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The Lego Movie Videogame
Follow Publisher: Warner Bros. Interactive
Entwickler: Traveller's Tale
Altersfreigabe: 6+
Release: 11. April 2014

The Lego Movie Videogame

Site Score
6.0
Good: Story des Films ist wirklich gut, Zahlreiche Charakter zum Spielen, Splitscreen-Multiplayer
Bad: Keine nennenswerten Gamepad-Features, Sehr lange Ladezeiten, Story im Spiel etwas diffus
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7.0
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Block-ade in der Industrie – Von der Realität in die virtuelle Welt!

Es dürfte richtig unangenehm gewesen sein, als das dänische Unternehmen Lego im Jahre 2003 erhebliche finanzielle Verluste einfuhr. Dennoch erweiterte der Spielzeughersteller die Werkstätten im europäischen Raum und initiierte zusätzlich noch einzelne Videospielsparten. Was zuerst mit klassischen Arcade-, Renn- und Strategiespielen anfing, erlebte dank Lizenzverträge mit diversen Filmemachern eine gewaltige Improvisation in der Qualität der Spiele. Diese ahmten zwar größtenteils nur die Geschichte der Originalfilme nach, schafften es aber mit dem Charme der Lego-Figuren das Interesse der mittlerweile großgewordenen Kinder ein weiteres Mal zu entfachen – dieses Mal auf der Konsole! Zur Freude der Fan-Gemeinde, denn nach Filmreihen wie Batman, Harry Potter, Fluch der Karibik, Star Wars und Indiana Jones folgte vor kurzem endlich der erste eigenständige Animationsfilm, der mit dem Titel The Lego Movie für Besucherrekorde in den Kinosälen sorgte.

An dieser Stelle ist es fast schon selbstverständlich, dass zu diesem Film auch ein eigenständiges Spiel erscheint. Daher sehen wir uns nun in diesem Bericht den Videospiel-Ableger zu dem unlängst erschienenen Kinofilm etwas genauer an. 

Everything is awesome! But the Game itself…

Die optische Darstellung des Animationsfilms ist wirklich gelungen!

The Lego Movie Videogame erzählt die Geschichte von Bauarbeiter Emmet, einem Bewohner von Steinstadt, der seinem monotonen Lebensstil in der wahrscheinlich unbegründet fröhlichsten Stadt des gesamten Lego-Universums nachgeht. Er lebt strikt nach den vorgeschriebenen Regeln der Ortschaft, schaut stets dieselbe Fernsehsendung, lacht hunderte Male über die gleichen Witze und das 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Er würde diesem eintönigen Ablauf auch weiter nachgehen, wenn er nach Arbeitsschluss auf der Baustelle nicht auf die hübsche Agentin Wyldstyle stoßen würde. Um sie, ganz wie es die Sicherheitsvorkehrungen vorschreiben, den Vorgesetzten zu melden, verfolgt er die unerlaubte Besucherin und findet dabei in einer der Gruben zufällig den mysteriösen Stein des Widerstands. Das sorgt nicht nur in der Kleinstadt, sondern auch in dem Leben von Emmet für ordentliche Turbulenzen, denn der sonst so gewöhnliche Bürger der Kleinstadt wird nun als Erretter des Lego-Universums vor dem bösartigen Tyrann Lord Business gefeiert. Dabei fühlt sich der quirrlige Chaot kein bisschen wie der Held, der die Legomassen als kreativer Baumeister anführen soll.

Bei Lizenzfilmen wie Harry Potter oder Batman hatten die Entwickler den Vorteil, bereits bekannte Konversationen und Situationen aus den jeweiligen Streifen nachzuahmen. Bei The Lego Movie Videogame erfolgt dies leider nicht ganz so reibungslos, da man haufenweise Lücken in der Story findet und Zusammenhänge nicht versteht, sofern man den offiziellen Film nicht gesehen hat. Gamer werden in Rahmen von 15 Kapitel durch unterschiedlich thematisierte Areale geführt und dabei linear von einer Herausforderung zur nächsten geleitet, was das Spielgeschehen trotz Lego-Charme nicht sonderlich abwechslungsreich gestaltet. Es wird auf alle Fälle jedem Gamer stark zu Herzen gelegt sich zuerst den Film anzusehen, da dieser storytechnisch eine wirklich gelungene Produktion aus dem Hause Warner Bros. darstellt. 

