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Recore – Hands On
Follow Entwickler: Comcept, Armature Studio
Publisher: Microsoft
Altersfreigabe: -
Release: 16. September 2016

Recore – Hands On

Site Score
8.0
Good: Interessante Story, Bis zu fünf Robotertypen, Innovatives Energiekern-Gameplay, Starke Protagonistin
Bad: Bisher wenig vom Soundtrack zu hören
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Kommen kreative Köpfe zusammen, entstehen gute Spiele!

Wenn Joseph Staten, ein bekannter amerikanischer Storyschreiber, zusammen mit Keiji Inafune, dem Erschaffer der Mega Man-Reihe, ein Spiel entwickelt, kann nur etwas Gutes dabei herauskommen. Das Ergebnis dieser Zusammenkunft ist ReCore, ein Xbox One-exklusives Spie, das in wenigen Wochen auch hierzulande in den Handel kommt und eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Microsoft und den beiden Entwicklern Comcept und Armature Studio darstellen soll.

Joseph war so freundlich uns die wichtigsten Details des demnächst erscheinenden Action Adventures zusammen zu fassen.

Albtraum: alleine auf einem verlassenen Planeten aufwachen

Die Erde, so wie wir sie derzeit kennen, existiert nicht mehr. Was genau mit dem blauen Planeten passiert ist, ist nicht so ganz klar. Sicher ist nur, dass die Menschheit präventiv das nächst gelegene Himmelsgestirn aufgesucht hat, um diesen für Menschen bewohnbar zu machen; Far Eden. Joule Adams ist Teil der Terraforming-Crew, welche den derzeitigen Wüstenplanten zu einer neuen Heimat deformieren soll. Der Weltenveränderungsprozess wird von Joule auch in die Wege geleitet, dieser dauert nur an die 100 Jahre, bis er vollkommen abgeschlossen ist. Während dem Cryo-Schlaf, in den sich die Technikerin und ihre Crew versetzen lässt, übernehmen die Roboter die Aufgaben, den Planeten den Wünschen der Menschen nach umzugestalten.

Doch leider läuft nichts nach Plan. 200 Jahre später als ursprünglich erwartet, erwacht Joule aus dem künstlichen Tiefschlaf nur um zu merken, dass der Planet von eigenwillig agierenden Robotern übernommen wurde und sämtliche ihrer menschlichen Begleiter verschwunden sind. Nach einigen Stunden gelingt es ihr einen hundähnlichen Roboter namens Muck zu finden, mit dessen Hilfe sie die Basis ihres Vaters findet und ihre Suche nach der Crew und dem Familienmitglied beginnt.

Joseph Staten gliederte das Spielareal in drei große Wüstengebiete, in denen es zahlreiche kleine Höhlen und jeweils einen großen Komplex zu erkunden gibt. Wurden diese gänzlich durchforstet, gibt es noch einen großen Abschnitt zu bewältigen, ehe man die Geschichte komplett abschließt. Das soll den Spieler ungefähr 12 Stunden vor die Fernseher fesseln. Das Erkunden sämtlicher Areale soll dabei bis zu 30 Stunden dauern.

Gameplay

Im Rahmen der Demo und der BCD-Präsentation (BCD = behind closed doors) lernten wir drei der fünf Robotertypen kennen, die Joule im Laufe ihres Abenteuers unterstützen werden. Dabei handelt es sich um Muck (einem Hund), Seth (einer Spinne) und Duncan (einem Gorilla). Diese drei Roboter werden durch Energiekerne mit einer Seele bespeist, die den Begleitern charakteristische Eigenschaften verleihen (Seth ist eher schüchtern und misstrauisch, Muck verspielt und hilfsbereit und Duncan impulsiv und leicht zu reizen) und untereinander ausgetauscht werden können. Durch die variierende körperliche Statur kann jeder der Begleiter sowohl im Kampf als auch in der Erkundung der Gebiete unterschiedlich eingesetzt werden. Duncan zerstört riesige Felsbrocken mit einigen Fausthieben, wogegen Seth mit Leichtigkeit über Querbalken hinaufklettert und die Protagonistin zu unzugänglichen Höhen transportiert. Joule selbst ist lediglich mit einem Energiegewehr ausgestattet, das mit vier Munitionstypen in den Farben rot, blau, gelb und weiß geladen wird. Je nach dem farblichen Kern der Gegner muss sie die Kugeln ihrer Büchse mit dem Steuerkreuz auswählen, um die gleiche Farbe zum Schießen zu verwenden und somit hohen Schaden anzurichten.

