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Ryse: Son of Rome
Follow Entwickler: Crytek
Publisher: Microsoft
Altersfreigabe: 18+
Release: 22. November 2013

Ryse: Son of Rome

Site Score
6.5
Good: Beeindruckende Optik, Kampfformationen beachtlich, Gelegentlich taktisches Gameplay
Bad: Abwechslungsarmes Gameplay, Geringe Gegnerabwechslung, Marius besitzt kein Schadensmodell
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Action gehört auf die Xbox One!

Microsoft fragte, Crytek sprach und die Antwort war Ryse: Son of Rome, ein blutiges Actionspiel, das derzeit auf den Next Gen-Konsolen seines Gleichen sucht. Wir haben uns den grafischen Leckerbissen genauer angesehen – mehr dazu in diesem Review. 

Die Geschichte Roms, die nie so war…

Jeder Mensch kennt die Römer, die meisten auch Kaiser Nero und vereinzelte Streber können vielleicht noch jeden der römischen Gottheiten aufzählen und sich an die Lebens- und Leidgeschichte bestimmter Helden erinnern. Cryteks Ryse: Son of Rome hat es sich zur Aufgabe gemacht bestimmte Charaktere der römischen Geschichte herauszupicken, nach eigenen Wünschen zu verformen und anschließend in einem wilden Action-Abenteuer über die Bühne zu schleudern.

Der Spieler erlebt einen Lebensabschnitt von Marius Titus, einem einfachen römischen Soldaten, dessen beliebter und in Rom bekannter Vater, inklusive der restlichen Familie, von einer Horde gleich aussehender Barbaren ermordet wird. Um seine Verwandten zu rächen, zieht der Krieger mit dem ewigen Drei-Tage-Bart zu den Gefechten im Norden, um dort die Anführer der Attentäter zu stellen und Antworten auf seine Fragen zu erhalten.

Trotz einiger, kleiner Überraschungsmomente im Spiel ist Ryse: Son of Rome von seiner Geschichte her betrachtet mehr ein laues Wässerchen für Gamer, die auf eine spannende Story hoffen. Für ein einmaliges Durchspielen kann man die Geschichte mit einem plausiblen „ganz ok“ abstempeln. In wenigen Worten ist das Spiel mit einem actionlastigen Ableger der Guitar Hero-Reihe (mit Römern und viel Blut) zu vergleichen. Guitar Hero? Wieso gerade das? Lest weiter um mehr zu erfahren! 

Gameplay

Zwei Sachen werden euch nach dem Spielen von Ryse: Son of Rome in Erinnerung bleiben: die ewig langen Ladezeiten und die farbigen Tasten des Xbox One-Controllers. Das Actionspiel ermöglicht es zwar dem Benutzer in den einzeln Levelabschnitten frei herumzugehen und mit seiner Klinge stylisch herumzufuchteln, beenden tut man diese allerdings durch das Drücken der Schultertasten und anschließend rechtzeitige Absolvieren der eingeblendeten QuickTime-Events. Damit Letzteres nicht zu monoton und offensichtlich ist, leuchtet der Gegner in der Farbe des jeweiligen Knopfes auf der gedrückt werden muss und Marius Klinge schneidet durch Haut und Fleisch seiner Gegner. Ist es notwendig ein QuickTime-Event richtig und vor allem in der richtigen Zeit zu absolvieren? Nein. Die Spielfigur schnetzelt sich nämlich auch beim Vertippen durch die Gegnermassen, lediglich der Punktemultiplikator steigt nicht mehr an, sodass man weniger Punkte für getötete Gegner bekommt. Diese benötigt man nämlich um neue Attacken freizuschalten und die Fähigkeiten des Spielers zu verbessern. Ist man auf diese Erfahrungspunkte (oder „Ehre“ wie es im Spiel genannt wird) angewiesen? Nein. Sämtliche Fähigkeiten (sowohl im Single- als auch Multiplayer) können mittels Gold, welches man entweder mühsam im Mehrspielermodus oder durch einen Kauf am Xbox Live-Marktplatz „erbeuten“ kann, ebenfalls verbessert werden. Damit dann doch auch mehr Tasten in das Spielgeschehen integriert werden, bieten die Steuerkreuz-Tasten im Kampf bestimmte Vorteile, die nach dem Tod eines Gegner mehr Erfahrungspunkte, Fokus oder Leben für den Spieler generieren.

