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The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Follow Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Altersfreigabe: 12+
Release: 3. März 2017

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Site Score
9.0
Good: Einblicke in Links und Zeldas Gedanken, Sehr inhaltslastige Story, Eine riesige frei erkundbare Welt
Bad: Hat in vielerlei Hinsicht an Charme verloren, “nur” vier große Dungeons
User Score
10.0
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Ein The Legend of Zelda mal komplett anders

Wenn Gamer an Nintendo denken, kommen ihnen meist sofort die ikonischen Videospiel-Charaktere in den Kopf; Super Mario, Donkey Kong, Fox McCloud und natürlich Link und Prinzessin Zelda. Besonders die letzten beiden genießen seit Jahren die geballte mediale Aufmerksamkeit, sodass es sich Nintendo niemals nehmen hat lassen alle paar Jahre einen neuen Ableger der Reihe auf den Markt zu bringen. Seit dem letzten neuen Standkonsolen-Abenteuer sind bereits knapp sechs Jahre vergangen, der letzte Plattform Wii U wurden lediglich überarbeitete Versionen von The Legend of Zelda: The Wind Waker und The Legend of Zelda: Twilight Princess spendiert. Daher darf man sich mit dem Release der Nintendo Switch über ein komplett neues Spiel freuen, welches der Serie einen Hauch der Wildnis aufdrückt ergo frischen Wind in die Serie bringt.

Öffne die Augen und erwache in einer neuen Welt!

Die emotionale Story gewährt wesentlich mehr Einblicke in die Erlebnisse von Link und Zelda vor Ganons Ankunft in Hyrule und rückt damit auch die Misserfolge und Zweifel der Protagonisten in den Vordergrund.

Völlig benommen von seinem hundertjährigen Nickerchen erwacht Link in einer dunklen Höhle und wird binnen kürzester Zeit vor unerwartete Tatsachen gestellt: Das Königreich Hyrule steht wieder einmal kurz vor seinem Untergang. Ein dunkler Schleier, in dem sich die Verheerung Ganon befindet, umhüllt das Schloss des ehemals bevölkerten Landes, in dem sich Prinzessin Zelda einen erbitterten Kampf gegen die dunklen Mächte der Finsternis liefert. Die Hoffnung liegt nun in dem jungen Hylianer Link, der den Kampf dort fortsetzen soll, wo er vor 100 Jahren tödlich verwundet wurde.

Nachdem Nintendo in der zuvor ausschließlich bei Events präsentierten Demo nur ein ganz kleiner Teil der Geschichte zu sehen war, wird nun endlich das gesamte Geheimnis rund um die Welt vom neuen Hyrule gelüftet. Und im Gegensatz zu den unzähligen vorherigen Ablegern hat sich einiges gewaltig geändert. Allen voran ist es der erste Teil in dem die Bewohner von Hyrule die Legenden von dem großen Unheil Ganon und den frequentiert erscheinenden Rettern der Triforce ernst genommen und sich dementsprechend auf mögliche weitere Angriffe vorbereitet haben. Was für Vorkehrungen getroffen wurden und wie Link und Prinzessin Zelda in die Schwierigkeiten im Kampf gegen die Verheerung Ganon verwickelt wurden, erfährt man in Form von Erinnerungen, die durch das Auffinden spezieller Orte auf der Karte freigeschaltet werden. Man erhält auch wesentlich mehr Einblicke in Zeldas Privatleben und die Gedanken sämtlicher Unterstützer (außer Link. Der ist sprachlos wie eh und je). Da sich das Spiel wirklich nur mit der Geschichte von Link und Zelda befasst, kann man sich auch keinen eigenen Namen für die Spielfigur auswählen.

