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Borderlands: The Pre-Sequel
Follow Publisher: 2K Games
Entwickler: Gearbox Software
Altersfreigabe: 18+
Release: 17. Oktober 2014

Borderlands: The Pre-Sequel

Site Score
8.0
Good: Boni für Speicherstände des Vorgängers, Grandioser Story-Lückenfüller
Bad: Gelegentliche Ruckler, Texturen werden lange geladen, Jede Spielfigur hat einen australischen Akzent
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Danach? Davor? Dazwischen!

Gelegentlich erscheint eine Spielmarke, die einen großen Einfluss auf die Videospielindustrie hat und Borderlands war definitiv eines dieser Spiele. Viele Gamer haben an dem Shoot’n’Loot-Gameplay und tiefschwarzen Humor, das die hüterlose Welt von Gearbox Software neuem Universum bietet, Gefallen gefunden und ein Haufen DLCs hat sicher gestellt, dass Borderlands und Borderlands 2 nicht so schnell in Vergessenheit geraten konnten. Mit den Next Gen-Konsolen am Start war es keine Überraschung, dass Fans auf den dritten Ableger der Reihe gehofft haben, doch die Entwickler hatten andere Pläne für die Reihe: einen Zwischenteil, der die Geschichte der beiden Erfolgstitel miteinander verbindet.

Die Entstehungsgeschichte eines “gut aussehenden” Bösewichten

Nach den Geschehnissen auf Pandorra verschlägt es den Spieler in Borderlands: The Pre-Sequel auf den Mond, wobei man in die Rolle von einer der vier Charaktere schlüpft, die man bereits aus den beiden Vorgängern kennen gelernt hat. Gestartet wird bei einem Exekutionsverhör, bei dem die drei Vault-Hunter aus dem ersten Teil die Spielfigur Athena über den Bösewichten Handsome Jack ausfragen. Da dieser Verhör geschichtlich unmittelbar nach den Geschehnissen von The Pre-Sequel stattfindet, ist die Geschichte des Last Gen-Titels eigentlich mehr ein umfangreicher Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des wohl unterhaltsamsten Ganoven der Videospielgeschichte.

Neueinsteiger besitzen zu den neuen auswählbaren Figuren zwar keinen näheren Bezug, Kenner der Reihe, werden aber erfreut sein die Story endlich aus der Sicht von Charakteren zu spielen, die bereits im zweiten Teil zu sehen waren. Athena, “The Gladiator” war bereits in einem der DLC des ersten Teils zu sehen, Nisha “The Lawbringer” war Sherrif einer der Ortschaften im zweiten Ableger, Wilhelm “The Enforcer” war einer der Zwischenbosse in Borderlands 2 und Claptrap “The Fragtrap”, bekannt für seine quirrlige Art in beiden Vorgängern feiert seinen ersten Auftritt als spielbarer Charakter. Man kämpft sich zu Beginn einem Hilferuf folgend auf die Mondbasis Helios um einen Programmierer namens Jack zu retten. Das Raumschiff wird von Soldaten des Colonel Tungsteena Zarpedon angegriffen, sodass sie gemeinsam entscheiden Helios Verteidigungssystem zu aktivieren. Unglücklicherweise sorgt ein Störsignal auf dem Mond dafür, dass dieses nicht eingesetzt werden kann. Man macht sich somit im Alleingang oder im Multiplayer auf die Reise die Ursache für diese Fehlfunktion zu finden, nicht wissend, dass Jack in späterer Folge ganz andere Ziele vor Augen hat.

Borderlands: The Pre-Sequel bietet mit seinen ständigen Rückblicken und wiederkehrenden Charakteren einen würdigen Lückenfüller, der erneut mit Humor in den originellen Konversationen entzücken kann. Es erzählt den Werdegang des herrlich verrückten Bösewichten und bietet Kennern beider Spiele einen tiefgründigen Einblick in einen bisher noch unerzählten Teil der Geschichte. Neueinsteiger dürften zwar über die Scherze lachen, aber viele Anspielungen und Cameos nicht verstehen.

Gameplay

Die vier neuen Charaktere bringen frischen Wind in die Story der Borderlands-Reihe, aber gleichzeitig auch neue Gameplay-Elemente mit sich. Jede Figur besitzt spezielle Fähigkeiten, welche die Spieleerfahrung unikat werden lässt. Athena wehrt mit ihrem Schild Angriffe ab und kann ihre Gegner mit diesem Zeitweise sogar bewerfen, Nishas Waffen erleichtern Schießereien Dank dem automatischen Anvisieren, Wilhelm greift auf technische Gadgets zurück die ihn letzten Endes zu dem Cyborg werden lassen, dem man in Borderlands 2 gegenübertritt. Claptrap ist der Ausreißer in diesem tödlichen Quartett, da er nicht wirklich eine greifbare Waffe besitzt. Sein Programm VaultHunter.exe aktiviert situationsbedingte Fähigkeiten und legt durchgeknallte Attacken an den Tag, die unter anderem pinke Einhörner, gelbe Quietschenten und ähnliche unikate Sequenzen zur Schau stellt. Abseits der charakterspezifischen Abilities besitzt jede Figur drei eigene Fähigkeitenstammbäume, bei denen neue Verbesserungen durch Skillpunkte freigeschaltet werden können.