Viel Abwechslung gibt es in dem Spiel also nicht. Vereinzelt bekommt man zwar die Möglichkeit seine Männer am Schlachtfeld zu sammeln und in Schildkröten-Formation gegen Bogenschützen und Speerwerfer anzutreten, diese Momente kommen aber nur sehr selten vor und verbreiten nur wenig Spannung. Selbst die wenigen, taktischen Entscheidungsmöglichkeiten, in denen man überlegen muss, wo die eigenen, unterstützenden Bogenschützen im Kampf platziert werden sollen, gestalten sich als „netter“ Zusatz, der den Titel kaum aus der Monotonie zu reißen vermag.

Alles und jeder wartet dabei auf Marius – seien es nun in den Kämpfen oder in den ruhigen Momenten in dem Spiel. Schwingt man im Singleplayer sein Schwert, kämpft man höchstens gegen drei Gegner gleichzeitig und kann nur zwei von ihnen im Rahmen einer Hinrichtungs-Sequenz besiegen. Sowohl Barbaren als auch Römer-Kollegen schauen in der Zwischenzeit zu und stehen geduldig in der unmittelbaren Nähe. Der Großteil des Spiels besteht somit aus Metzeln nach Farben und dem Aufsammeln von leuchtenden Gegenständen, die von Zeit zu Zeit in der Gegend herumliegen und den Achievement-Prozentzähler etwas höher steigen lassen. Das ist wirklich schade, denn die anschauliche Umgebung wirkt so unglaublich einladend, dass man im Endeffekt mehr als nur enttäuscht über die gebotene Bereichsbegrenzung ist.

Multiplayer

Um in den vollen Genuss des Mehrspielermoduses zu kommen, sollte man die Geschichte durchgespielt haben, da dieser kein Tutorial besitzt und die Feinheiten der Steuerung ausschließlich durch das oftmalige Spielen angeeignet werden.

Der Multiplayer-Charakter kann dabei entweder alleine oder über das Internet gemeinsam mit anderen Spielern gegen NPCs im Kolosseum antreten. Zu Beginn einer jeden Runde wählt man eine Gottheit der man die getöteten Soldaten widmet (Jupiter, Mars, Apollo oder Diana) und genießt dann für jede absolvierte Runde spezielle Vorteile. Je mehr das zusehende, virtuelle Publikum unterhalten wird, umso mehr Gold bekommt man am Ende einer Mission. Mit diesem lassen sich nicht nur die Fähigkeiten der Spielfigur verbessern, sondern auch Boosterpakete mit speziellen Items freikaufen.

Im Gegensatz zum Storymodus, in dem der Spieler nur von höchstens drei Spielern angegriffen wird, attackieren im Multiplayer bis zu sieben Charaktere gleichzeitig. Da man nur einen Angriff auf einmal abwehren kann, muss man sich entweder taktisch klug positionieren oder eine große Geldbörse besitzen, um viele Tränke zu kaufen.

So sehr die Tatsache erfreut, dass man über das Internet mit anderen Spielern gemeinsam spielen kann, so sehr enttäuscht der fehlende offline Multiplayer. Auch die noch nicht vorhandenen Bestenliste mit Highscores trägt zum bitteren Nachgeschmack bei. 

Grafik

Einer der Hauptgründe, warum Ryse: Son of Rome doch noch als beeindruckender Next Gen-Titel durchgeht ist die beachtliche Grafik des Spiels. Nicht nur, dass die Kämpfe samt Slow Motion sehr brutal aussehen und Alterseinstufung ab 18 Jahren vollkommen rechtfertigen, sie sehen alle fantastisch aus.

