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LittleBigPlanet
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Follow Publisher: Sony
Entwickler: Media Molecule Altersfreigabe: 0+
Release: 21. September 2012

LittleBigPlanet

Site Score
9.0
Good: Kompatibel mit Inhalten aus den Vorgängern, Grandiose grafische Darstellung, Bislang umfangreichster Level-Editor
Bad: Internetzwang beim Multiplayer, Mehrspieler-Modus nur für zwei Spieler, Raucheffekte etwas schwach dargestellt
User Score
8.0
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Rating: 8.0/10 (1 vote cast)

Das Land der unbegrenzten Fantasie…

Sackboy! Er ist zurück! Endlich! Nicht auf der PlayStation 3, nicht auf der PlayStation Portable, er tanzt, lacht und tollt diesmal auf Sonys neuestem Handheld herum; der PlayStation Vita. Für die Entwicklung des tragbaren Titels ist diesmal jedoch nicht Media Molecule verantwortlich, das Studio, welches bei den bisherigen Spielen im Vordergrund stand, sondern Double Eleven und Tarsier Studios – zwei Spieleschmieden von denen man bisher entwicklungstechnisch eher weniger gehört hat. Diese kreativen Köpfe haben sich zusammen gesetzt und eines der umfangreichsten, portablen Jump’N’Runs für PlayStation Vita in die Welt gesetzt. Detaillierteres dazu gibt es in diesem Bericht. 

… ist nur einen Fingerdruck entfernt!

Sackboys neuestes Abenteuer ist storyintensiver als jeder andere Ableger der Reihe zuvor. Der, für die LittleBigPlanet-Saga übliche, mit aufgestickten Flecken übersähte Stoffplanet Karnevalia war einst eine Kugel der Freude, in der die Bewohner stets fröhlichen Gemütes herumtollten. Der Puppenspieler sorgte zudem dafür, dass stets gute Stimmung herrschte und für die Bevölkerung interessantes Programm geboten wurde. Das traurige Los eines Künstlerlebens, das mangelnde Interesse des Publikums sorgte jedoch dafür, dass die Shows des talentierten Entertainers auf Dauer langweilig wurden und die Massen ihn auf der Bühne ausbuhten. Verärgert über die Missgunst der Zuseher zog sich der zu glorreichen Zeiten erfolgreiche Künstler nun auf seine einsame Festung zurück und terrorisiert seither die Bevölkerung von Karnevalia mit seinen Untertanen, den Hohlen, indem diese sämtliche Freude des gesamten Planeten stehlen und dem Puppenspieler bringen.

Die Geschichte von LittleBigPlanet für Vita ist nicht nur in jeder Hinsicht origineller als die der Vorgänger, sie besitzt auch wesentlich mehr markante Charaktere wie Oberst Flunder, Marianne Noisette, Sean Brawn, der unglaubliche Otis und Mrs. Sunshine, die Sackboy auf seiner Reise über den winzigen Planeten begleiten. Mit teils verspielt kindischen Inhalten, aber auch einer gesunden Prise Sarkasmus bietet das Spiel eine gelungene Fortsetzung und beweist, dass die Entwickler wirklich viel Energie und Fantasie in die Erstellung der portablen HD-Version gesteckt haben.

Abseits der Hauptstory findet man noch weiteren Spielespaß in der „Spielhalle“, eine kleine Sektion neben der Geschichtsauswahl, welche fünf weitere, separate und ausgesprochen umfangreiche Minispiele beinhaltet und die Spieldauer um ein Vielfaches erweitert. 

Gameplay

Das Spiel beginnt erneut in der bekannten Pappzentrale, ein aus Karton zusammengebautes Häuschen, mit Blick auf drei Stoffkugeln – Karnevalia, dem Communityplaneten und dem eigenen Mond. Ersteres beschäftigt sich größtenteils mit dem Singleplayermodus und bietet eine Geschichte bestehend aus fünf unterschiedlichen Welten, wobei die restlichen zwei sich mehr auf selbst erstellte und heruntergeladene Levelinhalte konzentrieren.

Die Geschichte wird geübte Gamer an die 10 Stunden beschäftigen, in der es erneut zahlreiche Preisblasen zu finden gibt, die Gegenstände für den Level-Editor, Kostüme und Stickers beinhalten, mit denen neue Levelbereiche freigeschaltet werden können und somit die Wiederspielbarkeitsrate gesteigert wird.

Eine große Änderungen ist auch, dass man in sämtlichen Levels abseits der Endboss-Bereiche nicht wirklich sterben kann und unendlich viele Versuche hat, um Sackboy erfolgreich bis ans Ende des Levels zu bringen. Dies ist auch notwendig, denn einige Abschnitte sind wirklich fordernd und würden den Spieler unnötig zur Verzweiflung bringen, wenn der gesamte Spielbereich ganz von vorne wiederholt werden müsste.

Vieles von der bewährten Steuerung der Vorgänger wurde beibehalten. Noch mehr ist dazu gekommen. Mit dem linken Stick steuert man Sackboy durch die Levels und lässt ihn mit Hilfe des X-Knopfes springen. Die rechte Schultertaste ermöglicht es dem Spieler Gegenstände zu ziehen oder sich an Objekten festzuhalten und die linke, um Sackboys linke Hand zu bewegen (Ja, man kann seine Mitspieler nach wie vor Ohrfeigen!).

Sämtliche Hardware-Funktionen der Vita sind bei dem Spiel bis zur Gänze ausgenutzt worden. Sowohl der vordere als auch der hintere Touchscreen wird zum Bewegen von Blöcken im Spiel gebraucht und findet sogar in den zahlreichen Minispielen intensive Verwendung. Mit der Kamera lassen sich Fotostickers in sämtlichen Levelabschnitten aufkleben und auch die Kippsensoren werden in bestimmten Teilen des Spiels geschickt eingebaut – und natürlich kann man sämtliche Elemente auch in die eigens erstellten Levels integrieren!

