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Batman: Arkham City
Follow Publisher: Warner Bros.
Entwickler: Rocksteady Studio
Altersfreigabe: 18+
Release: 21. Oktober 2011

Batman: Arkham City

Site Score
9.0
Good: Story wird hervorragend erzählt, So umfangreich war Batman noch nie!, Vielfältig auf allen Ebenen
Bad: Batmans Bewegung ist etwas zu kantig, Catwoman-Missionen nur mit DLC-Code spielbar
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10.0
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Once again, here comes Batman!

Wer Batman: Arkham Asylum gespielt, The Dark Knight gesehen hat und fieberhaft auf den neuesten Batman-Streifen wartet, der diesen Sommer in die heimischen Kinosäle kommt, dürfte an dem Actiontitel Batman: Arkham City nicht vorbei gekommen sein. Das Entwicklerstudio Rocksteady konnte sich bereits mit einem Titel gekonnt beweisen, nun gilt es die künstlerische Seite zu erweitern und den dunklen Rächer in ein neues Abenteuer zu schicken – unseren Eindruck zu dem zweiten Streich der britischen Entwickler lest ihr in diesem Bericht.

Ein mächtiger Mann in Nöten…

Bruce Wayne ist nicht nur ein Macho und wissbegieriger Multimillionär sondern abseits seiner immer wichtiger werdenden Nebentätigkeit als Batman mehr und mehr an der Politik von Gotham City interessiert. Es ist nur leider zu blöd, dass er bei einem seiner Pressekonferenzen kurzer Hand entführt wird und auf dem Gelände der riesigen Anstalt Arkham City erwacht – einem Stadtteil in dem Verbrecher und Geisteskranke frei leben können und unter der Führung von Joker und Pinguin für Unruhen sorgen. Sekunden nach der öffentlichen Demütigung vor zahlreichen gewalttätigen Insassen kann sich Bruce jedoch befreien und seinen Butler kontaktieren, der ihm mittels einer Drohne seine nötige Batman-Ausrüstung zukommen lässt.

Nach dem Wiedersehen einiger berühmter Charaktere wie Harley Quinn, Two Face und Mr. Freeze erfährt der dunkle Ritter von Jokers zerstörerischem Projekt, das den Namen „Protokoll 10“ trägt und ein weiteres Mal beweist, dass der blasse Komiker mit grünem Haar nicht alle Tassen im Schrank hat. In einem Wettlauf gegen die Zeit versucht Batman erneut das Wohl seiner Heimatstadt und das seiner eigenen Haut zu bewahren.

Das Spiel besitzt mit Abstand eine der interessantesten und abwechslungsreichsten Geschichten, die Batman-Fans je zu Gesicht bekommen haben. Die zahlreichen, neuen technischen Gadgets und haarsträubende Locations motivieren ständig zum Weiterspielen und selbst wenn man sich nicht auf die Hauptstory konzentriert, warten noch zahlreiche Side-Quests und Herausforderungen darauf, absolviert zu werden. Gegen ein kleines Entgelt lassen sich noch zusätzliche Challenges mit Catwoman und Pinguin freispielen. Die ins Spiel integrierten Rätsel mit The Riddler dürften aber für ausreichend zusätzlichen Spielespaß sorgen.

Während Batman sich mit Jokers Handlangern herumprügelt, jagt Catwoman Bösewichten wie Two Face und Poison Ivy hinterher und erweitert den Spielumfang um einen kleinen Teil. Beide Inhalte kombiniert ergeben eine ungefähre Gesamtspielzeit von 30-40 Stunden, wobei die benötigte Zeit der gesamten Side-Quests und die Suche nach sämtlichen Riddler-Artefakten nicht  in dieser berücksichtigt sind.

Gameplay

Batman: Arkham Asylum konnte bereits mit einem abwechslungsreichen Gameplay begeistern, die Fortsetzung setzt allerdings noch eins drauf und fasziniert zudem mit einem verbesserten Kampfsystem. Unmengen technischer Geräte, die im stetigen Verlauf der Story freigeschalten werden, sorgen zudem dafür, dass die Raufereien nicht langweilig werden und es in dem Handgemenge nicht zu eintönig wird. Batman verwendet seine Umgebung zu dem wesentlich effektiver, sodass der eine oder andere Gegner auch mal beabsichtigt mit dem Kopf gegen den Randstein fliegt oder in Form eines Überraschungsangriffs durch dünnere Wände ausgeschalten werden kann.

