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Uncharted: The Nathan Drake Collection
Follow Entwickler: Naughty Dog
Publisher: Sony
Altersfreigabe: 16+
Release: 7. Oktober 2015

Uncharted: The Nathan Drake Collection

Site Score
8.5
Good: Online Challenges & Fortschrittvergleiche, Zusätzliche Trophäen für Sammler, Speed Run-Modus
Bad: Optisch stellenweise schwach, Die meisten Mankos besitzt der erste Teil
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Einleitung zu Nathan Drakes Höhepunkt

Nicht einmal ein halbes Jahr ist Naughty Dogs kommende Glanzleistung auf der PlayStation 4 von dem heutigen Tag entfernt. Uncharted 4: A Thief’s End verspricht im Frühjahr 2016 auf der hauseigenen Sony-Konsole erneut sämtliche grafischen Rekorde zu brechen und Fans der Reihe mit dem bislang letzten Ableger zu verzaubern. Um bisherige Verweigerer der Spiele an Board zu holen und den Auftakt zu dem Finale noch imposanter zu gestalten, erscheinen die ersten drei PlayStation 3-Teile nun in überarbeiteter Version auf einer BluRay-Disc und bieten eine gute zeitliche Überbrückungsmöglichkeit für die, mit großen Schritten auf uns zukommenden, Wintertage und Wartezeit bis zum Release des Next Gen-Titels.

Drei Abenteuer für ein Halleluja

Mit Uncharted: Drakes Fortune hat der amerikanische Entwickler Naughty Dog im Jahre 2007 eine epische Abenteuer-Reihe gestartet, welches die Geschichte des Fäuste-schwingenden Schatzsuchers Nathan Drakes erzählt. Dieser begibt sich mit seinem Kollegen Victor Sullivan und einer Reporterin namens Elena Fisher auf die Suche nach der sagenumwobenen Stadt El Dorado. Der angebliche Nachkomme von Sir Francis Drake, einem britischen Erkunder, kämpft sich dabei schießend, prügelnd und kletternd von einem beeindruckenden Schauplatz zum nächsten.

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Mit jedem Ableger wurde die Steuerung eine Spur verändert, aber ohne auf die Grundlagen der erfolgreichen Steuerung zu verzichten.

2009 entführten die Entwickler Gamer in Uncharted 2: Unter Dieben zu verschneiten Gebirgslandschaften, Nathan ist dabei, wie früher eins auch Marco Polo, auf der Suche nach dem Cintamani-Stein, welcher angeblich magische Kräfte besitzt und sich im mystischen Shambala befinden soll. Die nicht zwangsweise zusammenhängende Story machte den zweiten Teil zu einer idealen Fortsetzung, wobei Kenner des Erstlings mit Insiderjokes und den Vorkenntnissen des Gameplays belohnt wurden. Der Fokus auf die cineastische Inszenierung machten den Titel gemeinsam mit der stark verbesserte Grafik und den imposanten Schauplätzen zu dem bisherigen Highlight der Spielereihe.

Wiederum zwei Jahre später kam mit Uncharted 3: Drake’s Deception der bislang dritte Ableger der Reihe auf den Markt und verschlägt den Protagonisten auf die Suche nach der verschollenen Stadt Iram. Diese soll sagenumwobene Wesen beherbergen, welche in der Lage dazu sind Menschen und deren Gedanken zu kontrollieren – Grund genug für mehrere Interessensgruppen sich auf die Suche nach der mystischen Stadt aus dem Koran zu begeben und sich dabei gekonnt gegenseitig Steine in den Weg zu legen. Imposante Wüstenaufenthalte, Schiffbruchssimulationen und Flugzeugverfolgungsjagden machen den bislang letzten erschienen Teil zu einem spannenden Actionerlebnis mit unzähligen historischen Locations.

