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Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution
Follow Entwickler: CyberConnect2
Publisher: Bandai Namco
Altersfreigabe: 12+
Release: 12. September 2014

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm Revolution

Site Score
7.5
Good: Fast 120 spielbare Charaktere, Bestes Kampfsystem der Reihe, Grafisch/Musikalisch dem Anime treu
Bad: Lieblose ‚Ninja World Tournament‘-Oberwelt, Zu viele Tutorialtexte
User Score
6.0
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Let’s get started! Talk no Jutsu!

Trotz fragwürdiger Storyhandlung, Charakterisierungen und neulich auch dem Wegfall diverser Elemente, welche die Naruto-Handlung in Part 1 und Part 2 ausgemacht haben, genießt Kishimotos Shōnen JUMP Manga nach wie vor an enormer Popularität unter den Jugendlichen und Erwachsenen der Fanwelt. Während Naruto noch diesen Winter in Japan enden wird, scheinen Bandai Namco und CyberConnect2 noch immer nicht genug von Kishimotos Ninjawelt bekommen zu haben. Mit Naruto Shippūden: Ultimate Ninja Storm Revolution steht Fans und Spielern nun schon der fünfte Teil der Ultimate Ninja-Reihe ins Haus, welcher uns einige Verbesserungen gegenüber den Vorgängern verspricht, aber zugleich nur als Lückenfüller zum nächsten (und wahrscheinlich finalen) Ninja Storm-Titel angesehen werden darf.

Prügelorgie Reawakened!

Mit fast 120 Figuren fällt die spielbare Belegschaft wahrlich enorm aus. Viele dieser Charaktere (bzw. noch mehr alternative Variationen) können in unterschiedlichen Modis freigespielt werden. Gestärkt wird die umfangreiche Auswahl mit dem überarbeiteten Kampfsystem, welches jeden Kämpfer in drei Typen aufteilen lässt: Ultimate Jutsu, Awakening und Drive. ‚Ultimate Jutsu‘ ermöglicht das Nutzen von zerstörerischen Angriffen, ‚Awakening‘ verstärkt die Fähigkeiten um ein Vielfaches und ‚Drive‘ erlaubt das Rufen von Supportern, welche mit einem selbst Seal-Techniken anwenden. Die neuen Kampfoptionen geben dem Spiel die nötige Tiefe und spielerische Freiheit, die es gebraucht hat, um wirklich jede Figuren-Kombination testen zu müssen.

An der eigentlichen Spielerfahrung hat sich im Vergleich zu seinen Vorgängern jedoch nicht viel geändert. Die Steuerung wie bei den Vorgängern leicht erlernbar, so dass Neulinge problemlos in den Spaß einsteigen können. Zudem helfen die Spieletipps während der Ladebildschirme einen groben Überblick über die Technik zu gewinnen, die in intensiveren Kämpfen auch bitter nötig sind. Sowohl Button-Smasher, als auch Fighter-Experten kommen demnach gleichermaßen voll auf ihre Kosten, wenn sie mit dem eigenen Team einen der vielen Eye-Candy Finisher Moves einsetzen und den Kampf in einer Michael Bay-artigen Explosion zu Ende bringen.

Gameplay

Mit fast 120 Figuren fällt die spielbare Belegschaft wahrlich enorm aus.

Das ‚Ninja World Tournament‘ ist wahrscheinlich der erste Stop, den man als Spieler im Hauptmenü hinlegt. Der Modus ist ein Mix aus einem eingeschränkten Open World-Spiel und einem neuen Kampfmodus, in den vier Charaktere gleichzeitig aufeinander einschlagen, bis einer von ihnen einen Orb fallen lässt, den die anderen Charaktere einsammeln können. Wer die meisten Orbs am Ende in seinem Besitz hat, gewinnt den Kampf. Der Modus ist vergleichbar mit dem Coin Modus der Super Smash Bros-Serie und dem Kampfprinzip der schon längst vergessenen Power Stone-Franchise von Capcom und verlangt eine gewisse räumliche Vorstellungskraft, wo sich wer jemand befindet und ob er den Spieler angreifen wird, wenn man selbst jemanden gerade zu Boden drückt. Der ‚Ninja World Tournament‘-Modus verfügt auch über eine eigene Originalhandlung, in der das ganze Naruto-Universum zu einem All-Star Royal Rumble zusammentrifft, um rauszufinden, wer der stärkste Ninja der Welt ist. Und obendrein mischt nun auch ein neuer offizieller Charakter namens Mecha-Naruto mit, welcher direkt aus diversen Gundam- oder Gainax-Animeserien entsprungen sein könnte.

Zwischen den einzelnen Ninja World Tournament-Kämpfen gibt es hier und da immer wieder Items zum Aufsammeln oder Mini-Quests und Kämpfe zu erledigen, die nicht nur neue spielbare Charaktere, sondern auch Allianzen für diesen Modus freischalten. Insgesamt betrachtet spielt sich der Modus in den Anfängen etwas zäh und langwierig dank der Überflutung an Tutorialtexten, welche man nicht einfach mit einem Knopfdruck überspringen kann. Ebenfalls neu ist das ‚Network Clone‘-Feature, eine Art CPU-gesteuerter Charakter, welcher mit besseren Attributen gefüttert werden kann und ein wenig an Emerl aus Sonic Battle erinnert. Der Spieler wählt einen bereits freigeschalteten Charakter und schickt diesen angepasst in die Weiten des Internets hinaus, um gegen fremde Spieler zu kämpfen.