Die Geschichte von The Legend of Zelda: Breath of The Wild kommt im Vergleich zu seinen bisherigen Vorgängern nur sehr zaghaft in Fahrt – die Story steht von Beginn an nur im Hintergrund. Man beschäftigt sich in erster Linie mit der Umgebung – erklimmt wortwörtlich Berge und versucht mit den Gefahren der Umgebung klar zu kommen – und kommt erst in späterer Folge mit den direkt gesetzten aber dennoch sehr vage formulierten Zielen in Kontakt. Es kommt dazu, dass das Spiel unzählige Nebenmissionen besitzt (Nachdem ich die Story nach ungefähr 40 Stunden gemütlich durchgespielt hatte, waren neben den 30 Sidequests noch immer an die 40 offen) und man abseits dessen noch einen Haufen Aufgaben erledigen kann (die besten Waffen/ Rüstungen finden, das Fotoalbum vervollständigen, sämtliche Rezepte kochen). Während dem man das Land rund um das Königreich Hyrule durchforstet stößt man laufend auf sagenhafte Kreaturen und Orte, die sich nur zu bestimmten Tageszeiten oder Wetterlagen offenbaren und sorgen somit für große Abwechslung während dem Erforschen. Das Spiel speichert dabei laufend automatisch, sodass man im Falle eines Ablebens recht schnell an einer zuvor gespeicherten Stelle wiederbelebt wird. Verlässt man gänzlich das Spiel, kann man aus fünf unterschiedlichen automatischen und auf einen selbst erstellten Speicherstand zurück greifen.

Gameplay

Gleich von Anfang an zum Schloss Hyrule aufzubrechen und dort die Verheerung Ganon zu konfrontieren ist unklug und wird mit einem sehr schnellen Tod bestraft. Link muss daher vier Titanen, gigantische mechanische Urzeitwesen, finden, deren Besetzer bezwingen und natürlich reihenweise Herzteile und Ausrüstungsgegenstände sammeln. Zwei neue Einflussfaktoren prägen das Gameplay dabei von Grund auf; die Tageszeit und die Temperatur in Hyrule. Je nach Uhrzeit und Wetter trifft man auf unterschiedliche Gegner und wappnet sich ganz abhängig von der Bekleidung gegen tropische Hitze oder eisige Kälte. Passend dazu haben Kleidung und Accessoires zusätzliche Effekte durch die Link schneller schwimmen oder nahezu lautlos schleichen kann – ein Indikator zeigt dabei an wie laut die Geräusche sind, die man beim Fortbewegen von sich gibt. Gegner können dadurch überrascht und mit lediglich einem Schlag vernichtend geschlagen und wilde Pferde überwältigt und anschließend gezähmt werden.

Ein überaus großes Sortiment an Waffen mit unterschiedlichen Fähigkeiten sorgt dafür, dass man sich für jeden Gegner optimal wappnen kann, sofern man sich mit deren Schwächen und Stärken auseinandersetzt – The Legend of Zelda: Breath of The Wild ist nämlich gnadenlos, wenn es um seine Gefechte geht. Ist die Ausrüstung nicht effizient genug, können Kämpfe und somit auch Links Leben bereits nach wenigen Sekunden ein schnelles Ende finden. Es benötigt also besonders zu Beginn ein wenig an Geduld, bis man sich mit den farblichen Unterscheidungen der Gegner und deren Eigenschaften auskennt. Da Link Herzen nicht mehr durch das Niedermähen von Gras und Zerstören von Krügen erhält, muss sich der junge Hylianer anders zu Helfen wissen; er macht sich seine Fähigkeiten als Jäger und Sammler zu Nutze. Gefundene Pilze, Gräser und Blumen werden zusammen mit erlegtem Wild verkocht und somit herzhafte Gerichte erstellt, die spezielle Effekte wie Resistenz gegen Elemente oder erhöhte Ausdauer- sowie Herzleiste besitzen können. Ganz abhängig von dem erlegten Tier und in welcher Region dieses gejagt wurde, unterscheidet sich auch die Qualität des Fleisches und somit das Endprodukt beim Kochen. Mit Hilfe einer der Sheika-Platten-Funktionen ist es zudem möglich jede Waffe, jeden Gegner und jedes Nahrungsmittel zu fotografieren und den eingebauten Sensor auf der Karte erklingen zu lassen, sobald man sich einem gesuchten Gegenstand nähert.

Das Königreich von Hyrule und seine angrenzenden Ebenen ist riesig, frei zugänglich und – mal abgesehen von den Dungeons – ohne Ladezeiten miteinander verbunden.