Es ist wirklich ein Genuss, sich über die Dächer der großflächigen Stadt von Arkham City zu schwingen und dabei gelegentlich einen Abstecher auf dem heißen, verschmutzen Pflaster, der von Ganoven überrannten Gegend, zu machen. Ständig spürt man den Blick der Helikopter im Nacken, wird von halbstarken Gegnern angepöbelt und kann bei den zahlreichen Stealth-Einsätzen in die Haut des dunklen Ritters schlüpfen – es ist einfach eine herrliche Atmosphäre, die Batman-Fans und auch jene, die nichts mit dem Fledermaus-Mann am Hut haben, geboten bekommen. Erfreulich ist auch, dass man die gesamte Stadt nahezu ohne Ladezeiten erkunden kann. Zwar hüllt sich der Bildschirm hier und da beim Betreten eines Gebäudes doch für einige Sekunden in Dunkelheit, diese kurze Dauer ist jedoch kaum der Rede wert. Interessant ist auch, dass bei der ersten Ladezeit zu Beginn des Spiels Zitate der zuletzt erlebten Geschehnisse angezeigt werden, um die Erinnerungen des Spielers an die letzte Mission aufzufrischen. Das ist gut für all jene Gamer, die das Spiel nach einer langen Pause wieder spielen und sich sofort wieder ins Geschehen integriert fühlen wollen.

Minispiele wie das Hacken von Radiosignalen und der regelmäßig erfolgenden Detektiv-Arbeit Batmans machen die Spielerfahrung abwechslungsreicher und geben den Spielern einen gelungenen CSI-ähnlichen Einblick in die Welt der Ermittler. Mal sucht ihr nach Blutspuren einer entflohenen Attentäterin, dann wiederum scannt ihr die Stadt mit einem Wärmesensor, um die vereisten Hallen von Mr. Freezes Versteck zu finden und hechtet dabei durch die gesamte Stadt, vorbei an den unzähligen, schwer bewaffneten Verbrechern und Übeltätern. Faszinierend ist auch die Art und Weise wie Rocksteady die gesamten Nebenmissionen in das Spiel eingebaut hat. Kleinere Ganoven wie Szasz und The Riddler erwischt man durch Verfolgen von Telefonsignalen oder durch das Lösen immer kniffliger werdender Rätsel und durch das Retten von Unschuldigen – Arkham City sprotzt förmlich vor Vielfältigkeit.

Umfangreiche Biografien der einzelnen Charaktere, werden bei jedem Treffen freigeschalten. Es werden selbst genaueste Details wie Größe, Gewicht (der Brustumfang von Catwoman), das Alter oder der bürgerliche Name der jeweiligen Personen angezeigt. Zudem können sowohl Neueinsteiger als auch eingefleischte Nerds überprüfen wann und wo genau in welcher Ausgabe bestimmte Figuren im Comic das erste Mal zu sehen waren.

Dort wo Batman Fäuste und Technik sprechen lässt, verzaubert Catwoman mit akrobatischen Einlagen und scharfen Hieben ihrer Peitsche. Es ist eine gern gesehene Abwechslung nicht nur ständig den Fleischblock Batman zu erleben sondern auch eine zierliche Dame im Mittelpunkt eines Gerangels zu finden. Ganz besonders die einzelnen Missionen, in denen man Wohnungen von Arkham City plündern muss, um Kampfutensilien für die Katzendame zu finden, sind ein erfrischender Batman-Ersatz. Für jene Gamer, die nicht in den Genuss des Vorbesteller-Bonuses gekommen sind und sich den Code, der die im Spiel vorhandenen Missionen und zahlreichen Riddler-Trophäen freischaltet, nicht kostenpflichtig herunterladen wollen, ist es jedoch eine herbe Enttäuschung und man fühlt sich ein wenig wie ein Esel, der einer, vor dem Gesicht baumelnden, Karotte hinterher rennt. Die Herausforderungen des Riddler ermöglichen euch des Weiteren ein kleines Wettrennen mit Freunden zu machen, da eure Punkte in einer Rangliste verglichen werden und somit ein zusätzlicher Ansporn für hohe Kampfkombinationen entsteht. Es ist natürlich nicht essentiell für die Story, aber ein netter Zeitvertreib, wenn man mal nicht Joker, Poison Ivy oder anderen Bösewichten nacheifern möchte.

Besitzer der Collector’s Edition werden nicht nur über die detaillierte Batman-Figur und den Soundtrack von Arkham City erfreut sein, denn man bekommt noch zusätzlich das „The Dark Knight Returns”-Kostüm und die Iceberg Lounge Challange Map-Download-Codes. Ein Code für einen früheren Zugriff zur Gotham City Impostors-Beta liegt dem Paket ebenfalls noch bei, aber für den genauen Inhalt der Collector’s Edition nehmt ihr am Besten unser kurzes Unboxing-Video zu Rate.

