Neuigkeiten››
Liket uns auf Facebook und abonniert unseren Youtube-Kanal um die neuesten Informationen zu Videospielen zu verfolgen! Resident Evil 3Doom EternalLuigi’s Mansion 3The Surge 2The Legend of Zelda: Link’s Awakening
Sniper Elite 3
Follow Publisher: 505 Games
Entwickler: Rebellion Developments
Altersfreigabe: 18+
Release: 27. Juni 2014

Sniper Elite 3

Site Score
6.0
Good: X-Ray Killcam, Spielt sich ein wenig wie Metal Gear
Bad: Keine Tiere zu sehen, Nur ein Gewehr verbesserbar, Keine Storytiefe spürbar
User Score
(0 votes)
Click to vote
VN:R_U [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Rebellion Games schießt erneut um sich!

Nach zwei eher durchschnittlichen Ablegern der Sniper Elite-Reihe meldet sich Agent Fairburne zusammen mit seinem Scharfschützengewehr auf den Next Gen-Konsolen zurück. Dabei ist es knapp ein Jahr her, dass der zweite Teil für Wii U und die Nazi Zombie-Erweiterungen via Steam veröffentlicht wurden. Mit dem Release der PlayStation 4 und Xbox One tasten sich die britischen Entwickler Rebellion Developments aus Oxford nun behutsam das erste Mal auf der aktuellen Konsolengeneration voran.

Zweimal Berlin und jetzt auch Afrika

Nach zwei kühlen Aufenthalten in Berlin zieht es den jungen, amerikanischen Soldaten nun in die wüstenartigen Ebenen Afrikas, wo er einer Geheimwaffe der Nazis auf die Schliche kommen soll. Dort schleicht, meuchelt und schießt sich der Schütze gekonnt durch die Massen an Gegner und versucht dabei möglichst unauffällig zu bleiben. Obwohl es sich bei Sniper Elite 3 bereits um den dritten Ableger in der Reihe handelt, erfährt man noch immer überhaupt nichts über den Protagonisten. Dies wird allerdings nicht auf eine positive Art und Weise vermittelt wie beispielsweise in Hitman: Absolution, sondern einfach komplett ignoriert. Somit zieht man eigentlich nur von Mission zu Mission ohne sich wirklich mit dem Charakter assoziieren zu können.

Auch die Tatsache, dass in dem Spiel außer dem Protagonisten und seinen Gegnern kein einziges Lebewesen zu sehen ist, enttäuscht ein wenig, da sich nach dem Eliminieren der Ziele abseits der brennenden Fackeln kaum etwas bewegt, was die umfangreichen Levels lebhafter gestalten würde.

Gameplay

Auf den ersten Blick haben sich die Enwickler von Rebellion Developments ordentlich viel von Metal Gear Solids Big Boss abgeschaut, denn Karl Fairburne robbt, infiltriert und tötet ebenso wie die lautlose „nackte Schlange“, die sich bereits vor kurzem bei uns im Rahmen einer Berichterstattung behaupten durfte. Gelegentlich zückt man das Fernrohr, um Gegner in der Entfernung zu markieren, diese Anwendung ist allerdings einige Knopfdrücke vom Anlegen der Waffen entfernt, was im Eifer des Gefechts zu kniffligen Gefechtssituationen führen kann. Zumindest nicht für geübte Scharfschützen, denn diese legen sich gekonnt an Nazi-freien Stellen auf die Lauer und töten die patrouillierenden Truppen aus der sicheren Entfernung.

Wie auch im Vorgänger stellt Sniper Elite 3 die Slow Motion-Aufnahmen kritischer Schüsse gekonnt in Pose.

Ist die Spielfigur aufgeregt oder hat einen längeren Sprint hinter sich, sorgt die Herzfrequenz dafür, dass das Zielen erschwert und somit etwas realistischer wird. Man braucht ein paar Sekunden Ruhe bis sich Agent Fairburne wieder ordentlich zielen und durch das Drücken der oberen, rechten Schultertaste ausatmen kann, um einen tödlichen Schuss abzufeuern. Einen sofort tötenden Glückstreffer landet man nicht immer, daher wird er mit der, für die Reihe typischen X-Ray Kill Cam-Aufnahme belohnt. Dabei handelt es sich um eine verlangsamte Aufnahme des Projektils wie dieser den Lauf der Schusswaffe verlässt und den Körper des Gegners, um genauer zu  sein spezifische Organe, tödlich durchbohrt. Um den lauten Schuss der Waffe zu übertönen, kann man Geräte sabotieren, damit deren lautes Knattern die Gegner vom Knall ablenkt.

