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Mega Man


  • Zu viert auf der Jagd nach den Wesen des Nordens
    Gerade als die Kongs ein Fest feiern wollen, stürmt plötzlich ein arktischer Wind zum Fenster herein. Dafür verantwortlich ist eine Horde tierischer Vikinger, die mit Hilfe eines magischen Blashorns die gesamte Kong-Insel in Eis und Schnee hüllen und dabei die Affenbande in hohem Bogen gen Horizont befördern.

    Das lassen sich unsere Protagonisten natürlich nicht gefallen und bahnen sich nun von Insel zu Insel ihren Weg Richtung Heimat. 

    Gameplay

    Cranky Kong ist der coolste, spielbare Zugang in der haarigen Affenbande!

    Jede der Inseln stellt dabei eine thematische Welt dar und ist wieder in mehrere Levels unterteilt die mittels Weltkarte angesteuert werden. Um dieses Abenteuer zu bewältigen stehen Donkey Kong die gewohnten Moves zur Verfügung: Laufen, Springen, Rollen und Stampfen. Auch der Signatur-Move der Serie, der „Roll-Sprung“ ist natürlich wieder mit dabei und bringt wieder einiges an Speedrun-Potenzial mit. Auf das im Vorgänger eingeführte „Pusten“ wurde dagegen dankenswerter Weise verzichtet – dieses war spielflussstörend und schlichtweg unpassend.
    Nicht verzichtet wurde auf den spielarren Charakter Diddy Kong, der sich wieder, sobald man ihn in einem Level aus seinem Fass befreit, auf dem Rücken des Spielers hängt und mit seinem Jetpack, wie gehabt, eine kurze Schwebephase im Sprung ermöglicht.
    Doch Diddy ist diesmal nicht der einzige Mitstreiter aus der Kong-Familie. Steht ein „DX“ auf dem Fass, springt Dixie Kong heraus – mein persönlicher Favorit der Kong-Historie (ihren ersten Auftritt hatte sie damals an der Seite von Diddy in Donkey Kong Country 2 meinem Lieblinsgame der Reihe). Dixies Power gewährt euch ebenfalls eine Schwebephase, allerdings mit einem kleinen Aufschwung am Ende des Moves, wodurch man höher gelegene Plattformen erreichen kann.

    Die letzte Ergänzung der Affenbande ist mit Cranky Kong wohl auch die überraschendste und coolste, über die sich Fans im Vorfeld am meisten freuen durften. Der Ur-Kong (Cranky stellt ja bekanntlich den ersten Donkey Kong aus dem gleichnamigen Spiel von 1981 dar) bringt nämlich seinen Gehstock mit. Anstatt Donkey wie üblich damit zu schlagen, kann man diesen wie einen Pogostick benutzen, um sich damit vom Boden abzufedern. Dies bringt einige Vorteile mit sich. So kann man einerseits damit höher springen und andererseits auch unbeschadet auf stacheligem Untergrund und Gegner mit Hörnern einen Treffer landen indem man ihnen auf den Kopf springt.
    Die Endbosse sind sehr kreativ gestaltet worden, mehrstufig, intensiv und ziemlich fordernd.

    Meistens findet man in den Levels Multifässer, deren Beschriftung laufend wechselt, so dass man sich aussuchen kann welchen Charakter man haben möchte. Die Partnerwahl will dabei gut überlegt sein, da das Leveldesign an die Fähigkeiten der neuen Kongs angepasst ist und manche Geheimnisse nur im richtigen Team erreicht werden können. Mit Geheimnissen sind natürlich in erster Linie Puzzleteile gemeint, die es in jedem Level in unterschiedlicher Anzahl zu sammeln gibt. Wie bei Donkey Kong Country Returns sind diese teils sehr gut versteckt, so dass man sich am Ende oft mal wundert wie so viele „übersehen“ werden konnten. Geheime Ausgänge, die zu Extralevels führen bilden eine Neuheit in dem Spiel. In welchen Levels es diese Ausgänge zu finden gibt, lässt sich durch die angedeuteten Wege auf der Weltkarte erschließen. In jeder Welt gelangt man so zu zwei zusätzlichen Levels. Gelingt es alle zu bewältigen, werden die Tempellevel freigeschalten, welche sich schon im letzten Titel der Reihe durch ihren ungewöhnlich hohen Schwierigkeitsgrad behaupten konnten. Bereits im Tempel der ersten Welt verbringt man 90% des Levels ohne Plattform unter den Füssen, nur von Gegner zu Gegner über den Abgrund springend.
    Dabei zeigt sich einmal mehr das hervorragende Leveldesign von Retro Studios. Timing und Positionierung von Plattformen, Gegnern und Fässern sind so perfekt aufeinander abgestimmt, dass im Idealfall alles in einem Fluß abläuft. Für Faszination sorgt dabei, dass dieser nahtlose Fortlauf selbst im Speedrun bestehen bleibt, selbst wenn die Vorwärtsbewegung überwiegend aus Rollsprüngen besteht und dabei Gegner und Plattformen komplett ausgelassen werden.

