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The Hungry Horde
Follow Entwickler: Nosebleed Interactive
Publisher: Sony
Altersfreigabe: 12+
Release: 5. November 2014

The Hungry Horde

Site Score
6.5
Good: Originelle Grafik, Forderndes Gameplay
Bad: Häufige & lange Ladezeiten, Ruckler vermiesen Spiel
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Zocken bis zum Nasenbluten

Zombiespiele sind im Gamesbereich heutzutage keine Seltenheit mehr, daher ist Originalität und Abwechslung gefragt, wenn man auf dem Markt aus der Menge stechen möchte. Die britischen Entwickler von Nosebleed Interactive schnappen sich daher die portable Sony-Konsole und bescheren diesen mit einem exklusiven Titel; einem Topdown-Zombie-Abenteuer mit Puzzle-Elementen.

Beeil dich Zombieausbruch! Die Atombombe naht!

Das Leben eines Zombies ist wirklich hart. Kaum erblickt man als „Neugeborener“ das Licht der Welt, schon wird man von den Menschen gefürchtet und gejagt. Dabei will man in The Hungry Horde doch lediglich ein paar Gleichgesinnte rekrutieren. Ob sich diese mit oder ohne Gehirn den eigenen Reihen anschließen, ist heutzutage ohnehin kaum von großer Relevanz. Dabei wird permanent auf die Uhr geschaut, denn Zombies die zu lange herumtrödeln und darauf vergessen sich zu vermehren, werden bei Ablauf des Timers mit einer unangenehm eintreffenden Atombombe bestraft.

Man übt sich somit darin Menschen zu fressen und versucht einzelne Tage zu überleben. Oder zumindest zum Ende des ersten Tages zu kommen. The Hungry Horde ist nämlich ein wirklich schweres Spiel, das viele Anläufe benötigt, bis man am Ende eines Tages angelangt ist und anschließend einen Boss besiegen darf. Und das nur um am nächsten Tag, in einem anderen Level erneut von Vorne anzufangen. 

Gameplay

Sehr penetrante Slowdowns lassen das ohnehin schon sehr knifflige Spiel zu einer fast schon ungenießbaren Erfahrung werden.

In dem PlayStation Vita-exklusiven Downloadspiel arbeitet man sich aus der Topdown-Ansicht zuerst alleine und anschließend kontinuierlich wachsenden Zombiegruppe gegen die (größtenteils) wehrlosen Menschen voran. Ziel ist es den „untoten Block“ so groß wie möglich werden zu lassen und das letzte Gefecht am Ende eines Areals und somit den Tag zu überleben. Um das gesamte Geschehen etwas kniffliger zu gestalten, gibt es ein ziemlich enges Zeitlimit in dem man sich durch die Welt bewegen kann. Gespielt wird solange der 60 Sekunden-Timer nicht 0 erreicht, den Zeitzähler stockt man durch “Rekrutierung” neuer Mitglieder zeitweise wieder auf. Jeder infizierter Mensch lässt den Spieler für 1,5 somit Sekunden länger in der Spielewelt verweilen, wobei das erfolgreiche Bestehen von vier kleinen Minigames zusätzliche Zeitboni mit sich bringt. Diese befinden sich hübsch verpackt auf der Karte und versetzen den Spieler in die Rolle von einer Zombie-Bolognese-Schlange, die auf der Discotanzfläche nicht mit sich selbst in Berührung kommen darf (Conga Zombies), des letzten Überlebenden der mit Waffen um sich schießt und Zombies abwehrt (Zombat), eines Viruses das sich im Körper durch die roten und weißen Blutkörperchen boxt, des Befreiers von Zombies, die in den Tiefschlaf versetzt werden sollen (Cryo Crisis) oder eines Zombies das auf einer sonnigen Insel vor der Armeezu zu fliehen versucht (Pacifist Island). Die Minigames sind lustig, fordernd und sorgen dafür, dass man sich sogar außerhalb der Kampagne mit ihnen auseinandersetzt, um Rekorde zu brechen. Wirklich talentierte Gamer schalten sogar die zweite Version von dem Snake-ähnlichen Minispiel Conga Zombies frei, bei dem man zwei separate Bolognese-Schlangen mit dem linken und rechten Stick steuert. Es gibt sogar einen Simon Says-ähnlichen Spielmodus (hier heißt er Gordon Says), bei dem über den Touchscreen die richtige Reihenfolge unterschiedlich aufblinkender Symbole wiederholt werden muss, dieser hat aber absolut gar keinen Nutzen und wurde lediglich als Bonus in das Spiel integriert.

Um gegen die limitierte Zeit anzukommen und gegen die lauernden Gefahren im Spiel (bewaffnete Polizisten, dem Militär) gewappnet zu sein, gibt es noch vier unterschiedliche Powerups, die gelegentlich in Form von Gehirnen im Level verstreut sind. Findet man genügend von diesen verstreuten Köpfen, füllen sich Erlenmayerkolben auf den Aktionstasten der PlayStation Vita und können anschließend eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Fähigkeiten wie schnellem Lauf,  dem Aktivieren eines Schutzschildes, alle in der Umgebung befindenden Zivilisten automatisch in Zombies zu verwandeln oder die Gegner für eine kurze Zeit zu betäuben. Diese kleinen Hilfen sind auch wirklich notwendig, denn das Spiel ist wirklich sehr knifflig geraten. Es könnte sogar als portables Trial & Error-Game bezeichnet werden, da an bestimmten Stellen nicht klar ersichtlich ist wie man im Levelverlauf voranschreiten sollte und dies nur durch mehrmaliges Probieren herausfindet.

