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Der Puppenspieler
Follow Publisher: Sony
Entwickler: Sony
Altersfreigabe: 6+
Release: 11. September 2013

Der Puppenspieler

Site Score
8.5
Good: Geniale Inszenierung, Sympathische Synchronsprecher, Gelungene Effekte
Bad: Stark schwankender Schwierigkeitsgrad, Kein Online Co-Op!
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Das magische Theater öffnet seine Pforten!

Mit Der Puppenspieler hat Sony im Endspurt der PlayStation 3 noch einen richtigen Kracher, welcher LittleBigPlanet, dem Genre-Mitstreiter aus dem eigenen Hause so richtig Konkurrenz machen wollte. Ob das gelungen oder ob die Vorstellung eher lau ausgefallen ist, lest ihr in den folgenden Zeilen. 

Ein Held, eine Schere und unendlich viele Widersacher

Der Held des Spiels hört auf den Namen Kutaro, was schon nach einigen Minuten Spielzeit in mancherlei Ohren merkwürdig klingen könnte. So kämpft man gegen den bösen Mondbärenkönig und seine ruchlosen Generäle, die alle genial inszeniert sind und deren Namen ins Deutsche übersetzt wurden. Trotzdem bleibt es beim japanischen Namen Kutaro – dieser wurde nicht übersetzt. Merkwürdig, dass alles andere bis ins letzte Detail lokalisiert und genau der Protagonist außer Acht gelassen wurde.

Zu Beginn der Story ist unser Held voller Tatendrang, aber machtlos und wird von der bösen Hexe dazu auserkoren, dem ganzen schurkischen Treiben des Mondbärenkönigs ein Ende zu machen. Doch was wäre unser Held ohne seine magische Schere Calibrus mit deren Hilfe er alles und jeden zerschneidet und noch dazu sehr stylish rüberkommt? Bewaffnet mit einem tapferen Herz, mutigen Freunden und allerlei magischen Hilfsmitteln, geht es auf eine atemberaubende Reise durch vier Akte, in der unser Held einigen Gefahren gegenüberstehen muss. 

Theater 2.0

Willkommen im Theater der Modernen, welches die Zuseher interaktiv miteinbezieht! Die Rede ist natürlich vom wirklich faszinierenden magischen Theater, in welchem Der Puppenspieler auftritt. Man stelle sich vor, man sitzt vor einer Bühne und der Vorhang geht auf; man wird vom Schauspiel und der Musik verzaubert, vergisst allerdings nie, dass es auf einer Bühne stattfindet und nicht wie es 3D und Konsorten versuchen, direkt vor einem. Und das Game ist noch stolz drauf und verpackt das Ganze mit einem sympathischen Erzähler, der die magische Reise von Kutaro und seinen Kumpanen festhält und dem Ganzen noch das extra Quäntchen Stimmung verleiht.

Dabei streift man durch die wundervollsten Kulissen und auch wenn die Figuren optisch immer noch als Holzpuppen erkennbar sind, verzaubern sie doch durch ihre wundervollen Animationen und ziehen wahrhaft den Spieler in ihren Bann. Noch dazu gibt es immer wieder faszinierende Szenenwechsel, die so aufwendig gestaltet sind, dass sie jedes normale Theater bei weitem sprengen würden. Good Job, Theater 2.0 works! 

Hüpfen, Schneiden und gelegentlich Ausweichen ist angesagt!

Während man nun dem Spielverlauf folgt, die ersten Spring- und Schneidinstruktionen und damit die Einführung hinter sich bringt, beginnt das Spiel erstmals seinen Reiz zu entfalten. Zwar wirkt es von Anfang an sympathisch und erinnert stark an den Konkurrenten „LittleBigPlanet“, doch spätestens mit der Schere beginnt sich das Blatt zu wenden. Sämtliche Levels sind so angeordnet, dass ohne raffiniertes Kombinieren der Fähigkeiten ein Weiterkommen quasi unmöglich ist. Mit Calibrus, der magischen Schere, kann sich Kutaro an sämtlichen Flaggen oder Seilen weiter schneiden und somit in der Luft schweben, wobei die Fähigkeit allerdings sofort verfällt wenn das Ende der Schnur erreicht ist. Springt man nun im rechten Moment nicht ganz wie gewollt oder es passiert ein Schnitzer bei einem Calibrus-Einsatz, so ist nicht aller Tage Abend. Denn Der Puppenspieler belohnt den Spieler fürs Sammeln von Münzen oder dergleichen erstmals nicht nur mit Score-Punkten, sondern sammelt bei Erreichen eines gewissen Punktestandes weitere Leben auf Vorrat an, die bei Bedarf verbraucht werden.

Zudem gibt es das Kopf-Feature, was überhaupt am Anfang für einige Grinser sorgen könnte. So gibt es in jedem Level verschiedenste Köpfe zu sammeln, die unser Held je nach Lust und Laune tragen kann. Jeder Kopf hat noch dazu einen Spezialausdruck, welcher in bestimmten Fällen – wenn man den klug beobachtet – so manch verstecktes Level öffnet oder gar zu einem großen Schatz führt.

