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Little Deviants
Follow Publisher: Sony
Entwickler: Bigbig Studios
Altersfreigabe: 6+
Release: 22. Februar 2012

Little Deviants

Site Score
5.5
Good: 30 fordernde Minispiele, Vita-Hardware wird vielseitig genutzt
Bad: Steuerung manchmal zu schwammig, Zu verspielte Optik für Erwachsene, Viel zu schwer für jüngere Gamer
User Score
4.0
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Rating: 4.0/10 (1 vote cast)

Kleine Glubschmonster auf einem HD Handheld

Mit Little Deviants präsentiert BigBig Studios das erste PlayStation Vita- und zugleich das letzte entwickelte Spiel aus dem Tochterunternehmen von Sony Computer Entertainment. Schade, denn das heiter-fröhliche Arcade-Paket verspricht für einen Launchtitel ordentlich viel und scheint auch optisch viel herhalten zu können. Wie uns das Spiel gefallen hat, lest ihr in diesem Bericht! 

Per Anhalter durch die Galaxie

Zu einem ziemlich unangenehmen Zwischenfall kommt es an einem weit entfernten Teil der Galaxie, denn das Raumschiff der kleinen Deviants wird von bösartigen Robotern abgeschossen, wodurch dieses auf einem fremden Planeten Bruch landet, wo die Einzelteile des Raumschiffs und die Mitreisenden in alle Windesrichtungen auf einem von Whomans (Menschen mit rechteckigen Köpfen – kommt vielleicht von zu vielem Fernsehen?) bewohnten Erdball verstreut werden. Nun heißt es Kollegen finden, Raumschiff wieder auf Vordermann bringen und das Abenteuer in den Weiten des Weltraums fortsetzen!

Die Geschichte des portablen Arcade-Titels ist ziemlich schnell durchgespielt. Durch die weiter unten beschriebenen Spielelemente kann die Spielzeit auf ein Vielfaches erweitert werden.

Gameplay

In 30 Levels, welche sich auf sechs unterschiedliche Regionen aufteilen, bewältigt man zahlreiche Minispiele, die vollen Gebrauch sämtlicher Hardware-Funktionen der PlayStation Vita in Anspruch nehmen. So wird die Kamera, das Mikrofon, der vordere und hintere Touchscreen und selbst von der Gyroskop-Funktion des Handhelds des Öfteren Verwendung gemacht. Die Spiele variieren dabei zwischen Geschicklichkeits-, Renn-, Balance-, Denk- und Schießspiel. Aktuell ist Little Deviants somit ohne jeden Zweifel das PlayStation Vita-Spiel, das am meisten Gebrauch von allen Fähigkeiten der portablen Sony-Konsole macht und diese auf simpelste Art und Weise vollkommen ausnützt. Leider wird die Bedienung nicht immer ausreichend gut erklärt, sodass man stets zuerst ein Level ausprobieren muss, um mit der Steuerung vollends klar zu kommen.

Sämtliche Levels besitzen drei erreichbare Medaillen (Bronze, Silber und Gold), welche durch das Erzielen von einer hohen Punktezahl erspielt werden können. Mit der niedrigsten Auszeichnung schaltet man lediglich ein neues Raumschiff-Ersatzteil frei, erhält aber in den höheren Rängen Artworks und ingame-Skulpturen von dem Spiel, die in der Galerie betrachtet werden können. Neben den freischaltbaren Bildern ist in jedem Level auch ein Mogger versteckt (Katzen mit einem quadratischen Schädel), die meist sporadisch durch einzelne Bereiche stolzieren und darauf warten aufgesammelt zu werden.

Unterschätzen sollte man Little Deviants allerdings auf keinen Fall, denn trotz der kindisch aussehenden Grafik, merkt man bereits nach wenigen Minuten, dass der Schwierigkeitsgrad des Spiels überraschend hoch ausgefallen ist. Kombiniert mit der etwas schwammigen Steuerung, kann es Aufgrund dessen stellenweise zu richtigen Frustmomenten kommen. Es ist zwar möglich das Spiel lediglich mit dem Freischalten der Bronze-Auszeichnungen abzuschließen, die wirklich große Herausforderung ist es jedoch die Höchstpunkteanzahl zu erreichen und neue Inhalte frei zu schalten und genau das ist wegen der stellenweise ungenauen Bedienung doch etwas zu schwer.

