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Killzone: Shadow Fall – Intercept
Follow Entwickler: Guerilla Games
Publisher: Sony
Altersfreigabe: 18+
Release: 25. Juni 2014

Killzone: Shadow Fall – Intercept

Site Score
7.0
Good: Sehr einfach zu spielen, Geballte Ladung Action, Herausforderungen pro Figur
Bad: Nur vier Mehrspielerkarten, Kaum bemerkbare Storyelemente
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Acht Monate später; endlich Coop!

Als Killzone: Shadow Fall im vergangenen Jahr in Form eines exklusiven Launchtitels für PlayStation 4 erschien, vermissten viele Gamer den kooperativen Part des Shooters, der Gamern das Zusammenarbeiten auf dem virtuellen Schlachtfeld ermöglicht. Guerilla Games, die holländischen Entwickler der etablierten Reihe, versicherte, dass dieser in späterer Folge nachgereicht werden und bis zu vier Spieler gleichzeitig fesseln können würde. 

Ihre Namen sind unbekannt und „werden nie vergessen“…

Im Rahmen des andauernden Gefechts zwischen Soldaten der Helghast und der ISA, gelingt es vier unbekannten ISA-Kriegern durch die Fronten der Maskenträger zu brechen. Lange Zeit bleibt das Quartett, mit dem Vorhaben feindliche Informationen zu stehlen, allerdings nicht unbemerkt und muss sich daher im Rahmen des Datenübertragungsprozesses nun der Wellen eintreffenden Helghast-Soldaten stellen.

Die oberflächliche Geschichte des Coop-DLCs wird eigentlich gar nicht erzählt, es ist einfach nur ein Szenario, das im Rahmen des seit Jahrzehnten andauernden Krieges zwischen den beiden Fronten dargestellt wird und sich auch nicht wirklich mit den Geschehnissen der Vorgänger auseinander setzt oder an ihnen anschließt.

Dennoch besitzt Killzone: Shadow Fall – Intercept drei Bosse, die man allerdings nicht wirklich wahrnimmt, da ihre Anwesenheit ausschließlich durch einen kleinen Avatar in der linken oberen Ecke des Screens zu erahnen ist. Guerilla Games bemüht sich auch nicht wirklich den Charakteren größere Bedeutung zu schenken – der Spielmodus ist also lediglich eine marginale Erweiterung des Gameplays mit dem Hauch einer Story. Enttäuscht wird man demnach wenn man sich einen storyorientierten Coop-Modus wie in Killzone 3 erwartet hat. 

Gameplay

Nach dem Herunterladen erhält der Coop-Modus eine eigene Unterteilung im Menü und erweitert die Spielerfahrung ausschließlich für online spielende Gamer. Man kann natürlich auch versuchen die Helghast im Alleingang zu bezwingen, wird aber sehr schnell feststellen, dass dies ein hirnrissiges Unterfangen ist. Die Gegner-KI ist nämlich sehr ausgefeilt. Helghasts formen gelegentlich Teams, schlagen plötzlich Alternativrouten ein und arbeiten sich taktisch in Gruppen voran.

Um vor dem richtigen Gemetzel ein Gespür für das Gefecht und die einzelnen Karten zu erhalten, kann man sich auf den Training Grounds einigen Proberunden hingeben, die sich von den echten Missionen ausschließlich durch die Anzahl der Gegner unterscheiden. Prinzipiell gibt es drei Schwierigkeitsgrade in denen die zu erreichenden Zielpunkte 1500, 3000 und 10000 sind. Punkte beziehungsweise Geld erhält man durch jede erfolgreiche Tötung, jeden eroberten Datenübertragungsturm (ähnlich wie Zonen erobern) und beim Aufsammeln von Batterien beziehungsweise beim Aktivieren von Spezialfähigkeiten. Es genügt jedoch nicht nur die Helghast zu eliminieren, um die erlangte Summe gutgeschrieben zu bekommen, man muss einen goldenen Kreis in der Mitte des Levels betreten, damit es zu dem Gesamtguthaben hinzugefügt wird. Das Geld wird allerdings nicht nur zum Gewinnen der Spielrunde benötigt, auch das Respawnen auf dem Spielfeld kostet etwas, sodass in schlimmen Zeiten, wenn das Viererteam “knapp bei Kasse” ist, keiner wiederbelebt werden kann.

Die Gegner-KI ist nämlich sehr ausgefeilt. Helghasts formen gelegentlich Teams, schlagen plötzlich Alternativrouten ein und arbeiten sich taktisch in Gruppen voran.

Zu den vier auswählbaren Einheiten gehört der Medic (zuständig für das Heilen und Wiederbeleben der Teamkollegen), der Marksman (seines Zeichens Scharfschütze), der Assault (Frontsoldat und Krieger für das grobe Geschäft) und der Tactician (Ingineur, der Schutzwände und Geschütztürme bauen kann). Letzterer ist mit seiner Fähigkeit dabei eine Spur zu überlegen, da die drei aufstellbaren Geschütztürme jeden Bot-Gegner binnen Sekunden ausschalten und er daher in kürzester Zeit massig Punkte generieren kann.

