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Uncharted: Golden Abyss
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Follow Publisher: Sony
Entwickler: Sony Bend
Altersfreigabe: 16+
Release: 22. Februar 2012

Uncharted: Golden Abyss

Site Score
8.5
Good: Umfangreiches Abenteuer im Taschenformat, Beeindruckende Panorama-Blicke, Intensive Ausnutzung der Hardware
Bad: Feuer wird sehr verpixelt dargestellt, Schießsteuerung sehr schwammig
User Score
9.0
(1 votes)
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Rating: 9.0/10 (1 vote cast)

 

Neues Studio, neues Glück!

Drei stolze Ableger der Uncharted-Reihe gibt es bereits. Somit war es nur eine Frage der Zeit, wann der erste portable Teil der Serie erscheinen würde. Dass dieser gleich zum Release der PlayStation Vita in die Gamerbuden kommt, ist eine überraschende und erfreuliche Sache – man hat ja nichts gegen hochkarätige Abenteuer im Taschenformat! Da dieses Mal nicht Naughty Dog, sondern Sonys Unterdivision Bend Studio an den Entwicklerpulten saß, heißt es, dass das Spiel nicht komplett, aber dennoch ein bisschen anders als die bisherigen Titel sein muss. Unseren Eindruck zu dem ersten portablen Uncharted gibt es hier.

Nathan Drake kann es nicht lassen…

Das Los der Schatzsucher ist manchmal ordentlich bitter. Kaum befindet sich der junge Abenteurer mit einem Arbeitskollegen auf einer Entdeckungsreise, gerät er schon wieder in Schießereien. Natürlich ist erneut auch eine Frau im Spiel! In 34 Kapiteln hebt Nate nicht nur seinen, chronologisch gesehen, ersten Schatz (das Spiel findet storytechnisch vor dem ersten PlayStation-Ableger statt), er deckt auch die Geheimnisse der Kuna, die üblen Machenschaften der Odessa Mining Company und die bezaubernde Welt einer längst verlorenen Zivilisation auf. Der Spieler schlüpft dabei nicht nur in die Rolle des kletternden und schießenden Neo-Indiana Jones, sondern kann durch die Hardware der PlayStation Vita das erste Mal wortwörtlich Hand auf einige archäologischen Arbeiten legen und der Welt von Uncharted somit noch ein Stückchen näher rücken.

Die Story von Uncharted: Golden Abyss ist dafür, dass nicht Naughty Dog die Entwicklungen an dem Spiel geleitet hat, wirklich gelungen und bietet mit interessanten Charakteren und beeindruckenden Momenten mehrere Stunden Unterhaltung. Lediglich die passive Rolle von Chase war stellenweise etwas ermüdend, ebenso wie Drakes ständige Naivität gegenüber seinem untreuen Kameraden Dante.

Gameplay

Im ersten Teil wurde mehr geschossen, im zweiten mehr geklettert, im dritten folgte der Ausgleich. Uncharted: Golden Abyss hingegen bringt von allem ein bisschen was und stellt eine komplett neue Seite im Schatzsucher-Universum vor: Das archäoligische Arbeiten. Dank des Touchscreens der PlayStation Vita wird der vordere Bildschirm zum Erstellen von Kohleabdrücken alter Steinmeiselungen, Öffnen von Zahlenschlössern, Säubern von Gegenständen und Zusammenlegen von Puzzles verwendet. Dabei bleibt es jedoch nicht, denn die Entwickler haben noch für zahlreiche weitere berührungssensitive Steuerelemente eingebaut. Es bleibt somit dem Spieler überlassen, ob er Schlägereien, Klettereinlagen oder das Rein- und Rauszoomen mit Waffen über den Touchscreen oder die Tasten tätigt – beides ist optional und jederzeit möglich. Dazu kommt noch die Verwendung der Kippsensoren beim Balancieren über morsche Baumstämme, das Fotografieren von archäologisch interessanten Fundstellen und Durchleuchten von Pergament mit Hilfe der Kamera. Viele der innovativen Eingabeformen erweisen sich als durchaus Gameplay-Unterstützend, das Balancieren über Baumstämme ist jedoch auf die Dauer etwas anstrengend und in manchen Situationen sogar sehr frustrierend.

Kletterpassagen und Schusseinlagen gibt es trotzdem immer noch, auch wenn letzteres nicht ganz so reibungslos über die Bühne geht, wie man es gewohnt ist. Zwar könnt ihr die Sicht über die Schulter jederzeit über die Dreiecktaste ändern, dafür werden die Schusseinlagen durch die etwas unstabile Führung mit dem zweiten Analogstick erschwert. Es wird somit teilweise richtig knifflig schnell und genau zu zielen. Um euch die abenteuerliche Suche nach spezifischen Foto-Lokations oder mit Bambuspflanzen verdeckten Geheimwegen etwas unter die Arme zu greifen, wird bei wichtigen Orten auf der rechten Seite eine Leiste eingeblendet. Anhand dieser kann jeder Spieler eruieren, ob man seine weibliche Begleitung irgendwo hochheben oder ein Foto schießen muss beziehungsweise einen versteckten Schatz aufsammeln kann.

