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Killzone: Shadow Fall
Follow Entwickler: Guerilla Games
Publisher: Sony
Altersfreigabe: 18+
Release: 29. November 2013

Killzone: Shadow Fall

Site Score
8.0
Good: Fantastische Grafik, Interessante Story, Touchpad-Anwendung
Bad: Langatmige Konversationen, Multiplayer-Gestaltung zu simpel
User Score
7.0
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Rating: 7.0/10 (1 vote cast)

Die Dutch-Guerillas geben Gas!

Zum Glück gibt es genügend Menschen und Helghast, um den intergalaktischen Krieg zwischen den beiden Volksgruppen gelegentlich wieder einmal aufleben zu lassen. Nach dem PlayStation 3-Ableger wurde es 2011 recht ruhig um die holländischen Entwickler. Mehr als zwei Jahre später überraschte Guerilla Games mit Spieleankündigungen und das gleich für zwei Plattformen; PlayStation Vita und Sonys Next Gen-Plattform – beides sehr erfreuliche Nachrichten für Gamer.

Killzone: Mercenary war bereits eine ordentliche Bereicherung für die portable Konsole, nun soll mit Killzone: Shadow Fall auf der PlayStation 4 ein ähnliches Resultat erzielt werden. 

Der galaktische kalte Krieg der Zukunft

Nachdem die Helghasts und Vektaner sich bereits seit fünf Spielen bis auf den Tod bekämpfen, war es an der Zeit einen vorübergehenden Schlussstrich zu ziehen. Diesen zogen in diesem Fall die Vektaner, denn der Großteil des Heimatplaneten der Darth Vader-Lookalikes wurde mit einem verheerenden Angriff zerstört. Der zivilen Bevölkerung wird auf dem Nahe gelegenen vektanischen Planeten Zuflucht gewährt, wobei Vektaner und Helghast direkt nebeneinander leben und lediglich von einer gigantischen Wand getrennt werden. Dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Spannungsbombe explodiert, ist klar. Killzone: Shadow Fall beschreibt in Rahmen von zehn Kapiteln die Geschichte von Lucas Kellan, einem Schattenmarschall, der, nicht wie seine Soldaten-Kollegen in den Vorgängern mit blanker Gewalt an der Front kämpft, sondern einen Großteil der Missionen in Geheimagent-Manier bewältigt. Man kommt dabei in den Genuss die Fraktionen beider Seiten näher kennen zu lernen, was der gesamten Geschichte einen eigenen Touch und vereinzelte, ausgesproche interessante Wendungen ergibt.

Die einzelnen Charaktere sind dabei unikat gestaltet worden und bieten endlich wesentlich mehr Abwechslung als bei den Vorgängern. Bestimmte Konversationen im Storyverlauf sind dabei sehr langatmig geworden und wirken durch oftmalige Pausen sehr unnatürlich. Dafür begeistern interessante, technologische Gadgets wie beispielsweise der Umgebungsscanner und das Luftkissen, welches automatisch aktiviert wird sobald der Spieler (im den Filmsequenzen, wohlgemerkt) aus zu hohen Höhen fällt. Das Spiel wird dabei nie zu actionlastig erinnert an manchen Stellen sogar mehr an ein Horror-Spiel mit Stealth- und Shootereinlagen. 

Gameplay

Da man in die Rolle eine futuristischen Geheimagentens schlüpft, passen sich auch sämtlich Gadgets an die des Spielcharakters an. Früher schoss man auf dem Schlachtfeld wild um sich, in Killzone: Shadow Fall ist das nicht mehr (ganz so oft) der Fall. Die Levels sind wesentlich umfangreicher geworden, und sorgen mit Haupt- und Nebenmissionen für das Erkunden der großen Areale. Anfangs mögen zwar einige der Gadgets wie der Umgebungsscanner etwas nervtötend sein, sobald man dessen Nutzen aber verinnerlicht hat, ist dieser kaum mehr Weg zu denken.

WKillzone: Shadow Fall erinnert an manchen Stellen an ein Horror-Spiel mit Stealth- und Shootereinlagen.“

Ähnlich verhält es sich bei der begleitenden Drohne, deren Funktionen durch das Streichen des Touchpads in eine bestimmte Richtung eingestellt wird. Streicht man nach oben, greift das Fluggerät auf Befehl an, links paralysiert diese den Gegner mit einem Elektroschock, unten lässt ein Schutzschild hochfahren und rechts eine Zipline aktivieren, mit der man sich über Abhänge hieven kann. Was im ersten Moment als eher umständlich erscheint, da man sich neben den Standard-Shootermoves nun auch auf das Touchpad konzentrieren muss, ist in späterer Folge eine erfrischende Abwechslung und erleichtert das Voranschreiten immens!