Die halbherzig vom Terraforming-Prozess erfassten Areale bieten der jungen Technikerin kaum Deckungsschutz, daher kann Joule ihre Gegner ausschließlich mit ihrer Waffe ausschalten, während sie gegnerischen Geschossen mit akrobatischen Bewegungen ausweicht. Jeder erfolgreich getötete Gegner bringt Joule und ihren Gefolgsrobotern Erfahrungspunkte – sofern man mehrere Gegner hintereinander erledigt, werden die Punkte sogar multipliziert. Anders als in Mega Man oder Metroid (Keiji Inafune war an der Entwicklung beider Spielreihen beteiligt) nutzt man die erhaltenen EXP jedoch nicht zum Verbessern der Ausrüstung von Joule, sondern dem Improvisieren der Roboter, welche sie im Rahmen der Gefechte auf Knopfdruck befehligen kann.

Dank ihrer Techniken kann man Gegner nämlich entweder in ihre mechanische Bauteile zerlegen, welche man für die eigenen Begleiter verwenden kann, oder ihren Energiekern stehlen, der zum Erweitern der Roboter-Persönlichkeit dient. Auf der Werkbank im Hauptquartier kann die junge Dame anschließend sämtliche Änderungen an ihren Begleitern vornehmen und diese somit stärker machen oder lustiger aussehen  lassen (Eines der Outfits für Muck war eine Discokugel auf seinem Rücken und ein Kopf mit einer Propellerkappe – die Gegner reagierten  anschließend auf die leuchtende Partybeleuchtung auf seinem Rücken).

Grafik

Der verlassene Wüstenplanet sieht großartig aus. Stellenweise ragen mechanische Überreste des missglückten Terraforming-Vorganges aus den Tiefen des Sandes und riesige Höhlen laden dazu ein, mit den begleitenden Robotern erkundet zu werden. Joule wurde im Rahmen der Präsentation und der Hands On-Session von Corebytes (kleinen, leicht zu besiegenden Robotern) und Corebots (große Roboter – meist End- oder Zwischenbosse) angegriffen. Diese wiesen allesamt stets ändernde Verhaltensmuster in den Gefechten auf und forderten den Spieler sowohl im offenem Gelände als auch in den unterirdischen Hallen diverser Untergrund-Komplexe auf unterschiedliche Art und Weise.

Durch die wechselbaren Energiekerne der Roboter wiesen diese, sich dem Spielverhalten gegenüber anpassende, Charakterzüge auf. Auch wenn diese nicht gerade im Einsatz waren, sorgten sie durch tierähnliche Bewegungen für lustig-komische Momente, welche die eigentlich recht trockene Wüstenstimmung etwas auflockerten.

Sound

Weder auf dem Showcase-Event noch bei der Präsentation hinter verschlossenen Türen konnte man viel zu dem Soundtrack des Xbox One-exklusiven Abenteuers ausmachen. Da nur Joule über eine Sprachausgabe verfügt und ihre Begleiter deren Absichten größtenteils durch Mimiken und Gestiken vermitteln, bedarf es auch nicht sonderlich vieler Synchronisationen. Die Stimme der Protagonistin und ihres Vaters (dieser war im Rahmen einer kurzen Filmsequenz zu sehen und zu hören) passte auf jeden Fall gut zu den Charakteren.

Abschließende Worte

ReCore zielt darauf ab ein Castlevania– und Metroid-ähnliches 3D-Erkundungsabenteuer zu werden und punktet genau an dieser Stelle. Das neuwertige Gameplay mit den unterschiedlichen Robotern, deren Charakterzüge untereinander ausgetauscht und sie selbst laufend verbessert und deren Aussehen geändert werden können, klingt interessant, besonders da die Protagonistin Joule in sämtlichen Kämpfen gleichbleibende Chancen besitzt. So ist der Ausgang von jedem Gefecht von den Ausweich- und Schieß-Fähigkeiten des Spielers und dem Befehlen der einzelnen Roboter im Kampf abhängig.

Es bleibt abzuwarten, ob das Spiel auf die Dauer von 12 stunden wirklich begeistern kann, die Geschichte des Titels klingt auf jeden Fall schon einmal vielversprechend und interessant.

– Interessante Story

– Bis zu fünf Robotertypen

– Innovatives Energiekern-Gameplay

– Starke Protagonistin

– Bisher wenig vom Soundtrack zu hören

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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