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Mit diesen drei vollwertigen Abenteuern bietet Naugthy Dog eine hochwertige Spielesammlung mit interessanten Stories, zahlreichen Bonis (neue Kostüme, Speed Run-Möglichkeiten oder grafischen Effekten) und haufenweise Trophäen – für eingefleischte Gamer also ein gefundenes Fressen. Dabei ist es egal ob man die Spiele bereits von der Vorgänger-Konsole kennt oder ein kompletter Neuling auf dem Gebiet ist und vor dem PlayStation 4-Spektakel noch schnell sämtliche vorherigen Ableger spielen möchte.

Gameplay

Ändere nie ein funktionierendes System. Diesem Motto folgend erschufen die Mitarbeiter von Naughty Dog auch die drei bisherigen Ableger der Uncharted-Reihe. Das Erfolgsrezept ist eine ausgewogene Mischung aus klettern und erforschen sowie Schießereien und Nahkampfeinlagen. Shootertypisch springt man mit dem X-Knopf, wechselt herumliegende Waffen mit dem Dreieck-Button und ladet angelegte Schießeisen mit Viereck nach. Mit jedem Ableger wurde die Steuerung eine Spur verändert, aber ohne auf die Grundlagen der erfolgreichen Steuerung zu verzichten. Das Werfen der Granaten mit Hilfe des Kippsensors des Sixaxis-Controllers, wie man es im Original gemacht hat wurde gänzlich entfernt, dafür macht das Spiel in sämtlichen Teilen Verwendung vom Touchpad des PlayStation 4-Controllers. Mit jedem Spiel kann man ein bisschen mehr mit dem Notizbuch interagieren, wobei das wünschenswerte Blättern via Wischen der Touchfläche nicht umgesetzt wurde.

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Um die Töne auch wirklich einzigartig klingen zu lassen, machen die Entwickler viel Verwendung von einer Vielzahl ungewöhnlicher Instrumente.

Mit jedem neuen Ableger wurden sämtlich bekannten Gameplayelemente verfeinert. Sind die Kletterpassagen im ersten Ableger noch eher weniger erheiternd, sorgen sie im zweiten Teil schon für gelungene Abwechslung und sind im dritten ein herausfordernder Genuss. Um im Spielverlauf besser voran zu kommen, heben die Entwickler bestimmte Stellen mit gelben Objekten hervor – eine Kante, ein Band oder eine Planke in der Signalfarbe deutet dem Spieler somit permanent den richtigen Weg. Ähnlich gute Änderungen birgt das Kampfsystem. Drake kann zwar immer nur zwei Waffen bei sich tragen und mit Hilfe der linken und rechten D-Pad-Taste zwischen den beiden wechseln, das Waffenarsenal wird mit jedem neuen Spiel größer und somit anpassungsfreundlicher. Gegner nehmen die Faustschlage des Spielers ab  auch nicht mehr so fassungslos entgegen, sondern kontern gelegentlich oder tragen wesentlich ausgefeiltere Rüstungen, welche sie vor Schäden schützen. Dementsprechend hoch ist auch die Steigerung der KI in den fortlaufenden Abenteuern. Im ersten Ableger reichte es im höchsten Schwierigkeitsgrad alle Feinde wild über den Haufen zu schießen, im zweiten muss man sich bereits auf Schleichpassagen einstellen und mehr oder weniger intelligente Gegner durch Flankieren außer Gefecht setzen.

Um die Klettereeinlagen und Schusswechsel ein wenig aufzulockern, sammelt man versteckte Schätze, die zwar kaum eine größere Bedeutung besitzen, aber dem Sammelspaß in dem Titel eine größere Gewichtung geben. Speed Runner werden erfreut sein, dass sämtliche Spiele einen expliziten Speed Run-Modus besitzen, der für schnelle Spielrunden geeignet ist. Neue freispielbare Trophäen bieten zusätzliche Gründe die neuen Spielmodi zu testen. Diese sind zwar nicht zwingend notwendig um die Platinum-Trophäe zu ergattern, vervollständigen die Liste , damit man auf die 100% kommt.

