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Batman: Arkham Origins Blackgate
Follow Publisher: Warner Bros. Interactive
Entwickler: Armature Studio
Altersfreigabe: 12+
Release: 25. Okt. 2013 (PSV, 3DS), 1. Apr. 2014 (X360), 2. Apr. 2014 (PS3), - Wii U

Batman: Arkham Origins Blackgate

Site Score
6.5
Good: Interessante Gadgets, animierte Filmsequenzen, detaillierte Umgebungen
Bad: Kaum Bewegungsfreiheit, matte Oberflächentexturen, alles muss gescannt werden
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Batman goes portable. Again.

Mit einem portablen Batman-Ableger hat sich Warner Bros. im Rahmen des Dark Knight-Universums bereits auf den Videospielmarkt gewagt. Batman: Arkham City Lockdown ist zwar ausschließlich auf den iOS-Plattformen erschienen, konnte mit seinem einfachen Gameplay, der vagen Geschichte und der auf die Dauer oftmals wiederholenden Inhalten aber zumindest für kurze Dauer etwas Unterhaltung bieten. Nun wurde der große Schritt auf die portablen Konsolen, dem Nintendo 3DS und der PlayStation Vita, gewagt. Mehr Hardwarepower müsste theoretisch auch mehr Möglichkeiten und vielseitigere Inhalte für das Spiel bedeuten – lest weiter um zu erfahren, ob Batman: Arkham Origins Blackgate unseren Erwartungen und Hoffnungen gerecht geworden ist. 

Walk the line – Batman im Rampenlicht

Gerade eben überblickt Bruce Wayne aka. Batman die bevölkerten Straßen von Gotham City und schon fällt sein Auge der Gerechtigkeit auf den Körper einer, in ein ledernes Katzenkostüm gepferchten, jungen Dame. Oder zumindest wie sich dieser aus dem Fenster eines längst geschlossenen Bürogebäudes schlängelt – Catwoman! eine hochtalentierte Diebin, auf frischer Tat ertappt! Es dauert auch nicht lange und die kampflustige Frau landet durch Batmans Bemühungen im Gefängnis.

Erneut kehrt Ruhe in die sonst förmlich von Verbrechern überrannte Stadt. Überall? Nein, gewiss nicht in Gotham City, denn gerade im Hochsicherheitsgefängnis Blackgate ist ein Aufstand unter den Gefangenen ausgebrochen, sodass sämtliche Schwerverbrecher die Kontrolle über die Anstalt erlangt haben. Der dunkle Krieger macht sich somit ein weiteres Mal auf den Weg in die Schlacht, um bekannten Psychopathen wie Black Mask, dem Pinguin und Joker das Handwerk zu legen.

Die Geschichte von Batman: Arkham Origins Blackgate ist trotz „unerwarteter“ Handlungswendung gegen Ende keine sonderlich spektakuläre, kann aber als Lückenfüller in einer Zeit spielearmer Monate durchaus mal gezockt werden. Wirklich mitreißen tut die Story allerdings nicht. Oftmals motiviert den Spieler ausschließlich das Interesse der unterschiedlichen Batman-Gadgets, die man im Verlauf der Story zu Gesicht bekommt,an dem Voranschreiten in der Geschichte.

Neben den bekannten Antagonisten feiern auch Bösewichte wie Deadshot, Bronze Tiger und Solomon Grundy ein Auftritt. Um jedoch sämtliche Enden gesehen zu haben, muss man das gesamte Spiel mindestens drei Mal durchgespielen, um nicht nur spezifische Kostümteile, sondern die animierten Sequenzen mit bestimmten Psychopathen frei zu schalten. 

Gameplay

Der erste, markante Hinweis, dass Batman: Arkham Origins Blackgate ganz anders ist als Batman: Arkham Origins, ist die Tatsache, dass Gamer auf dem Nintendo 3DS und der PlayStation Vita nicht einmal ansatzweise eine vergleichbare Bewegungsfreiheit besitzen. Mit dem linken Analogstick hat man zwar stets die Möglichkeit die Spielfigur nach links und rechts und gelegentlich nach vorne in in den Raum zu bewegen, springen kann die humanoide Fledermaus jedoch nicht. Hat man sich mit diesem kleinem Manko abgefunden, konzentriert man sich auf die darüber hinaus gehende Spielemente; Batmans Gadgets, den Schlägereien und der Detektiv-Arbeit.

Die einzelnen Items, die der Beschützer Gotham Citys im Laufe des Abenteuers aufsammelt sind einige der wenigen Gründe warum man sich überhaupt mit dem Spiel beschäftigt. Ähnlich dem Spielprinzip von Castlevania und Metroid besucht man die unzähligen Räume der drei Hauptareale in denen sich die Bösewichte Joker, Black Mask und der Pinguin verschanzen und versucht die Fähigkeiten der Spielfigur durch das Aufsammeln von Gegenständen zu verbessern. Zusätzlich dazu gibt es noch zahlreiche Kostüme zum Freispielen, deren Einzelteile quer über dem ganzen Spielareals verstreut wurden. Angesichts der Tatsache, dass Batman so viele unterschiedliche High Tech-Gadgets besitzt, wundert man sich aber dennoch warum er eine Rolle über Bodenstachel machen muss, um über diese hinweg zu kommen, anstatt über diese hinüber zu springen.

