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Resident Evil 7
Follow Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Altersfreigabe: 18+
Release: 24.01.17

Resident Evil 7

Site Score
8.5
Good: Teils fotorealistische Grafik, Fantastische Atmosphäre, Zwischendurch kaum Ladezeiten
Bad: Mehr Gegnertypen wären gut gewesen, Statusverbesserungen kaum sichtbar
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Jahrelange Skepsis bis zum Schluss!

Wenn Capcom in den vergangenen Jahren eine Fangemeinde laufend verärgert hat, dann war es mit ziemlich hoher Gewissheit die Gruppe der Resident Evil-Anhänger. Unerfüllte Versprechen, mit dem Stil und den Charakteren zu dem ursprünglichen Survival Horror-Feeling zurück zu kehren, sowie die vollkommen am Kernthema vorbei ziehenden Paul Anderson-Filme mit Milla Jovovich, sind für langjährige Fans Grund genug Aussagen wie “Zurück zum Ursprung” oder “Schockt wie der erste Teil” keinen Glauben mehr zu schenken. Besonders weil der siebte Teil der Reihe nach zahlreichen Shooter-lastigen Ablegern plötzlich aus der Ego-Perspektive präsentiert wird und absolut nichts mit früheren Charakteren geschweige denn Thematiken gemeinsam zu haben scheint. Auch erste Pressestimmen, die wiederholte Capcom-Versprechen “Fühlt sich an wie ein wiederkehrender Besuch im Herrenhaus.” oder “Endlich wieder Grusel-Horror!” erklingen lassen, können Gamer kaum davon überzeugen, dass es sich bei Resident Evil 7 um einen gelungenen Ableger der Reihe handelt. Als langjähriger Fan war ich bis zum Schluss skeptisch und habe mich bis auf die Demo, die mich überraschenderweise positiv gestimmt hat, so wenig wie möglich mit dem Spiel beschäftigt, nur um mich nun mit dem vielseitig beworbenen Revival der Reihe auseinanderzusetzen.

Eine Familie von der man nicht Teil sein will…

Resident Evil 7 ist zweifellos ein sehr beeindruckendes Survival Horror-Abenteuer.

Es gibt nichts Verwirrenderes, als einen Menschen zu verlieren den man liebt und Jahre später plötzlich eine Nachricht von diesem zu erhalten. Ähnliches widerfährt Ethan der einen Brief von seiner totgeglaubten Frau Mia Winters erhält, mit der Bitte sie von der Farm der Bakers in Dulvey, Louisiana abzuholen. Was sich zu Beginn wie die glückliche Vereinigung einer verlorenen Liebe anhört und gleichzeitig an die Geschichte von Silent Hill 2 erinnert, entwickelt sich zu einer besonderen Art von Home Invading- und atmosphärischer Horror-Geschichte. Das heruntergekommene Farmhaus entpuppt sich als die reinste Absteige, in dem das verwesende Innenleben lediglich von der komplett verrückten und scheinbar kannibalisch veranlagten Redneck-Familie übertroffen wird. Je weiter Ethan in dem Anwesen voranschreitet, umso mehr deckt er das dunkle Geheimnis der Bakers und deren abartige Experimente auf, die an sämtlichen Mitgliedern der Familie und zahlreichen anderen entführten Opfern durchgeführt wurden. Und auch welchen Zusammenhang die Bakers mit Ethan und der Resident Evil-Reihe besitzen.

