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Animal Crossing: amiibo Festival
Follow Publisher: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Altersfreigabe: 0+
Release: 11. November 2015

Animal Crossing: amiibo Festival

Site Score
6.5
Good: Eignet sich für kleine Kinder, Gewohnt niedliches Setting, Bekannte Audiotracks
Bad: KI alleine besitzt zu viel Würfelglück, Singleplayer eher langweilig
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Tierisches Brettspiel für die ganze Familie!

Nachdem erst vor knapp zwei Monaten Animal Crossing: Happy Home Designer für den Nintendo 3DS auf dem Markt erschien, beglückt uns Nintendo schon nach kurzer Zeit mit einem weiteren Titel der Reihe. Animal Crossing: amiibo Festival ist der Name der neuesten Auskopplung, welches diesmal für Wii U veröffentlicht wurde. Auch dieser Ableger entfernt sich vom langjährigen Animal Crossing-Spielprinzip. Die aktuelle Software ist wie ein traditionelles Brettspiel aufgebaut und zielt darauf ab, gemeinsam mit Freunden oder der ganzen Familie nette Nachmittage zu verbringen. Wer also Brettspiele und zudem Animal Crossing mag, wird mit diesem Spiel sicher seine Freude haben.

Gameplay

Da es sich bei Animal Crossing: amiibo Festival um ein digitales Gesellschaftsspiel handelt, bewegt man die eigene Spielfigur von Feld zu Feld, wobei jeder Zug einen Tag innerhalb eines inGame Monats darstellt. Als Spielfiguren nutzt man separat erhältliche Animal Crossing-amiibo-Figuren (Zwei Exemplare sind dem Spiel bereits beigelegt). Jeder Mitspieler benötigt seine eigene Figur, denn auch zum Würfeln sind sie unverzichtbar. Ist man an der Reihe, berührt man das Gamepad an der markierten Stelle mit dem amiibo und startet damit den Würfel-Vorgang. Um nun einen Wurf durchzuführen, muss diese wieder entfernt werden.

Generell gilt es Glückspunkte und Sternies (die Währung im Animal Crossing-Universum) zu sammeln, wobei letztere am Ende in Glückspunkte umgewandelt werden (1000 Sternies = 1 GP). Darum gibt es am Spielbrett auch Felder, welche die Anzahl der Glückspunkte und/oder Sternies erhöhen, gelegentlich aber auch verringern. An den Ecken des Brettes befinden sich zudem vier Gyroiden, welche Stempel verteilen und somit einen Glückspunktebonus bieten, wenn man alle vier eingesammelt hat.

Je nachdem in welchem inGame Monat man sich befindet, feiern die Animal Crossing-Bewohner unterschiedliche Feste bei denen Sternies oder Glückspunkte verteilt werden – wählbar ist der Monat jedoch erst nach dem ersten Durchspielen einer Partie. Zusätzlich findet der Angelwettbewerb statt, an dem ebenfalls Preise verteilt werden. Vereinzelte Berühmtheiten des Animal Crossing-Universums besuchen zudem das Spielfeld, wobei ihnen in diesen Runden eine bestimmte Anzahl an Feldern gewidmet wird und man diese nur dann trifft, wenn man auf einem dieser Felder landet. Einer dieser Besucher ist zum Beispiel Reiner der Fuchs; Er kommt mit seinem Kartenladen, in welchem man eine von vier Bonuskarte für 100 Sternies kaufen kann. Bonuskarten ermöglichen es eine bestimmte Anzahl an Feldern vorzurücken oder einmalig auch mit zwei Würfeln zu spielen. Mit Katja der Katze kann man beispielsweise Bonuskarten tauschen, oder diese im Rahmen eines kleinen Kartenspiels gewinnen. Auch Dr. Samselt der Axolotl kommt gelegentlich zu Besuch und verteilt Bonuskarten. Abhängig vom Monat werden zusätzlich Geburtstage verschiedener bekannter Charaktere gefeiert.

Jeden Sonntag können Rüben von Sigrid dem Wildschwein gekauft und im Laufe der darauf folgenden inGame Woche für (hoffentlich) einen höheren Preis wieder verkauft werden. Dieser verändert sich jedoch täglich und ist zudem von Feld zu Feld unterschiedlich. Wie im Hauptspiel ist es knifflig den richtigen Zeitpunkt zum Verkauf der Rüben zu finden, bevor diese am Ende der Woche verderben.