Natürlich genügt es nicht die deutschen Soldaten wie am Fließband umzunieten, denn spätestens, wenn einer von ihnen eine Leiche entdeckt, schlägt dieser Alarm, sucht und findet den getarnten Scharfschützen sofort. Daher hebt man die leblosen Körper sorgsam auf und bringt sie aus dem Blickfeld der patrouillierenden Truppen. Gelegentlich kann man sie sogar in einen Brunnen werfen, auf oder unter Transportwägen verstecken kann man sie allerdings nicht. Direkte Schusswechsel sind in Sniper Elite 3 nicht zu empfehlen, da sich die Spielfigur in einer Schießerei nur bedingt behaupten kann. Die Soldaten kommunizieren leider nicht untereinander (weder direkt noch über Funk) und überhören sogar Explosionen, die knappe 500 Meter entfernt mit Rauchwolken und lautem Soldatengeschreih versuchen die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Hat man zudem sämtlich Soldaten in einem Areal getötet wird keine Verstärkung gerufen, sodass man sogar eine Stecknadel am Boden landen hören könnte, wenn man sie fallen ließe.

Obwohl es sich bei Sniper Elite 3 bereits um den dritten Ableger in der Reihe handelt, erfährt man noch immer überhaupt nichts über den Protagonisten.

Damit Fairburne mit dem richtigen Equipment zur nächsten Mission aufbricht, hat man die Möglichkeit vor dem Start sein Waffenarsenal beim Jeep zu optimieren. Durch das Ausschalten von Gegnern während eines Auftrags schaltet man nämlich Erfahrungspunkte frei, die dem Sortiment wiederum neue Waffen und Bombenteile hinzufügen. Individuell Zusammenbauen lässt sich allerdings ausschließlich das Scharfschützengewehr, alle anderen Schießeisen können nur in ihrer ursprünglichen Form verwendet werden.

Abseits der Storymissionen gibt es noch eine Vielzahl von Herausforderungen zu absolvieren. Diese unterteilen sich in die Sparten Solo, Survival und Overwatch – insgesamt vier Missionen auf unterschiedlichen Karten die auch mit einem weiteren Spieler über das Internet bestritten werden können.

Multiplayer

Die gesamte Kampagne kann man nicht nur alleine, sondern auch mit einem zweiten Spieler (ausschließlich über das Internet) erleben. Der Survival-Modus stellt die Spieler vor immer stärker werdende Gegnerwellen wobei die Overwatch-Missionen mehr für die echten Scharfschützen gedacht sind. Ein Spieler markiert dabei auf dem Schlachtfeld sämtliche Gegner, wobei der andere das Ausschalten aus der Entfernung übernimmt.

Neben diesen beiden Spielmodis gibt es noch klassischen Multiplayer-Modi wie Team Deathmatch mit bis zu zwölf Spielern. Der einzige Unterschied zu den gewöhnlichen Mehrspielerrunden ist, dass sich Barrikaden zwischen den beiden Fronten befinden, sodass man wirklich nur durch das Snipern punkten kann.

Grafik

Auf den ersten Blick erscheint Sniper Elite 3 wie ein ausgesprochen detailliertes und vom Umfang her betrachtet riesiges Spiel. Die einzelnen Levels sind sehr groß und für das einzelne Kapitel umfangreich, beim genaueren Betrachten allerdings stellenweise etwas zu leer. Es fehlen die Tiere, die Sandwirbel und der Schmutz damit sich die Next Gen-Versionen von den Ablegern der letzten Konsolen-Generation vehement unterscheidet. Das gesamte Areal ist bestückt mit unterschiedlichen Fahrzeugen, von denen man kein einziges lenken oder zum Transportieren von eliminierten Gegnern verwenden kann. Etwas enttäuschend ist auch, dass dem Spieler zwar ein riesiges Gebiet zum Erkunden gegeben wird, dieser allerdings kaum klettern kann. Felsenvorsprünge die sich im realen Leben leicht erreichen lassen und sich einen Handgriff entfernt befinden, können nur durch umständliche Märsche erklommen werden.

Die Filmsequenzen wurden alle in Form von Artworks gehalten, wobei die Stimme von Karl Fairburne die Geschehnisse der letzten und der nächsten Mission noch einmal genauer erläutert.