Hut ab, Capcom hat wirklich ordentliche Arbeit geleistet. Resident Evil 7 fühlt sich wie der erste Teil der Reihe (in der Ego-Perspektive) an. Und spielt sich im Grunde genommen, aufgrund der Verwendung spezieller Schlüssel und dem Lösen kleinerer Rätsel, auch so. Selbst wenn zu Beginn absolut nichts auf einen Zusammenhang mit den früheren Teilen hindeutet, gibt es kleine Insider, die nur Resident Evil-Fans zu schätzen wissen werden. Eine grandiose Atmosphäre, präzise und nicht zu häufig erfolgende Jumpscares sowie abwechslungsreiche und interessant geführte Bosskämpfe sorgen dafür, dass man sich in dem verwinkelten und mit Geheimgängen bestückten Landhaus ständig unsicher, aber als Survival Horror-Fan dennoch wohl fühlt. Die durchgehende Bedrohung seitens der einzelnen Bakers-Familienmitglieder wird durch stetig erfolgende Angriffe kleinerer Gegner aufgelockert, welche aus Spinnen, riesigen Insekten oder mutierten Wesen besteht. Ein richtig beeindruckendes Highlight stellen die Video-Kassetten in dem Spiel dar. Bereits in der Demo einmal vorgestellt, kommen diese im eigentlichen Spiel in höherer Zahl vor und bieten einen Einblick in die Erlebnisse anderer Spielcharaktere und präsentieren vereinzelte Areale, noch bevor Ethan diese überhaupt besucht hat. Dabei verändert sich nicht nur die Location minimal, auch das Gameplay ist in gewisser Weise abgeändert, weil sich der Protagonist anders verhält als die Person in dem Video. Nach ungefähr 10 Stunden Spielzeit beendet man die Story und hat anschließend die Möglichkeit das Abenteuer noch im Madhouse Modus zu bewältigen, in dem die Gegner wesentlich aggressiver agieren und Items in geringerer Zahl erscheinen sowie das Speichern auf die Anzahl gesammelter Kassetten limitiert ist.

Als langjähriger Resident Evil-Fan bin ich davon überzeugt, dass Resident Evil 7 technisch betrachtet die richtige Richtung ist, in die Capcom gerade voranschreitet. Besonders, da die Entwicklerteams tatsächlich die seit Ewigkeiten von Fans gewünschten Inhalte anbieten. Selbst wenn die Wahl der Perspektive auch die bisherige Zielgruppe ein wenig begrenzt (nicht jeder ist für ein Horror-Abenteuer aus der First Person-Perspektive zu haben), sind die Zweifel nach den ersten Spielminuten verflogen und man freut sich über die gewünscht gewohnte Grusel-Atmosphäre (besonders wenn man das Spiel in VR erlebt). Die Einführung der Bakers-Familie ist auf jeden Fall die optimalste Lösung Resident Evil 7 um sowohl Neueinsteigern der Reihe als auch alteingesessenen Fans ein hochwertiges Horror-Abenteuer zu bieten, für das man die Vorgeschichte nicht zwangsweise kennen muss, es aber dennoch von Vorteil ist. Und wer die Präsenz altbekannter Reihen-Lieblinge vermisst, der sollte das Spiel zuerst einmal zu Ende spielen.

Gameplay

Der Wechsel von der Third- zu der First Person-Perspektive bringt natürlich eine Menge Gameplay-Änderungen mit sich, wodurch Schock-Effekte und die Fortbewegung in dem abartig ekelerregenden Räumlichkeiten wesentlich effizienter zur Geltung kommen. Der Einsatz von Waffen ist lediglich zur Verteidigung vorgesehen, dennoch kommt man im Rahmen der Irrfahrten durch das Gebäude in den Besitz eines Klappmessers, einer Pistole, einer Schrotflinte, einer Magnum, eines Maschinengewehrs, Rohrbomben eines Raketenwerfers und sogar eines selbst zusammen gebauten Flammenwerfers. Ähnlich wie in den ersten Ablegern der Reihe ist die Munition begrenzt und die Waffengewalt besonders bei den Konfrontationen mit den Bakers überflüssig, da sie durch diese lediglich für kurze Zeit paralysiert werden und den Spieler anschließend wieder angreifen. Meist sogar wütender als zuvor! Damit man während den Gefechten schnell auf seine Waffen zugreifen kann, werden diese im Inventar automatisch auf die Steuerkreuz-Tasten zugewiesen.

Als langjähriger Resident Evil-Fan bin ich davon überzeugt, dass Resident Evil 7 technisch betrachtet die richtige Richtung ist, in die Capcom gerade voranschreitet. Besonders, da die Entwicklerteams tatsächlich die seit Ewigkeiten von Fans gewünschten Inhalte anbieten.

