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Remember Me
Follow Publisher: Capcom
Entwickler: Dontnod Entertainment
Altersfreigabe: 16+
Release: 7. Juni 2013

Remember Me

Site Score
7.0
Good: Faszinierendes Artdesign, Manipulation der Erinnerungen, Gelungener Soundtrack
Bad: Schlauchwege ohne Vielfalt, Diverse Bugs
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Das Gedächtnis ist unwiderlegbar, oder doch?

Willkommen im Jahre 2084, in der wunderschönen, utopischen Stadt Neo-Paris. Hier wurde das ermöglicht, wonach sich jeder Kriegsveteran und jene Personen, die schreckliche Dinge verdrängen wollten, gesehnt haben. Der Konzern namens „Memorize“ hat erstmals die Technologie erfunden, bestimmte Erinnerungen vollständig aus dem Gedächtnis zu entfernen oder diese zu manipulieren. Mit der Zeit wurde jeder Mensch mit einem sogenannten Sensen ausgestattet, welches eine Schnittstelle am Nacken der Bürger darstellt. Mit dessen Hilfe sind sie  jeder Zeit und überall Online und kontinuierlich mit der Firma verbunden. Mitten im Herzen des Übels, dem Hauptquartier von Memorize, erwacht die junge Protagonistin Nilin und wird sogleich vom ominösen Edge kontaktiert. Dieser lotst sie per Funk aus dem Gebäude und bewahrt sie somit von der völligen Erinnerungslöschung. Von nahezu allen Erinnerungen beraubt, vertraut sie dem Fremden, der ihr auf merkwürdige Art vertraut zu sein scheint, ihr Leben an und das Abenteuer beginnt. 

Glück, Manipulation und letzten Endes Wahnsinn

Während die eine Hälfte der Bevölkerung von Neo-Paris frohlockt und nur noch in den schönen Erinnerungen lebt, ist die andere Hälfte der Stadt durchwuchert von Wahnsinn, der in verschiedensten Weisen aufblüht. In den zahlreichen Slums der Stadt gibt es keine Herrschaftsfrage, denn dies sind eindeutig ein Gebiet der Leaper. Diese sind armen Individuen deren Erinnerungen von Memorize so oft manipuliert wurden, dass sie als abscheulichen Zombie-artigen Wesen endeten. Gleichzeitig dienen jene Gestalten auch zur Abschreckung für all jene, die den Willen aufbringen könnten etwas gegen die Organisation zu unternehmen.

Es gibt jedoch noch eine dritte Partei, die etwas zu dem Thema beizusteuern hat: Die Erroristen. Jene sind quasi eine Anti-Memorize Bewegung unter der Führung von Edge, der unter anderem einige Top Memory-Hunter im Repertoire hat; darunter auch die ehemalige Top-Jägerin Nilin. 

Memory-Hunter in Aktion!

Als man zu Beginn des Spiels in einen Kampf geworfen wird, ahnt man noch nicht welche Fähigkeiten ein Memory-Hunter wirklich besitzt. Für jeden gibt es ein speziell angepasstes Gear, welches Nilin von einem alten Freund aus dem „Leaking Brain“ abholt – einer Bar mitten in den französischen Slums. Mit jener Ausrüstung wird es ihr ermöglicht diverse Erinnerungen zu stehlen, beziehungsweise in manchen Fällen sogar zu manipulieren. Letzteres ist ein Meilenstein in der Gaming-Geschichte, der aber im Verlauf der Story leider niemals das Potential erreicht, welches möglich gewesen wäre. So gibt es im gesamten Spiel vier Stellen wo man am Gedächtnis herumschrauben darf, kommt aber letzten Endes wie eine Art Minispiel vermittelt was völlig deplatziert wirkt und eigentlich viel mehr Beachtung verdienen würde. Man taucht hierbei in eine Erinnerung einer Person ein, schaut sich diese in Form einer Wiederholung an und kann darin jederzeit sowohl vor- als auch zurückspulen.

Um gewisse Dinge geschehen zu lassen, muss man die Erinnerung zum geeigneten Zeitpunkt pausieren und etwas manipulieren (Flaschen umwerfen oder Schnallgurt entfernen). Da eine Änderung in der Erinnerung meistens nicht ausreicht, muss man eine Kette aus Manipulationen konstruieren, die zum gewünschten Ergebnis – der geänderten Erinnerung – führen. Leider sind die Möglichkeiten begrenzt und zudem sehr offensichtlich präsentiert. Etwas mehr spekulieren oder mehr Mystery wäre hier von Nöten gewesen! 

Bekämpfe am Weg von A nach C Gegner B

Der restliche Spielverlauf wirkt etwas ernüchternd, denn im Prinzip kommt es einem vor, als hätten die Entwickler die Lauf- und Kampfabschnitte nur hinzugefügt um die Gesamtspiellänge auszudehnen. Die Levels sind generell so aufgebaut, dass nur ein Weg vorgegeben ist und Kletter- und Fluchtwege stets gelb markiert sind, sodass man fast schon blindlings durch die Levels laufen, springen und klettern kann. Selbstverständlich wird man von Edge dorthin dirigiert, wo es mit der Action weiter geht, es wirkt jedoch trotzdem ideenlos und unspektakulär.