    Um den Spieler möglichst oft in den Genuss dieses Phänomens kommen zu lassen, motiviert das Spiel ebenfalls damit, jedes Level nochmal für Bronze-, Silber-, und Goldmedaillen auf Zeit zu spielen. Für Hardcore Jump’n’Run-Spieler ein absolutes Fest. Wer auf eine gute Herausforderung steht, wird sich auch über das Comeback von Levels mit dem „beliebten“ oder eher berüchtigten Raketenfass freuen.
    Neben den vielen bekannten Elementen haben sich die Entwickler aber auch einiges Neues einfallen lassen. Die Vielfalt und der Abwechslungsreichtum der Levels sind enorm und lassen wirklich keinen Platz für Langeweile. 

    Fighting the really big ones
    Viele Gedanken haben sich die Game-Designer offensichtlich auch über die Endbosse gemacht. Sie sind allesamt sehr kreativ gestaltet worden, mehrstufig, intensiv und ziemlich fordernd. Was daran ausgesprochen gut gefällt ist, dass es sich dabei um Endgegner im klassischen Sinn handelt – wie es sie schon zu 8-Bit Zeiten gab. Zuerst gilt es die Angriffe des Gegners zu lernen und eruieren wie man diesen ausweicht, dann die Schwachstelle zu finden und wann wie man diese treffen kann. Hat man Erfolg, kommt die nächste Stufe, in der es völlig neue Angriffsmuster und Treffermöglichkeiten gibt. Gewinnt man so einen minutenlangen hochkonzentrierten Kampf, ist das Gefühl einfach nur grandios. Es erinnert daran wie man als Kind die ersten großen Bosse endlich bewältigt hat. 

    Going Bananas in 3D
    Besonders viel Spaß macht auch die technische Umsetzung des 2,5D Games. Statt scrollender Hintergrund-Ebenen erstreckt sich die 3D-Spielwelt in die Tiefe des Raumes. Die Designer hatten sichtlich Spaß damit und schicken den Spieler immer wieder mal mit Fasskanonen in den Hintergrund des Levels oder auf eine Rundfahrt um einen riesigen Baum herum. Außerdem nutzen sie die Gelegenheit, um mit neuen Perspektiven zu experimentieren. So gibt es Lorenfahrten – die in einem Donkey Kong Country natürlich nicht fehlen dürfen – bei denen man das Geschehen schräg von hinten oder aus der Vogelperspektive betrachtet.  

    The good, the bad and the ugly
    Bei all dem Lob, gibt es aber auch etwas Tadel zu verteilen. Zunächst bei einem weiteren neuen Element; den Unterwasser Passagen. Diese waren bereits in den ersten Donkey Kong Country-Ablegern berüchtigt und kehren nun wieder zurück. Gegner können nun unter Wasser attackiert werden, wobei man stets Luftblasen finden muss, um das Überleben des Affen gewährleisten zu können. Das macht vor allem die Suche nach Puzzleteilen sehr mühsam. Insgesamt sind die Unterwasserlevels sehr anstrengend und teilweise frustrierend geworden, was wirklich schade ist, da sie optisch und auch von der Steuerung her sehr zu gefallen wissen.

    Die HD-Grafik sorgt für mehr Übersicht und realistischere Details.