Wirklich sicher fühlt man sich in dem Spiel nie. Grund dafür ist auch, dass man selbst beim Durchstöbern des Inventars von Feinden angegriffen werden kann und diese stellenweise Türen öffnen und somit mehrere Räume durchqueren können. Ethans Gesundheit wird auf einer Smartwatch (die er beim Heilen mit einem Trank überschüttet…) und in Form von Blutflecken am Screen dargestellt. Ist er stark verwundet, macht sich dies zudem durch einen immer stärker werdenden Tunnelblick bemerkbar, ehe der Spieler das Bewusstsein verliert. Das Inventar ist zu Beginn Resident Evil 4-ähnlich in acht Felder (nach dem Ausrüsten des Rucksacks sind es 16) unterteilt. Aufgesammelte Items müssen in diesem 2×4 Blöcke großen Bereich untergebracht und, sofern man keinen Platz mehr hat, zurückgelassen oder in speziellen Truhen gelagert werden, auf die man von jeder sicheren Zone aus Zugriff hat. Ähnliche Anspielungen auf frühere Ableger gibt es zu Hauf; gespeichert wird auf einem Aufnahmegerät, Kräuter können sofort oder in Kombination mit chemischen Flüssigkeiten konsumiert werden um deren Wirkung zu verbessern und Skorpion-, Raben- und Schlangenschlüssel werden benötigt, um versperrte Türen zu öffnen. Die Rätsel sind dabei bei weitem nicht so anspruchsvoll und an den Haaren herbeigezogen wie in der Demo, sie runden das makabere Spiel nichtsdestotrotz hervorragend ab. Ist ein Rätsel zu schwer, wird dem Spieler unbemerkt geholfen, damit er nicht frustriert an einer Stelle hängen bleibt (Bei einem Schließfach-Rätsel bleiben bei mehrmaligen Öffnen der falschen Fächer die falschen geschlossen und nur die richtigen lassen sich öffnen). Im Falle eines Ablebens der Hauptfigur werden in den kurzen Ladezeiten sinnvolle Tipps zum Bewältigen von Kämpfen oder Schwachstellen von Gegnern angedeutet und das Spiel anschließend vom letzten Checkpoint aus geladen. Optional kann man im Pausenmenü auch auf Restart klicken, um sofort beim letzten Speicherpunkt zu beginnen. Abseits dessen gibt es nur eine ausgesprochen lange Ladezeit beim Starten von Resident Evil 7, dafür ist das gesamte Gebäude und alle umgebenden Gebiete ohne umständliche Öffnungsanimationen bei Türen betretbar.

Ganz verabschiedet von Shooter- beziehungsweise Rollenspiel-Elementen hat sich Capcom allerdings nicht, immerhin kann man die Lebensleiste und die Nachladegeschwindigkeit dank Steroide und Stabilisierer (sehr selten zu findenden Spritzen) verbessern. Deren Wirkung ist dabei nicht wirklich sichtbar, man wird lediglich durch die Information “Du hältst nun mehr Schaden aus” oder “Du kannst Waffen nun schneller nachladen” darüber in Kenntnis gesetzt, aber es gibt dem Spieler Hoffnung, dass man den Bakers, mit ihren teilweise übernatürlichen Kräften, nicht ganz so hilflos ausgeliefert ist. Die bereits durch die Demo freigeschaltete “Antike Münze” ist in dem Survival Horror-Spiel in mehrfacher Ausführung zu finden und bietet dem Spieler die Möglichkeit spezielle Vogelkäfige zu öffnen, in denen sich die besagten Verbesserungsspritzen oder seltene Waffen befinden. Gelegentlich findet man auch Fotos von einer unbekannten Person, die spezielle Items für den Spieler im gesamten Anwesen versteckt hat, was dazu motiviert bereits erkundete Gebiete erneut zu besuchen und einzelne Stellen im Landhaus genauer in Erinnerung zu behalten. Darüber hinaus gibt es noch jede Menge Mr. Everywhere-Wackelkopf-Figuren zu zerstören sowie Akten, Briefe und Notizen von sämtlichen Charakteren zu finden, die mehr über deren Handeln verraten.

PlayStation VR

Neben der Fortführung der Story wird Resident Evil 7 auch mit der Verwendung von PlayStation VR beworben, immerhin wurde das gesamte Spiel dank der Resident Evil Engine so aufgebaut, dass man es als VR-Titel erleben kann. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn neben einem anderen Design im Hauptmenü, gibt es noch unzählige Besonderheiten, die man nur in der virtuellen Realität erleben kann. Monster kommen wesentlich bedrohlicher vor und vereinzelte Angriffe versetzen den Spieler wortwörtlich vor das Messer der Gegner. Bestimmte Objekte können von näher betrachtet werden und man sieht lediglich Ethans Hände (Ethan wirft keinen Schatten), dafür ist das Zielen mit den Waffen wesentlich einfacher, da man die Widersacher mit dem Bewegen des Kopfes anvisiert. Der Protagonist wird dabei mit dem linken Analogstick gesteuert, mit dem rechten kann man den Blickwinkel – je nach Einstellung – zwischen 30-90 Grad einstellen. Anders als im regulären Modus gibt es im VR-Modus nur eine Helligkeit, wodurch auch der Blickwinkel wesentlich mehr eingegrenzt ist und sich das beklemmende Gefühl der Enge verstärkt.