Zusätzlich zählt jeder der Köpfe als ein Leben ohne das vorhin erwähnte Reservoir anzugreifen. Obsiegt ein Feind und erwischt den armen Kutaro, fliegt sofort sein Kopf weg, welcher allerdings in einer gewissen Zeit wieder eingesammelt werden kann.

Co-Op oder allein, die Qual der Wahl!

Hier macht es einen großen Unterschied ob man sich dem Theater alleine oder in Beisein eines Offline Co-Op Freundes widmet, denn Kutaro kämpft ja nicht ohne Unterstützung! Feen und andere magische Kreaturen stehen dem tapferen Held stets zur Seite und sind unter anderem dafür da Kisten aufzubrechen, bestimmte Übergänge zu sichern oder Gegner abzulenken. Nur ist dies allein nicht mal so einfach, denn während man mit dem linken Stick den Protagonisten steuert, dient der rechte Stick zum Bewegen der Fee. Mag einfach klingen, aber besonders im Gefecht oder dem doch teilweise komplexen Levelaufbau, ist jene Ablenkung nicht gerade einfach zu verdauen. Während man sich im Co-OP getrost auf den Kumpanen verlassen kann, welcher die Fee steuert und das Spiel somit erheblich vereinfacht, ist man alleine logischerweise auf sich selbst angewiesen und benötigt ein funktionierendes Multitasking um das zu bewerkstelligen.

Generell muss man auch sagen, dass der Schwierigkeitsgrad überhaupt im späteren Spielverlauf exorbitant ansteigt. Während man hierbei im Co-Op Modus nur müde lächelt und es zu einfach findet, gerät man beim alleinigen Spielen durchaus das ein oder andere Mal ins Schwitzen. Ich habe nichts gegen anspruchsvolle Spiele – Dark Souls und Demon Souls lässt grüßen – aber es fällt doch jedem etwas schwer, sich gleichzeitig auf zwei Charaktere zu konzentrieren, die unterschiedliche Aufgaben haben und das noch dazu alles in einem ordentlichem Tempo fordern. Zudem fällt leider sehr schnell auf, dass etwas sehr erhebliches fehlt; die online Variante des Co-Op Modus. Da das Spiel zum gemeinsamen Spielen animiert, nimmt es einem die Motivation, wenn der Spielpartner sich nicht im gleichen Raum befindet. 

Grafik

Es wirkt schon fast wie Magie was uns in diesem Spiel geboten wird. Die Kulissen wirken so wundervoll real und gleichzeitig auch nicht, dass man sich wirklich vorstellt man befände sich in einem magischen Theater. Die Szenenwechsel, die Charaktere selbst und auch die Effekte wissen alle zu überzeugen. Letztere gehen sogar so weit, dass manche Explosionen-, Licht- und Feuereffekte sogar mit der Konkurrenz aus Blockbusterspiele mithalten können. Hut ab, Sony

Sound

Überhaupt bei solch einem Spiel wie Der Puppenspieler ist der Sound immens wichtig, da das Theater sowohl von der visuellen Seite, als auch von der Akustik lebt oder vergeht. Glücklicherweise wurde diese auch richtig auf den Punkt getroffen. Sowohl im Englischen als auch im Deutschen überzeugen sowohl Erzähler als auch die Figuren und lassen das Geschehen noch glaubhafter erscheinen. Und wenn man so dem Mondbärenkönig zusieht und in dem Aspekt zuhört, wie er seinem General Tiger die Leviten ließt und ihn züchtigt, huscht schon mal der ein oder andere Grinser übers Gesicht. 

Abschließende Worte

Der Puppenspieler füllt eine Lücke im Jump’n’Run-Genre, die bislang niemand auszufüllen vermochte. Weder ist das Spiel revolutionär, noch führt es komplett neue Elemente ein. Viel mehr schafft es das Game ein klassisches Theater als Videospielform zu verwirklichen. Kutaro und Co. Packen des Spielers Herz und lassen es bis ans Ende nicht los.

Technisch gesehen ist es über alle Maße gelungen und auch akustisch haben sich die Entwickler äußerst viel Mühe gegeben exzellente Synchronsprecher zu verpflichten. Die Story selbst ist nicht revolutionär, überzeugt aber durch ihre Inszenierung und regt den Spieler durchaus dazu an, in der Geschichte weiterzudrängen. Der einzige Wehmutstropfen ist der fehlende Online Co-Op und der hohe Schwierigkeitsgrad, welcher sich stark von Single- zu Multiplayer unterscheidet. Aber Alles in Allem eine gelungene Premiere für diesen Titel, welcher sich auch optisch nicht zu verstecken braucht! 

Punktebewertung

Gameplay: 8,0

Multiplayer: 9,0

Grafik: 9,0

Sound: 9,0

Gesamt: 8,5

Beurteilung in Worten: Bühne frei, das magische Theater verzaubert seine Gäste! 

– Geniale Inszenierung

– Sympathische Synchronsprecher

– Gelungene Effekte

– Liebenswerte Charaktere

– Imposante Spieldauer 

– Stark schwankender Schwierigkeitsgrad

– Kein Online Co-Op!

– Bei Weilen sehr kurze Abschnitte 

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