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Ratchet & Clank: QForce
Follow Publisher: Sony
Entwickler: Insomniac Games
Altersfreigabe: 12+
Release: 9. Januar 2013

Ratchet & Clank: QForce

Site Score
6.5
Good: Große Gegnernvielfalt, Toller Tower-Defense Multiplayer
Bad: Zu wenig spielerischer Umfang, schwacher Singleplayer
User Score
4.0
(1 votes)
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Rating: 4.0/10 (1 vote cast)

Ein Lombax und ein Roboter – beste Combo ever!

Seit mittlerweile einem Jahrzehnt machen das Duo Ratchet & Clank diverse Sony Systeme unsicher und waren stets Innovations- und Spaßperlen innerhalb der Jump’n’Run Szene. Zuletzt konnte Entwickler Insomniac Games aber nicht mehr so richtig überzeugen und legt nun mit QForce den neuesten Ableger der Reihe vor. Ist das Duo mittlerweile zu alt geworden oder wurde den beiden neue Kreativität eingehaucht? 

Veränderung ist doch gut, oder?

Es gibt im späteren Spielverlauf so manche Höhepunkte in Bossfights, welche Fans der Reihe wundervoll an vergangene Zeiten reminiszieren lässt. Ein abgefahrenes Design, unzählige Waffen und ein knackiger Boss, welcher ständig in der Lage wäre, das Duo in Nu auszumerzen, sind nur so manche Dinge was die Herzen der Spieler schneller schlagen lässt. Leider jedoch ist nur ein kleiner Teil von QForce so wundervoll klassisch aufgebaut, da man sich nach dem enttäuschenden letzten Teil „All 4 One“ neuer Elemente bedient. Nämlich dem des Tower-Defense-Systems, was zunächst etwas obskur in den Ohren der Fans widerhallen könnte, aber auf jeden Fall begutachtet werden sollte! 

Bösewicht und Konzept gesucht

Während vergangene Ableger der Reihe durchaus versuchten diabolische aber doch liebenswerte Bösewichte in die Story zu integrieren, wurde in QForce nicht viel herumgefackelt, sondern einfach ein neuer, aber im gleichen Sinne alter Schurke vorgestellt. Dieser hat mit seinen Alien-Horden so manche Planeten in seiner Gewalt und fordert die QForce unter der Leitung des berühmt-berüchtigten Capt. Qwark auf, ihm doch das Handwerk zu legen. Gemeinsam mit seinen beiden Assistenten Ratchet & Clank macht sich das Trio auf zum ersten Planet und bekommt sofort eine kurze Tower-Defense Erklärung präsentiert. Da staunt der jahrelange Spieler der Reihe nicht schlecht und muss sich durchaus an die neuen Mechaniken gewöhnen.

Ziel ist es, das Verteidigungsnetz des Planeten zu reaktivieren, welches die teuflischen Horden deaktiviert haben. Betrieben wird dies mit sechs Generatoren, die sich von Anfang an im Besitz unserer Helden befinden. Hierbei gibt es zwei Zugänge, welche mit Geschützen, Mauern, Bomben und so manch anderen Gadgets beschützt werden können.

Um die Verteidigungsanlagen zu reaktivieren, muss primär der Zugang zu einer Konsole freigeschaltet werden, welche aber durch 2 Schutzschildgeneratoren doppelt gesichert ist, ergo gilt es zuerst diese auszuschalten.

Wer denkt, dass man mit dem etwas veränderten Ablauf eines Levels durchaus noch viel Spaß haben könnte, der liegt nur teilweise richtig. Zu Beginn jedes Planeten ist unser Held nur mit seinem Schraubenschlüssel bewaffnet. Jegliche Waffen müssen immer neu erbeutet werden. Quer über die Map verstreut gibt es maximal eine Handvoll Waffenstationen, welche man mit einer simplen Reaktionsübung aktivieren kann und je nachdem wie gut man diese handhabt, aus bis zu 4 Waffen auf einmal wählen kann.

