinigt Lager der feindlichen Fraktionen und hilft letzten Überlebenden vor der Übermacht der Untoten oder der Banditen. Eine Schnellreise-Funktion gibt es dabei nicht, immerhin ist das Erkunden der riesigen Welt ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Ebenso wie das Finden und Verbessern von Waffen, mit Hilfe von Power Ups, die man im Laufe von Sidequests erhält.

Ist man bis an die Zähne bewaffnet und schüttelt die ein oder andere Technik bereits aus dem kleinen Finger, heißt das noch lange nicht, dass man garantiert auf den Straßen von Harran überlebt, denn die Untoten der Stadt sind aggressiver und unberechenbarer als in vielen Zombiespielen zuvor.

Ähnlich wie man es von Spielen wie Destiny kennt, wird die Rarität der Items in dem Spiel durch die Farben weiß, blau, grün, lila und orange dargestellt, wobei man die wirklich seltenen Werkzeuge wesentlich früher, länger und ausgeklügelter verwenden kann, als in dem soeben genannten Shooter. Manche dieser Gegenstände liegen in der Umgebung herum, andere müssen durch das Knacken von Schlössern (im Rahmen eines kurzen Minispiels zückt man seinen Dietrich und stochert mit den beiden Analogsticks solange in dem Schlüsselloch herum, bis die richtige Position erreicht wird) erst errungen werden – immerhin sind die Truhen, Autotüren und Safes meist umrundet von einer Schar hungriger Friedhofs-Deserteure.

Durch seltene und sammelbare Ergänzungen wird die Haltbarkeit einer Waffe, dessen verursachter Schaden und die Bedienbarkeit improvisiert, sodass man sich nach dem Erhalt der ersten Sidequest-Belohnungen bereits besser gegen die Übermacht der Zombies ankämpfen kann. Durch das Kombinieren von gefundenen Gegenständen wie Drahtseilen, Alkohol, Nägeln, Kräutern, Schwammerln und Batterien bastelt man sich Bomben, Erste Hilfe-Kits und ähnliche, nützliche Gadgets, die im Gefecht zum Einsatz gebracht werden können. Dazu bedarf es lediglich vereinzelter Blaupausen, die wie Notizen von Überlebenden und Zombiestatuen aufgesammelt werden können.

Dying Light bietet neben den Storymissionen unzählige Sidequests, welche die verrückten Gestalten von Harran ins Rampenlicht stellen. Mal besorgt man Malkreide für die Tochter eines Politikers, dann wiederum sucht man nachts fluoreszierende Pilze für eine selbsternannte Hexe oder liefert einem Familienvater eine Schusswaffe, damit er seine Tochter verteidigen kann. Gelegentlich erscheinen diese einzelnen Aufaben monoton, da man auf der Karte umher rennt und am Weg unzählige Untote niedermetzelt, die Belohnung (neue Waffen, Verbesserungen und spezielle Blaupausen) und vor allem die Einbindung des Schicksals der einzelnen Charaktere in die spätere Story ist dafür wahrlich beachtlich. So trifft man zum Beispiel den Familienvater, dem man das Schießeisen gebracht hat, zu einem späteren Zeitpunkt wieder, jedoch nicht, wenn man seine Bitte verwehrt hat. Als wäre dies nicht genug, besitzt der zweite Teil der Karte noch weitere und andere Aufgaben und Nebenmissionen. Es besteht natürlich auch die Option die, von Flugzeugen quer auf der gesamten Karte hinuntergeworfenen, Hilfspakete zu finden und dadurch das Sortiment der Waffen und Items in den örtlichen Geschäften zu erweitern. Wer sich mit dem Umfang der Möglichkeiten immer noch nicht zufrieden gibt, der kann sein Können in Rahmen von Herausforderungen und Highscorejagden unter Beweis stellen.

Tagsüber mögen die Zombies nur für Anfänger eine lebensbedrohliches Gefahr darstellen, dafür kriechen nachts wesentlich gefährlichere Wesen aus ihrem Versteck und setzen dem Spieler durch kluge Jagd-Gruppendynamik und gnadenlose Härte unter Druck. Dafür erhält man für sämtliche Aktion nach dem Dahinschwinden der Sonnen doppelt so viele Erfahrungspunkte als am Tag. Und es macht irrsinnig viel Spaß, sich von aggressiven Mutanten durch die Gegend jagen zu lassen, bis man in das nächste sichere Ziel gelangt.

