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Splinter Cell: Blacklist
Follow Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Altersfreigabe: 18+
Release: 22. August 2013

Splinter Cell: Blacklist

Site Score
8.5
Good: spannende Stealth-Action, der gute alte Sam Fisher, eindrucksvolle Panoramablicke
Bad: Sam Fishers Silhouetten, grafisches Fiasko bei Splitscreen-Coop, zeitweise holprige Sprachausgabe
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Was wäre die Welt ohne Sam Fisher?

Terroristen nehmen die Andersen Air Force Base, eine amerikanische Militärstation auf der Insel Guam, ein und jagen diese kurzer Hand in die Luft. Der Anschlag hatte zum Ziel einen Countdown auszulösen und die Blacklist, eine Art von Computervirus, zu starten. Das Video der Blacklist erinnert an einen YouTube-Clips des Internetphänomens Anonymous, was dem gesamten Spielverlauf noch mehr Realismus einhaucht. Anhand der Blacklist starten The Engineers, Terroristen aus zwölf unterschiedlichen, östlichen Staaten, eine immer radikaler werdende Angriffswelle gegen die USA – lediglich der Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus deren Heimatstaaten soll die Bedroher von ihrem Vorhaben abhalten. Nur ein einziger Mensch auf dem Planeten Erde ist fähig dieses Kollektiv zu stoppen; Sam Fisher. Wie er und der gesamte Spieltitel sich dabei präsentieren, lest ihr in diesem Bericht. 

Story

Die geheime Organisation zur Bekämpfung internationaler Bedrohungen genannt 3rd Echelon wurde aufgelöst. Dank der Blacklist dauerte es nur wenige Minuten bis die Präsidentin der Vereinigten Staaten 4th Echelon gründete. Als Chef dieser Spezialeinheit wird natürlich sofort Sam Fisher ins Boot beziehungsweise ins Flugzeug geholt. Dieses Mal ist Sam allerdings nicht mehr der einzige ausführende Lemming, sondern koordiniert eine ganze Truppe von mehr oder weniger erfahrenen Spezialisten. Sein Team besteht aus Charlie Cole, dem Techniker, Isaac Briggs, dem Waffenexperten und Anna Grimsdottir, der technischen Unterstützung aus der ehemaligen Truppe Third Echelon.

Gemeinsam soll die Terroristengruppe The Engineers platt gemacht werden. Den Elitesoldaten geht bei den bei den Dialogen allerdings schnell die Luft aus, denn die seichten Jokes und sehr kurz gehaltene Dialoge führen dazu, dass man nur begrenzte Sympathien für Sams Unterstützer aufbaut. Auch die Rahmenhandlung ist mit dem Kampf zwischen der 4th Echelon und den Terroristen eher von klassischer Natur, wodurch ebenfalls nur selten Emotionen hochkommen. Diese objektive und sogar schon etwas karge Erzählweise kennen erfahrene Spieler zwar schon aus dem ersten Splinter Cell-Ableger, etwas mehr Tiefgang wie in Splinter Cell: Conviction, hätte es dann doch schon sein dürfen.

Nach insgesamt elf Jahren und der Veröffentlichung des siebten Ablegers der Serie, ist die Fangemeinde um Sam Fisher größer als je zuvor. Glücklicherweise haben es die Entwickler von Ubisoft in ihrem neuesten Titel geschafft, unterschiedliche Spielertypen anzusprechen. Splinter Cell: Blacklist bietet neben spannender Stealth-Action, auch durchlöchernde und anspruchsvolle Shooter-Erfahrung. Obwohl Sam mittlerweile deutlich in die Jahre gekommen ist, führt er uns in dreizehn Einsätzen rund um die Welt. Die einzelnen Missionen können beziehungsweise müssen entweder im Alleingang oder Zwei-Mann-Coop bestritten werden. Verstärkung kann hier entweder online oder offline via Splitscreen von Freunden eingefordert werden. Leider ist der Einzelspieler Modus nach höchstens 10 Stunden wieder vorbei, was die Freude an Blacklist schnell wieder verfliegen lässt. 

