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Cyberith Virtualizer – Omnidirektionales Laufband aus Österreich

Seitdem Videospiele sich in Kinderschuhen befinden, träumen Gamer davon die virtuellen Welten mit den eigenen Füßen, also fast in echt, begehen zu können. Das Österreichische Unternehmen Cyberith GmbH hat passend dazu eine Hardware entwickelt, welche den Namen Cyberith Virtualizer trägt und den Spielern genau diesen Traum zu erfüllen versucht. Auf der diesjährigen Game Developers Conference hatte ich erstmals die Gelegenheit dazu, die Hardware gemeinsam mit einem, darauf zugeschnittenen Demonstrationslevel, auszuprobieren.

Im Grunde genommen handelt es sich bei dem Cyberith Virtualizer um eine ungefähr Wohnzimmertisch-große Tretmühle, welche die Bewegungen des Spielers nicht nur nach vorne, hinten sowie seitlich, oben und unten registriert, sondern auch die Auftrittsgeschwindigkeit der Füße berücksichtigt. Dank der, um die Hüfte befestigten, Halterung dreht sich das gesamte „Geschirr“, welches bei der ersten Betrachtung an die Ausrüstung eines Bergsteigers erinnert, stets mit der Bewegung des Spielers mit. So kann man sich 360° im Kreis drehen, ohne dass sich irgendwelche Kabel verheddern oder man umfällt, denn die gesamte Hardware ist auf drei Beinen stabilisiert.

Occulus Rift + Cyberith Virtualizer + Remote + Headset

Bewaffnet mit einer Nintendo Wii-Remote, einer Occulus Rift-Brille und einem Headset wagte ich mich in dem gruseligen Demospiel Dread Down durch die Gänge eines zufällig generierten Labyrinths. Ziel war es mit einer kleinen, virtuellen Karte den Ausgang zu finden und dabei Münzen oder Ölgefäße durch einfaches Anblicken aufzusammeln. Dabei wurde man im Dunkeln von verfluchten Gargoyles, mutierten Hunden und einer furchterregenden entstellten Dame verfolgt, die einem in den engen Gängen einen kalten Schauer über den Rücken jagten.

Die Kombination der vier Hardwarekomponenten haben dafür gesorgt, dass die Inhalte in den beklemmend schmalen Korridoren trotz der einfach gehaltenen Grafik verblüffend realistisch empfunden wurden. Das Bewegen nach vorne und hinten funktionierte problemlos, lediglich seitliche Bewegungen wurden vom Gerät nicht wirklich registriert.

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?