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Kirby: Planet Robobot
Follow Entwickler: HAL Laboratory
Publisher: Nintendo
Altersfreigabe: 6+
Release: 10.06.2016

Kirby: Planet Robobot

Site Score
7.0
Good: Fähigkeits-Kopien (Kirby & Robobot), Niedliche & kunterbunte Grafik, Interessanter Multiplayer
Bad: Laufend doppelte Sticker, Eingeschränktes Bekleben des Robobots
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Ein robotastisches Kirby-Abendteuer!

Schon seit 1992 tummelt sich der kleine rosa Ball namens Kirby in der Spiele-Welt von Nintendo herum. Seit dem ersten Titel Kirby’s Dream Land hat sich einiges getan und so kamen im Laufe der Jahre neben den für Kirby-Spiele typischen Jump’n’Runs auch Geschicklichkeits- und Sportspiel hinzu. Vor allem Kirbys prominente Rolle in Nintendos Super Smash Bros. dürfte so gut wie jedem Gamer ein Begriff sein. Die leichte Zugänglichkeit als Einsteiger-Jump’n’Run machen diese Spiele-Serie selbst nach so vielen Jahren immer noch zu einem Hit. Die neueste Kreation im Kirby-Universum trägt den Namen Kirby: Planet Robobot. Wie der Name schon andeutet, kann unser rosa Held erstmalig nicht nur die Fähigkeiten seiner Gegner kopieren, sonder auch deren Technologie für sich nutzen. Also aufgepasst Schurken, denn wer Kirby unterschätzt, hat schon verloren!

Projekt ‚Mechanisierte Besetzung‘!

An einem ruhigen und sonnigen Tag auf dem Planeten Pop Star, Kirby ist gerade dabei sich zu entspannen, taucht plötzlich ein gigantisches, mechanisches Objekt am Himmel auf. Ohne Vorwarnung bohrt es seine metallischen Klauen in den Planeten und verwandelt damit die Oberfläche in eine eiserne Einöde. Die Haltmann OHG und ihre Roboter-Armee sind gekommen um die reichen Ressourcen des Planeten Pop für sich zu beanspruchen.

Zu Beginn des Spiels wird die Handlung mit Hilfe einer kurzen Filmsequenz eingeleitet. Man sieht wie die Haltmann OHG den sternförmigen Planeten Pop Star angreift und die Landschaft in eine mechanisierte Version ihrer selbst verwandelt. Man bekommt zu Beginn der Geschichte kaum Informationen und erst sehr viel später taucht Susi, die Assistentin der Geschäftsleitung, auf und enthüllt stückchenweise was eigentlich im Laufe der Story passiert. Die Handlung ist sehr linear und bietet eher wenige Überraschungen.

Gameplay

Vor allem seine Fähigkeiten machen den unscheinbaren rosa Helden zu etwas ganz Besonderem. Kirbys beeindruckendster Trick ist es sich die Fähigkeiten seiner Gegner anzueignen, in dem er sie verschluckt. Er ändert dabei auch sein Aussehen und wird mit den unterschiedlichsten Kostümen ausgestattet. Daneben können Gegner nach dem Einsaugen auch wieder ausgespuckt und somit als Geschoss verwendet werden. Eine weitere nützliche Besonderheit des rosa Klopses ist es Luft einzuatmen und so zu fliegen. Damit ist es möglich Hindernisse und Abgründe mühelos zu überwinden. Atmet er die Luft wieder aus, um zum Boden zurückzukehren, verwandelt sie sich ebenfalls in ein Geschoss, mit welchem schwächere Gegner niedergestreckt werden können. Des Weiteren kann Kirby einen Rutschangriff durchführen und so auch sehr niedrige Bereiche hinter sich lassen. In Planet Robobot eignet sich unser kleiner Held einen Roboteranzug an, mit dessen Hilfe er nun auch sehr große und schwere Gegenstände transportieren und zerstören kann. Dieser Anzug übernimmt Kirbys Talente und so scannt er Gegner und eignet sich so deren Fähigkeit an. Da sich diese von Kirbys speziellen Techniken unterscheiden, wird das Gameplay nochmals interessanter! Doch Kirby kann nicht nur die Fähigkeiten der inGame Gegner annehmen, hat man eine kompatible amiibo-Figur zur Hand, kann der kleine Held nach dem Scannen des amiibos dessen Fähigkeiten ebenfalls nutzen.

Die neueste Auskopplung ist wie typische Nintendo Jump’n’Runs in Welten unterteilt, welche wiederum verschiedene Level beinhalten. So müssen alle Level einer Welt nacheinander erfolgreich abgeschlossen werden, um die nächste Welt freizuschalten. Jede Welt endet mit einem Bosslevel, welches in Kirby: Planet Robobot durch eine Firewall blockiert ist und mit in den Levels gesammelten Roboblöcken erst freigeschalten werden muss. Jede Welt stellt dabei eine gegnerische Basis dar, wobei es das Ziel ist diese zu zerstören.

