Welcome back to the portables, Guerilla Games!

Nahezu sieben Jahre hat es gedauert, bis Guerilla Games erneut einen Killzone-Ableger auf einer portablen Sony-Konsole in den Handel gebracht hat. Anstatt erneut einen Top-Down-Taktikshooter zu entwickeln, nutzen die Entwickler dieses Mal allerdings die Hardware-Power und beide Analogsticks der PlayStation Vita und zauberten Killzone: Mercenary auf die kleinen OLED-Displays. Da wir kurz zuvor bei der Kölner GamesCom noch die wichtigsten Details zu dem Spiel vermittelt bekommen haben, waren wir überaus erfreut endlich Hand auf den hochwertigen FPS legen zu dürfen. Hier findet ihr unsere Eindrücke zu dem Titel. 

Nur das Geld regiert die raue Söldner-Welt!

Arran Danner ist ein Mensch. Weder Helghast noch Vektaner und somit ungebunden vom intergalaktischen Konflikt, welcher Storygrundlage der Killzone-Reihe ist. Die Story schließt unmittelbar an die Geschehnisse des ersten Ablegers an, wiederkehrende Charaktere aus den Vorgängern gibt es jedoch keine zu sehen. Danner ist ein wortkarger, junger Söldner, der nur für sein Geld lebt und dem es egal ist für welche der beiden Fronten er kämpft und Missionen absolviert – Hauptsache am Ende befindet sich der volle Sold auf dem Konto. Allerdings ist es genau diese Einstellung die ihn im Laufe seines Abenteuers in Schwierigkeiten bringt.

Auch wenn man im Spiel an unterschiedlichen Fronten kämpft und dabei mehrere neue Charaktere kennen lernt, spielt man durchgehend immer nur Arran Danner. Die Geschichte ist in neun Kapitel unterteilt, die chronologisch aufeinander Folgen, man hat daher keinen Einfluss ob man in einer Mission nun für die ISA oder die Helghast kämpft, da dies im Rahmen der Story bereits vorgegeben ist.

Der Umfang der Geschichte stell zufrieden, geht aber darüber leider nicht hinaus. Zwar bieten die zahlreichen Herausforderungen eine marginale Erweiterung beziehungsweise erhöhen den Wiederspielwert, vereinzelte Missionen (Precision, Demolation, Covert-Missionen bei denen man Gegner mit bestimmten Waffen erledigen oder ein Areal vollkommen lautlos absolvieren muss), die abseits von der Geschichte im Killzone-Universum veranlagt sind und für eine Erweiterung der Singleplayer-Erfahrung gesorgt hätten, gibt es jedoch nicht. 

Gameplay

Die vorkommenden Figuren sind auf jeden Fall allesamt wieder einmal ausgesprochen originell und verkörpern erneut interessante Persönlichkeiten in dem Killzone-Universum. Für einen Shooter hat der portable Ableger keine überragende Story, bietet aber für ein bis zwei Gamertage gute Unterhaltung. Der Wiederspielwert ist dabei sehr hoch, da jede Mission noch zusätzlich mit bestimmten Vorgaben abgeschlossen werden kann, was nicht nur neue Medaillen im Karriere-Teil des Spielers freischaltet, sondern sehr viel virtuelles Geld in die Kasse bringt.

Geld ist der Dreh- und Wendepunkt dieses Shooters. Für jede Tötung, Mission und vereinzelte Aktionen bekommt man eine gewisse Summe an Geld, mit dem man bei Blackjack, dem Waffenhändler mit starken russischen Akzent, neue Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Van Guard-Roboter kaufen kann.

Letzteres ist eine Neueinführung und stellt technische Gadgets dar, die über den virtuellen Taschencomputer am Arm des Protagonisten gesteuert werden. Dabei handelt es sich unter Anderem um eine Raketenabschuss-Einheit die auf der Schulter des Spielers angebracht ist, ein hochfahrendes Schutzschild oder eine Drohne mit der man lautlos in der Gegend herumfliegen und lautlos Gegner töten kann. Nach der Verwendung dieser Funktion benötigen diese eine gewisse Regenerationszeit bis sie wieder aktiviert werden können. Auch der Einsatz von Verhörungsmethoden zum Sammeln von Intels (digitalen Informationen) gestaltet sich als gelungen und weist wie das Hacken von Geräten in Form eines Puzzle-Minispiels für gehörige Abwechslung.

Dank der beiden Analogsticks erweist sich das Gameplay als ausgesprochen passend und auch die Touchscreensteuerung kommt sowohl bei den grundlägenden Gameplay-Elementen alsauch bei den Van Guard-Gadgets hervorragend zum Einsatz. Nahkampf-Angriffe werden mit einem Druck auf die Dreieck-Taste initiiert, aber dann durch ein Streichen über den Touchscreen vollführt. Beim Scharfschützengewehr zoomt man durch adjustieren über den hinteren Toucscreen ebenso wie man den Protagonisten durch doppeltes Berühren dieses zum Läufen bringt. Es sind diese Kleinigkeiten, die Killzone: Mercenary außergewöhnlich und angenehm zum Spielen machen.