In regelmäßigen Abständen erscheinen ab dem Erreichen einer gewissen Geldsumme Batterien auf dem Schlachtfeld. Werden diese aufgesammelt und in den Notstromaggregat platziert, erhält man nicht nur zusätzliche Punkte, sondern kann bestimmte Boni freischalten, die das Gefecht in dem Level vehement verändern können. Dazu gehören die berühmten Mortar Strikes, welche flächendeckend die gesamte Landschaft bombardieren, doppelter Schaden der Waffen, das Erscheinen von Spezialwaffen und die Verwendungsmöglichkeit der Jetpacks.

Jede einzelne Klasse besitzt zudem neun spezielle Coop-Herausforderungen, wobei sich diese je nach Kriegertyp kaum von einander unterscheiden. Sie motivieren dennoch dazu den Coop-Modus länger zu spielen und schalten nach Bewältigen sogar neue Waffen und Accessoires frei.

Multiplayer

Der Schwerpunkt bei Killzone: Shadow Fall – Intercept liegt definitiv in der Zusammenarbeit. Es ist essentiell zusammen zu spielen, da man alleine auf jeden Fall draufgeht. Sich mit den Teamkollegen über Chat abzusprechen ist in diesem Fall der Schlüssel zum Erfolg.

Trotz des soliden Gameplays ist es schade, dass man nicht auch einmal aus der Sicht der Helghast kämpfen und in das Lager der ISA eindringen kann, um verdeckt Informationen zu entwenden. 

Grafik

Jede einzelne Klasse besitzt zudem neun spezielle Coop-Herausforderungen, wobei sich diese je nach Kriegertyp kaum von einander unterscheiden.

Bereits zum Release der PlayStation 4 war klar, dass die Grafik ein ausschlaggebender Grund für den Kauf der Konsole ist. Der herunterladbare Coop-Inhalt von Killzone: Shadow Fall setzt die Reihe der beeindruckenden optischen Darstellungen fort und pickt dabei Locations aus dem Storymodus des Shooters. Tannenzapfen und Geäst fliegt dabei in den Wäldern auf den Boden, die Planen der Marktstände schwenken im tosenden Wind hin und her und beeindruckend realistische Rauchbomben behindern die Sicht massiv auf dem Schlachtfeld.

Dabei sind die Areale gar nicht einmal so groß und beschränken sich ausschließlich darauf, dass ein bestimmtes Gebiet verteidigt werden muss. Dafür wird man laufend von mehreren Seiten von Truppen der Helghast attackiert und darf sich über ein realistisches Kriegsszenario freuen.

Lediglich die geringe Auswahl der Maps enttäuscht ein wenig, denn mit nur vier Arealen (The Highway, The DMC, The Outpost und The Market) hat man schnell alle Winkel erkundet und konzentriert sich ausschließlich nur auf das Punktegenerieren und optimale Positionieren. 

Sound

Abseits vom klassischen Killzone-Soundtrack gibt es in dem herunterladbaren Inhalt kontinuierlich Durchsagen vom Commander zu hören, die den Spieler in Kenntnis setzen welcher Gruppentyp gesichtet wurde oder welches Teammitglied gerade die meisten Punkte gemacht hat. Selbstverständlich kann die Sprachausgabe auch auf unterschiedliche Stile geändert werden, dazu muss man allerdings von den kostenpflichtigen Alternativangeboten im PlayStation Store Verwendung machen. 

Abschließende Worte

Der Coop-Multiplayer von Killzone: Shadow Fall ist zweifellos ein Unterhaltsamer. Das gemeinsame Voranschreiten mit drei Teamkollegen auf dem virtuellen Schlachtfeld ist die beste Ergänzung die der Shooter je bekommen hätte können. Wenn dieser zum Release Teil des Spiels verfügbar gewesen wäre und nun nicht zusätzliche 9,99€ kosten würde (Käufer des Season Passes können ihn kostenfrei herunterladen), dann wäre Interception trotz seines geringen Umfangs und seiner kurzweiligen Unterhaltung, der beste DLC für Fans der Reihe. So kann man nur hoffen, dass die im Herbst erscheinenden Maps für den Modus ebenso viel Freude und Spaß bereiten wie diese kleine Contenterweiterung. 

– Sehr einfach zu spielen

– Geballte Ladung Action

– Herausforderungen pro Figur

– Grafisch erneut verblüffend gut

– Zusammenarbeit notwendig

– Nur vier Mehrspielerkarten

– Alles schnell durchgespielt

– Kaum bemerkbare Storyelemente

– Nur aus ISA-Sicht spielbar

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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