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EA SPORTS UFC
Follow Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Electronic Arts
Altersfreigabe: 18+
Release: 18. Juni 2014

EA SPORTS UFC

Site Score
7.5
Good: Charaktermodelle sind ein Wahnsinn!, Flüssige Animationen
Bad: Verpflichtende Origin-Anmeldung, Holpriger Spielfluss
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It’s Time… UFC zu Gast in deinem Wohnzimmer!

Mit EA Sports UFC löst Electronic Arts endgültig die hauseigene Marke EA Sports MMA und THQs, bereits in die Jahre gekommende Reihe, UFC Undisputed ab und verspricht mit dem Release des neuen Prügelspiels auf den Next Gen-Konsolen großes Aufsehen zu erregen. Was sich neben der stark verbesserten Grafik und einer Menge neuer Fighter sonst noch verändert hat, erfahrt ihr in unserem Bericht!

Gameplay

MMA (Mixed Martial Arts) lässt sich im Grunde in drei Bereiche aufteilen: Stand-Up, also der Kampf im Stehen; Ringen, so lässt sich der Kampf auf den Boden verlagern; und zu guter Letzt Brazilian-Jiu-Jitsu, das eine Fülle an Aufgabegriffen bereitstellt.

97 offizielle UFC-Kämpfer befinden sich dabei unter den auswählbaren Spielfiguren.

Ganz wie nach dem realen Vorbild beginnen die Kämpfe bei EA Sports UFC im Stand. Besonders attraktiv ist dabei die riesige Auswahl an spektakulären Techniken. Angefangen von Dan Hendersons brutaler Overhand bis hin zum eleganten Cage-Walk-Kick à la Anthony Pettis, ist einfach für jeden etwas dabei. Aber Achtung, zu viel Output schwächt den Kämpfer! Dies macht sich vor allem durch das Sinken der Geschwindigkeit und der Reaktionsfähigkeit der Spielfigur bemerkbar. Geht man zu leichtfertig mit den Energiereserven, die in der linken bzw. rechten oberen Ecke des Bildschirms angezeigt werden, seines Kämpfers um, kann ein Headkick, den man in der ersten Runde noch mühelos parierte, im dritten Durchgang ein schnelles K.O. bedeuten.

Perfekte Kämpfer schlagen ihre Kombinationen in sogenannten Level-Changes – das heißt sie bearbeiten sowohl den Kopf als auch den Körper und die Beine ihres Gegners. Hier zeigt sich auch schon eine der Schwächen des Spiels. Vor allem bei Kopf-Körper-Kombinationen wirken die Bewegungen der UFC-Stars oft statisch, was auch schon bei den Vorgängerspielen der Fall war. Ähnliche Probleme lassen sich auch beim Kampf im Clinch und bei den Take-Downs erkennen. 

Keine Chance im Stand? Nutze die Take-Downs!

Gerade im Duell mit Freunden kann es nützlich sein zwischendurch immer wieder zu einem Take-Down anzusetzen. So überrascht man nicht nur seinen Gegenüber, sondern kann sich unter Umständen auch von einer Trefferserie des Gegners erholen. Im Kampf gegen die Spieler-KI sieht das schon etwas anders aus, da vor allem im Profi Modus der Karriere Take-Down- und Submission-Versuche selten erfolgreich enden.

Während der Kampf um die Submission beziehungsweise deren Verteidigung in früheren Spielen noch etwas unübersichtlich war, ist es den kanadischen Entwicklern von EA Sports UFC gelungen, ein kleines aber abwechslungsreiches Mini-Game in das Getümmel zu integrieren. Durch das Drücken von R1 und dem Bewegen des rechten Analogsticks in eine beliebige Richtung, wird der Submission-Modus gestartet. Sofort öffnet sich eine  UFC-typische Anzeige im Octagon-Design, die es dem verteidigenden Spieler ermöglicht einem Angriff zu entkommen. Gleichzeitig kann der Angreifer den Fluchtversuchen seines Gegners entgegensteuern, in dem er den rechten Stick in die gleiche Richtung bewegt. Alle paar Sekunden bietet sich die Möglichkeit, den Aufgabegriff zu festigen, was schließlich bis zum Sieg durch Tap-Out führen kann.

Klingt natürlich alles sehr kompliziert, aber mit ein wenig Übung lassen sich so spannende Bodenschlachten austragen! 

Hast du das Zeug für die UFC-Hall-of-Fame?

Besonders attraktiv ist die riesige Auswahl an spektakulären Techniken.

Neben schnellen Mensch vs. KI- und Multiplayer-Matches (sowohl offline als auch über das Internet – eine Anmeldung bei Origin ist notwendig!) gibt es bei EA Sports UFC auch die Möglichkeit beim Werdegang eines Kämpfers mit dabei zu sein. 97 offizielle UFC-Kämpfer befinden sich dabei unter den auswählbaren Spielfiguren. Mit den grafischen Verbesserungen des Spiels macht das Gestalten der eigenen Kämpfer im Editor aber wesentlich mehr Spaß. Ob nach dem persönlichen Ebenbild oder einem kunterbunten Adonis, der künstlerischen Freiheit sind bei dem Entwurf kaum Grenzen gesetzt. Anschließend beginnt man seine Karriere im Ultimate-Fighter-Haus und arbeitet sich so von Kampf zu Kampf zuerst dem begehrten UFC-Vertrag und später einem Titel entgegen.

Während den Kämpfen werden die Lieder bekannter Bands wie Awolnation, Band of Skulls aber auch Smoke Serpent eingespielt, um die Stimmung zu untermalen. Für die passende Atmosphäre sorgen auch zahlreiche Zitat-Einblendungen berühmter Fighter der Geschichte während der Ladezeiten.

Abschließende Worte

Zusammenfassend lässt sich sagen: EA Sports UFC ist ein durchaus gelungener Start in eine neue Spieleserie. Schwächen zeigt das Spiel im teilweise etwas holprigen Spielfluss (Kombinationen, Clinch, Take-Downs), die starke Grafik und genialen Moves der Fighter lassen aber leicht darüber hinwegschauen. Vor allem Fans des Sports wird das neue MMA-Game viel Freude bereiten. Also ran an die Konsolen und auf zum UFC-Gürtel! 

– Charaktermodelle sind ein Wahnsinn!

– Flüssige Animationen

– Besitzt eine Vielzahl bekannter Techniken

– Eigene Kämpfer erstellen

– Verpflichtende Origin-Anmeldung

– Lange Ladezeiten

– Holpriger Spielfluss

Profilbild von Michael Osagbowo
Michael Osagbowo


Seit September 2013 schreibe ich für meinen Kampfsport-Blog Corner Talk regelmäßig Berichte. Die Szenen die sich Abseits der großen Events abspielen und die verschiedenen Kämpferpersönlichkeiten interessieren mich dabei besonders. Wenn ihr Lust auf mehr bekommen habt schaut doch mal auf meiner Seite vorbei!

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