Gameplay

Der Spion Nummer eins zeigt in Splinter Cell: Blacklist Stealth-Action der Meisterklasse. Dank des offen gestalteten Level-Designs steht es dem Spieler frei alle Feinde zu umgehen, sie zu betäuben oder sich den Weg einfach frei zu schießen. Neben den optionalen Wegen, die es beim Durchqueren der Route zu entdecken gibt, ist es vor allem das ausgeklügelte Deckungssystem, dass einen sicher ans Ziel bringt. Durch die außerordentlich schnelle Option von einem Schutzpunkt zum nächsten zu wechseln fällt es auch Neueinsteigern leicht sich an einem Störenfried vorbei zu schleichen. Trotz des einfachen Deckungswechsels, müssen, für einen erfolgreichen Lauf durch den jeweiligen Abschnitt, Taktiken anhand der Routen der Patrouillen entwickelt werden, um nicht schlussendlich doch noch Gefahr zu laufen entdeckt und vielleicht sogar getötet zu werden. Dies kann entweder für Spannung oder große Frustration sorgen, weil das Spiel auf ein freies Speichersystem verzichtet und nur an festdefinierten Punkten speichert.

Damit gegnerische Patrouillen die bewusstlosen oder toten Zeugen eurer Taten nicht entdecken, kann man diese nicht nur mühsam durch die Gegend zu tragen, sondern hat auch die Möglichkeit deren Körper in einen Müllcontainer oder ähnlichen Behältern zu verstecken. Durch diese Option ist es einfacher versteckte Angriffe durchzuführen und die Wahrscheinlichkeit, bei einem Hinterhalt entdeckt zu werden sinkt.

Einige Gameplay-Elemente aus dem direkten Vorgänger durften natürlich auch im neuesten Ableger der Serie nicht fehlen. Wird man nämlich von einem Angreifer entdeckt, gilt es schnellst möglich die Flucht anzutreten und den Standort zu wechseln. Während dieses Vorgangs erscheint an der Position, an welcher der Gegner den Spieler zuletzt gesehen hat eine Silhouette. Häufig steht man sich dabei selbst im Weg oder versperrt sich die Sicht, vor allem wenn man sich im Coop-Geschehen nebeneinander platziert. Man hat auch die Möglichkeit mit der rechten Schultertaste mehrere Gegner zu markieren und sie per Knopfdruck zu eliminieren. Diese speziellen Aktionen funktioniert jedoch nur, wenn der dazugehörige Balken in der rechten unteren Ecke des Screens, vorab durch eine bestimmte Anzahl von Tötungen vollständig aufgeladen wurde. Diese Funktion vereinfacht den Spielverlauf um ein Vielfaches, auch das Leveldesign sorgt selbst in höheren Schwierigkeitsgradenfür eine spannende Erfahrung.  

Assassins Creed lässt grüssen

Die Herzstücke der Splinter Cell-Reihe bilden, wie in den Vorgängern Chaos Theory und Pandora Tomorrow, die klassischen Stealth-Spielinhalte. Somit zeigt sich Blacklist deutlich weniger actionlastig, als noch der direkte Vorgänger Conviction. Nahezu jeder Gegner lässt sich umgehen oder betäuben, außer die Mission schreibt ein Ausschalten der Zielperson vor, wodurch sich das Spielgeschehen deutlich anders anfühlt, als wie wenn man einem wütenden Stier gleich die Patrouillen der Gegner einfach mit einer Waffe niederstreckt. Während dem Erklimmen der ein oder anderen Hauswand wird beim Umgehen der feindseligen Terroristen schnell deutlich, dass die Klettermechaniken der Assassins Creed-Reihe von den Entwicklern auch für dieses Spiel recycelt wurden.

Ein weiterer Pluspunkt ist das spielinterne Upgrade-System. Neben der Aufwertung der Kleidung, des teameigenen Luftschiffes Paladin und der Zusatzausrüstung, können neue Waffe erworben werden. Die notwendigen Moneten für die Verbesserungen verdient man durch die Anwendung der drei unterschiedlichen Spielstile mit den Namen Ghost, Panther und Assault. Diese bringen, je nachdem ob man sich im aktuellen Spielabschnitt aggressiv oder zurückhaltend verhält, Punkte für eine der drei Kategorien. Der Ghost-Modus wird beispielsweise mit den meisten Erfolgen honoriert, allerdings ist es häufig nicht so einfach einen Gegner mit Bedacht auszuschalten oder zu umgehen. 

Nur gemeinsam sind wir stark

Neben den Hauptmissionen ist es möglich sich, die ein oder andere Spielstunde mit den vorhandenen Nebenmissionen zu vertreiben, die im Normalfall immer auch zu zweit bestritten werden können. Trotz der Option immer zu zweit am Drücker zu sein, ist es auf jeden Fall möglich alle Abschnitte auch alleine erfolgreich abschließen zu können. Ein kleiner Wermutstropfen ist das die nebensächlichen Handlungen leider nicht das Niveau der eigentlichen Missionen erreichen, aber trotzdem bringen sie einigen Spaß, wenn man sich beispielsweise in Afghanistan auf einer Opiumfarm befindet.

