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Shadow Warrior
Follow Publisher: Devolver Digital
Entwickler: 3D Realms (Original), Flying Wild Hog
Altersfreigabe: 18+
Release: 13. Mai 1997 (MS-DOS), 26. Jun 2013 (PC), 24. Okt 2014 (PS4, XOne)

Shadow Warrior

Site Score
8.0
Good: Sehr flüssiges Gameplay, Unterschiedliche Fähigkeiten, Duke Nukem-ähnliche Sprüche
Bad: Sehr lange Ladezeiten, Kein PlayStation Move-Support, Gegnervielfalt gering
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Der kleine Bruder von Duke Nukem meldet sich zurück

Wenn die Entwickler von 3D Realms für eine Spielreihe wirklich bekannt geworden sind, dann ist das die von Duke Nukem. Kurz nach der Veröffentlichung des muskulösen Actionhelden hat 1997 jedoch auch ein zweiter Haudegen den Markt betreten, es allerdings nicht zu derartig glorreichen Ruhm geschafft. Sein Name ist Lo Wang und sein Spiel ist Shadow Warrior. Nach dem PC-Reboot im vergangenen Jahr, für dessen Entstehung die talentierten Entwickler aus dem Studio Flying Wild Hog zuständig waren, folgt nun endlich auch eine Umsetzung für PlayStation 4 und Xbox One.

His Name is Lo Wang and he’s going Bang Bang!

Der Spieler schlüpft in die Rolle des Söldners und leichtlebigen Auftragskillers Lo Wang. Im Rahmen einer seiner Arbeitsausflüge soll er einem berüchtigten Yakuza-Boss ein sagenumwobenes Katana abkaufen. Die Transaktion verläuft allerdings alles andere als reibungslos, denn die übernatürlichen Kräfte des Schwertbesitzers sorgen dafür, dass der Sprüche-klopfende Draufgänger sich kurze Zeit später in Gefangenschaft befindet. Kein Grund zur Verzweiflung, denn Lo befreit sich gekonnt aus seiner Bambuszelle und schnetzelt sich anschließend bewaffnet mit Katana und Schusswaffe durch die Reihen seiner Feinde, nur um Zeuge einer Invasion durch dämonische Wesen zu werden. Diese wurden durch die außergewöhnliche Atmosphäre des seltenen Artefakts angezogen und planen nun den Rest der Welt zu unterwerfen. Arschtreter Lo Wang lässt sich das selbstverständlich nicht gefallen, denn immerhin hat er einen Auftrag zu erfüllen. Und wenn er dabei die Welt vor dem Untergang retten muss, dann lässt sich das nebenbei auch erledigen.

Shadow Warrior besitzt eine recht simple Story, die mit einem rasanten und schnelllebigen Gameplay bestückt wurde. Das Spiel eignet sich ideal dazu das Gehirn auszuschalten und mal eben schnell ein paar Monster aus einer anderen Welt zu erledigen.

Gameplay

Das Spiel eignet sich ideal dazu das Gehirn auszuschalten und mal eben schnell ein paar Monster aus einer anderen Welt zu erledigen.

Anfangs lediglich mit einem Katana bewaffnet, sammelt man im Laufe des Abenteuers neue Waffen auf und eignet sich bestimmte Fähigkeiten an. Dank der flüssig geratenen Steuerung ist es ein Genuss mit den geladenen Schießeisen und diversen Fähigkeiten durch die einzelnen Areale zu rasen um Dämonen und Gangster zu erledigen. Der Wechsel zwischen Schusswaffen und Katana erfolgt dabei so fließend, dass man kontinuierlich zwischen den beiden Instrumenten switcht und selbst als nicht so talentierter Shooter-Spieler Spaß beim Gefecht hat. Nach jeder Auseinandersetzung wird die Leistung des Spielers in Form von fünf Shuriken bewertet und anschließend mit Karmapunkten belohnt. Diese werden benötigt um spezielle Fähigkeiten freizuschalten. Abseits dessen sammelt man Geld auf um Waffen aufzuwerten, aber auch Kristalle für neue waghalsige Dämonentechniken. Letzteres erweitert zudem die Tattoo-Sammlung auf dem Oberkörper des Protagonisten, sodass man auf einen Blick sehen kann ob ein Spieler ein erfahrener Kämpfer oder ein blutiger Anfänger ist.