Multiplayer

Wer sämtliche Highscores gebrochen hat und kaum noch Herausforderung in dem Spiel findet, der kann seine Punkte auch auf eine Online-Rangliste hochladen, um sich mit anderen Gamern in der weiten Videospiel-Welt zu messen. Ein direktes Miteinander-Spielen mit anderen PlayStation Vita-Besitzern gibt es jedoch nicht. 

Grafik

Little Deviants besitzt trotz des überaus hohen Schwierigkeitsgrades einen ausgesprochen starken kinderfreundlichen Look, sodass man sich teilweise wirklich wundert, für welche Altersgruppe das Spiel nun eigentlich gedacht ist. Der farbenfrohe Grafikstil verleiht dem Spiel einen sehr lebendigen und vielseitigen Touch wo, Mogger, Roboter und auch die Whomans den MySims-Charakteren aus dem Hause Electronic Arts ähnlich sehen und vom Verhalten her, Ähnlichkeiten mit den Rabbids von Ubisoft aufweisen.

Die sechs Regionen, welche man während der Spielzeit besucht (Wurzelwald, Metroburg, Felsenschlucht, Saftige Weiden, Brandungsbucht und Schwarzrost-Raffinerie) besitzen alle ein komplett individuelles Aussehen, wobei der Grafikstil immer der Gleiche bleibt. Die Art der Minispiele wiederholt sich zwar immer wieder, dies kommt allerdings nicht so auffällig zur Geltung, da die Wiederholung stets in großen Abständen erfolgt und die Vielzahl der im Endeffekt angebotenen Spiele sehr unterschiedlich ist. 

Sound

Dem Spiel wurde eine markante Melodie spendiert, welche nach beinahe jeder Spielrunde abgespielt wird. Diese klingt verspielt und belebt auch die lebendige Art des Spiel, wird aber nach dem 20. Minispiel doch etwas eintönig. Im Spiel selbst ertönen Dudeleien, auf deren Melodie man jedoch so gut wie nie so richtig aufmerksam wird, da man damit beschäftigt ist sich so intensiv auf das Spielgeschehen zu konzentrieren.

Passend zu dem Stil des Spiels grunzen, schreien und jubeln die Deviants fröhlich, wenn sie durch die einzelnen Areale tollen und werden von dem hin und wieder vorkommenden Gejaule der Katzen begleitet. 

Abschließende Worte

Es scheint als hätten die Entwickler bei BigBig Studios versucht die Casual- und Hardcore- Gamer mit der jüngeren Generation an Videospielern in diesem einen Spiel zu verbinden, denn Little Deviants besitzt trotz der fröhlich heiteren Kiddy-Grafik einen viel zu hohen Schwierigkeitsgrad und einer umständlichen Steuerung, um sie den Kindern zumuten zu können. Unglücklicher Weise besitzt das Spiel mit nur 30 Levels und einem Online-Rankingboard viel zu wenig Inhalt, um den Ansprüchen eines, nach Herausforderung suchenden, Gamers gerecht zu werden. 

Puntebewertung:

Gameplay 7,0

Grafik 6

Sound 5,0

Gesamt: 5,5

Kurzbewertung: Ein nicht ganz kinderfreundliches Spiel mit kniffliger Steuerung und Schwierigkeitsgrad. 

– 30 fordernde Minispiele

– Vita-Hardware wird vielseitig genutzt 

– Steuerung manchmal zu schwammig

– Zu verspielte Optik für Erwachsene

– Viel zu schwer für jüngere Gamer

– Lediglich Online-Punktelisten

– Mit 30 Levels etwas zu kurz 

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

Xionx sagt:

Also was die Schwierigkeit angeht hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Manche Level sind sogar mit Bronze abschließen eine riesige Herausforderung. Für Gold (manche Silber) muss man schon sehr lange ein Level üben und Perfektionieren.

Geektor sagt:

So ist es. Deshalb habe ich mich auch gewundert, wieso es so dermaßen als Kinderspiel beworben wurde.

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