    Das größte Problem das ich mit Tropical Freeze hatte, war die Suche nach den Puzzleteilen. Einerseits sind diese oft wirklich gut versteckt, was in Ordnung ist, wenn es nicht anderseits manchmal einfach zu viele davon gäbe. Viele Levels haben 7 oder sogar 9 Teile. Wer sie alle finden will, muss sich fast schon im Schritttempo bewegen, um ja nichts zu übersehen. Besonders schlimm ist, dass es nun auch vermehrt Puzzleteile gibt, die erst erscheinen wenn man eine Sequenz von Bananen aufsammelt. Da man somit gezwungen ist auch sehr ungünstig platzierte Exemplare der gelben Frucht mitzunehmen, stirbt man oftmals auch einen unnötigen Tod.

    Etwas Abhilfe von diesen Problemen kann man sich in Funkys Shop verschaffen. Dort kann man mit den gesammelten Bananenmünzen Items kaufen, die dem Spieler mehr Lebensenergie geben, vor einem Sturz in den Abgrund retten oder sogar bei der Puzzleteilsuche helfen.
    Störend sind auch die Ladezeiten bei den einzelnen Levels ausgefallen. Diese sind zwar nicht allzu lange, aber auch nicht so kurz wie bei beispielsweise bei Rayman Legends. Will man einen Bereich erneut spielen, wird zuerst die Weltkarte und anschließend wieder die Karte selbst geladen. Da springt man doch lieber in einen Abgrund was zum selben Ergebnis aber ohne Wartezeit führt.
    Multiplayer
    Dank dem simultanen Multiplayermodus kann man sich jederzeit auch zu zweit durch das Spiel kämpfen. Dies bringt lustiges Chaos mit sich und gestaltet das Abenteuer etwas abwechslungsreicher.

    Grafik
    Die 3D-Umsetzungen des Spiels sind wahrlich großartig. Sie sieht prächtig aus und steckt voller Leben und liebevoller Details – da lohnt es sich hin und wieder stehen zu bleiben und einen genaueren Blick auf die Umgebung zu werfen. Auch die Charaktere wurden wunderbar designt. Die neuen Gegner sind abwechslungsreich und sehen sehr witzig aus. Selbst technisch gibt es nichts zu beanstanden. Die HD-Grafik sorgt für mehr Übersicht und realistischere Details. Eine besondere Augenweide sind die Kongs selbst, deren Fell nun sichtbar aus einzelnen Haaren besteht, die gelegentlich auch vom Wind durchwirbelt werden. Das ganze Spielgeschehen erfolgt dabei ruckelfrei und absolut flüssig. 

    Sound
    Retro Studio hat neue Melodien komponiert, die auf clevere Art und Weise zu den bekanntesten Themes des allerersten Donkey Kong Countrys passen – leicht remixed und dennoch immer optimal bei jeder Atmosphäre. Nostalgiker werden zusätzlich in mehreren Levels (insbesondere bei den Unterwasser-Arealen) mit bekannten Originalsoundtracks konfrontiert. 

    Abschließende Worte
    Erneut präsentieren die Entwickler bei Retro Studios einen Ableger der Donkey Kong Country-Reihe mit sensationellem Leveldesing. Die einfallsreichen Boss-Gegner, die herausragenden Tempel und der anspruchsvolle Schwierigkeitsgrad – alles passt tadellos. Dabei übertrumpfen die Entwickler den Vorgänger durch zusätzliche Spielcharaktere, die für zusätzliche Abwechslung im Gameplay sorgen. Die faszinierende Spielwelt begeistert mit den neuen Unterwasserabschnitten und bereichern die Gamingerfahrung in der 3D-Landschaft. Auch wenn sich das Suchen nach versteckten Puzzleteilen schwierig gestaltet und einige Spielabschnitte wirklich frustrierend sind, überwiegt ein grandioser Gesamteindruck, sodass das Donkey Kong Country Tropical Freeze zu einem würdigen Vertreter der Reihe avanciert. 


     

    – Hervorragender Spielfluss…
    – Anspruchsvoller Schwierigkeitsgrad
    – Grandioses Leveldesign
    – Bosskämpfe
    – 3D-Leveldesign


    – … gebremst durch Puzzelteilsuche
    – Keine Gamepad-Verwendung
    – Begrenzte Luft unter Wasser 

  • Mega Man hat den neuen Beitrag Super Mario 3D World geschrieben vor 5 Jahren, 8 Monaten

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    Mario im Katzenkostüm?! `Nuff said.
    Ok, ein bisschen mehr können wir euch doch noch über das Spiel berichten, wenn ihr unbedingt wollt. Immerhin können auch Luigi, Toad und Princess Peach im (natürlich […]