Neu für einen Shooter ist auch die Einführung des Battlecard-Systems. Je nach den spielerischen Leistungen stuft das System den Spieler Anhand unterschiedlicher Karten eines Decks ein – 2 ist die schlechteste und ein Ass beste Karte. Dabei zählen jedoch nicht nur die Tötungen einzelner Gegner, sondern auch das regelmäßige Spielen von Killzone: Mercenary und die Verwendung von unterschiedlichen Waffentypen. Im Multiplayer hinterlässt jeder Spieler nach dem Ableben eine Karte, die beim Aufsammeln am Ende einer Runde zusätzliches Geld in die Kasse bringt.

Multiplayer

Neben der Singleplayer-Erfahrung bietet Killzone: Mercenary noch einen Mehrspielermodus. Mercenary Warfare, Guerilla Warfare und Warzone bieten drei unterschiedliche Spielmodi auf sechs Karten (Shoreline, Marketplace, Zenith, Skyline, Inlet und Raffinery) und erweitern den Shooter-Spielespaß lokal mit anderen Spielern und auch über das Internet.

Neben den spielinternen Statistiken werden sämtliche Inhalte, auch auf der offiziellen Killzone-Website zu finden sein und mit der Community geteilt. 

Grafik

Neben der, für die PlayStation Vita hervorragend ausgelegt, Steuerung kann Killzone: Mercenary mit einer fantastischen Grafik punkten. Bereits in den ersten Spielminuten wundert man sich sowohl über die überwältigende Leistung des Spiels und den makellosen Übergang zwischen Filmsequenzen und den eigentlichen Spielinhalten. Nur sehr selten kommt es vor, dass Flammeneffekte Opfer von Tearing werden, dieser Makel geht aber im Anbetracht der förmlich lupenreinen Optik aber fast schon unter.

Ladezeiten werden von Briefingvideos zu Beginn eines Levels überbrückt, sodass man diese in den ersten zwei Minuten nicht überspringen kann, dafür tauchen in dem gesamten restlichen Kapitel, selbst beim Tod des Spielcharakters, keine Ladezeiten mehr auf.

Erfreulich ist auch die Möglichkeit den HUB des Screens je nach Belieben anzupassen. Somit lassen sich bestimmte Elemente verschieben und beliebig ein- oder ausblenden. 

Sound

Sowohl die Synchronstimmen der einzelnen Spielcharaktere (in deutscher und auch in englischer Sprache) als auch der Soundtrack von Killzone: Mercenary erweist sich für einen portablen Shooter als überaus aufwendig. Dies macht sich bereits in den ersten wenigen Sekunden bemerkbar und zieht sich über die Länge der gesamten Geschichte hinweg.

Besonders gut kommt dieser natürlich zur Geltung, wenn man das Spiel mit Kopfhörern geniest, da man selbst den Konversationen der einzelnen Helghast-Soldaten lauschen kann. 

Abschließende Worte

Mit Killzone: Mercenary bringt Guerilla Games eine Glanzleistung auf die PlayStation Vita und beweist erneut, dass der Markename der Reihe nach wie vor ein Zeichen der Qualität ist. Zwar ist die eigentliche Geschichte mit neun Kapiteln kurz ausgefallen, die unzähligen Herausforderungen und das hervorragende Gameplay erhöhen den Wiederspielwert des Titels. Abseits dessen sorgt der Mehrspielermodus für eine lang anhaltende und intensive Spielerfahrung auf der portablen Konsole.

Sowohl grafisch als auch soundtechnisch befindet sich das Spiel fast schon auf PlayStation 3-Niveau, lediglich vereinzelte Pixelfeuer oder undeutliche Rauchdarstellungen sorgen ausgesprochen selten für eine Ernüchterung. 

Punktebwertung

Story: 8,0

Gameplay: 9,0

Multiplayer: 8,5

Grafik: 9,5

Sound: 9,0

Gesamt: 9,0

Bewertung in Worten: Die derzeit hochkarätigste Shooter-Erfahrung auf einer portablen Konsole! 

– hoher Wiederspielwert

– interessante Geschichte

– vielseitige Van Guard-Gadgets

– fantastische Filmsequenzen

– hervorragender Sound

– passende Synchronstimmen

– Touchscreen-Steuerung

– Chats während Multiplayer möglich 

– Schwierigkeitsgrad zu niederig

– Seltene Tearing-Probleme

– Geschichte sehr kurz geraten

– Keine SP-Levels abseits der Story 

Eure Meinung dazu?

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