Um spezielle Dämonenkräfte zu aktivieren kann man entweder über das Touchpad des PlayStation 4-Controllers streichen und die rechte oder linke Schultertaste drücken oder den linken Analogstick zwei Mal kurz in die jeweilige Richtung bewegen. Wie man die Angriffe im Endeffekt tätigt ist Geschmackssache, es ist aber dennoch sehr erfreulich, dass zumindest von ein paar Features des Next Gen-Controllers Verwendung gemacht wird. Das Spiel wäre vermutlich noch origineller gewesen, wenn der PlayStation Move-Controller ebenfalls in das Shootergameplay integriert worden wäre. Zumindest sorgen Collectables wie Glückskekse dafür dass die ansonsten recht angespannte Atmosphäre mit lustigen Sprüchen und Anspielungen auf andere Videospiele ein wenig aufgelockert wird.

Grafik

Solange man den einzelnen Charakteren nicht in die Gesichter blickt, entzückt Shadow Warrior mit einer recht eindrucksvollen Grafik. Für einen neu aufbereiteten PC-Titel sieht die PlayStation 4-Version beachtlich aus und kann mit umfangreichen und weitflächig begehbaren Levels begeistern. Die Rosenblütenbäume sehen ebenso umwerfend aus, wie die Explosionen in den engen Gassen der, mit Dämonen überfluteten, Stadt.

Noch bevor man sich überhaupt in das Abenteuer stürzt, werden die Ladezeiten der ersten Filmsequenz mit Gameplayausschnitten aus den MS DOS-Original überblendet. An dieser Stelle kann man einen direkten Vergleich vom flüssigen Spielverlauf machen, denn selbst der Klassiker konnte mit einer rasanten Steuerung begeistern.

Etwas karg ist die Vielfalt der Gegner ausgefallen. Sogar die Spielfigur macht sich einmal darüber lustig, dass die Dämonen alle gleich aussehen. Dafür schneidet sich das Katana realistisch durch die Gegner und legt akkurate Verstümmelungen an den Tag.

Sound

Wer zumindest einen Ableger der Duke Nukem-Reihe gespielt hat, der kann sich ungefähr ausmalen mit welchen originellen Sprüchen Lo Wang die Spielerschaft unterhält. Diese sind zwar nicht so niveaulos wie die Aussagen des muskelbepackten Waffenschwingers, befinden sich aber doch recht stark an dessen Grenze. Ebenso abgedreht sind auch die Konversationen, die teils kindisch, teils erstgemeint aber doch irgendwie immer an den Haaren herbeigezogen zu sein scheinen.

Der Soundtrack setzt dem Spiel noch die Krone auf, denn während den shooterlastigen Passagen wird man mit unzähligen Melodien berieselt, die das actionlastige Gameplay passend untermalen.

Abschließende Worte

Es ist eine Sache, dass die Entwickler von Flying Wild Hog im vergangenen Jahr eine derartig beeindruckende Neuumsetzung des MS-DOS-Klassikers auf den Markt geworfen haben und eine andere, dass die Portierung für Konsolen ein Jahr später ebenfalls sehr gelungen ist. Es ist zumindest in beiden Fällen sehr erfreulich, dass der Shooter kein bisschen Atmosphäre verloren hat und durch flüssiges Gameplay und einen hervorragend abgedrehten Humor brillieren kann. Zwar trüben die langen Ladezeiten und die stellenweise etwas plump designten Gesichter der Spielfiguren das Gesamtbild des Spiels, sind aber keineswegs ein Grund den 40€-Titel auszulassen. Wäre Shadow Warrior noch eine PlayStation Move-Unterstützung spendiert worden, hätte es garantiert noch für zusätzlichen Spielspaß gesorgt.

– Sehr flüssiges Gameplay

– Unterschiedliche Fähigkeiten

– Duke Nukem-ähnliche Sprüche

– Optisch sehr anspruchsvoll

– Lo Wangs lustige Aussagen

– Grafisch stellenweise etwas karg

– Sehr lange Ladezeiten

– Kein PlayStation Move-Support

– Gegnervielfalt gering

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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