Die französischen Entwickler Dontnod Entertainment dürften laut den französischen Medien pleite sein. Zumindest reichte das Studio die ersten Dokumente für eine Insolvenz ein. Das ist laut französischen Gesetz jedoch nicht gleichzustellen mit einem Bankrott, denn in Frankreich kann das auch das Reorganisieren der eigenen Mitarbeiter bedeuten – was bei dem französischen Unternehmen laut Oskar Guilbert, dem Leiter der Spieleschmiede, aktuell der Fall ist.

Wir sind nicht Bankrot, wir befinden uns lediglich einem Stadium, der in Frankreich „juristische Reorganisation“ genannt wird. Das erlaubt uns unsere Produktionsrichtlinien an neue Projekte anzupassen, die unser Unternehmen in vergangener Zeit gestartet hat.

„Juristische Reorganisation“ ist einer von mehreren Stadien, durch die man zu gehen hat, wenn man in Frankreich als Unternehmer pleite ist. Sofern eine französische Firme nicht mehr in der Lage ist die Rechnungen zu begleichen, muss man dies einem Gericht melden und entweder „Juristische Reorganisation“ beantragen oder gleich mit der Auflösung des Unternehmens beginnen.

Dontnod Entertainment ist in der Videospielindustrie wegen dem PlayStation 3- und Xbox 360-Spiel Remember Me bekannt geworden.

Quelle: Gamasutra

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