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Die Siedler – Königreiche von Anteria – First Look
Follow Publisher: Ubisoft
Entwickler: Blue Byte
Altersfreigabe:
Release: 30. August 2016

Die Siedler – Königreiche von Anteria – First Look

Site Score
7.5
Good: Wirtschaftlicher Part fantastisch, Simple Prozessoptimierung der Produktion
Bad: Kostenpflichtige Skins, Konstante Internetverbindung nötig
User Score
10.0
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Rating: 10.0/10 (1 vote cast)

Auf der GamesCom und auf der Jagd nach neue Zielgruppen!

Als langjähriger Anhänger der Die Siedler-Reihe war es eine große Freude von der Ankündigung des neuen Ablegers mit dem Beinamen Königreiche von Anteria seitens Blue Byte zu hören. Mit einigen Gameplay-Neuerungen wollen die Entwickler dieses Mal alteingesessene Gamer wachrütteln und die eigenen Entwickler vor neue Herausforderungen stellen und gleichzeitig Neulinge auf dem Gebiet der Strategiespiele mit Action-Hack’N’Slash-Einbindung ins Boot holen.

Guido Schmidt, Lead Game Designer bei Blue Byte war so freundlich mir auf der GamesCom’14 in Köln eine kurze Präsentation zu dem Spiel zu geben und die ersten Neuerungen zu dem Spiel persönlich vorzustellen.

Vergrößere das Land im Dienste des Königs

Der König vom Land Alteria hat seine jüngsten Landschaftsarchitekten ausgesandt, um die Grenzen des Reiches zu expandieren. Der Spieler schlüpft in die Rolle einer dieser Pioniere und übernimmt sogleich die Aufgabe des lokalen Administrators.

Anhand der vielen Rückmeldungen früherer Ableger hat sich Blue Byte bei dem neuesten Teil für die Trennung des wirtschaftlichen Bausimulators von dem strategischen Kampfpart des Spiels entschlossen. Somit können sich Gamer nun gänzlich auf das wirtschaftliche Voranschreiten der eigenen Stadt konzentrieren oder mit Helden in die Schlacht ziehen, um den Namen des Königs durch Gefechte und dem Erobern von Gebieten zu verbreiten. Dadurch bleiben die Entwickler dem Originalkonzept der Siedler-Reihe treu und verlegt den kampflastigen Teil des Spiels lediglich auf einen separaten Bereich.

Gameplay

Die neue Version von Die Siedler gliedert sich in zwei separate Modi; Bau- und Adventuremodus. Dadurch kann sich jeder Spieler auf das konzentrieren, was ihn am ehesten interessiert. Dank des Produktionsmenüs werde im administrativen Teil der Simulation über sämtlichen Gebäuden Kreise abgebildet. Jeder Kreis besitzt eine gewisse Anzahl an Icons, welche die Zahl der möglichen Ressourcen-Abnehmer anzeigt. Wenn ein Sägewerk demnach drei Icons besitzt, können drei weitere Werkstätten das Holz dieser Einrichtung weiterverarbeiten. Dadurch entsteht eine übersichtlichere Gestaltung der Industrievernetzung, sodass wirtschaftlich veranlagte Strategen schneller optimierte Produktionsstränge erstellen können. Um sich auch wirklich mit dem neuen Gameplay auszukennen, besitzt das Spiel im Storymodus sechs Kapitel, wobei das erste als Tutorial dient und somit recht linear ist und sich die restlichen wesentlich mehr an die Entscheidungen des Spielers anpassen.

Zum klassischen Baumodus kommt der Adventuremode hinzu, sobald man eine Heldengilde gebaut hat und der erste Champion die Stadt betritt. Dieser kann auf einzelne Missionen geschickt werden, die an einen Dungeoncrawler erinnern und mit bis zu drei weiteren Spielern über das Internet bestritten werden können. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei wesentlich höher ausgefallen als bei einem gewöhnlichen Hack’N’Slash-Titel, sodass man mehr Zeit in das taktische Planen jedes einzelnen Zuges investieren muss als bei herkömmlichen Actionspielen. Die Champions lassen sich zudem RPG-typisch mit besonderen Waffen und Ausrüstungsgegenständen versehen, um deren Fähigkeiten zu verbessern.

Die Siedler: Königreiche von Anteria sorgt mit 70 unterschiedlichen Häusern und 150 Gegnern für eine große Vielfalt.