Gameplay

Emmet besitzt wie viele seine Vorgänger in den Lego-Videospielen die Fähigkeit aus Bausteinen kleinere und größere Gebilde zu basteln. Neben dieser Aktivität muss der junge Protagonist Bauanleitungen für größere Komplexe finden und dafür leichte Rätsel lösen. Wurde diese gefunden, baut man im Rahmen eines kurzen Minispiels das jeweilige Gebäude zusammen und kassiert dafür zahlreiche, kleine Legosteine. Nach der vollständigen Erkundung eines Gebietes erhält man mehrere Spielfiguren mit spezifischen Fähigkeiten, um zuvor abgesperrte Bereiche in einem Level erkunden zu können.

Angesichts der Tatsache, dass Lego City Undercover als Wii U-exklusiver Titel wirklich beeindruckende Features für das konsoleneigene Gamepad bot, wird man bei dem Spiel zum Film gänzlich enttäuscht. Zwar kann man die Geschehnisse sowohl auf dem Fernseher als auch auf dem Gamepad laufen lassen und Charaktere über den Touchscreen auswechseln, so faszinierend sind diese Gameplayeinbindungen allerdings nicht.

Zwischen den einzelnen Gebieten und auch beim Starten des Spiels wird man mit einer fast zwei Minuten langen Ladezeit konfrontiert. Dabei handelt es sich um Wartezeiten die öfters auftreten und den Spielfluss viel zu oft ins Stocken bringen.

Multiplayer

Wer Emmets Abenteuer nicht alleine bestreiten möchte, kann dies lokal auch mit einem zweiten Spieler tun. Dazu wird lediglich ein Pro Controller oder eine Remote/Nunchuck-Kombination benötigt. Wahlweise tollt man mittels Splitscreen oder der Variante Fernseher/ Wii U-Gamepad zusammen durch die 15 Gebiete. An dieser Stelle ist anzumerken, dass weder auf der Rückseite der Verpackung noch im Spiel hervorgehoben wird, dass für den Mehrspielermodus sowohl die Wii Remote als auch die Nunchuck-Erweiterung benötigt wird. 

Grafik

Eines muss man den Erstellern des Lego-Films lassen; die optische Darstellung des Animationsfilms ist wirklich gelungen. Man fragt sich kontinuierlich ob es sich nun um ein Stop-Motion-Film handelt oder ob es doch gänzlich animiert wurde. Anders ist es beim Spiel, wo sich der optische Unterschied zwischen Filmsequenzen und Spielegrafik sehr stark bemerkbar macht. Dabei bleibt es allerdings nicht, denn die Übergänge zwischen Cutscenes und den Spielinhalten ist stellenweise so plötzlich und unsauber, dass man auf die Dauer von dem drastischen Qualitätsunterschied doch etwas enttäuscht ist. 

Sound

Eine ähnliche Qualität wie die grafische Leistung legt auch die soundtechnische Darbietung an den Tag. Man ist zwar erfreut die Originalstimmen aus dem Film zu hören, dabei klingen jedoch sämtliche Soundtracks in den Filmsequenzen und im Spiel selbst etwas flach. Anders als beim Kinofilm weiß keines der Soundtracks wirklich hervorzustechen. Selbst das “Everything is awesome”-Lied, welches für einen kurzzeitigen Ohrwurm sorgt, ist in dem Spiel lediglich in den Filmsequenzen zu hören. 

Abschließende Worte

Als begeisteter Lego-Fan und Betrachter des unlängst erschienenen Animationsfilms bin ich von den gebotenen Inhalten der Wii U-Version mehr als enttäuscht. Vielleicht liegt es daran, dass das Erfolgsrezept der Lego-Videospiele ausschließlich bei Realverfilmungen gut umgesetzt werden kann und der Charme lediglich bei den wortlosen Blöckchenfiguren seine Wirkung zeigt. Auch gameplaytechnisch begeistert die Version der Nintendo-Konsole nur marginal, immerhin ist man seit Lego City Undercover bereits wesentlich Besseres von den Entwicklern gewohnt als Funktionen wie dem Wii U-Gamepad als zweiten Bildschirm zu verwenden. Wenn zumindest der Charme der Spielfiguren den Vorgängern gleichen oder die Grafik und der Sound dem Film angepasst worden wären, würde die Spielversion des Kinostreifens nicht binnen kürzester Zeit einen Ramschstatus erreichen. Jedem Interessierten wird geraten sich den hervorragenden Film anzusehen, bei dem Spiel orientiert man sich besser an allen anderen Lego-Ablegern. 

 

– Story des Films ist wirklich gut

– Zahlreiche Charakter zum Spielen

– Splitscreen-Multiplayer

– Sehr lange Ladezeiten

– Story im Spiel etwas diffus

– Coop-Modus nur mit Remote + Nunchuck

– Keine nennenswerten Gamepad-Features

– Filmsequenz-/ Ingame-Kontrast hoch!

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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