Die Sheika-Platte, Links Smartphone-ähnliches Multifunktionsgerät, ist dabei Dreh- und Wendepunkt im neuen The Legend of Zelda-Ableger. Von Beginn an im Besitz erweitert man dessen Funktion bereits in der ersten Spielstunde mit den Fähigkeiten Bomben aus dem Nichts hervorzuzaubern, Gegenstände und in späterer Folge sogar Gegner kurzfristig erstarren zu lassen, magnetische Objekte zu bewegen und Eisblöcke aus Wasserlacken bilden zu können. Abseits dieser Funktionen gibt es neben den Waffen keine weiteren Gameplay-Gadgets, die zum Bewältigen von Rätseln zur Verfügung stehen. Das ist einerseits sehr praktisch, da man diese bereits von der ersten Spielminuten an zu bedienen weiß, das Spiel verliert aber den bekannten “Wow”-Effekt, den man sonst beim Erlangen eines neuen Items in früheren Ablegern verspürt hat. Das Spiel verliert auch deutlich an Charme, wenn Link sich mit einem “Scotty, beam me up”-ähnlichen Schimmern von jedem beliebigen Punkt der Karte zu einzelnen Verließen teleportieren kann.

Abseits der vier großen Titanen, die mehr oder weniger große Tempel mit individuellen Mechanismen darstellen, findet man zahlreiche kleinere Dungeons in Hyrule, die entweder Gegner, leichte Rätsel oder Geschicklichkeitsspiele beinhalten. Absolviert man eines der kleineren Verließe, wird man mit einem Bewährungspunkt belohnt, von denen man vier benötigt um bei einer Hylia-Götterstatue entweder einen vollständigen Herzcontainer oder ein Stück Ausdauerleiste erhält (Durch das Bewältigen der vier großen Dungeons erspielt man sich ebenfalls jeweils ein Herz). Die Rätsel in den einzelnen Levels sind originell, unikat (keines gleicht dem anderen), manchmal knifflig im gesamten aber recht schnell zu lösen (kann natürlich auch daran liegen, dass das Spiel für Gamer ab 12 Jahren gedacht ist und die Aufgaben für mich somit leichter zu lösen sind). Vereinzelte Dungeons sind zudem nicht so leicht zu finden und müssen vor dem Bewältigen durch spezielle Nebenquests zugänglich gemacht werden. Damit Link einen besseren Überblick über das Königreich von Hyrule erhält, erklimmt er im Stile Assassin’s Creeds laufend riesige Aussichtstürme, von denen aus er nicht nur Teile der Karte freischaltet, sondern auch in der unmittelbaren Nähe befindliche Schreine markieren und später aufsuchen kann. Kaum einer dieser Türme gleicht dem anderen, da sie einerseits gut versteckt, gut bewacht oder auf irgendeine andere Art und Weise von den Gegnern unzugänglich gemacht wurden. Dadurch wird jede Turmbesteigung zu einer herausfordernden und abwechslungsreichen Tätigkeit.

Das Kampfsystem von The Legend of Zelda: Breath of The Wild ist ein simples System; mit X springt und mit Y attackiert man. Weicht man einem Angriff in letzter Sekunde durch einen Sprung zur Seite aus, wird das Gefecht für einen kurzen Moment verlangsamt, wodurch man seinen Gegner mit mehreren Angriffen attackieren kann. Auch das rechtzeitige Parieren einer Attacke führt dazu, dass der Angreifer für einen kurzen Moment benommen ist. Mit diesen Grundtechniken übt man seine Fähigkeiten als Schwertschwinger bei durchschnittlichen Gegnern und in späterer Folge auch bei den Endbossen, die meist unterschiedliche Verhaltensmuster an den Tag legen und somit wesentlich kniffliger zu bezwingen sind.

Das Besondere an Links neuestem Abenteuer ist, dass nahezu das gesamte Spiel ohne konkrete Tutorials oder belehrenden Charakter auskommt. Sämtliche Fähigkeiten werden spielerisch vermittelt und deren Anwendung bereits wenige Sekunden später zum Einsatz gebracht. Dieser Effekt des selbst Herausfindens und Erkundens zieht sich durch das gesamte Spiel. Dafür ist man bezüglich der Item-Vielfalt als Zelda-Fan vielleicht anfangs ein wenig überfordert (man kann nahezu jedes Items grenzenlos oft aufsammeln), wird dann aber spätestens beim Verkaufen, Eintauschen gegen neue Kleidung und Verbessern von Ausrüstungsgegenständen bedachter mit dem Management der mittlerweile nicht mehr ganz so oft vorkommenden Rubine. Obwohl The Legend of Zelda: Breath of The Wild ein für Wii U konzipiertes Spiel ist, macht es auf der Nintendo Switch ebenso eine gute Figur. Abwechslungsreiche Rätsel, die gelegentlich Gebrauch von der Gyro-Steuerung des Tablets machen, lockern das Abenteuer von Zeit zu Zeit auf, etwas schade ist nur, dass vom Touchscreen absolut keine Verwendung gemacht wurde.