Companion App

Smartphone-Besitzer können abseits des Konsolenspiels noch die Dying Light-Companion auf ihr Handy herunterladen, um nicht nur parallel, sondern komplett abseits vom Hauptspiel Items zu sammeln und diese der Spielfigur zu Gute kommen lassen. Dazu heuert man im Rahmen eines Minispiels Söldner an, um insgesamt 60 Missionen zu absolvieren, wobei man diese Smartphone-typisch auf ihre Reise schickt und anschließend eine gewisse Zeit lang warten muss, bis diese zurück kehren und man deren Erkundungsergebnisse überblicken kann.

Die Tatsache, dass man die einzelnen Scouts persönlich benennt und keine Microtransaktionen in die App integriert wurden, machen die Companion Software zu einem gelungenen und vor allem sinnvollen Begleiter, mit dem man auch neben dem Hauptspiel Hilfsmittel für die Spielfigur in Dying Light sammeln kann.

Multiplayer

Neben den Einzelspieler-Inhalten besitzt der Horror Shooter auch einen Coop-Modus, welcher partial über die gesamte Story mit bis zu drei weiteren Spielern gespielt werden kann. Soll heißen “könnte”, denn zum Zeitpunkt der Berichterstattung war es aufgrund von unzähligen Serverproblemen schier unmöglich den Mehrspielermodus zu spielen, ohne mit mindestens einer handvoll unterschiedlicher Fehlermeldungen konfrontiert zu werden. Und man kann davon ausgehen, dass dies auch vor dem Release der Disk-Version nicht der Fall sein wird, da die Entwickler sich bis zum Ende des Monats Zeit nehmen werden, den Multiplayer auf Vordermann zu bringen.

Be a Zombie-Mode

Abseits vom Coop-Mode bietet Dying Light einen weiteren Modus an, der ursprünglich für Vorbesteller gedacht war, im Endeffekt aber für sämtliche Käufer als kostenfreier DLC verfügbar ist. In diesem schlüpft der Spieler in die Rolle eines mutierten Zombies und versucht Überlebende von Harran zu töten und die eigene Brutstätte zu beschützen. Es handelt sich dabei um einen, vom Einzelspieler-Part separaten Spielmodus mit einer – mehr oder weniger – eigenen Story, sodass das Wesen der Nacht einen eigenen Fähigkeitenbaum besitzt und im Rahmen eines Katz und Maus-Spiels Jagd auf reale Spieler macht. Die Steuerung und die Optik unterscheidet sich dabei marginal vom Hauptspiel, daher besitzt der Be a Zombie-Mode ein eigenes Tutorial, in dem die Abilities des Mutanten-Daseins genauer erklärt werden. 

Grafik

Techland bietet mit der Einzelspieler-Kampagne von Dying Light die bislang beste Next Gen-Survival Horror-Erfahrung auf dem Markt.

Bereits in den ersten Spielminuten ist klar, dass es sich bei Dying Light um ein reines Next Gen-Spiel handelt. Zwar sorgte Techland schon Monate vor dem Release für Aufregung, dass der Titel ausschließlich für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheinen würde, diese Entscheidung war aber in jeder Hinsicht die richtige, immerhin konnten sich die Entwickler somit ausgiebig auf die Next Gen-Plattformen konzentrieren, anstatt unnötig Zeit mit einer Last Gen-Portierung zu verlieren. Der Grad an Detail lässt trotz dem leichten Gelbstich, an den man sich zu Beginn ein wenig gewöhnen muss, von Spielminute zu Spielminute erstaunen. In einem Moment wundert man sich noch über die eingekerbten Bedienungsfelder auf einzelnen Waschmaschinen in belanglosen Räumlichkeiten, lässt sich von Palmen verzaubern, die im hitzigen Nachmittagswind wedeln und genießt den Sonnenuntergang wohl wissend, dass mit der hereinbrechenden Nacht auch die gnadenlosen Untoten den Spieler terrorisieren. Selbst die KI der Zombies ist beachtlich, zumal sie den Protagonisten nicht nur attackieren, sondern gelegentlich auch winselnd zurück weichen, um schmerzvoll noch den letzten Funken ihrer Menschlichkeit an den Tag zu legen. Der hohe Detailgrad hat allerdings auch seine negativen Seiten, denn wer sich zu Beginn des Spieles in den ersten, begehbaren Räumlichkeiten umsieht, wird ein niedliches Maskottchen (einen Elefanten) entdecken, welcher in späterer Folge vollkommen untergeht. Dieser ist Teil einer Anti-Zombie-Reklame und sollte eigentlich einen ähnlichen Stellenwert besitzen, wie beispielsweise die Dimwit & Duke-Maskottchen von BioShock Infinite. Schade, dass diesem nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Hat man sich bis zu einem Teil des Spieles an den Slums sattgesehen und kennt man bereits jeden Winkel so gut wie die eigene Westentasche, wird man mit dem beeindruckend riesigen Areal der Altstadt überrascht. Dieses wurde der Metropole Istanbul nachempfunden – die Liebe zum Detail ist auch hier sichtbar. In den Slums landet man auch gelegentlich auf losen Wellblechdächern und stürzt durch diese hindurch, sofern man sich aus zu hohen Höhen auf diese herunterfallen lässt – ein Beweis, dass die zerstörbare Umgebung sehr realistisch ausgefallen ist. Der nahtlose Wechsel zwischen Filmsequenzen und ingame Grafik ist ebenso gelungen wie die kurzen Ladezeiten und der dynamische Tag-/ Nachtwechsel in dem Spiel. Selbst wenn man gerade das Zeitliche gesegnet hat, dauert es keine fünf Sekunden, bis man in der zu Letzt besuchten Safe Zone wieder zu sich kommt.