Dabei werden manche Filmsequenzen vom Gameplay durch dunkle Szenen getrennt, damit sich die Spielfigur in die gewünschte Position stellt und man nicht den Kopf permanent in die vom Spiel eigentlich vorgesehene Richtung drehen muss. Vereinzelte erwähnenswerte Eingrenzungen gibt es dabei schon. In einer Stelle im Spiel watet man beispielsweise durch bis zum Hals stehenden Wasser und kann mit dem Kopf nicht unter Wasser tauchen. Zudem ist die Umgebung nahezu durchgehend stark verpixelt (besonders die anfänglichen hellen Szenen) und die eigentliche grafische Stärke von Resident Evil 7 geht gänzlich unter. Dafür werden separate Filmsequenzen wie auf einer riesigen Kinoleinwand dargestellt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall das Spiel mit einem guten Headset zu spielen, da somit selbst die leisesten Effekte sehr realistisch vorkommen. Das Feeling wäre höchstens durch eine Einbindung der PlayStation Move-Controller noch besser gewesen.

Multiplayer

Das Spiel besitzt keinen klassischen Mehrspielermodus, es wird jedoch direkt nach Starten des Abenteuers angeboten sich mit RE NET (Resident Evil Network) zu verbinden, um Statistiken und eine Aufreihung der getätigten Aktionen auf das Online-Netzwerk zu laden. Zudem werden online zusätzliche Herausforderungen angeboten, die im Spiel selbst gar nicht zu sehen sind. Im Spiel selbst wird die benötigte Zeit, Anzahl der Tode und Restarts, die Menge der angewendeten Verbesserungsspritzen sowie Zahl der gefundenen Notizen und Mr. Everywhere-Figuren angezeigt.

Grafik

Der Einsatz der neuen Resident Evil-Engine macht sich ausgesprochen positiv bemerkbar; vereinzelte Male ist die Grafik fast schon fotorealistisch – besonders die Landschaftsaufnahmen in den ersten Filmsequenzen können da sehr gut punkten. Vereinzelte Intro-Filmsequenzen erinnern an Silent Hill beziehungsweise Until Dawn, da diese aber nur positive Erinnerungen wecken, ist diese Hommage eine ausgesprochen gern gesehene. Capcom begeistert in Resident Evil 7 mit verschnörkelten und schwach beleuchteten Gängen des sehr obskur eingerichteten Farmhauses. Anfangs ekelt man sich aufgrund der hygienischen Bedingungen in den Räumlichkeiten der Baker-Residenz, später wird man von Splatter-Inhalten geschockt und bekommt zwischendurch das klassische Gruselfeeling geboten. Es macht dabei einen sehr großen Unterschied auf welcher Helligkeitsstufe das Spiel gespielt wird, da die verwahrlosten Wohnräume bei höchster Helligkeit vollkommen an Charme verlieren und stellenweise sogar stark überbelichtet wirken.

Neben dem fantastischen Setting vergessen die Entwickler in keinster Weise auf kleinere Details zu achten. Kein Raum gleicht dem anderen – trotz der Unordnung bekommt man nie das Gefühl, dass irgendetwas im Spiel kopiert wurde. Aus zerstörten Holzkisten strömen gelegentlich aufgeschreckte Käfer. Schatten, wie die vom im Wohnzimmer stehenden Tischventilator, verunsichern den Spieler auf Schritt und Tritt. Es war somit eine hervorragende Entscheidung das Spiel in die First Person-Perspektive zu verlegen, da man der Umgebung so wesentlich mehr Aufmerksamkeit schenkt – sowohl mit als auch ohne PlayStation VR. Manche Wasserdarstellungen sind fantastisch und der flüchtige Blick auf Ethans Smartwatch, zur Überprüfung der Gesundheit, hüllen den Spieler noch mehr in das Spielgeschehen ein und erinnern stark an die Codek-Anzeige der ersten Ableger. Dabei werden die unverständlichen Fauxpas der Vorgänger (kniehohe Gartentore konnten in den ersten Teilen nicht ohne einen Schlüssel geöffnet oder zumindest übersprungen werden) realistischer dargestellt; die Fenster, Wände und Türen sind mit Gittern, Latten und Möbelstücken verbaut, sodass man wirklich physisch etwas machen muss um derartige Barrieren zu überwinden. Nichtsdestotrotz sieht man durch Öffnungen in der Wand und Löchern in den Fenstern benötigte Gegenstände in angrenzenden Räumlichkeiten oder Areale, die im späteren Spielverlauf besucht werden können.

