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Dreadnought – Hands On
Follow Publisher: Grey Box Games
Entwickler: Yager Development
Altersfreigabe: 0+
Release: Herbst 2015

Dreadnought – Hands On

Site Score
8.5
Good: Nur kurze Eingewöhnungszeit für Steuerung, Realistische Bewegungsphysik
Bad: Singleplayer lässt noch auf sich warten, Bisher nur 2 Multiplayer-Modi
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Schiffe versenken im Weltraum

Die Grundidee für Dreadnought sahen die Entwickler in einer Art spielbarem Battlestar Galactica. Dabei wurde ein möglichst zugängliches Flugschiff-Kriegsspiel geschaffen, dass mit den Charakteristiken eines klassischen Ego-Shooters ausgestattet ist. Als Kommandant von rießigen Schlachtschiffen erkundet der Spieler im Team mit anderen Fluggiganten die Maps des Free-to-Play Sci-Fi Universums.

Tony Medrano, Executive Creative Director von SixFoot, lud uns zu einem stimmigen Hands On des galaktischen Weltraum-Shooters ein.

Multiplayer

Bevor man im 5vs.5-Modus mit seinen Teamkameraden (lokal oder online) in die Schlacht zieht, kann man zwischen fünf  unterschiedlichen Arten von Kriegsflugschiffen wählen, wobei jede Klasse noch mit Sub-Klassen ausgestattet ist.

  • Dreadnought: Entspricht etwa der Leistungsfähigkeit eines Panzer. Er kann enorme Schäden einstecken, wie auch über weite Strecken austeilen. Dafür sind seine Bewegungen sehr langsam und durch die Größe ist das Flugschiff unflexibel und schwer zu verstecken.
  • Destroyer: Die Destroyer ist eine sehr durchschnittliche Flugmaschine, sozusagen der Allrounder. Sie besitzt ein sehr ausgeglichenes Energiemanagement und kann verscheiden Rollen für das Team einnehmen.
  • Corvette: Schnell und flexibel, verfolgt die Corvette meist eine Hit-and-Run-Strategie. Sie entspricht im Teamplay eher einem Scout und kann sich auch ungesehen hinter feindliche Linien schleichen.
  • Attilery Cruiser: Der Sniper unter den Kriegsschiffen ist auch in seinem Design wie eine Scharfschützenwaffe geformt und kann entsprechend nur in eine Richtung schießen. Taktisch hält er sich ebenfalls sniperhaft eher im hinteren Bereich des Spielfeldes auf und versucht über lange Distanzen den Gegnern Schaden zuzufügen.
  • Tactical Cruiser: Der Tactical Cruiser nimmt die Rolle eines aggressiven Heilers ein. Sind seine Waffen auf Teammitglieder gerichtet, kann er sie reparieren, sind sie auf Gegner gerichtet, auch mächtig Schaden verursachen. Er befindet sich besser immer in Begleitung eines anderen Schiffes, da er nicht viel Schaden einstecken kann.

Neben den Haupt- und den Subklassen, können die Kriegsschiffe noch in ihrer Waffenausstattung sowie mit unterschiedlichen Fähigkeiten angepasst werden. Zusätzlich stehen noch Fertigkeiten wie Schutzschild oder Geschwindigkeitsschübe zur Verfügung. An taktischer Vielfalt lässt das Spiel also nicht missen.

Im Multiplayer bestehen momentan zwei Spielmodi: Team Elimination und Team Deathmatch, weitere Modi sind aber noch geplant. Team Deathmatch folgt den klassischen Shooter-Regeln; das Team mit den meisten Abschüssen hat das Match gewonnen. In Team Elimination scheidet man nach seinem Tod jedoch aus dem Spiel aus und kann die verbliebenen Teammitglieder nur noch als kleiner taktischer Flieger unterstützen. Eine Runde dauert dabei etwa 5-15min.

Singleplayer

Auch einen Singleplayer haben die Entwickler geplant, der aber derzeit noch eher im Hintergrund steht. Die Story des Kampagnen-Modus soll dabei in Zusammenarbeit mit Comicbuch Autor Dan Abnett entstehen. Der Fokus liegt bei der Veröffentlichung auf dem Multiplayer. Die Singleplayer-Variante wird wohl erst später dazustoßen.

Grafik

Die Kampfflugschiffe beeindrucken nicht nur mit viel Liebe zum Detail und Sci-Fi-Design, sie ändern auch ihr Aussehen, je nachdem mit welchen Waffen und Abilities man sie ausstattet. Neben den funktionalen Äußerlichkeiten wird es aber auch noch die Möglichkeit geben das farbliche Äußere anzupassen.

Dabei machen nicht nur die mächtigen Maschinen einen atemberaubenden Eindruck, auch die Weltraumatmosphäre ist den Entwicklern gelungen.

Sound

Die Ruhe der Galaxien wird durch die Sci-Fi-Klänge der Schlachten durchbrochen. Die authentischen Töne unterstreichen die Flugschiffkriegssimulation und heben den Weltraum-Charakter noch weiter hervor.

Abschließende Worte

Ein Shooter mal anders. Mit der realistischen Physik der schweren Maschinen kämpft man sich über das Schlachtfeld und probiert mit unterschiedlichen Strategien den Gegner zu besiegen. Selbst als Flugschiff-Neuling gelingt es leicht sich mit Begeisterung in die Weltraumschlachten zu stürzen. Vom Design bis zum Gameplay haben die Entwickler von Dreadnought alles richtig gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass die kaufbaren Elemente in dem Free-to-Play Titel sich tatsächlich lediglich auf Skins beschränken werden, um die Balance in den Schlachten zu bewahren.

– Mächtige Flugschiffe in beeindruckender Grafik

– Nur kurze Eingewöhnungszeit für Steuerung

– Realistische Bewegungsphysik

– Strategische Schlachten im Weltall

– Singleplayer lässt noch auf sich warten

– Bisher nur 2 Multiplayer-Modi

– Gefahr von Ungleichgewicht durch in-game purchases

theG33kGirl


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Dreadnought – Fakten