Mit jeder durchgespielten Welt werden in einer separaten Stelle im Spiel, welche den Namen „Die Spielhalle“ trägt, neue Spiele freigeschaltet. Diese können vom Inhalt und Umfang her mit Titeln wie Cut the Rope und Angry Birds gleichgestellt werden. Das Besondere an diesen Minispielen ist jedoch nicht, dass diese allesamt eigene Download-Titel sein könnten, sondern dass die Gamer sämtliche Minigames wie diese auf eigene Faust erstellen können. Bei den fünf Titeln, die es in die Endversion des Spiels geschafft haben, handelt es sich nämlich um fünf der besten Games, die von kreativen Usern der Beta zusammengebastelt wurden.

Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass sämtliche Kostüme, Sticker und Bauinhalte der Vorgänger kostenfrei für die Taschenversion heruntergeladen und im Editor verwendet werden können.

Multiplayer

Hat man in der PlayStation 3-Version noch mit vier Begleitern und auf der PlayStation Portable im Alleingang durch die zahlreichen Levels getollt, so entschieden die Entwickler sich beim Vita-Ableger für einen Mittelweg. Maximal zwei Sackboys können gleichzeitig durch die Levels tollen, wobei man bei manchen vereinzelten Minispielen sogar zu viert miteinander spielen kann.

Frustrierend ist lediglich die Tatsache, dass für fast alle Multiplayer-Aspekte eine Verbindung zum Internet benötigt wird. Die wenigen Minispiele, die sich via Splitscreen oder Konsolentausch miteinander spielen lassen, sind zwar eine ausgesprochen gelungene Idee, die gute alte, lokale Multiplayer-Komponente, wie man sie aus den Vorgängern kennt, ersetzt sie allerdings nicht. 

Der Level-Editor

Durch die Verwendung des Touchscreens lassen sich mittels einfachen Fingerbewegungen ganze Levels zusammenbauen. Was auf der PlayStation 3 in gewisser Hinsicht etwas umständlich zu vollziehen war, ist mit Hilfe der intuitiven Steuerung auf einmal unglaublich einfach. Durch die in den Storylevels aufgesammelten Preisblasen und über PlayStation Network heruntergeladene Inhalte der beiden Vorgänger erweitert sich zudem das Sortiment der verfügbaren Items, wobei sowohl der erste als auch der zweite Ableger via Internet unter eurer Playstation 3-ID angemeldet sein muss. 

Grafik

Betrachtet man die kristallklare Grafik auf dem Bildschirm der PS-Vita könnte man fast meinen, dass sie sogar die Leistungskraft der PlayStation 3 übertrifft. In Sachen Farbenvielfalt und abwechslungsreicher Levelindividualität tut das Spiel das zumindest auf jeden Fall und kann sich somit qualitativ gekonnt von den bisherigen Vorgängern und ganz besonders der PlayStation Portable-Version abgrenzen.
Einzig und alleine bei der Darstellung einiger Rauch- und Schatteneffekte sieht man, dass die Darstellungskraft der HD-Konsole schwächelt, dies macht sich allerdings nur in wenigen Levels bemerkbar.

Auch dem Design der neuen Charaktere wurde wesentlich mehr Liebe zum Detail geschenkt. Diese können mit ihren lustigen Hintergrundgeschichten und teils ulkigen teils ernsten Konversationen mit Sackboy junge und in die Jahre gekommene Gamer unterhalten. 

Sound

LittleBigPlanet für PlayStation Vita besitzt nicht nur eine grandiose Soundkulisse, auch die Synchronisation kann in mehreren Sprachen begeistern. Somit werden multilinguale Gamer zufrieden gestellt, aber auch Zocker mit Anspruch auf vielseitige und verspielte Melodien. Im Vergleich zu den Vorgängern wurde die Qualität somit passend gehalten. 

Abschließende Worte

LittleBigPlanet für PlayStation Vita stellt nicht nur den neuesten, sondern gleichzeitig den vielseitigsten Ableger der Reihe dar. Nicht nur, dass die Hardware – sowohl die grafische Power als auch Gadgets wie die Kamera, beide Touchscreens und auch die Kippsensoren – der tragbaren Konsole hervorragend ausgereizt wird, der Level-Editor bietet für Besitzer der ersten beiden Teile für PlayStation 3 gleich zu Beginn ein umfangreiches Sortiment an verwendbaren Bauteilen, um gleich zum Start das Erstellen von fantastischen Levels zu ermöglichen. Lediglich der Multiplayer, welcher nur auf zwei Spieler beschränkt und ausschließlich über das Internet zugänglich ist, hinterlässt beim Spielen einen bitteren Nachgeschmack.

Ich bedanke mich zudem herzlichst bei Sony, für die Bereitstellung dieses feinen LittleBigPlanet-Päckchens.

Punktebewertung:

Gameplay: 9,5

Multiplayer: 8,5

Grafik: 9,0

Sound: 9,0

Gesamt: 9,0

Kurzbewertung: Das mit Abstand umfangreichste und vielseitigste LittleBigPlanet. 

– Kompatibel mit Inhalten aus den Vorgängern

– Grandiose grafische Darstellung

– Bislang umfangreichster Level-Editor

– Arcade-Minigames zum Selbermachen

– Hervorragende Synchronisation

– Internetzwang beim Multiplayer

– Mehrspieler-Modus nur für zwei Spieler

– Raucheffekte etwas schwach dargestellt

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

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