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Sound Shapes
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Follow Publisher: Sony
Entwickler: Queasy Games
Altersfreigabe: 0+
Release: 7. August 2012

Sound Shapes

Site Score
6.0
Good: Einfache Steuerung, Musik steht mal im Vordergrund, Umfangreicher Kreativmodus
Bad: Zu kurze Kampagne, Grafik könnte bisschen besser sein
User Score
6.5
(2 votes)
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Rating: 6.5/10 (2 votes cast)

„Musik ist die Sprache der Leidenschaft“

Das Spiel beginnt in einem leeren, weißen und ruhigen Raum. Als Kugel rollt und springt man über Hindernisse und sammelt Münzen ein. Die Berührung mit den Münzen löst regelmäßig Töne aus und durch die klebrige Oberfläche der kleinen runden Spielfigur bewegt man sich auf der Decke, um weitere Münzen aufzusammeln. Langsam ergeben die Töne im Hintergrund eine Melodie und schnell wird im ersten Level, welches das kurze Tutorial des Spiels darstellt, das Ziel von Sound Shapes klar: Das Ende einzelner Bereiche erreichen, gefährliche Fallen überleben und Münzen aufzusammeln, um der tollen Hintergrundmusik lauschen zu können. 

Welches Album soll ich wohl heute spielen?

Wer in Sound Shapes eine Story erwartet, der sucht vergeblich. Nach dem Tutorial wählt man zwischen mehreren Alben, die bis zu fünf verschiedene Songs beinhalten und sich in Plattformer-Manier spielen lassen. Stimmig bewegen sich die Objekte im Rhythmus zur durch die Bewegung des Charakters entstandene Hintergrundmusik. Sogar die Geräusche, die die Gegner oder Fallen von sich geben, sind Teil des Liedes. So geben selbst einzelne Blöcke, die regelmäßig tödliche Laserstrahlen abschießen, bassartige Töne von sich. 

Gameplay

Die Steuerung ist unglaublich einfach gehalten. Mit dem Steuerkreuz oder des linken Analogsticks lässt sich die Kugel steuern. Um sich schneller zu bewegen, kann mit gehaltener Schultertaste die Klebeschicht der Kugel entfernt werden. Somit kann man sich auch von Decken wieder lösen. Mit diesen wenigen Mitteln lassen sich so gut wie alle Level erfolgreich beenden.

Nach der leider kurzen und viel zu leichten Kampagne wird der Todesmodus freigeschaltet. Für jeden Level, gibt es eine Todesmodus-Variante. Diese oftmals sehr schwere und frustrierende Level erfordern nicht nur gute Reflexe sondern auch viel Glück. Mit nur einem Leben muss eine bestimmte Menge an Münzen in einer sehr engen Zeitbegrenzung gesammelt werden.

Der Kreativmodus

Der zweite Hauptteil des Spiels ist der Kreativmodus. Hier lassen sich nicht nur Rhythmen erstellen, sondern gesamte Level. Wirklich Sinn macht das Gestalten aber erst nach Beenden der Kampagne, da viele Objekte und Instrumente erst freigeschaltet werden müssen. Ähnlich wie bei dem bekannten Spiel LittleBigPlanet können die selbst erstellten Songs der Community online zur Verfügung gestellt werden. Diese lassen sich dann auch Bewerten, um auf der Seite der beliebtesten Level zu landen.
Sehr viel Spaß hat auch die Beat-Schule gemacht. Nur durch hören eines Rhythmus muss dieser nachkomponiert werden. Eine lustige aber auch nicht immer leichte Aufgabe. 

Grafik

Auch mit der ziemlich veralteten und simplen Grafik macht Sound Shapes sehr viel Spaß. Etwas schade ist es jedoch schon, denn es hätte dem Spiel sicher nicht geschadet sich etwas schöner zu präsentieren. Alle Indie Game-Fans und Kenner der PixelJunk-Spiele werden den bekannten Grafikstil aber zu schätzen wissen. 

Sound

Es dreht sich so gut wie alles in dem Spiel um die Musik. Wo man bei anderen Plattformer-Spielen die Musik abdreht, weil sie einem auf die Nerven geht, wird die Musik bei Sound Shapes lauter gedreht. Die einzelnen Songs gehen alle schnell ins Ohr, egal ob mal eine Musikrichtung dabei ist, die einem nicht liegt.

Öfters spielt man Levels erneut, nur um das Lied noch einmal hören zu können. Wirklich interessant wird es allerdings, wenn man die Ergebnisse der kreativen Community ausprobieren kann, denn durch diese entstehen meistens die wirklich vielseitigen Welten und innovativen Rhythmen. 

Abschließende Worte

Ein ausgesprochen unterhaltsames Spiel mit vielen Suchtfaktoren, welches leider viel zu schnell durchgespielt und deswegen schnell weggelegt wird. Wer sich immer schon ein Musik/Sandkasten-Spiel gewünscht hat ist hier genau richtig. Es ist aktuell zudem recht preiswert für PlayStation 3 oder PlayStation Vita erhältlich. Dank der neuen Cross Buy-Funktion bekommt man als Bonus beide Versionen, wenn man sich eine im PlayStation Store herunterlädt. 

Punktebewertung:

Gameplay: 5,0

Grafik: 4,0

Sound: 9,0

Gesamt: 6,0

Kurzbewertung: Musikalische Glanzleistung mit etwas zu wenig spielerischen Inhalt. 

– Einfache Steuerung

– Musik steht mal im Vordergrund

– Umfangreicher Kreativmodus

– Beat-Schule macht Spaß 

– Zu kurze Kampagne

– Grafik könnte bisschen besser sein

– Todesmodus kann frustrieren 

theG33kGirl


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