Zwar schmerzt der Wegfall der PlayStation Move-Steuerung und die Möglichkeit das Spiel in 3D zu spielen, diese Kritikpunkte sind aber lediglich marginale, welche die Spielerfahrung auf der PlayStation 4 in keinster Weise schlechter werden lassen.

Sammelfans dürfen sich auf Audiologs, die über das eingebaute Mikrofon im Controller abgespielt werden, und herumliegende Comics freuen, die mehr über die Umstände des fiktiven, kalten Krieges erzählen.

Multiplayer

Guerilla Games hat bereits auf der vergangenen GamesCom Andeutungen darauf gemacht, dass der Mehrspielermodus in vielerlei Hinsicht erneuert wird. An dieser Stelle wurde kein bisschen übertrieben. Bestimmte Kernelemente wurden selbstverständlich beibehalten, sodass sich der Mehrspieler-Modus nach wie vor wie der eines echten Killzone-Ablegers anfühlt, dennoch wurde dieser stark abgespeckt und kommt in meinen Augen in keinster Weise an den des zweiten Teils heran.

Der Spieler hat von Anfang an die Möglichkeit auf bestimmte Fähigkeiten vereinzelter Einheiten zuzugreifen und arbeitet sich anschließend im Rahmen des eigenen Waffensortiments nach oben beziehungsweise schaltet neue Accessoires frei. Bevor man auf der Karte spawnt hat man jederzeit die Möglichkeit die Waffen, Items und Fähigkeiten des Spielers zu charakterisieren – es existieren dabei lediglich drei Klassen; Scout, Assault und Support.

Eine Neuerung ist, dass Spieler ihre eigenen Regeln festlegen können um das Gefecht interessanter zu gestalten. Somit lassen sich die Vorlieben der Gamer am einfachsten feststellen, um sie (seitens Guerilla Games) für zukünftige Spielmodi zu verwenden. Wirklich viele, von den Gamern individualisierte Spielräume gibt es dabei allerdings nicht.

Nach dem Ende einer Spielepartie sollte man dennoch auf der Hut sein, denn bevor die endgültigen Ergebnisse gezeigt werden, kann ein Teilnehmer des Gewinnerteams im Rahmen einer Animation einen Spieler vom Verliererteam hinrichten. Drückt Letzterer zuerst die Tasten, wird der Spieß nämlich umgedreht und der Henker wird zum Opfer. Nicht, dass dieses Minispiel noch etwas am Ergebnis ändern würde, es ist aber dennoch ein lustiger Zusatz. Sämtliche Errungenschaften, Kills und Kampfergebnisse werden am Ende eines Gefechts sofort auf die Website Killzone.com geladen, wo auch sämtliche Daten der Spieler bisheriger Ableger gespeichert wurden.

Erfreulich ist auf alle Fälle, dass Käufer der herunterladbaren Version des Spiels den Singleplayer und Multiplayer separat voneinander downloaden können, um schneller auf den ein oder anderen Teil des Titels zugreifen zu können. Auch die grafischen Verhältnisse im Mehspielermodus sind beeindruckend und können sowohl mit einem flüssigen Verlauf als auch mit fantastisch aussehenden Levels begeistern. 

Grafik

Im Laufe der Geschichte durchstreift man mehrere unterschiedliche Areale, die sehr breitflächig sind und durch ihre Fülle an Details begeistern können. Gerade der Besuch an beiden Fronten des Krieges sorgt dafür, dass man einen Einblick in die Welt beider Völkergruppen bekommt, etwas was in den Vorgängern bisher nie so intensiv der Fall war. Zwar konnte man immer schon Kriegspropaganda und ähnliche Plakate in den Spielen sehen, eigene Marken zu fiktiven Produkten, wie man sie bei Edelshootern wie BioShock Infinite zu Gesicht bekommen hat, allerdings nicht.

Auch bei der Kleidung und ganz besonders bei den Gesichtsanimationen der Charaktere haben sich die Entwickler einen Haufen Mühe gegeben. Bereits in den ersten Spielminuten, in denen man von strömenden Regenschauern überrascht wird, triefen die Klamotten der Spielfiguren sichtlich vom kühlen Nass.

Probleme mit der Schattendarstellung dürften bei der PlayStation-Marke der Vergangenheit angehören, denn sämtliche Szenen bringen hervorragend aussehende, dunkle und helle Schauplätze zu Tage. Besonders Panorama-Aufnahmen von den riesigen Gebieten sorgen dafür, dass man die Augenbrauen anhebt und sich an der fantastischen Grafik erfreut. 