Für sämtlich Erfolge im Spiel erhält man Ruhm, was auch zum Freischalten neuer Gebäude- und Truppentypen am Technologienbaum benötigt wird und welchen man sowohl durch das Erreichen von wirtschaftlichen Zielen aber auch durch das Bewältigen von Missionen im Adventure-Modus erhält. Auch das Erstellen von neuen Items (wie beispielsweise Kaffee, das die Arbeiter in einem Sägewerk auch während dem Schlafen arbeiten lässt) bringt Ruhm und schaltet zudem ingame Achievements frei. Wird das zu bebauende Königreich bereits etwas zu klein, kann man beim König jederzeit neue Ländereien im Tausch gegen Ruhm anfordern und somit das Land vergrößern. Leider gibt es keine Möglichkeit Städte wie in Sim City miteinander zu verbinden und somit ein globales Netzwerk zu entwerfen.

Die Entwickler haben viele der Gebaudestrukturen und Charakterdesigns früherer Spiele beibehalten und sorgen mit 70 unterschiedlichen Häusern und 150 Gegnern für eine große Vielfalt. Das Handeln und Zusammenarbeiten mit anderen Spielern steht zwar nach wie vor im Vordergrund, nun soll der Adventure-Modus neue Interessenten mit an Board der Siedler- Begeisterten holen. Ein Ingameshop soll mit kostenpflichtigen Skins mehr Abwechslung in den Vollpreistitel bringen.

Multiplayer

Natürlich besitzt das Spiel auch die Möglichkeit mit anderen Spielern bestritten zu werden – sowohl der wirtschaftliche Teils als auch der Adventure Modus. Über das Internet können bis zu vier Spieler gemeinsam in die Schlacht ziehen, wobei immer am Anfang des Levels beim Wagen gestartet wird, der sich zu Beginn einer Runde mit notwendigen Utensilien bepacken lässt. Abseits der dort gelagerten Objekte hat man keinen Zugriff auf andere Items, außer man findet diese im Rahmen des Abenteuers. Bosse mit speziellen Fähigkeiten sollen zudem sämtliches taktisches und kämpferisches Können der Spieler abverlangen.

Dank des Warenhauses können online jederzeit Waren zwischen den Spielern getauscht werden, wobei jeder Besucher des Hauses bestimmen kann, wieviel er von seinen Gütern anbietet und was er im Gegensatz dazu verlangt. Der Spieler muss dabei kontinuierlich mit dem Internet verbunden sein, um sich den konstanten Veränderungen am Markt anpassen zu können.

Seit 20. August 2014 ist die deutschsprachige Beta des Spiels bereits am Laufen, am 16. September soll sie für den Rest der Welt zugänglich sein.

Grafik

Mit nahezu jedem der letzten Die Siedler-Ableger änderte Blue Byte den Stil der Bewohner und der Gebäude des Strategiespiels. Mit Königreiche von Anteria richten sich die Entwickler eindeutig an die League of Legends-Zocker, auch wenn sich dessen Gameplay nicht ganz mit diesem Vergleichen lässt. Sie kehren dem alten Grafikstil aber nicht gänzlich den Rücken zu, denn bei vereinzelten Häusern und Truppen bemerkt man schon noch dass das kindliche Image der Reihe beibehalten wurde. Es genügt zudem bei jeder Einheit lediglich ein Blick, um zu eruieren zu welcher Klasse oder welchem Beruf der Charakter gehört.

Sound

Der kurze Ausschnitt konnte derzeit leider nur sehr wenig Einblick in die soundtechnischen Verhältnisse des Spieles gewähren.

Abschließende Worte

Im Rückblick auf die GamesCom-Präsentation war noch nicht so ganz klar im welche Richtung Blue Byte mit dem Adventure Modus genau gehen möchte. Sicher ist, dass der strategische/ wirtschaftliche Teil des Spiels nach wie vor das Kernelement des Titels ist und dass die Erweiterung mit den Champions die Spielerfahrung nur noch verbessern soll. Man darf sich auf jeden Fall auf fordernde Missionen und ein ausgeklügeltes Spielsystem gefasst machen. Mit einem etwas unklaren Ausdruck wurde die Frage nach den zusätzlichen Skin-Inhalten beantwortet, daher bedarf es an dieser Stelle noch ein wenig an Aufklärung. Sicher ist, dass Die Siedler: Königreiche von Anteria der richtige Weg in Richtung neuen Kunden ist, ohne dabei das Lager der langjährigen Fans aus den Augen zu lassen.

– Wirtschaftlicher Part fantastisch

– Adventure-Modus sieht solide aus…

– Simple Prozessoptimierung der Produktion

– Für jeden Spielertypen etwas dabei

– 70 Gebäude- und 150 Truppentypen

– Kostenpflichtige Skins

– … aber derzeit noch etwas klobig

– Konstante Internetverbindung nötig

Geektor


"Meister der Grimassen", "vollkommen durchgeknallter Gamer" und ähnliche Namen wurden Geektor bereits zugesprochen. Aber wenn es jemanden gibt, mit dem man gerne objektiv über Videospiele und deren Entstehungsgeschichte diskutiert, dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit dieser vollkommen durchgeknallte Meister der Grimassen!

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