Grafik

Die Leute von Rocksteady Studios haben es tatsächlich geschafft die Figuren in den Filmsequenzen noch besser und die Bewegungen Charaktere realistischer aussehen zu lassen. Man merkt Batman: Arkham City teilweise sogar richtig an, dass es versucht ebenso interaktiv zu sein wie eine bestimmte Spielreihe, die man aus dem Hause Naughty Dog kennt, aber aufgrund der teilweise doch recht kantigen und ruckartigen Bewegung des Protagonisten erreicht das Stück Software leider nicht ganz die natürlich wirkende Atmosphäre eines Uncharted-Ablegers. Dennoch kommt die gesamte Geschichte mit den beeindruckenden Kameraführungen und der realistischen Charakterreaktionen hervorragend rüber. Anders als im Vorgänger ist das Menü im Spiel nicht im Comic-Stil gehalten, sondern mehr technischer gestaltet worden. So sieht man an allen Ecken und Kanten das Logo von Waynetech hervorblicken – ein weiterer Versuch den Spieler tiefer in die Welt von Bruce Wayne zu entführen.

Die Stadt ist sehr umfangreich, detailliert und kann mit gelungener Abwechslung und einer Vielzahl interessanter Locations für Gänsehaut sorgen – ja, so herrlich kann das Erkunden von Arkham City sein!

Sound

Die Titelmelodie hört sich fast an als kämen sie von Hans Zimmers Künstlerfinger. Dieses lehnt sich an die hervorragenden Kernmelodien der Batman-Filme und untermalt mit düsteren Melodien nicht nur das Opening sondern auch den Rest des Spiels mit einer einzigartigen Stimmung.

Die Synchronisation nahezu aller Charaktere im Spiel zeugt nicht nur davon, dass Rocksteady sich wirklich Mühe gegeben hat, Batman: Arkham City umfangreich und interessant zu gestalten sondern auch belebter wirken zu lassen. Es ist einfach interessant den Ganoven untereinander beim Austauschen von Meinungen zuzuhören und Anhand dessen eine bessere Taktik zum Ausschalten aller Zielobjekte zu schmieden.

Abschließende Worte

Rocksteady hat es tatsächlich geschafft die Erfolge des Vorgängers zu toppen und bereitet mit Arkham City noch mehr Freude unter den Reihen der Fans und Gamer. Mit dem neuen Abenteuer erhält man nicht nur das abwechslungs- und umfangreichste Batman-Spiel, das je existiert hat, es gibt dem Spieler auch die Möglichkeit den Aktivitäten des dunklen Ritters so detailgetreu nach zu gehen wie noch nie! Die Entwickler überzeugen mit einem brillianten Storytelling, welche selbst nach monatelanger Pause auf Anhieb problemlos fortgesetzt werden kann, und macht das Spiel durch unikate Gameplay-Elemente so faszinierend. Es ist zwar etwas enttäuschend, das bestimmte Story-Teile wie der Part mit Catwoman bereits in das Spiel integriert wurde und man nur durch das Herunterladen eines Codes Zugriff auf diesen erhält. Wer dies allerdings tut, erweitert das Batman-Universum um erfrischende Gameplay-Stunden mit einer reizenden Katzendame. Grafisch und soundtechnisch kratzt Arkham City an der hochwertigen Qualität der Uncharted-Ableger, kommt aber wegen einzelnen Unreinheiten etwas kantig hinüber, kann aber im Angesicht der riesigen Welt dennoch in voller Linie begeistern.

Punktebewertung:

Gameplay: 8,5

Grafik: 9,0

Sound: 9,0

Gesamt: 9,0

Kurzbewertung: Batman lebt in Arkham City mehr als in jedem anderen Spiel zuvor! 

– Story wird hervorragend erzählt

– So umfangreich war Batman noch nie!

– Vielfältig auf allen Ebenen

– Synchronisation fast aller Charaktere

– Passend improvisiertes Menüdesign

– Ausführliche Biografien der einzelnen Figuren

– Batmans Bewegung ist etwas zu kantig

– Catwoman-Missionen nur mit DLC-Code spielbar

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

Eure Meinung dazu?

Spiry sagt:

Sehr gutes Review!
Hab echt Lust bekommen, mir den 2. Teil endlich zuzulegen.

Allerdings ist die Überschrift falsch: Arkham ASYLUM war ja der erste Teil 😉

Geektor sagt:

Danke, hab’s sofort geändert. 😉

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