Grafik

Ich war bei der ersten Präsentation von The Legend of Zelda: Breath of The Wild ein wenig enttäuscht, dass Nintendo abermals einen Cel Shading-Grafikstil einem realistischen Look vorgezogen hat. Je mehr man das Spiel allerdings spielt umso mehr sieht man ein, dass der Entschluss, diese Engine zu verwenden, definitiv kein schlechter war. Die Weitsicht ist beeindruckend und die kleinen Details wie sich bewegende Pflanzen, variierende Flora und Fauna sowie Gegner-Detailgrad sind umwerfend. Nintendo lässt es sich zudem nicht nehmen den einzelnen Ortschaften ihre spezifische Note zu verpassen. Kakariko wird somit zu einer asiatisch angehauchten Siedlung während Goronia, eine sich im Lavaberg befindende Stadt für Stein-essende Roll-Riesen, die knuddelig-riesigen Goronen beherbergt. Trotz der riesigen, frei begehbaren Welt bekommt man nie zwei Mal die gleiche Ortschaft präsentiert und erfreut sich an einer hohen Vielfalt an Vegetation, Tieren und Nahrungsmittel.

Die emotionale Story gewährt wesentlich mehr Einblicke in die Erlebnisse von Link und Zelda vor Ganons Ankunft in Hyrule und rückt damit auch die Misserfolge und Zweifel der Protagonisten in den Vordergrund, welche die unter großen Druck geratenen Helden über sich ergehen lassen müssen. Dies wird in Form von mehreren Filmsequenzen teils imposant teils simpel aber nichtsdestotrotz überzeugend vermittelt. Parallel zu den Filmsequenzen kann man in nahezu jeder Konversation oder während jeder Aktion (dem Öffnen einer Truhe, dem Reden mit Charakteren) die Kamera bewegen und erhält dadurch mitunter lustige Situationen, in denen Tiere und Gegner in der unmittelbaren Umgebung erstarren. Gleichzeitig ziehen Wolken über die Karte und verdunkeln vereinzelte Areale und sorgen für eine realistische Erfahrung.

So sehr man sich auch mit der Zeit an die Cel Shading-Optik gewöhnt, in The Legend of Zelda: Breath of The Wild krachen mehrere Designstile aneinander, die mitunter nicht aufeinander abgestimmt wirken. Es mag sein, dass man sich mit diesem Ableger von vielen Gewohnheiten früherer Spiele verabschiedet hat, der typische Sci-Fi-Mittelalterlook in das Link und seine Umgebung gehüllt wurde, passt trotzdem nicht wirklich mit dem minimalistischen Design der Menüs zusammen. Üblicherweise gehen Menüdesign und ingame Grafik Hand in Hand, in diesem Spiel ist dies allerdings nicht der Fall. Dies schadet jedoch keinem von beiden, denn beides hat unabhängig von einander betrachtet seinen eigenen Charme und Info-Gehalt (in den Ladezeiten werden gesammelte Herzen, Anzahl der erkundeten Tempel und ähnliche Informationen parallel zu Spieletipps eingeblendet). Das Freischalten von Herzteilen mittels Bewährungspunkten und anschließendem Beten bei Götterstatuen ist dennoch ein sehr wirres Konzept, vor allem, weil die kleinen runden The Legend of Zelda-Logos eher wie Spiel-externe Collectibles für die myNintendo-Seite aussehen.

Das Königreich von Hyrule und seine angrenzenden Ebenen ist riesig, frei zugänglich und – mal abgesehen von den Dungeons – ohne Ladezeiten miteinander verbunden. Es ist beeindruckend mit welcher Leichtigkeit Link von einem gigantischen Aussichtspunkt mit seinem Gleiter hinunterspringen und anschließend 500 Meter weiter weg direkt ins Gefecht mit aus der Entfernung zu sehenden Gegnern springen kann. Der Nachteil dieser schier grenzenlosen Welt sind stellenweise matte Texturen (fällt bei Felsen und einzelnen Gebirgszügen am ehesten auf) und vereinzelt vorkommende Slowdowns, besonders wenn mehrere große Gegner sich mit Link in einem Gefecht befinden. In solchen Momenten kann es unter Umständen vorkommen, dass das Spielgeschehen für eine halbe Sekunde aussetzt und man schon fast befürchtet, die Software würde abstürzen. Dafür gibt es beeindruckende Flammen-, Wasser- und Nebeldarstellungen sowie Blitzgewitter zu sehen, die Links Voranschreiten in den Ebenen rund um Hyrule erschweren (trägt Link beispielsweise metallische Gegenstände, ist die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden ziemlich hoch. Im besten Fall schlägt der Blitz aber nur in einem angrenzenden Baum ein und lässt diesen in Flammen aufgehen).