Wenn man nicht gerade dabei ist mit seiner kleinen Selbsthilfegruppe die Welt zu erkunden, versucht man bei fünf Minispielen möglichst gut abzuschließen, um zusätzliche Spielsekunden, automatisch freigeschaltete Fähigkeiten, Neuzugänge zur Zombiearmee oder Stickers zu erhalten. Letzteres ist ein komplett unerwarteter Bonus in dem Spiel. Durch das Absolvieren von speziellen Herausforderungen (Töten von genügend Leuten, Durchschreiten einer gewissen Anzahl von Checkpoints oder ähnliche) schaltet man Boosterpakete befüllt mit drei Zombiestickern frei. Diese können in einem virtuellen Stickerheft gesammelt werden und sorgen für zusätzliche Sammel- und Spielmotivation. Insgesamt gibt es 150 Sticker und fünf Minispiele zum Freischalten, wobei der Build your Zombie-Modus, in dem man seinen eigenen Untoten erstellen kann, eine kreative Ergänzung ist.

Sehr penetrante Slowdowns lassen das ohnehin schon sehr knifflige Spiel zu einer fast schon ungenießbaren Erfahrung werden. Wenn man nicht gerade dabei ist die mit beiden Analogsticks getrennten Zombiearmee krampfhaft wieder zusammen zu führen, sorgen die Ruckler, die dem Titel einen Stroboskop-ähnlichen Touch verleihen, dafür, dass einem die Lust am Spielen vergeht. Es ist auch sehr frustrierend wenn einzelne Zombies aus der Gruppe plötzlich in Wänden, Wägen oder Zäunen hängen bleiben, die Spielrunde verliert und sich anschließend wieder vor dem langen Ladescreen befindet.

Abseits von der typischen Analogstick-Steuerung macht man bei den Minispielen des Öfteren Verwendung von Touchscreen des PlayStation Vita und zerstört durch das schnelle Tippen des Bildschirms gelegentlich Fahrzeuge, Holzkisten oder kleinere Barrikaden. Beim Betrachten des Stickerheftes merkt man stellenweise, dass sogar die Kippsensoren zum Einsatz kommen, der zu sehende Schwenkeffekt des Heftchens ist allerdings nur marginal zu sehen.

Multiplayer

The Hungry Horde besitzt zwar keinen lokalen oder online Multiplayer, dafür aber Bestenlisten, die bei vorhandener Internetverbindung sofort ins Internet geladen wird. Es Werden dabei ausschließlich die erlangten Punkte der Kampagne erfasst, die aus den einzelnen Minispielen leider nicht.

Grafik

Auf den ersten Blick scheinen die Spielcharaktere von The Hungry Horde dem Erfolgs-Indiespiel Minecraft entflohen zu sein, dass ist aber nur der Fall, da die Creeper genau die selben Blockköpfe wie die Zombies besitzen. Die Vielfalt der Untoten ist beachtlich groß ausgefallen und kann durch den Gestaltungsmodus stets erweitert werden.

Die einzelnen Levels im Spiel sind recht simpel gestaltet worden und kommen, im Gegensatz zu den Block-/ Pixelcharakteren, in Form von 3D-Modellen zur Geltung. Aufgrund des hektischen Spielverlaufs und des konstanten Ruckelns kommt man gar nicht dazu die eigentlich ganz niedlichen Gebäude und Bäume Wert zu schätzen.

Sound

Der Soundtrack dieses kurzen Zombie-Abenteuers ist zweifellos ein gelungener. Das einzige Problem bei diesem ist, dass abseits der wirklich guten Hauptmelodie, den Menütunes und den Minispieltönen kaum etwas anderes zu hören ist.

Traurig ist auch, dass die Bewohner der, vor der Apokalypse stehenden Welt, außer vereinzelten Schreien kaum einen Ton von sich geben.

Abschließende Worte

The Hungry Horde ist ein kurzes, für die Dauer der Unterhaltung gutes aber sehr ruckelreiches PlayStation Vita-Spiel. Für 7,99€ bekommt man ein forderndes Trial & Error-Spiel, welches mit simplen Minispielen ergänzt wurde. Der niedliche Grafikstil und das schnelle Gameplay sind mitunter der Grund, dass man den Exklusivtitel des Öfteren spielt und auch gelegentlich die erreichten Punkte anderer Spieler begutachtet. Die eigentlich solide Spielerfahrung wird durch lange Ladezeiten und durchgehenden Ruckeleinlagen bei mehreren Zombies auf dem Bildschirm allerdings leider zunichte gemacht.

– Originelle Grafik

– Forderndes Gameplay

– Gute Minispiele…

– Motiviert zum Weiterspielen

– Album + Sticker zum Sammeln

– Häufige & lange Ladezeiten

– Ruckler vermiesen Spiel

– … leider nur fünf Stück davon

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

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The Hungry Horde – Fakten