Das riesige und ohne wirklich bemerkbare Ladezeiten frei begehbare Areal besitzt allerdings gelegentlich auch seine Schattenseite, denn obwohl Gegenstände und Einrichtung von weitem betrachtet hervorragend aussehen, bemerkt man aus der Nähe die leicht matten und verpixelten Texturen. Ebenso sind die Animationen von Mias Haaren etwas dürftig und erwecken den Anschein, als würde sie eine Perücke tragen. So furchterregend zudem die Durchschnittsgegner und genial die Endbosskämpfe auch sein mögen, man trachtet am Ende des Abenteuers nach mehr und vor allem nach mehr unterschiedlichen Gegnern.

Sound

Bereits beim Introvideo (Go Tell Aunt Rody) spürt man, dass Resident Evil 7 eine gänzlich andere Atmosphäre vermitteln möchte als seine vorherigen Ableger. Da das gesamte Abenteuer aus der First Person-Perspektive erlebt wird, bekommt man großteils natürliche Geräusche zu hören, wobei die Stille in kritischen Momenten oder beim Aufeinandertreffen mit Gegnern schlagartig mit Tönen ausgetauscht werden, die dem Spieler einen kalten Schauer über den Rücken jagen lässt. Besonders erfreulich ist es den ruhigen und dennoch verunsichernden Soundtrack in den Safe-Zonen zu hören, da der Stil sehr stark an die sicheren Rückzugsorte der ersten Resident Evil-Titel erinnert. Als wären die sporadisch erklingenden Wassertropfen von undichten Leitungen und das permanente Knarren vom Parkettboden oder den morschen Türen nicht schon furchteinflößend genug.

Die Synchronisation der Charaktere ist sowohl in deutsch als auch englisch sehr gelungen, die Bakers und sämtliche Nebendarsteller klingen in beiden Sprachen ausgesprochen furchterregend. In Deutsch erweckt es zudem den Anschein, als wäre Ethan etwas älter als in der englischen Version.

Abschließende Worte

Resident Evil 7 ist zweifellos ein sehr beeindruckendes Survival Horror-Abenteuer. Die Bakers sind umwerfend gruselig, die Atmosphäre im Farmhaus und den darauf folgenden Einrichtungen ausgesprochen beklemmend und das Gameplay sowohl mit als auch ohne PlayStation VR-Brille sehr angenehm. Fans der Reihe ist zu empfehlen, sich auf das knapp 10-15 Stunden lange Spiel auf jeden Fall einzulassen, denn es fühlt sich zu Beginn wie ein Besuch im Herrenhaus des ersten Ablegers aus der Ego-Perspektive an. Im letzten Drittel haben sich die Entwickler sichtlich zu sehr an Inhalte aus dem ersten Silent Hill-Film bedient, kehren allerdings zum Schluss wieder zu den bewährten Werten der Resident Evil-Reihe zurück und sorgen am Ende sogar für eine ausgesprochen unerwartete Wendung.

– Teils fotorealistische Grafik

– Fantastische Atmosphäre

– Zwischendurch kaum Ladezeiten

– Spiel hilft unbemerkt bei den Rätseln

– Die Bakers sind ein Wahnsinn!

– Sehr origineller Anfang…

– Stimmung ähnelt früheren Ablegern!

– Viele Anspielungen auf frühere Teile

– In VR wesentlich furchterregender…

– Eine sehr lange Ladezeit zu Beginn

– Mias unrealistische Haarbewegungen

– Mehr Gegnertypen wären gut gewesen

– Statusverbesserungen kaum sichtbar

– Oberflächen-Texturen gelegentlich unscharf

– … gegen Ende sehr verwirrend.

– Lässt sehr viele Fragen offen!

– Zukunft früherer Charaktere ungewiss

– … mit einigen technischen Abzügen.

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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