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The House of the Dead 4
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Follow Publisher: Sega
Entwickler: Sega
Altersfreigabe: 18+
Release: 18. April 2012

The House of the Dead 4

Site Score
7.0
Good: ThotD 4 SP wird später freigeschalten, Endlich auch auf der PlayStation 3 spielbar!
Bad: Keine deutschen Untertitel, Mangel an austauschbaren Waffen
User Score
6.5
(2 votes)
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Rating: 6.5/10 (2 votes cast)

Willkommen erneut im Haus der Toten!

Sechs Jahre sind vergangen, seitdem The House of the Dead 4 (ThotD 4) einige der örtlichen Arcade-Hallen unsicher gemacht und eifrige Gamer Münze für Münze in den Bann der furchterregenden Zombie-Welt von Sega entführt hat. Nach dem Release des Grindhouse-Ablegers Overkill auf der Nintendo Wii und anschließend deutlich später auf der PlayStation 3, hat eigentlich so gut wie keiner mehr mit dem Release eines weiteren Ablegers der Horror-Reihe auf den Heimkonsolen gerechnet. Daher war es umso überraschender, als Sega im Frühjahr 2012 den vierten Teil der Saga exklusiv für PlayStation 3 angekündigt hat. Dass eine Trophäen-, HD- und Move-Unterstützung mit an Board sind, war von Anfang an klar. Schauen wir uns jedoch an, was das Arcade-Spiel außerhalb der Arcade-Hallen so zu bieten hat und ob man sich die Münzen doch lieber für den örtlichen Spielautomaten aufheben sollte. 

Ein storytechnischer Lückenfüller deluxe!

Das tolle an The House of the Dead 4 ist, dass nur wenige Leute wirklich in den Genuss des Spieles gekommen sind, da das Spiel außerhalb Japans nur in wenigen Arcade Hallen zu sehen war. Dieser Teil versetzt den Spieler in die Geschehnisse zwischen dem zweiten und dritten Ableger der Reihe, wobei man in die Rolle von James Taylor schlüpft und vom blonden Neuling Kate Green begleitet wird. Gemeinsam kämpft man sich durch die wandelnden Massen an verrottetem Zombiefleisch, deckt die dunklen Machenschaften eines irren Forschers auf und wird Zeuge einer atomaren Explosion auf dem Planeten Erde. Das Spiel besitzt sechs Levels, welche den Spieler durch unterschiedliche Areale waten lässt, wobei nach dem Absolvieren des Storymodus, zwei neue Levels freigeschalten werden, in denen man mit Agent G (wahrscheinlich der berühmteste Agent der Spielreihe) die Geschehnisse der Erweiterten Version des Spiels erleben darf, welche nur für kurze Zeit in Japan zu sehen waren. 

Gameplay

On Rail-Shooter typisch wird der Spieler in The House of the Dead 4 auf Schienen entlang durch das Level befördert. Stellenweise kann man selbst entscheiden in welche Richtung man voran schreiten möchte, während man sich durch die torkelnden Mengen untoter Lebewesen und kreischenden Mutanten schießt. Passend dazu kann man das Zombie-Abenteuer entweder mit dem PlayStation Move- oder aber auch dem PS3-Controller bestreiten, ersteres ist aber nicht nur von der Atmosphäre authentischer, sondern auch wesentlich einfacher zu bedienen.

Durch das Drücken des Trigger-Buttons werden die Schüsse der Waffe abgefeuert, ein leichtes Schwenken ladet das Schießeisen nach. Das Drücken des Move-Knopfes lässt eine der im Inventar gelagerten Handgranaten auf die Zombiemeute zurollen, die diese binnen Sekunden in Stücke reißt. Gelegentlich muss der Controller auch geschüttelt werden oder in eine spezifische Richtung gerissen werden, um herannahende Monster von sich zu stoßen oder Aktionen wie dem Öffnen einer Türe oder das Rammen eines beifahrenden Wagens zu tätigen.

Durch das Landen von Treffern, Aufsammeln von Münzen und Besiegen von Endbossen, erspielt man Punkte, die am Ende des Levels zusammen gezählt werden. Anschließend wird eine Note vergeben. Die Höhe der Punkte ist dabei davon Abhängig, wie akkurat die Schüsse des Spielers waren beziehungsweise welche Körperteile getroffen wurden. So wird ein einzelner Kopfschuss mit mehr Punkten belohnt, als wie wenn man den Zombie im Kugelhagel ins virtuelle Nirvana schickt.