Sound

Ein The Legend of Zelda-Ableger mit Sprachausgabe. Ein Ding der Unmöglichkeit! Zumindest bis zum Erscheinen von The Legend of Zelda: Breath of The Wild, denn abseits von Link haben alle wichtigen Charaktere eine Stimme in den wichtigsten Filmsequenzen erhalten. Da nicht jede Filmsequenz mit Sprachausgabe vertont wurde, sind die meisten Konversationen nach wie vor in typischen Textpassagen gehalten worden. Das Ausmaß an Notizen und Storyinhalten ist aber umwerfend – es gibt sogar einen Orni-Barden, der laufend neue Gedichte vorträgt, während dem im Hintergrund ein Webmuster von Link und Zeldas Kampf gegen Ganon zu sehen ist. Obwohl sich Nintendo hinsichtlich der Tutorials und der begleitenden Ratgeber in diesem Ableger stark zurück gehalten hat, geben einige der Schutzgeister in den Dungeons sehr nervige Kommentare bei den letzten Endbossen ab (wird man von einem verheerenden Schlag getroffen, fragt die Begleitung besorgt ob man verletzt wurde…)

Die markantesten und für The Legend of Zelda-typischen Töne wurden beibehalten, selbst wenn diese auch an anderen Stellen eingesetzt wurden (die klassische Melodie vom Öffnen einer Truhe hört man beispielsweise beim Aktualisieren der Daten für die Sheika-Platte). Was man bereits von der ersten Spielminute an bemerkbar ist, dass Nintendo endlich intensiven Verwendung von realen Musikinstrumenten macht und MIDI-Soundtracks Großteils in den Hintergrund gedrängt wurden. Der unerwartete Einsatz spezieller Melodien zu bestimmten Zeitpunkten verleiht dem Spiel einen sehr mysteriösen Touch.

Abschließende Worte

The The Legend of Zelda: Breath of The Wild ist zweifellos ein beeindruckendes Abenteuer und gewiss mit Abstand einer der besseren Ableger, den Nintendo bislang fabriziert hat. Und das trotz dem hohen Schwierigkeitsgrad und den großen stilistischen Änderungen, die im Vergleich zu früheren Teilen der Reihe vorgenommen wurden. Man bekommt eine gänzlich andere Art des Storytellings und somit wesentlich mehr Einblicke in die Gedanken der ikonischen Spielfiguren geboten, wobei die Sprachausgabe dem Titel einen realistischeren Touch und gleichzeitig auch ein neues Gesicht gibt. Es ist sehr leicht sich in der vielseitigen und offenen Welt von Hyrule zu verlieren, immerhin gibt es Unmengen an Missionen zu bewältigen und Rätsel zu lösen sowie Geheimnisse zu lüften – und das ohne, dass man das Gefühl erhält die Inhalte würden sich mit der Zeit wiederholen. Natürlich schmerzt der Wegfall vereinzelter Elemente und das oftmals charmelose Vermitteln mancher Situationen, dennoch fasziniert The Legend of Zelda: Breath of The Wild mit neuen lustig-komischen Inhalten, die das Leben in dem erwachsen gewordenen Titel zu einem unvergesslichen Abenteuer werden lassen.

– Einblicke in Links und Zeldas Gedanken

– Zahlreiche kleine Dungeons mit Rätseln…

– Sehr inhaltslastige Story

– Eine riesige frei erkundbare Welt

– Ein herzhaft schönes Abenteuer

– Abschied von MIDI-Soundtracks

– Wichtige Filmsequenzen wurden vertont

– Imposante Wettereffekte

– Hat in vielerlei Hinsicht an Charme verloren

– … “nur” vier große Dungeons

– Stellenweise matte Texturen

– Sehr schnelle Waffenabnutzung

– Hin und wieder starkes Ruckeln

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Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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