Gespielt wird in einer 3D Umgebung, welche jedoch wie ein Sidescroller mit zwei Ebenen aufgebaut ist. So ist der hintere Teil zu sehen während man sich auf der forderen Ebene befindet und vice versa. Warpsterne bringen den rosa Ball dabei von einer Ebene zur anderen. Zusätzlich wurden Puzzle-Elemente integriert, welche das Gameplay zwischendurch etwas auflockern. So kann es innerhalb eines Levels vorkommen, dass man wiederholt vor und zurück laufen muss, um alle Bereiche zu erkunden und die überall versteckten Items ausfindig zu machen. Neben den für Kirby typischen Jump’n’Run-Levels wurden einige alternative Level mit eingestreut, in welchen sich der Robo-Anzug in Vehikel wie ein Flugzeug oder Auto verwandelt und somit noch mehr Abwechslung in das Spielgeschehen bringt. Nach dem Abschluss eines Levels folgt ein Bonusspiel, in welchem Kirby mit Hilfe einer Kanone verschossen wird. Die Reichweite ist dabei abhängig vom Füllstand eines Balken. Je geschickter man sich anstellt, desto weiter fliegt er und mehr Bonusitems werden eingesammelt.

Für Sammler bietet dieser Nintendo-Titel die Möglichkeit eine große Auswahl an Stickern ausfindig zu machen. Sie sind im gesamten Storyteil des Titels versteckt und können auf den Robo-Anzug geklebt werden, um diesen somit individuell zu gestalten. Leider sind nur die Arme beklebbar, was die Freude etwas schrumpfen lässt. Daneben kommt es vor, dass man Sticker doppelt erhält, was den Aufwand zur Vervollständigung der Sammlung doch erheblich beeinflusst. Zusätzlich zum Sammeln innerhalb der Level, kann man täglich 5×3 Spielmünzen für einen zufälligen Sticker eintauschen. Hat man auch StreetPass aktiviert, bringen Miis anderer Spieler Items und Sticker als Geschenke vorbei.

Neben dem Storymodus beinhaltet Kirby: Planet Robobot noch einige erfreuliche Zusatzfeatures. Zum Einen können alle bisher im Spiel freigeschalteten Zwischensequenzen im Kino noch einmal angesehen werden. In Kirbys3DArena müssen Gegner in 3D-Ebenen so effizient und schnell wie möglich besiegen werden, um einen Highscore zu erlangen. Dieses Feature beinhaltet eine kleine Auswahl an Levels und am Ende wartet immer ein Bosskampf. Ein weiteres Zusatzelement sind die Team-Missionen für bis zu vier Spieler.

Multiplayer

Die Team-Mission stellten den Multiplayer im neuen Kirby-Ableger dar. Man spielt hier mit bis zu vier Charakteren, deren Rollen fix festgelegt sind. Die Teammitglieder werden entweder von der KI gesteuert, wenn man alleine spielt oder aber über die Drahtlos-Funktion von bis zu drei Freunden. Dabei muss nur einer der vier Spieler eine Version der Software besitzen, der Rest kann über das Download-Spiel hinzukommen. Es gibt verschiedene Missionen, welche sich im Schwierigkeitsgrad unterscheiden und bei erfolgreichem Abschluss erhält man Erfahrungspunkte, welche den Level der Charaktere ansteigen lassen.

Grafik

Kirby lebt in einer knallbunten Welt, was schon beim Hauptcharakter und seinen Kostümen zum Tragen kommt und auch seine Gegenspieler scheuen keine Farben. Trotz der Mechanisierung von Planet Pop bleibt die farbenfrohe Gestaltung erhalten, wenn auch etwas anders umgesetzt. Wie eh und je ist Kirby der süße, rosa Ball dem man es nicht zutrauen würde ganze Welten zu retten. Es ist schön trotz des futuristischen Themas die altbekannten und lieb gewonnen Elemente wiederzufinden. Durch die Implementierung der Sticker kann Kirbys Robo-Anzug individuell gestaltet werden, dies ist jedoch nur in sehr eingeschränktem Maße möglich, denn die Sticker können nur die Arme des Roboters zieren.

Sound

Quirlige Jump’n’Run Sounds begleiten den Spieler durch Kirby: Planet Robobot. Typisch rasant und aufgeweckt geht es von Level zu Level und Welt zu Welt. Passend zum Mecha-Thema ist der Soundtrack etwas spaceig angehaucht, jedoch hält es sich eher im Hintergrund. Eine Sprachausgabe sucht man in dieser Software vergebens, wie auch schon in früheren Ablegern dieser Serie wird auf zu viel Text und Geplapper verzichtet. Dies ist aber eine sehr nette Nuance der Serie und sollte keineswegs als störend angesehen werden.

Abschließende Worte

Zusammengefasst ist Kirby: Planet Robobot eine gelungene Fortsetzung der Reihe, welches mit ein paar interessanten Neuerungen zum altbekannten Spielprinzip aufwarten kann. Gewohnt bunt und heiter ist dieses Jump’n’Run mit seinen vereinzelten Puzzle-Elementen nicht nur für eingefleischte Fans ein Muss, sondern auch für Neueinsteiger jeder Altersgruppe ausgezeichnet geeignet. Rundum bekommt man ein gut ausgereiftes Produkt, in dem sich alle Elemente mühelos zusammenfügen und ein rundes (wenn auch nicht rosanes) Ganzes bilden.

– Fähigkeits-Kopien (Kirby & Robobot)

– Niedliche & kunterbunte Grafik

– Interessanter Multiplayer

– Sticker-Sammel-Mania

– Laufend doppelte Sticker

– Eingeschränktes Bekleben des Robobots

NotAmy


Tetris-Kekse backen, Minecraft-Polsterüberzüge stricken oder doch lieber einen Creeper Bettüberwurf nähen? Tja, bei mir gibt's das alles und noch viel mehr. Neben dem Zocken am Handheld oder PC steigere ich mich gerne mal in Doctor Who hinein, verbringe ganze Wochenenden mit der Extended Edition von Der Herr der Ringe und auch Fantasy Bücher oder Mangas sind mir nicht fremd. Nerd sein ist einfach schön!

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