Der Modus ‚Ninja Escapades‘ hingegen enthält drei neue Story-Arcs mit gut 50 Minuten an Animation von Studio Pierrot (Naruto-Anime, Nils Holgersson, Saber Rider, etc.), welche mehr auf die Hintergründe der Akatsuki-Gruppe, Uchiha Itachis Freundschaft zu Uchiha Shisui und Uzumakis Kushina Interaktion mit Team Minamoto eingehen und alle gemeinsam in knapp einer Stunde durchgespielt werden können. Dieser Modus ist für Fans der Serie der interessanteste Part des Spieles, weil er direkt etwas mit dem Naruto-Kanon zu tun hat und derweil nur in exklusiv spielbarer Form erhältlich ist. Ansonsten verfügt das Spiel noch über diverse Standard Modis, wie VS, Training, Survival, Tournament und Liga-Modus – also alles, was man bereits schon einmal aus anderen Prügelspielen gesehen und erlebt hat.

Grafik

In all den Jahren ist der Anime Cel-Shading Look nicht gealtert und passt perfekt zu dem Spiel. Die Framerate ist stabil, die Ladezeiten halten sich dank der unüberspringbaren 3,3GB Dateninstallation in Grenzen und die Action ist flashig und schnell genug, um mit einem VS Capcom-Spiel stellenweise konkurrieren zu können. Die einzelnen Angriffs- und Finisher-Animationen sind, Spielserien-typisch, ein einzigartiger Bombast-Augenschmaus und spiegeln die Charaktere fanservice-tastisch perfekt wieder.

Kritik hingegen verdient die trostlose Oberwelt des ‚Ninja World Tournaments‘, welche detailarm und eher zwecks erfüllend, als wirklich designed wirkt. Zum Glück steckt in den gut über 30 spielbaren Stages wieder mehr Liebe zum Detail drinnen, wie auch in der Gestaltung der einzelnen Menüpunkte.

Sound

Serienkomponistin Fukuda Chikayo (.hack//-Spielereihe) meldet sich für das Sequel wieder mit neuen und alten Tracks zurück. Ebenfalls wieder dabei ist eine amerikanische und japanische Tonspur, so dass Puristen auch hier wieder auf ihre Kosten kommen können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit sich den Soundtrack ab einen bestimmten Zeitpunkt im Spiel anzupassen, was eine willkommene Abwechslung ist.

Abschließende Worte

Wahrscheinlich ist dieser Teil der Ultimate Ninja Reihe, bedingt durch das erweiterte Kampfsystem, welches mehr Taktik erfordert, der bislang beste Ableger der Reihe. Naruto Shippūden: Ultimate Ninja Storm Revolution braucht sich jedoch nicht vor anderen ikonischen Fighting Games zu verstecken, auch, wenn es nur ein Zwischentitel zu dem nächsten Naruto Shippūden: Ultimate Ninja-Teil sein wird, welches wahrscheinlich das letzte große Kriegskapitel des Mangas abschließen wird. Es bietet genug Inhalte und Multiplayer-Fun, damit man eine längere Zeit vor der Matschscheibe kleben bleibt. Spätestens, wenn man die drei neuen Kampftypen beherrscht, wird man die neugewonnene spielerische Tiefe zu schätzen wissen. Zugleich ladet das Spiel auch immer wieder ein neue Charaktere zu testen und kombinieren. Den meisten Spaß macht der Titel natürlich mit Freunden.

Der Shading-Style und Originalton versprühen mehr Action und Dynamik, als es der Anime oder der Manga für mich jemals getan haben (und das heißt viel, wenn man den Manga seit seiner Kindheit an mitverfolgt) und stellen für mich die bis jetzt beste Naruto-Erfahrung dar. Das Balancing einiger Charaktere ist leider auch diesem Teil leicht misslungen, so dass dies bei einigen ungeübten Spielern Frust auslösen kann – und wir reden hier nicht nur von unserem lieben Spammonster Deidara, welcher bereits auch in den älteren Teilen so manchen Spieler ins Schwitzen gebracht hat. Zusätzlich sind viele spielbare Charaktere abermals nur Variationen anderer Charaktere und unterscheiden sich meist bedingt nur durch einzelne Attacken oder deren Kleidung.

Es ist offensichtlich, dass dieser Titel ein Lückenfüller für den nächsten Naruto Shippūden: Ultimate Ninja-Titel sein wird und mehr als ein jährliches Update angesehen werden darf. Bedingt aber durch die enorme Größe an spielbaren Charakteren und dem verbesserten Kampfsystem, lohnt sich der Kauf für Prügler- und Narutofans alle mal.

– Fast 120 spielbare Charaktere

– Aktuell bestes Kampfsystem der Reihe

– Grafisch/Musikalisch dem Anime treu

– Amerikanische und Originaltonspur

– Network Clone-Feature ist nette Abwechslung

– ‚Ninja Escapades‘ mit offizieller Story

– Teilweise zu viele ähnliche Charakter-Variationen

– Balancing-Probleme bei einigen Charakteren

– Lieblose ‚Ninja World Tournament‘-Oberwelt

– Zu viele Tutorialtexte

– 3,3GB Dateninstallation nicht umgehbar

Miles


Miles ist ein Oldschool Gamer Extraordinaire, Liebhaber & Sammler von Videogame Soundtracks und neuerdings auch Stammkunde bei diversen offiziellen und inoffiziellen Gaming Clothing Stores. Wenn er nicht gerade Sklave seines eigenen Konsumwahnes ist, spielt er mit Freunden auf Nintendo & Sony Konsolen/Handhelds aktuelle Spiele und Klassiker.

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