Sowohl die künstliche Intelligenz der Gegner als auch die hübsche Begleitung Chase ist nicht sonderlich beeindruckend. Sämtliche Feinde rennen nach kurzer Überlegung in den für sie tödlichen Kugelhagel und sind meist leicht zu bezwingen. Nates weibliche Partnerin weigert sich Waffen in die Hand zu nehmen und erweist sich lediglich bei vereinzelten Kletterpassagen als hilfreich. Es ist auch schade, dass Studio Bend kein Hinweis-System in das Spiel integriert hat, denn manchmal irrt man in einem Level herum und sucht nach einem Ausweg – dies wurde im dritten Teil auf der PlayStation 3 durch lautes Nachdenken von Nathan eleganter gelöst.

Seit dem Release der PlayStation Vita ist auch die Schwarzmarkt Transaktion-Funktion zu dem Spiel hinzugefügt worden, welche dem Spieler ermöglicht im Spiel verdiente Gegenstände mit anderen Spielern auszutauschen. Diese werden im Spielverlauf durch das Erledigen von Gegnern aufgesammelt, haben allerdings keinen größeren Nutzen und werden nicht einmal benötigt, um die Platinum-Trophäe des Spieles zu erlangen (Sie schalten aber dennoch fünf Trophäen frei). Allerdings muss man sich hierzu mit dem Internet verbunden haben, ansonsten können die Daten zum Austausch nicht abgerufen werden.

Grafik

Wie es bereits die drei Vorgänger nur allzu gut geschafft haben, treibt Golden Abyss auch auf der Vita die Hardware bis an die Grenzen. Das Ergebnis ist eine hinreißend schöne Grafik, welche allerdings nicht ohne Makel ist. Bewegt man sich durch den Dschungel und die Höhlen, wird man von beeindruckenden Lichteffekten und verblüffend natürlich aussehendem Wasser begeistert, aber durch oftmalig auftretendes Tearing, mangelnde Kantenglättung und komplett verpixelte Feueranimationen enttäuscht. Die prächtigen Farben und beeindruckenden Sonnenuntergänge und Panorama-Blicke machen das Spiel aber zu einem grafischen Blockbuster! Die Filmsequenzen sehen auch auf der portablen Konsole fantastisch aus und beinhalten auch manchmal blinkende Objekte, bei denen es sich um sammelbare Gegenstände beziehungsweise Schätze handelt.

Die Levels sind sehr abwechslungsreich gestaltet worden und erwecken mit versteckten Nebenpassagen, die durch die Verwendung der Machete freigelegt werden können, das Gefühl, dass das Spiel nicht so linear ist wie man es von den PlayStation 3-Versionen in Erinnerung hat. Das Aussehen der Charaktere ist, wie man es nicht anders von einem Ableger der Uncharted-Reihe erwartet, sehr authentisch und die neu vorgestellten Spielfiguren sehr sympathisch. Es ist dennoch eigenartig, dass die Körper der besiegten Feinde spurlos verschwinden, wenn sie besiegt werden.

Sound

Bis auf die Titelmelodie wurden Uncharted: Golden Abyss viele neue Soundtracks hinzugefügt. Als Kenner der Reihe hört man zwar hier und da bekannte Töne, die Kirchengesänge und Melodien, welche man in den Höhlen zu hören bekommt, sind allesamt neu und bringen frischen Wind in die Reihe. Einige der Schusswaffen klingen jedoch so futuristisch als wären sie Waffen der Klonkrieger aus Star Wars.

Die Synchronisation der Charaktere ist sehr gelungen und passt sowohl auf englisch als auch in deutsch hervorragend zu den Spielfiguren. Bei Drakes Kontrahenten kommt es jedoch oftmals vor, dass sie überrascht „Er hat eine Waffe” und das obwohl der Schusswechsel bereits seit guten fünf Minuten im Gange ist. 

Abschließende Worte

Nathan Drake ist nicht ohne Grund einer der beliebtesten, modernen Abenteurer dieser Konsolengeneration. Auch im Hosentaschenformat schafft es der junge Charmeur mit Kletter- und Schusseinlagen zu überzeugen, selbst wenn diese in Golden Abyss fast nur nebensächlich sind, denn die Touchscreen-lastigen Aufgaben sorgen für Archäologen-Arbeit der besonderen Art. Dies kann zwar mitunter etwas lästig sein, sorgt aber für den besonderen Kick, wenn man Helden wie Indiana Jones oder Tomb Raider auf der Spur ist. Grafisch und soundtechnisch kitzelt Bend Studio eine ordentliche Leistung aus dem Spiel, zeigt jedoch auch stellenweise ein paar unschöne Momente. Für eines der ersten Titel, die für PlayStation Vita erhältlich ist, bietet das erste portable Uncharted-Abenteuer eine gelungene Fortsetzung der hochkarätigen Spielreihe.

Punktebewertung:

Gameplay: 8,5

Grafik: 8,5

Sound: 9,0

Gesamt: 8,5

Kurzbewertung: Drake macht auch portabel eine vorbildlich gute Figur! 

– Umfangreiches Abenteuer im Taschenformat

– Beeindruckende Panorama-Blicke

– Intensive Ausnutzung der Hardware

– Schwarzmarkt – Near-Interaktion 

– Feuer wird sehr verpixelt dargestellt

– Schießsteuerung sehr schwammig

– Balancieren via Kippeffekt ist nervig

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

Bulletwitch sagt:

Eines meiner persönlichen Most Wanted-Titel für die PS-Vita. Wenn überhaupt das einzige Spiel, das auf der Vita aktuell Sinn macht gekauft zu werden.

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