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Tearaway
Follow Entwickler: Media Molecule
Publisher: Sony
Altersfreigabe: 0+
Release: 22. November 2013

Tearaway

Site Score
8.5
Good: Fantastischer Grafikstil, Spieler interaktiver Teil der Geschichte, kreativer Soundtrack
Bad: Geschichte etwas zu vage
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LittleBigPapercraft 3D

Media Molecule. Für jeden kreativen Gamer ein Begriff, egal ob man im Besitz einer PlayStation 3 oder PlayStation Vita ist oder eben nicht. Sackboy sollte das Super Mario-Gesicht der Sony-Konsole werden und hinsichtlich der Verbreitung und Beliebtheit des Wollknäuel-Jungens kommt der dauergrinsende Abenteurer dem italienisch/japanischen Konkurrenten verdächtig nahe. Nach zahlreichen Ablegern darf man es den Entwicklern aber nicht übel nehmen, dass sie auch mal etwas Anderes entwerfen wollen, was nicht damit zu tun hat unzählige Spielmöglichkeiten zu erstellen oder mit vier Freunden gemeinsam durch User-created Levels zu tollen. Hier kommt Tearaway ins Spiel. Komplett neue Story, komplett neues Gameplay und kreativ bis hin zu dem Ende der Papierschnipsel die aus Iotas Armen sprießen. Lest hier mehr über den PlayStation Vita-Titel.

Rätseln wir, raten wir. Und ihr spielt es!

Naja, ganz so stimmen tut das mit der Story aber dann doch nicht, denn Tearaway hat nicht wirklich eine eigenständige Geschichte. Noch nicht zumindest, denn diese entwickelt sich erst im Laufe des Vorankommens. Zu Beginn des Spiels wählt man die männliche oder weibliche Version des Protagonisten und versucht mit diesem Boten eine Nachricht aus der virtuellen Papierwelt in unsere, reale Welt zu bringen. Dabei muss man hinzufügen, dass der Spieler stets ein Bestandteil der Geschichte ist, da man über die Kamera direkt in das Spielgeschehen eingebunden und oftmals auch direkt angesprochen wird.

Die Entwickler nehmen sich und das Spiel dabei nicht zu ernst und gestalten die Geschichte auch dementsprechend. Auf die Frage was für Gegner es in dem Spiel wohl geben wird, antwortet die zweite Erzählerstimme, dass es Goblins wären, worauf die erste Erzählerstimme das verneint, weil diese doch in jedem Spiel vorkommen (im Endeffekt sind die Gegner Papier-Würfel, die sich immer weiter entwickeln).

Man muss die Leuten bei Media Molecule für ihre Fantasie bewundern. Die erzählte Geschichte ist zweifellos eine interessante, wirkt aber durch die Tatsache, dass sie erst im Rahmen des eigenen Spielverlaufs erfunden wird gleichzeitig genial aber leider auch etwas plump. Man hat als Spieler auf jeden Fall viel Spaß direkt in die Geschichte eingebunden zu werden und erwischt sich doch des Öfteren dabei, wie man blödelnd vor der Kamera sitzt, um sich eigentlich selbst zu unterhalten.

Gameplay

Was muss man also in dieser künstlich erschaffenen Papierwelt tun, um am Ende den Abspann zu sehen? Zuerst die Hand- bzw. Fingergröße wählen, mit der man die nächsten Stunden auf dem Touchscreen herumtipseln wird. Anschließend folgt noch die Hautfarbe, damit die Kamera der PlayStation Vita den Spieler besser erkennt und zu guter Letzt das Geschlecht der gesteuerten Figur. Mit dieser gilt es eine Botschaft – wobei der Spielcharakter der Brief selbst ist – von der virtuellen Papierwelt in unsere zu bringen.

Man hüpft, rollt und kämpft sich durch die Kartongegner-Massen, löst durch Interaktion mit dem Touchscreen leichte bis schwere Rätsel und individualisiert die Spielfigur und die Spielwelt am virtuellen Bastelbrett. Gelegentlich lassen sich auch Objekte mit der Kamera fotografieren, wobei mit Konfetti gekaufte Linsen ud Objektive für den individuellen Touch sorgen. Lustig wird es auch, wenn man bestimmte Charaktere durch das Aufnehmen der eigenen Stimme oder Editieren des Gesichts/ dessen Körpers individualisieren kann und somit mehr persönlichen Bezug zu den einzelnen Figuren kreiert.