Vereinzelte Slowdowns während dem Gefecht signalisieren durch Waffengewalt gebrochene Knochen und dass dem Gegner erheblicher Schaden zugefügt wurde. Dying Light übertrifft dabei ein gewohntes Maß der Gewaltdarstellung, denn das Spiel ist nicht nur blutig, sondern stellenweise eine Spur zu realistisch – was das Ganze erschreckend real wirken lässt. Am Boden liegende Zombies winden sich wie noch lebende Menschen und greifen anschließend selbst dann nach dem Spieler, wenn ihnen einzelne Gliedmaßen fehlen. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl von Zombietypen, wobei sie sich nicht immer auf Anhieb von einander unterscheiden lassen. Die Gruseligsten sind aber zweifellos, unlängst gebissene Runner, die den Fähigkeiten des Parcours noch mächtig sind und den Spieler dementsprechend erbarmungslos jagen.

Sound

Dying Light ist das Paradebeispiel für die gelungene Einbindung eines Horrorspiels auf einer Konsole. Nicht nur, dass die Zombies auf den Straßen von Harran auf jedes Geräusch des Spielers und dem Licht seiner Taschenlampe reagieren, sie kreischen auch auf eine Art und Weise, dass einem der Schauer über den Rücken hinunter läuft. Funksprüche erfolgen über die Lautsprecher des PlayStation 4-Controllers und ein Warnsignal warnt vor der hereinbrechenden Nacht – Elemente, die den Spieler noch mehr in die düstere Welt der fiktiven Stadt hineinziehen.

Auch soundtechnisch wurde das Spiel sehr gut bestückt. Bestimmte Tracks untermalen die actionlastigen Situationen hervorragend, wogegen vereinzelte Tunes an Szenen aus Actionfilmen der 90er Jahre erinnern.

Abschließende Worte

Nach Dead Island und Call of Juarez: The Cartel war meine Hoffnungen, mit Dying Light einen beeindruckenden Titel aus dem Hause Techland zu erhalten, nicht sonderlich groß. Als Fan von Spielen wie dem kürzlich erschienenen HD Remake von Resident Evil und der BioShock-Reihe ist man selbst als Zombie-interessierter Gamer vom 08/15-Trash, mit dem der Markt derzeit überschwemmt wird, seit einiger Zeit gelangweilt, wenn nicht sogar genervt. Die polnischen Entwickler dürften aber aus den Fehlern ihrer vorherigen Titel gelernt haben und bieten mit der Einzelspieler-Kampagne die bislang beste Next Gen-Survival Horror-Erfahrung auf dem Markt. Die Kombination zwischen Shooter-, Gore- und Parcour-Elementen findet einen hervorragenden Ausgleich und weiß mit Hilfe von bislang beispielsloser Shooter-Grafik und einer soliden Story zu begeistern. Jetzt fehlt nur noch, dass der Be a Zombie- und Coop-Modus ebenso reibungslos verläuft wie die Einzelspielervariante und Dying Light wird zu einem der besten Zombie-Titel, den waschechte Fans zu schätzen wissen können.

– Hoher Grad an Details…

– Riesiges erkundbares Areal

– Grafisch ein Wahnsinn

– Sinnvolle Companion App

– Motivierendes Looting

– Haufenweise Sidequests

– Realitätsnahe Story

– Interessante Charaktere

– Zombies-KI erschütternd menschlich!

– Teils zerstörbare Umgebung

– Be the Zombie-Modus ist herrlich

– Multiplayer über Lan spielbar

– … manche Details gehen dadurch unter.

– Leichter farblicher Gelbstich

– Übelst teure Alltagswaffen

– NPCs sehen sich mitunter sehr ähnlich

– Zombievielfalt stellenweise gering

– Stürzt im Multiplayer konstant ab

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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