Sound

Ich war wirklich komplett überrascht, als der erste Audiolog des Spiels plötzlich aus dem Controller der PlayStation 4 ertönte. Glasklar und in einer angenehmen Lautstärke bieten die knapp 30 unterschiedlichen Sprach-Notizen weitere Details zu den Gedanken vereinzelter Charaktere. Wenn man zudem durch die Hauptlager der Helghast schleicht, kommt man sogar manchmal in den Genuss gegnerische Soldaten bei ihrem Plausch über deren Familien oder Gedanken zu dem Krieg zu erwischen.

„Sämtliche Szenen bringen hervorragend aussehende Schauplätze zu Tage.“

Oft kommt es jedoch leider vor, dass bestimmte Dialoge in Rahmen der Filmsequenzen sehr unnatürlich erscheinen und im schlimmsten Fall sogar durch vereinzelte Pausen unnötig in die Länge gezogen werden. Das sorgt mitunter dafür, dass die einzelnen eigentlich fantastischen Szenen recht unspektakuär wirken und die Spannung stellenweise gehemmt wird.

Da es sich bei dem Titel um das stealthigste Abenteuer in der Killzone-Reihe handelt, ist es nicht verwunderlich, dass viele Soundtracks im Spiel ruhiger sind, um die spannende Atmosphäre zu untermalen. Für Überraschung sorgen auch spezifisch ausgewählte Melodien oder Töne, der beste Einsatz von musikalischen Zynismus ist aber zweifellos das Lied Flower Duett von Lakmé beim Überfliegen des Abspanns. 

Abschließende Worte (Geektor)

Es ist das beinahe komplett neue Setting, welches mit Killzone: Shadow Fall nicht nur bei der PlayStation-Marke, sondern im Rahmen der Killzone-Reihe für frischen Wind sorgt. Auch wenn die Geschichte an manchen Stellen etwas langatmig übermittelt wird, ist der mittlerweile fünfte Ableger der Reihe storytechnisch einer der vielseitigsten und buntesten Titel, der je aus dem Entwicklerstudio Guerilla Games gekommen ist. Als begeisterter Verfolger der Reihe kann ich jedem Fan das Spiel nur empfehlen. Das Gameplay ist zu Beginn zweifellos etwas ungewöhnlich, aber nur weil es nicht mehr die Geschichte eines 08/15 Fußsoldaten, sondern eines kampferprobten Schattenmarschalls erzählt. Sämtliche technische Aspekte befinden sich aus diesem Grund auf einer Wellenlänge und vermitteln eine bedrückende, wenn auch gruselige aber kein bisschen weniger interessantere Atmosphäre als bei den Vorgängern.

Den Mehrspielermodus simpler zu gestalten war zwar eine gute Idee, damit wurde diesem allerdings die Vielfalt, welche im zweiten Ableger so faszinierend war, genommen. Er begeistert zwar nach wie vor mit einer beeindruckenden Optik, simpler Menüführung und süchtig machenden Gameplay kommt vom Funfaktor allerdings kaum an Killzone 2 heran. 

Abschließende Worte (Aokiji)

Bekanntlich haben es Launchtitel nie leicht, weswegen man bei Sony anscheinend Vorsicht walten ließ und die Damen und Herren von Guerilla Games bat sich auszutoben. Dies war in jederlei Hinsicht eine brillante Entscheidung! Nicht nur glänzt das Spiel hinsichtlich einer absolut umwerfenden Grafik und stiehlt den aktuellen optischen Highlight Battlefield 4 klar die Show, nein, es besticht auch mit einer attraktiven Kampagne, welche dem Shooter-Genre wieder leben einzuhauchen scheint. Ein nicht zu verachtender Aspekt des neuesten Killzones ist wie zu erwarten der Mutliplayer, welcher zwar an Klassen abgespeckt wurde, dadurch aber attraktiver und wesentlich einladender wirkt.  Alles in Allem kann man Killzone: Shadow Fall nicht viel Negatives abgewinnen, denn die Damen und Herren von Guerilla Games liefern einen erstklassigen Shooter auf die PlayStation 4, der noch dazu grafisch die Messlatte für die Konkurrenz weit nach oben setzt. 

Punktebewertung

Story: 7,5

Gameplay: 8,0

Multiplayer: 7,5

Grafik: 9,5

Sound: 9,0

Gesamt: 8,0

Bewertung in Worten: Anders, aber dennoch einer der besseren Killzone-Ableger! 

– Fantastische Grafik

– Interessante Story

– Touchpad-Anwendung

– simplifizierter Multiplayer

– Audiologs via Gamepad

– Sehr unterschiedliche Figuren

– Multiplayerregeln selbst bestimmbar 

– Langatmige Konversationen

– Multiplayer-Gestaltung zu simpel

– kein 3D-Support

– kein PlayStation Move-Support

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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