Die Geschichte des Spiels wird mal in Form von Filmsequenzen in beeindruckender Spielgrafik erzählt und mal im comicartigen Artwork-Stil – beides passt stets hervorragend zum Setting. Auch hinsichtlich kleinerer Details geben sich die Entwickler sichtlich Mühe. Mal sieht man Fliegen um die Leichen verstorbener Soldaten schwirren, ein anderes Mal bekommt man unterschiedliche Graffitis auf den Stadtmauern Roms zu sehen auf denen Kaiser Nero als Schwein dargestellt wird und selbst Funken, Staub und Rauch sehen in dem Spiel beeindruckend aus.

So sehr auch vieles in dem Spiel optisch fasziniert, gibt es auch hier Schattenseiten. Die Levels sind allesamt umfangreich, allerdings sehr linear. Man hat so gut wie nie Entscheidungsmöglichkeiten und könnte eigentlich schon fast auf Schienen voranschreiten. Dementsprechend kann man auch wenig mit der Umgebung interagieren. Zwar lassen sich vereinzelnde Töpfe in den römischen Arealen zerstören, das war es dann aber auch schon.

Enttäuscht wird man auch von der mangelnden Gegnervielfalt. Ryse: Son of Rome macht kein großes Geheimnis daraus, dass lediglich eine Handvoll besiegbarer Typen in dem Spiel exisitieren. Im späteren Storyverlauf wurden den Angreifern zumindest Masken und Helme aufgesetzt, um von dieser Tatsache abzulenken.

Sehr eigenartig ist auch, dass zwar alle Spielfiguren im Kampf bluten (solange man diese im Kampf sieht), keiner von ihnen jedoch ein Schadensmodell besitzt. Man sieht also keine aufgeschlitzte Haut oder Schnittwunden – lediglich abgetrennte Arme oder Füße (und diese auch stets auf der selben Seite) bekommt man zu Gesicht. Marius wurde überhaupt kein Schadensmodell spendiert, dieser kniet sich lediglich hin, wenn seine Lebensleiste sich dem Ende neigt und wird im schlimmsten Fall vom Gegner umgetreten, bevor man mit einem langem Ladescreen konfrontiert wird. 

Sound

Die deutsche Sprachausgabe ist wirklich sehr gelungen und hört sich ebenso wie die Soundtracks gut an. Bisschen Schmunzeln muss man aber dennoch, wenn bestimmte Übersetzungen nicht richtig sind („Drehen das Katapult“) oder die höfliche/ persönliche Anrede bei den Achievements den Anschein erwecken als hätten die Entwickler Google Translate (oder eben Bing Translate weil das von Microsoft ist) beim Übersetzen verwendet. 

Abschließende Worte

Ryse: Son of Rome ist mit Abstand einer der wenigen Launchtitel auf der Xbox One, dessen Grafik der Betitelung Next Gen wirklich gerecht wird. Abseits dessen hat das Spiel inhaltlich nur sehr wenig zu bieten, das Gamer auf längere Sicht begeistern dürfte. Das monotone Gameplay, die lasche Story und das viel zu lineare Leveldesign sorgen dafür, dass der Erstling aus dem Hause Crytek zu einer unterdurchschnittlichen Ramschware verkommt. Selbst der Multiplayer-Modus der für kurze Zeit zu unterhalten vermag verliert recht schnell an Besonderheit, da sämtliche Waffen und Items durch Microtransaktionen gekauft werden können und der Spielablauf stets der gleiche ist. 

Punktebewertung

Story: 7,0

Gameplay: 4,0

Multiplayer: 5,0

Grafik: 8,5

Sound: 7,5

Gesamt: 6,5

Bewertung in Worten: Ein viel zu lineares dafür aber optisch anspruchsvolles Spiel. 

– Beeindruckende Optik

– Kampfformationen beachtlich

– Gelegentlich taktisches Gameplay

– Multiplayer „ganz lustig“ 

– Sehr linearer Levelaufbau

– Abwechslungsarmes Gameplay

– Geringe Gegnerabwechslung

– Marius besitzt kein Schadensmodell

– Egal welche Tasten man druckt in QTE

– Diverse Fehler in der Übersetzung

– Kaum zerstörbare Umgebung

– Highscore-Tabellen noch nicht online

– zu viel Microtransaktions-Einbindung 

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

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