Wie auch im Vorgänger stellt Sniper Elite 3 die Slow Motion-Aufnahmen kritischer Schüsse gekonnt in Pose, sodass jede fatale Tötung imposant präsentiert wird (diese Einstellung lässt sich übrigens auch abdrehen). Die Filmsequenzen kommen größtenteils in Form von kommentierten Artworks zu Geltung, wobei sowohl im Spiel alsauch bei den Filmsequenzen Transportcontainer der deutschen Wehrmacht zu sehen sind und sogar der Name von Hitler ausgesprochen wird. Hakenkreuze wurden dabei zur Gänze entfernt.

Sound

Sniper Elite 3 besitzt so gut wie keine Soundtracks, die das Spielgeschehen irgendwie spektakulärer gestalten würden. Einerseits ist das vorteilhaft, da man sich beim Heranschleichen an die Gegner voll und ganz auf das Spiel konzentrieren kann, andererseits fehlt dadurch ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. Gut angebracht sind dafür die Töne, die erklingen, wenn man kurz davor ist vom Gegner entdeckt zu werden. Dabei kommt sowohl vom Fernseher als auch vom PlayStation 4-Controller ein Warnsignal.

Abschließende Worte

Es ist wirklich schade, dass bei dem, eigentlich auf den ersten Blick solide erscheinenden, Gameplay recht schnell die Begeisterung schwindet und Sniper Elite 3 fast schon zu einem unterdurchschnittlichen Titel verkommt. Eine sehr seichte Story gemeinsam mit der stark repetitiven Spielerfahrung sorgt dafür, dass der zu Beginn ein wenig an Metal Gear Solid erinnernde Shooter mit seiner coolen X-Ray Killcam-Funktion schnell an Charme verliert und sich selbst mit seinem Mehrspielermodus nicht wirklich aus dem Stimmungstief katapultieren kann.

– Story im Coop spielbar…

– X-Ray Killcam

– Spielt sich ein wenig wie Metal Gear

– … allerdings nur online

– Keine Tiere zu sehen

– Nur ein Gewehr verbesserbar

– Gegner verständigen sich nicht

– Keine Storytiefe spürbar

– Kaum Hintergrundsoundtracks

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

Sniper Elite 3 Ultimate Edition angekündigt

Sniper Elite 3 Ultimate Edition angekündigt

Rebellion kündigt heute gemeinsam mit 505 Games die Ultimate Edition zu dem Shooter Sniper Elite 3 an, dessen Standard-Version bereits im vergangenen Jahr in den Handel gekommen ist. Zu dem Grundspiel... Read More »

Lim. Special Edition zu Sniper Elite 3 angekündigt

Lim. Special Edition zu Sniper Elite 3 angekündigt

Rebellion Developments kündigt heute gemeinsam mit 505 Games die auf 1000 Stück limitierte Special Edition zu Sniper Elite 3 an. Diese erscheint exklusiv für PC und dürfte mit folgenden Inhalten für m... Read More »

Erstes Video zum Multiplayer von Sniper Elite 3

Erstes Video zum Multiplayer von Sniper Elite 3

Bisher wurden nur vereinzelte Spielmodi und neue Fähigkeiten des demnächst erscheinenden Third Person-Shooters Sniper Elite 3 veröffentlicht. Das soll sich mit diesem Trailer ändern, denn erstmals ste... Read More »

Trailer zu Sniper Elite 3 erklärt sämtliche Neuerungen

Trailer zu Sniper Elite 3 erklärt sämtliche Neuerungen

In dem neuesten Trailer zu Sniper Elite 3 stellt 505 Games die Geschichte des Shooters und sämtliche Gameplayneuerungen genauer vor. In dem knapp fünf Minuten langen Video werden somit sämtliche Tutor... Read More »

Dritter Teil des Entwicklertagebuchs zu Sniper Elite 3

Dritter Teil des Entwicklertagebuchs zu Sniper Elite 3

Im neuesten Entwicklertagebuch zu Sniper Elite 3 zeigt Chris Payton, Head of Art bei Rebellion, wie beeindruckend die Vehikel-Killcam des kommenden Shooters sein wird. Dies ist das erste Mal, dass ein... Read More »

Tobruk-Trailer zu Sniper Elite 3 erschienen

Tobruk-Trailer zu Sniper Elite 3 erschienen

Rebellion veröffentlicht den Tobruk-Trailer zu dem kommenden Shooter Sniper Elite 3 und stellt den Protagonisten des Titels vor. Man bekommt auch einen kleinen und sehr kurzen Einblick in die ungefähr... Read More »

Sniper Elite 3 – Fakten