Die Kämpfe wirken zu Beginn durchaus interessant und erinnern an die aktuellen Ableger der Batman-Reihe, wo die man ebenso großteils nur mit den Fäusten und Füßen kämpft, doch bleibt es bei Remember Me leider bei der entfernten Ähnlichkeit. Mithilfe eines Kombo-Labors im Menü stellt man aus diversesten Schlägen und Tritten Kampfkombinationen zusammen, welche aufgrund ihrer Komplexität entweder mehr Schaden verursachen, Nilin heilen oder den effekt des Angriffes verstärken und Spezialangriffe ermöglichen. Primär muss man sagen, dass jeder der Treffer in einer Kombo sitzen muss, damit diese weiter geführt wird. Was bei gewöhnlichen Gegnertrauben die oftmals um den Spieler kreist nicht gerade einfach ist. So kann es häufig passieren, dass der Spieler mehr ausweicht als zuschlägt um einzelne Gegner gezielt attackieren zu können.

Je größer und effektiver die Kombo, desto mehr Punkte bekommt die Protagonistin dafür. Jene werden nämlich benötigt um die, durch die Gedankenlöschung vergessenen, Moves erneut zu erlernen. Eine sonderlich große Vielfalt versprechen die unzähligen Möglichkeiten zur individuellen Kampfgestaltung, aber im Endeffekt versteift man sich auf die einfachsten Tastenkombinationen um diese möglichst leicht zu Ende zu bringen und dadurch schnell Punkte zu ergattern.

Leider sind auch einige Bugs dabei, die man erwähnt haben sollte. Man ärgert sich beispielsweise über während einem Sprung verschwindende Leitern und plötzlich hängen gebliebene Körperteile oder muss aufgrund verschlossen gebliebener Türen gezwungenermaßen den letzten Checkpoint laden. 

Grafik

Auch wenn das Kampfsystem und die endlosen Hechtereien von A nach B ernüchternd sind, so kann man sich wenigstens am wundervollen Artdesign von Neo-Paris erfreuen.  Die Stadt strotzt nur so von Neonreklamen, faszinierenden Aussichten, welche sowohl für den Glanzteil der Stadt als auch für die Slums gelten.

Die ganze Thematik rund um Neo-Paris ist dabei sehr faszinierend, was sich vor allem in den Slums bemerkbar macht. Dort trifft man kaum „normale“ Menschen, sondern Roboter die gelangweilt an Straßenecken herumstehen. Man merkt sofort, dass solche Viertel nur noch in Leaper-Hand sind und die Roboter ein Überbleibsel darstellen, welche für den notdürftigen Erhalt der dort lebenden Kreaturen sorgen. Das Spiel bietet zwar bei weitem keine grafische Meisterleistung, aber man verliert sich durchaus mal ein paar Minuten im Betrachten der Umgebung und ihrer Vielfalt. 

Sound

Der Sound ist ein faszinierender Faktor bei Remember Me, da er sich von traditionellen Soundtracks deutlich abhebt. So sind zum Beispiel viele Musikstücke als auch Kampfmelodien oftmals verzerrt, brechen ohne Vorwarnung ab, um dann wieder bombastisch einzusetzen. Jenes spiegelt die Hoffnungslosigkeit der Bevölkerung sehr gut wieder und sorgt bei dem Spieler im Kampf für einen ordentlichen Adrenalinkick. 

Abschließende Worte (Aokji)

DontNod Entertainment macht mit Remember Me eines auf jeden Fall richtig: Sie erzählen von einem komplett neuen Weg in einer alternativen Realität, die unserer Zeit gar nicht mal so fern sein könnte. Das Artdesign ist ein Leckerbissen und für einen Großteil der Stimmung verantwortlich. Auch die Story ist es aufgrund seines interessanten Settings absolut wert gespielt zu werden. Lediglich das Gameplay mit seinen endlos erscheinenden Lauf- und Kampfpassagen, die größtenteils aufgesetzt wirken, senken den Spielspaß enorm. Dazu kommen noch diverse Bugs die das eigentlich interessante Spiel zu einem Gemütsdrücker werden lassen. 

Abschließende Worte (Geektor)

Ich kann mich noch erinnern wie begeistert ich war, als Remember Me im vergangenen Jahr auf der GamesCom angekündigt wurde. Gute Story, solides Gameplay und eine sympathische Protagonistin – da kann nichts falsch gehen. Leider enttäuscht das Spiel im Endeffekt mit einer viel zu linearen Spielwelt, vielseitigen aber dennoch unspektakulären Kämpfen und einer ausgesprochenen kurzen Spiellänge. Dies ist wirklich bitter, denn sowohl das Design des Spiels begeistert als auch die selten vorkommenden Manipulationen von Erinnerungen.

Punktebewertung

Story: 8.0

Gameplay: 6.0

Grafik: 7.5

Sound: 7.5

Gesamt: 7.0 

Beurteilung in Worten: Nilin bleibt unvergessen, wobei die schlechten Erinnerungen eher überwiegen. 

– Interessante Story…

– Faszinierendes Artdesign

– Manipulation der Erinnerungen…

– Gelungener Soundtrack

– Abwechslungsreiches Kampfsystem… 

– … die durch unnötige Kämpfe hinausgezögert wird

– Schlauchwege ohne Vielfalt

– … welches die genialen Möglichkeiten nicht nutzt

– Diverse Bugs

– … was aber im Endeffekt nichts bringt 

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