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Urban Trial Freestyle
Follow Publisher: Sony
Entwickler: Tate Multimedia
Altersfreigabe: 12+
Release: 27. Juni 2013

Urban Trial Freestyle

Site Score
7.5
Good: Verrückte Inszenierung, Gelungene Individualisierungsmöglichkeiten
Bad: Auf Dauer sehr repetitiv, Mangel an Vielfalt
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Ein Bike, Parcours und Benzin im Blut!

Einst ein einfaches Flash-Game im Internet, hat es die Trials-Reihe nach dem Xbox HD Ableger 2009 nun auf sämtliche Plattformen geschafft. Entwickler Tate Interactive liefert mit Urban Trial Freestyle eine neue Variante des Geschicklichkeits-Rennspiels, welche genauso fordernd sein soll wie die Vorgänger.

Wir haben uns die PSN Variante vorgenommen und sie auf Herz und Nieren überprüft. 

Ein unzerstörbares Stück Technik!

Wenn man nun durch die Levels braust und um einen herum mehr oder weniger alles explodiert, mag man sich fragen, wie denn dieses Motorrad das Ganze aushält. Nun, wenn man mit dem Körper gegen Objekte prallt, ist sofort Ende im Gelände, aber solange die Reifen eine Oberfläche berühren, ist alles in Butter.

Mit diesem Grundgedanken hat sich Entwickler Tate Interactive wirklich herzlichst Mühe gegeben um einen herum alles zu zerstören. Seien es Naturgewalten, abstürzende Helikopter oder die rasante Jagd durch Hochhausbüros; es geht ab in den 5 spielbaren Welten des Spiels. In den Abschnitten werden die Levels mit erbeuteten maximalen 5 Sternen aus den vorherigen Abenteuern frei geschaltet.

Zusätzlich sind in jedem Level silberne Glocken zu erbeuten, die jeweils 500 Dollar mit sich bringen. Jene sind auch sehr schnell einzusetzen, indem man das eigene Fahrzeug mit einem neuen Motor aufrüstet oder gar mit einem neuen Design verziert. Jene Upgrades sind jedoch leider etwas dürftig gehalten, denn mehr als eine Handvoll von jedem Aspekt – (sei es Design, Motorleistung oder Reifensatz) sind nicht vorhanden. Hinzu kommt noch, dass die Hälfte der Aufrüstungen relativ schnell von statten geht und nur ein paar tausend Dollar ausmacht, während man für den stärksten Motor schon mehr als das Dreifache ausgeben muss.  Ist einem letzten Endes das Fahrzeug schnell und kontrollierbar genug und sieht noch dazu den Möglichkeiten entsprechend cool aus, liegt es nun am Fahrer selbst, sich zu verändern. 

Werde zum Rasta-Man und fordere die Welt heraus!

Selbstredens kosten jene Outfits wesentlich weniger als die Upgrades der Maschine und können frei nach Lust und Laune ab- und angelegt werden. Jedoch lässt auch hier die Auswahl etwas zu wünschen übrig. Mehr als zwischen Stereotypen wie dem Militär oder Rasta Look zu wählen, wird kaum angeboten. Insgesamt sind ebenso nur eine Handvoll Varianten auswählbar, aber dafür wenigstens von Kopf bis Fuß austattbar.

Auch wenn die Individualisierung etwas zu wünschen übrig lässt, sollte man doch nicht vergessen, was die Trials Reihe ausmacht: Der Konkurrenzkampf untereinander. So gut wie in jedem Jump und natürlich in sämtlichen Levels werden ständig die Highscores angepeilt. Das Spiel hilft einem auch dabei selbst besser zu werden, indem es den aktuellen Ersten der Liste als oranges Phantom seinen Kurs vorgeben lässt und stellt dem Spieler nun frei, jene Linie einzunehmen oder einen eigenen, möglicherweise schnelleren Weg zu finden.

Für die Elite unter den Trials Spielern hat Tate Interactive letzten Endes den Herausforderungsmodus in Petto. In jenem wird erbarmungslos die Spreu vom Weizen getrennt. Ohne ein Motorrad am Ausrüstungslimit sind die Aufgaben, egal wie viel Skill man hat, jedoch kaum machbar. Selbst im Idealfall treibt es der Modus auf die Spitze der Fingerfertigkeiten der Spieler, aber das ist auch gut so – denn Herausforderung macht die Reihe nun mal aus. 

Grafik

Der visuelle Aspekt des Titels hinterlässt einen gemischten Eindruck. Einerseits vermitteln die Hintergrundgeschehnisse das Adrenalin famos, aber abseits jener Effekte ist es traurig, dass der Titel nicht besser aussieht als das 2009 erschienene Trial HD für Xbox Live. Für PlayStation 3-Jünger natürlich kein Argument, da die Trial Reihe nun endlich Debüt auf der Sony Konsole feiert. Dennoch schade, dass man den aktuellen Stand der Technik nur begrenzt nutzen konnte.

Sound

Die Ohren indes werden sehr gut bedient, da die diversen musikalischen Untermalungen und Effekte verhältnismäßig gut inszeniert sind. Sicherlich nicht brillant, aber anhörbar. Womit man sich jedoch etwas unbeliebt macht, ist der penetrante sich immer gleich anhörende Motor. Zwischen den einzelnen Motoren gibt es durchaus feine Unterschiede, aber diese sind seltenst hörbar. 

Abschließende Worte

Urban Trial Freestyle macht Spaß und nun endlich auch auf der Playstation 3. Die verrückten Levels wissen zu gefallen und die Herausforderung ist stets gegeben besser zu sein, als jener ominöse Highscore-Halter aus den Weiten des Internets. Grafisch ist der Titel jedoch leider nicht mehr zeitgemäß und bleibt unter seinem möglichen Potential. Für Fans des Rennsports ein Pflichtkauf und auch für Gelegenheitszocker einen Abstecher wert. 

Punktebewertung:

Gameplay: 8,0

Grafik: 7,0

Sound: 7,0

Gesamt: 7,5

Beurteilung in Worten: UTF ist keine Revolution der Reihe, macht aber eine ordentliche Portion Spaß! 

– Verrückte Inszenierung

– Gelungene Individualisierungsmöglichkeiten…

– Hübsche Effekte…

– Unendliche Highscore-Jagd 

– Auf Dauer sehr repetitiv

– …denen es aber an Vielfalt mangelt.

– …aber sonst technisch veraltet  

Eure Meinung dazu?

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