Die stellenweise vorkommenden Schlägereien sind sehr plump, trotz dem Konsolen-ähnlichen Spielprinzip monoton geraten und werden schnell mehr zu einer Last als zu einem auflockernden Gameplay-Element. Würde man nicht selbst nach links und rechts gehen können und die zu drückenden Tasten auf dem Screen der portablen Konsole sehen, würde man fast meinen, die Entwickler hätten das Kampfsystem 1:1 an das des Vorgängers für iOS angelehnt. Zwar wusste das ebenso mit seinen wenigen Mitteln zu unterhalten, allerdings war dieses aufgrund der gameplaytechnischen Begrenzung nur für eine kurzweilige Unterhaltung gut. Interessant sind hingegen die Bosskämpfe, von denen es zwar lediglich vier gibt. Diese müssen allesamt in unterschiedlichen Reihenfolgen gespielt werden, um die gesamte Geschichte und deren Hintergründe zu verstehen.

Batmans Detektiv-Arbeiten kann man seit dem Ableger Arkham Asylum kaum mehr wegdenken, daher wurde diese Aktivität auch in die portablen Ableger integriert. Um die Umgebung oder ein bestimmtes Objekt zu scannen, muss man lediglich den Touchscreen der PlayStation Vita antippen und gedrückt halten und schon werden weitere Details zu diesem eingeblendet. Klingt an und für sich recht unterhaltsam, bis auf die Tatsache, das wirklich (fast) alles in dem Spiel gescannt werden muss, um damit zu interagieren. Es ist eine Sache, dass man Spuren für separate Kleinfälle untersuchen muss, um für das Lösen einer Sidequest Artworks vom Spiel zu erhalten und eine andere, dass man jedes zerstörbare Objekte aufs Neue scannen muss, um mit ihnen interagieren zu können. 

Grafik

Das Spiel macht von einer ähnlichen Grafik-Engine Gebrauch, die bereits bei Batman: Arkham City Lockdown in Verwendung gekommen ist. Das bedeutet, dass die Umgebungen detailliert und vielseitig sind, allerdings bei näherem Betrachten einen durchgehenden Glanz besitzen. Dabei ist es egal ob man sich den Randstein oder die Hosen eines Bosewichten genauer ansieht, denn dieser Effekt ist im gesamten Spiel allgegenwärtig. Die Filmsequenzen selbst sind in animierter Zeichentrick-Form gehalten worden und wissen mit coolen Effekten und Animationen zu gefallen. Einige der Szenen sind auch in Spielegrafik gehalten worden, die aufgrund von matten Texturen und, bei näherem Betrachten, verpixelter Oberflächenstruktur allerdings bei weitem nicht so begeistern können. Auch die Tatsache, dass besiegte Gegner kurze Zeit später im Boden versickern lässt zu wünschen übrig.

Sehr imposant sind die unzähligen, filmreifen Kamerabewegungen. In einer der Missionen versucht man bespielsweise den Schüssen von Deadshot zu entkommen und spielt dabei aus der Sicht beziehungsweise durch das Zielfernrohr des Gegners. 

Sound

Jedem Gamer wird geraten Batman: Arkham Origins Blackgate – so wie viele andere portable Spiele – mit Kopfhörern zu spielen. Die Höhen und Tiefen der einzelnen Töne kommen dadurch besser zur Geltung und vermitteln eine wesentlich bessere Atmosphäre. Im Gegensatz zum originellen und passenden Soundtrack ist die Sprachausgabe der einzelnen Figuren alles andere als gelungen. Nicht nur, dass einzelnen Charaktere nicht einmal die Lippen beim Sprechen bewegen (mit Jokers Lachen bei seinem Kampf als einzige Ausnahme), die gesprochenen Inhalte hören sich zusammen mit den, im Hintergrund laufenden, Tönen viel zu matt und leblos an. 

Abschließende Worte

Es ist zweifellos eine Freude ein Batman-Spiel für portable Unterhaltung unterwegs in der Tasche zu haben, allerdings hätte man dem Titel an nahezu jeder Ecke noch eine Überarbeitung gönnen können. Eine Geschichte, die man nur bedingt gerne zu Ende spielt (geschweige denn drei Mal, um die gesamte Story zu verstehen), ein Gameplay, das den Spieler lediglich zeitweise dazu bringt weiter voran zu schreiten und eine technische recht arme Darbietung sorgen dafür, dass die tragbaren Konsolenableger für Nintendo 3DS und PlayStation Vita zu einer unterdurchschnittlichen Ramschware verkommen. 

Punktebewertung:

Story: 6,0

Gameplay: 6,0

Grafik: 6,5

Sound: 7,0

Gesamt: 6,5

Bewertung in Worten: Ein Batman-Abenteuer, das eine zweite Politur verdient hätte! 

– Bosskämpfe wirklich gelungen

– Gute Soundtracks

– interessante Gadgets

– animierte Filmsequenzen

– detaillierte Umgebungen 

– Nicht-Bosskämpfe plump geraten

– Kaum Bewegungsfreiheit

– matte Oberflächentexturen

– alles muss gescannt werden

– leblose Sprachausgabe

– alle Oberflächen glänzen

– Besiegte Gegner versickern im Boden 

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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