Vor jeder Partie trifft man die Wahl, ob man mit oder ohne Zeitlimit spielen möchte. Ohne benötigt man ungefähr eineinhalb Stunden für eine Partie. Am Ende jedes Spiels werden die erspielten Punkte auf die amiibo Figur gespeichert, welche im Laufe der Zeit neue Kostüme für den Charakter freischalten. Hat man zwei volle Spiele gespielt, wird das Spielemenü und gleichzeitig weitere Attraktionen freigeschaltet. Dabei handelt es sich um eine Minispiele-Sammlung, welche nach und nach mit Glückstickets erweitert werden kann. Bei den Minispielen kommen zudem auch die Animal Crossing amiibo-Karten zum Einsatz – drei Stück liegen dem Spiel bei und sind anders gar nicht erhältlich.

Ein weiteres sehr nette Feature ist die Möglichkeit das Spielbrett mit den Spieletickets nach den eigenen Wünschen zu verändern. So können zum Beispiel neue Häuser für die Bewohner hinzugefügt werden. Alle Änderungen des Spielers haben Auswirkungen auf die Wege am Brett und beeinflussen sogar manche Ereignisse.

Multiplayer

Obwohl man das Brettspiel und die Minispiele auch alleine spielen kann, ist Animal Crossing: amiibo Festival auf das Spiel für bis zu vier Teilnehmern ausgelegt. Spielt man alleine, werden die restlichen Plätze durch Bewohner ausgefüllt die von der KI gesteuert werden. Spielt man jedoch mindestens zu zweit, werden keine computergesteuerten Mitspieler eingesetzt.

Hier sollte man anmerken, dass das Spiel mit der KI etwas langweilig ist, da man doch recht lange warten muss bis man an der Reihe ist. Zusätzlich hat der Computer sehr viel Würfelglück, was überaus frustrierend sein kann. Dagegen ist die maximale Anzahl der Mitspieler bei den Minispielen oft begrenzt – nur die wenigsten sind für vier Spieler geeignet.

Grafik

Der neueste Animal Crossing-Ableger präsentiert sich erneut im bekannt niedlichen Design. Qualitativ bewegt sich die Grafik eher im Mittelfeld und ist der letzten Auskopplung Animal Crossing: Happy Home Designer sehr ähnlich.

Das Spielbrett wurde direkt in das Stadtgelände integriert und wird langjährigen Fans deshalb gleich bekannt vorkommen. Aufgrund des Spielprinzips gestaltet sich die Optik durchgehend eher simpel, trotzdem wirkt das Konzept stimmig.

Sound

Auch musikalisch wurde der aktuelle Titel mit bekannten Soundtracks untermalt und passt dementsprechend auch zu dem virtuellen Gesellschaftsspiel. Wer das Gebrabbel der Charaktere zu schätzen weiß, wird auch mit der neuen Software wieder sehr zufrieden sein.

Abschließende Worte

Animal Crossing: amiibo Festival ist mittlerweile das zweite Spin Off der Reihe und erblickt das Tageslicht auf der Wii U noch im selben Jahr, wie sein Nintendo 3DS-Pendant! Als Brettspiel ist der neue Ableger gut gelungen und fängt den Charme und Flair des Genres, nicht nur optisch und musikalisch, sondern auch Gameplay relevant, durch die Stadtgestaltung, passend ein. Bunt, laut und auffällig wie immer, ist dieses Spiel in erster Linie sehr gut für Kinder geeignet, da diese mit den amiibo-Figuren sicher viel Freude haben werden. Trotz der langen Spielrunden macht dieses digitale Brettspiel vor allem mit Freunden viel Spaß – und wird es einmal langweilig, wechselt man einfach zu den Minispielen. Kurzum; ein unterhaltsames Spiel, welches sich aber eher an jüngere Gamer oder eingefleischte Animal Crossing-Fans orientiert, welche ihre Lieblingsfiguren endlich auf der Wii U sehen wollen.

– Eignet sich für kleine Kinder

– Gewohnt niedliches Setting

– Bekannte Audiotracks

– 2 amiibo-Figuren im Spiel inkludiert

– KI alleine besitzt zu viel Würfelglück

– Singleplayer eher langweilig

– Eine Partie dauert um die 1,5 Stunden

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Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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