Im Online-Multiplayer-Modus darf man sich ebenfalls über eine gehörige Portion Taktik freuen. Kooperation ist hier ein Muss, wer einfach ohne nachdenken wie ein Zäpfchen abgeht, wird schnell zum Opfer im Kampf zwischen Söldnern und Spionen. Der Mehrspielermodus bietet des Weiteren jede Menge an freischaltbaren Gadgets, auf die man als Spion nicht verzichten kann und möchte. 

Grafik

Neben dem Gameplay kann sich das Spielgeschehen rund um Sam Fisher durchaus sehen lassen. Manche Animationen wirken, als hätten die Charaktere einen Besen verschluckt, weil die Figurengestaltung stellenweise so steif ist. Immer wieder entdeckt man verwaschene Texturen, wobei der ein oder andere Charakter mehr Innovation in Sachen Design vertragen hätte können. Schier katastrophal sieht die Grafik auch im offline Coop-Modus aus, wo die Umgebung wie aus einem PlayStation 2-Spiel zu sein scheint. Da ist es kein Wunder, warum dieser Modus bei der Wii U-Version gestrichen wurde.

Alles in allem lassen einem die zeitweise malerischen Panoramaaussichten, dass ein oder andere Manko verschmerzen. 

Sound

Grundsätzlich ist es erfreulich das Splinter Cell: Blacklist nicht auf eine deutsche Sprachausgabe verzichtet, aber zeitweise stolpert man über die ein oder andere unpassend klingende Floskel. Die Soundeffekte und die dezente Hintergrundmusik sind auf jeden Fall eine absolute Bereicherung für das Spielerlebnis. 

Abschließende Worte (Tinkabell)

Der neueste Ableger der Splinter Cell-Reihe soll die ursprünglichen Gameplay-Wurzeln wieder in den Vordergrund rücken, wodurch sich das Spiel auch an Fans der ersten Stunde richtet. Neben einem äußerst taktischen Gameplay, eindrucksvollen Freiheiten im Leveldesign und einer Menge von Spionagegadgets, ist es möglich sich wie Rambo durch einen Schwall von Gegner zu schießen oder an ihnen vorbei zu schleichen. Durch die spielerischen Feinheiten ist Splinter Cell: Blacklist wohl einer der besseren Ableger der gesamten Reihe und definitiv eine Wiedergutmachung für die Patzer bei zu actionlastigen Vorgänger. Da kann auch die etwas zu kurz geratene Spielzeit im Kampagnenmodus und die holprige Rahmenhandlung nur wenig ausrichten. 

Abschließende Worte (Geektor)

Nach einigen inhaltlich bescheidenen Ablegern, darf man sich mit Splinter Cell: Blacklist wieder über einen besseren Teil der Reihe freuen. Sam Fisher beweist ein weiteres Mal, dass selbst ins hohe Alter gekommene Männer nicht an Schneid verlieren und sowohl in Stealth- aber auch Shooter-Action nach wie vor etwas bieten können. Zwar ist die Story nach wenigen Spielstunden bereits zu Ende, dafür bieten die zahlreichen Nebenmissionen, sowohl für Einzelgänger als auch Teamplayer, eine ausgesprochen angenehme Abwechslung, für die es sich lohnt erneut den Tarnanzug anzulegen und im Dunkeln zu schleichen. 

Punktebewertung

Story: 7,0

Gameplay: 9,0

Multiplayer: 8,5

Grafik: 8,0

Sound: 8,0

Gesamt: 8,5

Bewertung in Worten: Endlich wieder gute Stealth-Action für routinierte Schleicher und Splinter Cell-Noobies.

– spannende Stealth-Action

– der gute alte Sam Fisher

– eindrucksvolle Panoramablicke

– stimmige Hintergrundmusik und Soundeffekte

– zahlreiche Verbesserungen

– offline und online Co-op Modus

– taktischer Multiplayer 

– Sam Fishers Silhouetten

– grafisches Fiasko bei Splitscreen-Coop

– zeitweise holprige Sprachausgabe

– kurz geratene Spielzeit im Kampagnenmodus 

tinkabell


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