Hat man diese aktiviert, sind sie für das Level unbegrenzt – unabhängig ob man stirbt oder nicht – dauerhaft im Inventar und im hauseigenen Raumschiff der QForce in einer Vitrine sichtbar. Hat man aber das nächste Level erreicht und will mit seinen soeben erbeuteten Waffen ein bisschen Bösewichte vermöbeln, startet man zuerst mal mit nichts und braucht dann noch Glück bei den Waffenstationen, um die Baller zu erhalten, die man sich selbst aussuchen würde. Jammerschade, denn die freie Waffenauswahl war eines der großen Highlights der Vergangenheit.

Multiplayer

Während der Singleplayer von QForce leider nicht so ausfällt, wie es sich viele erhofft haben, gibt es doch ein Highlight im Game; den Mehrspielerpart. Im Offline-Modus verläuft die Verteidigung der Basis leider oft sehr hektisch und unüberschaubar, sodass das Spiel in 1. vs 1. oder 2. vs 2 – also in drei Phasen unterteilt wird; die Aufklärungs-, Trupp und Angriffsphase. Der Timer für die erste Phase läuft beim alleinigen Durchgang dauernd  und wird immer wieder von unendlichen Angriffswellen unterbrochen.

In eben genannter Aufklärungsphase streift man nun durchs Areal, sammelt Bolts, um die eigene Basis auszubauen und versucht den Weg zur feindlichen Basis freizulegen.

Im Multiplayer ist diesem Part nur wenige Minuten gegönnt, in welchen den Spielern nahe gelegt wird möglichst effizient Bolts zu sammeln. In der Trupp-Sequenz kann nun sein Geld in die Verteidigung der Basis stecken oder in Truppen investieren die den Gegner angreifen. Der letzte Abschnitt Angriff ist selbsterklärend und doch werden durch diese drei Phasen eine gewisse Ordnung und Strategieplanung geschaffen, die dem Singleplayermodus einfach fehlen; Schade! 

Grafik

Zum optischen Aspekt des Spiels gibt es nicht viel Negatives zu sagen. Der Teil glänzt zwar nicht mit einer neuen Engine, aber wie schon zuvor wurde das bekannte Design beziehungsweise die grafische Darbietung etwas optisch aufgemöbelt und somit sieht QForce durchaus hübsch aus.

Sound

Das Thema Sound war für Insomniac Games noch nie ein Problem, erneut hat jede Waffe einen faszinierenden Eigensound, die Feinde, die Synchronisation und die Witze kommen sowohl in Deutsch als auch in Englisch hervorragend zur Geltung. 

Abschließende Worte

Ratchet & Clank: QForce ist wie schon sein Vorgänger leider nur ein Schatten im Vergleich zu den Perlen, welche die Spielergemeinde über die Jahre hinweg vorgesetzt bekam. Das Tower-Defense-System bringt auf jeden Fall frischen Wind in den Multiplayer, aber es ruiniert leider den grandiosen, von den Fans geliebten Singleplayer. Alles in allem ein enttäuschendes Erlebnis was die Frage mit sich bringt, ob die Spieleschmiede Insomniac Games es schafft der Reihe in Zukunft erneut Kreativität einzuflößen oder man das Duo doch lieber ruhen lassen sollte. 

Punktebewertung:

Gameplay: 6,0

Multiplayer: 7,0

Grafik: 7,0

Sound: 8,0

Gesamt: 6,5

Beurteilung in Worten: Erneut ein Ratchet & Clank, welches weit unter seinem Potential bleibt!

– Typischer Ratchet & Clank Humor…

– Große Gegnernvielfalt

– Toller Tower-Defense Multiplayer… 

– …welcher nichts Neues bietet.

–  Zu wenig spielerischer Umfang

– … dafür ein schwacher Singleplayer 

Eure Meinung dazu?

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