Trifft man auf graue Flächen, welche die Symbole der PlayStation-Marke tragen, hat man die Möglichkeit über dem Touchscreen direkt in das Spielgeschehen einzugreifen. Trommelt man also auf die Rückseite der PlayStation Vita katapultiert man die Spielfigur nach oben, da das Klopfen den elastischen Untersatz federt. Ist die Fläche dünn, kann man mit den Fingern in die virtuelle Welt durchbrechen um dort Gegner zu besiegen oder Objekte zu bewegen.

Grafik

Anstatt an einer hochwertigen und grafisch aufwendigen Engine zu werkeln, hat Media Molecule etwas ausgesprochen Kreatives auf den Bildschirm der PlayStation Vita gezaubert; eine virtuelle Welt aus Papier. So ganz virtuell ist diese aber doch nicht, denn durch das Fotografieren bestimmter weißer Flächen schaltet man auf der Website tearaway.me die Anleitung zu richtigen Papieranfertigungen den Figuren, Häusern und Pflanzen frei. Somit kann man sich die gesamte Welt von Tearaway zu sich auf den Schreibtisch zaubern. Welches Spiel bringt einen Gamer näher an die eigentlich Spielwelt als das?

Sämtliche Figuren, Gebäude und Ortschaften sehen, obwohl sie „nur“ aus Papier bestehen, ulkig und lieb-skurril aber zweifellos hervorragend aus. Die Entwickler haben nicht nur sämtliche Animationen in Papier dargestellt (zum Beispiel Ringe, die in einer Lacke gemacht werden, wenn Regentropfen auf die Wasseroberfläche prasseln), auch die Physikalische Falt- und Einrolleigenschaft wurde in dem Spiel verwendet um eine interaktive Welt zu erschaffen.

In LittleBigPlanet hatte man die Möglichkeit selbst Level und sogar ganze Spiele zu erschaffen – dies ist in Tearaway nicht möglich. Dafür lassen sich einzelne Objekte, Charaktere und sogar Umgebungen am virtuellen Bastelbrett charakterisieren. Mal bittet der Eichhörnchen-König den Spieler darum ihm eine Krone nach eigenem Belieben zu basteln, später wiederum heißt es den Kürbiskopf (und die Stimme) einer Vogelscheuche zu individualisieren – der Titel bietet dem Spieler also sehr wohl die Möglichkeit, sich im Rahmen der Geschichte kreativ auszutoben.

Sound

Man muss sich an das Gequietsche, Gedudel und Gesumme etwas gewöhnen, um die Musik von Tearaway begeisterungswürdig zu finden. Wenn man aber einige Zeit mit Spiel verbringt, lernt man die unikaten Soundtracks und die lustig-ulkigen Stimmen der Spielfiguren zu schätzen. Im Endeffekt merkt man, dass die Musik des Spiels mindestens so kreativ ist, wie die optische Vielseitigkeit, weswegen es den Soundtrack auch separat zum Herunterladen gibt (Vorbesteller sind ohnehin bereits in den Genuss eines eigenen Download-Codes gekommen). 

Abschließende Worte

Tearaway ist wirklich abwechslungsreich und bereitet wegen seinen kreativen Inhalten, welche die Fantasie der Spieler fördern und fordern, ungeheuren Spaß. Die Entscheidung ob die Story in ihrer simplen Art und Weise nun genial kreativ oder plump ist, bleibt jedem selbst überlassen, sie ist auf jeden Fall anders als die Geschichten bisheriger Abenteuer. Grafisch und soundtechnisch ein richtiger Genuss bereitet das Spiel Foto-interessierten Gamern und kreativen Köpfen zweifellos eine unterhaltsame Zeit. 

Punktebewertung

Story: 7,0

Gameplay: 8,5

Grafik: 8,5

Sound: 9,0

Gesamt: 8,5

Bewertung in Worten: Ein zuckersüßes Do-it-yourself-Spiel mit kreativen Elementen. 

– Fantastischer Grafikstil

– Spieler interaktiver Teil der Geschichte

– kreativer Soundtrack

– Individualisierungsmöglichkeiten

– Bauanleitung sämtlicher Figuren

– liebevoll-skurriles Charakterdesign 

– Geschichte etwas zu vage 

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

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