Etwas schade ist, dass man lediglich nur die Standardwaffe und die Handgranaten als Waffen zur Auswahl hat. Angesichts der Tatsache, dass es sich um einen Arcadehallen-Shooter handelt, ist die Sache allerdings verkraftbar. Dennoch ist es ein minimaler Rückschritt in Betracht des unlängst erschienen storytechnischen Nachfolgers The House of the Dead: Overkill, in dem man nicht nur mit mehreren Waffen spielen, sondern diese auch verbessern konnte. 

Multiplayer
Die Punkte, die während dem Abenteuer gesammelt werden, werden auf einer Online-Rangliste gespeichert und können mit den Highscores anderer Zombie-Vernichter verglichen werden.
Mit einem zweiten Move- oder einem PlayStation 3-Controller hat man darüber hinaus die Möglichkeit das Spiel offline zu zweit mit einem weiteren Spieler zu bestreiten oder – wie es richtige Draufgänger machen – alleine mit zwei Waffen zu bestreiten.

Grafik

Die HD-Aufbereitung hat dem Spiel sichtlich gut getan, wenn auch an mehreren Stellen, erkennbar ist, dass man sich beim Entwerfen der Oberflächentexturen nicht sonderlich viel Mühe gegeben hat. Dafür besitzt der erweitere Modus von The House of the Dead 4 SP einen farbenkräftigen Ton und bietet einen beeindruckenden Bosskampf, so wie es sich On-Rail-Shooter- und Fans der Reihe gewünscht haben.

Die Gegnervielfalt hält sich in diesem Ableger etwas in Grenzen, kann aber dafür mit fordernden Endbossen überzeugen, wo vom Spieler etwas mehr Können abverlangt wird als bei den durchschnittlichen Gegnern, welche man während dem Spiel begegnet. 

Sound

Die schnellen Rhythmen von The House of the Dead 4 sind typisch für die Reihe gewählt worden und tragen zu der Nostalgie der Saga bei. Sie untermalen dabei die Stimmung, die aufkommt, wenn Taylor und Green rasant durch die Hallen, Gassen und Laborgänge des Spiels schreiten und auf dem Weg tonnenweise Gegner erledigen.

Die Sprachausgabe und auch die Untertitel sind dabei ausschließlich in englischer Sprache gehalten worden. Die Dialoge sind dabei nicht sonderlich up-to-date mit unserer Zeit, betont aber einmal mehr die ironisch-lustige Seite der Reihe. 

Abschließende Worte

The House of the Dead 4 kann zwar nicht mit aktuellen Shootergrößen und vielseitigen Titeln wie einem Resident Evil: The Umbrella Chronicles mithalten, dafür bietet es Nostalgikern und Liebhaber der weltweit bekannten Reihe die Möglichkeit ein hierzulande noch nie gesehenes Videospiel, welches größtenteils nur in japanischen Spielhallen zu sehen war, direkt im Wohnzimmer anzuspielen und das ohne zahllose Münzen ausgeben zu müssen. Das Spiel bleibt dem Genre treu, zeigt die Saga von seiner besten Seite und bietet mit erweiterten Inhalten und einer soliden Grafik einen guten Kaufgrund für kurze Unterhaltung auf Gamer-Abenden. 

Punktebewertung:

Gameplay: 7,5

Grafik: 6,5

Sound: 7,0

Multiplayer: 7,0

Gesamt: 7,0

Kurzbewertung: Nostalgisches On-Rail-Zombiegemetzel vom Feinsten 

– ThotD 4 SP wird später freigeschalten

– Endlich auch auf der PlayStation 3 spielbar!

– Mehrere Entscheidungsmöglichkeiten

– Mit Move- als auch PS3-Controller bedienbar

– Keine deutschen Untertitel

– Mangel an austauschbaren Waffen 

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

Gingerninja sagt:

Also ich gebe lieber 15€ dafür aus als unendlich viele 2€ Münzen in der Spielhalle. ^^‘

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