Borderlands: The Pre-Sequel bietet einen umfangreicher Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des wohl unterhaltsamsten Ganoven der Videospielgeschichte.

Durch die Verlegung der Geschehnisse auf den Mond, ändert sich auch die Spielerfahrung von Grund auf, immerhin sorgt die mangelnde Schwerkraft für einige Änderungen in der Steuerung. Sprünge sind somit um ein vielfaches höher, die Bewegung des Spielcharakters einen Tick langsamer und die Luft ein wertvolles Gut, ohne das man binnen Minuten hilflos erstickt. Das Oz-Kit sorgt für Aushilfe, wodurch man auf der Mondoberfläche beschwerdefrei atmen kann. Drückt man während einem Sprung den Kreis-Button auf dem PlayStation 4-Controller rammt sich die Spielfigur mit voller Wucht auf den Boden und kann somit Schalter aktivieren aber auch Gegner verletzen. Eine Neuerung ist zudem, dass man Gegner einfrieren und anschließend mit Nahkampfangriffen zersplittern kann.

Besitzt die Konsole, auf der man Borderlands: The Pre-Sequel spielt, Speicherstände der beiden Vorgänger, werden exklusive Waffen, Skins, Monsteine und Badass Points (Punkte für spezielle Status-Verbesserungen) freigeschaltet. Die Mondsteine bilden die Währung in dem Zwischenspiel und können zum Upgrade von Schusswaffen verwendet werden. Interessant ist auch, dass man diese zusammen mit drei gleichwertigen Schießeisen im Grinder zu einer höherwertigen Pistole verarbeiten kann. Fügt man diesem Mix noch Mondsteine hinzu, werden die Waffen noch mit zusätzlichen Spezialeffekten ausgestattet.

Multiplayer

Gamer können sich natürlich selbst fordern und auf eigene Faust ins Abenteuer hechten, sozialere Gamer werden aber über das Internet vom Vier-Spieler-Coop Verwendung machen. Optional bietet sich natürlich auch der offline Coop-Modus für bis zu zwei Spielern an. In beiden Fällen darf man sich über einfachere Kämpfe und einen sehr unterhaltsamen Mehrspielermodus freuen. Dann erscheinen dem Spieler die langen Gehstrecken von einem Schnellreisedienst zum nächsten auch nicht so lange.

Grafik

Wenn man die vergangenen Monate auf den Next Gen-Konsolen verbracht hat und anschließend in die grafische Welt der PlayStation 3 zurück kehrt, merkt man wie groß der optische Unterschied zwischen den beiden Plattformen in Wirklichkeit ist. Es macht aber nichts aus, dass die Kanten nicht ganz so astrein glatt sind, denn man gewöhnt sich sehr schnell an die Gegebenheiten – der klassische Cel Shading-Look der Borderlands-Reihe ist nun mal ein zeitloser.

Gelegentlich kommt es zu Rucklern, das aber auch nur dann, wenn viele Explosionen auf dem Bildschirm erfolgen. Man merkt der Konsole zwar an, dass sie gute 10 Sekunden benötigt um zu Beginn eines Levels sämtliche Texturen zu laden, dafür bekommt man für den Rest des Spiels keine grafischen Fauxpas mehr zu sehen.

Sound

Da man sich in Borderlands: The Pre-Sequel auf dem Mond befindet, sind die Soundtracks eher ruhiger als bei sonstigen Shootern. Das ändert nichts an der Tatsache, dass die wenigen hörbaren Melodien schaurig schön sind und gut zu den Situationen passen. Beeindruckend ist auch, dass die Soundtracks zu den Schüssen hörbar unterschiedlich klingen, wenn man sie in geschlossenen Räumlichkeiten oder im Weltall abfeuert.

Die englischen Synchronstimmen sind wirklich gelungen, wobei der australische Akzent bei nahezu jeder Spielfigur sehr markant ist.

Abschließende Worte

Borderlands: The Pre-Sequel fühlt sich nicht nur wie ein lückenfüllendes, zu groß geratenes DLC an, es ist es auch. Aber das ist kein Problem, denn die vermittelte Erfahrung des umfangreichen Spiel ist immerhin voll und ganz der Serienqualität entsprechend. Eine tolle Storyergänzung, grandiose Charaktere, durchgeknallte Dialoge und eine Atmosphäre die einfach nur passt. Technisch quetscht die Software die Hardware der PlayStation 3 merkbar bis zum äußersten Limit aus und bringt optisch eine solide Leistung auf die Reihe, sorgt aber im gleichen Atemzug dafür, dass Ruckler die Spielerfahrung vermiesen. Im Grunde genommen ist das Spiel der letzte Schliff, den die beiden Vorgänger noch gebraucht haben um zu einem hochkarätigen Abschluss zu gelangen.

– Boni für Speicherstände des Vorgängers

– Grandioser Story-Lückenfüller

– Spielcharaktere sind Cameos früherer Teile

– Gameplay-Anpassung durch Mond-Atmosphäre

– Gelegentliche Ruckler

– Texturen werden lange geladen

– Jede Spielfigur hat einen australischen Akzent

Profilbild von Geektor
Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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