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Die größten Mankos besitzt dabei zweifellos der erste Ableger der bisherigen Trilogie. Die klobige Motorbotsteuerungen, Klettervorsprünge die kaum zu sehen sind in Kombination mit leeren Enden bei denen man sofort stirbt, sorgen für einen kurzfristigen, bitteren Nachgeschmack, auch wenn dieser nur gelegentlich zu verspüren ist. Die Steigerung der Gameplayqualität im zweiten und dritten Teil ist dafür umso beeindruckender und war mitunter für den immensen Erfolg der Reihe verantwortlich.

Multiplayer

Im Gegensatz zu den PlayStation 3-Ablegern besitzen die überarbeiteten Ableger auf der Next Gen-Konsole keinen kompetitiven oder kooperativen Mehrspielermodus. Stattdessen werden die ingame Errungenschaften mit anderen Spielern in der Freundesliste verglichen, wobei man beim Erreichen von bestimmten Knackpunkten eine kurze Mitteilung in der unteren rechten Ecke des Screens zu sehen bekommt.

Grafik

Man kann an einem acht Jahre alten Spiel drehen und wenden was man möchte, die Grafik wird einfach nicht besser aussehen. Obwohl Uncharted: Drakes Fortune auf der Vorgänger-Konsole wirklich beeindruckend war, ist die an den Tag gelegte Performance in keinster Weise mit heutigen Titeln vergleichbar. Viele Animationen der Figuren sind stellenweise richtig klobig – ihnen mangelt es auch an Details wie man es von moderneren Spielen gewohnt ist. Die Auflösung vereinzelter Texturen wurde dabei zwar erhöht und in vielen Fällen mit zusätzlichen Effekten versehen (vor allem Explosionen haben ein grafisches Update erhalten), wirklich faszinieren können diese allerdings nicht.

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Erst mit Uncharted: Unter Dieben merkt man der Spielreihe die Bemühung der Entwickler, die Reihe optisch noch anspruchsvoller gestalten zu wollen, an. Schnee, Sand und ähnliche kleinere Details stechen ins Auge. Auch die Vielfalt der Gegner und deren Verhalten im Gefecht wurde verbessert und mit steigender Ablegerzahl verfeinert.

Sound

Wenig Änderungen gibt es von der soundtechnischen Seite. Das ist aber auch gut so, denn jeder bisheriger Ableger der Uncharted-Reihe überzeugte mit einem hervorragenden Soundtrack und sehr guten Synchronstimmen. Viele der Witze und Schmähs in dem Spiel sind zwar vorhersehbar und nur für Jugendliche wirklich lustig, die Qualität der Sprachausgabe befindet sich aber dennoch zweifellos auf einem sehr hohen Niveau.

Um die Töne auch wirklich einzigartig klingen zu lassen, machen die Entwickler viel Verwendung von einer Vielzahl ungewöhnlicher Instrumente. Abseits der erschwinglichen Titelmelodie greift Naughty Dog auf viele Glocken, Rasseln und exotische Blasinstrumente zurück, um dem Titel einen abenteuerlichen Touch zu verleihen.

Abschließende Worte

Einmal mehr begibt man sich mit dem Fäuste schwingenden Draufgänger auf abenteuerliche Schatzsuche – drei Schatzsuchen um genau zu sein! Auch wenn man dem Spiel die technischen Rückstände der Vorgängerkonsole anmerkt, darf man sich bis zum Release des vierten Teils mit der inhaltlich hochwertigen Trilogie aufmuntern und das Shootergameplay und die Klettereinlagen erneut genießen. Zusätzliche Trophäen und der Speed Run-Modus sorgen mitunter für etwas frischen Wind und motivieren sogar die müdesten Gamer dazu, die verborgenen Schätze der einzelnen Geschichten noch ein letztes Mal zu heben.

– Drei schlagkräftige Abenteuer auf einer Disk!

– Soundtrack & Synchro immer noch top!

– Online Challenges & Fortschrittvergleiche

– Zusätzliche Trophäen für Sammler

– Speed Run-Modus für Experten

– Optisch stellenweise schwach

– Die meisten Mankos besitzt der erste Teil

– Kein Mehrspielermodus

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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Frischer Trailer zur Uncharted: The Nathan Drake-Collection

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